Event

Eventmanagement

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C. H.
Diese Lernkarten behandeln das Thema Eventmarketing und richtet sich an Fortgeschrittene. Sie konzentrieren sich auf die verschiedenen Arten von Events, deren Dramaturgie, Kommunikation und die Auswirkungen auf Teilnehmer. Unternehmen und Marketingfachleute profitieren davon, um effektive und einprägsame Events zu planen, die ihre Ziele erreichen und die Zielgruppe aktiv einbinden.
Karten
48
Lernende
11
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
18.06.2016 / 01.01.2025

Lernkarten

Begriffsdefinition Event-Kommunikation

den Event als Kommunikation verwenden

Begriff Live-Kommunikation

  • Sozialer Austausch zwischen Menschen, persönliche/direkte Kommunikation
  • die Persönliche Begegnung, das aktive Erlebnis stehen im Vordergrund
  • Synonym für Event-Marketing

Kommunikations-Mix klassisch

  • Werbung
  • Pubic Relations
  • Verkaufsförderung
  • Direktmarketing
  • Persönlicher Verkauf

Kommunikations-Mix below-the-line

  • Sponsoring
  • Eventmarketing
  • Product Placement
  • Neue Medien / Internet

below-the-line Definition

  • nicht klassische Werbemittel
  • nehmen an Bedeutung zu

Flow Zustand

  • Wird durch aktive Einbeziehung ausgelöst
  • Person ist hochkonzentriert & verliert den Zeitsinn

Vorteile von Marketing-Events/Live Kommunikation

  • kein Streuverlust, da sehr direkt auf Zielgruppe abgestimmt
  • Hoher Grad an Individualität möglich
  • direkter Kontakt zu der Zielgruppe

Ziele der Live-Kommunikation

  • Image & Bekanntheit steigern
  • Kontaktpflege/Kundenbindung
  • Umsatzsteigerung
  • Absatzförderung
  • Infos vermitteln
  • Mitarbeiter Motivieren
  • Produkte Lancierung
  • Begleiten von Change-Prozessen

Event Anbieter

  • Organisation/Unternehmen welche den Event in Auftrag gibt
  • Geldgeber, finanziert den Event
  • zb. Firma / Verein / NGO

Event Agentur

  • Planung
  • Konzeption
  • Durchführung
  • Nachbearbeitung
  • Erhält das Geld & setzt den Event damit um

 

Event Dienstleister

  • externer Partner
  • zb. Catering, Technikfirma, Sicherheitsfirma

Planungsprobleme

  • ungenaue Briefings
  • Rahmenbedinungen änder sich und entsprechen somit nich mehr den ursprünglich abgemachten Eckpunkten

Umsetzungsprobleme

  • Koordination aller Beteiligten ist sehr anspruchsvoll
  • Oft Probleme in der Zusammenarbeit einzelner Parteien/Dienstleister
  • Arbeit wird unterschätzt
  • Technikprobleme

Kontrollprobleme

  • Meist sind nicht alle Daten für eine Messung vorhanden
  • Verfälschte Resultate duch Ungenauigkeiten

konstitutive Eigenschaften

  • Erlebnisorientierung
  • interaktionsorientierung
  • Storytelling
  • Multisensorische Inszenierung
  • wirken sich auf die inneren Prozesse der Kunden aus (auf Emotionen, Einstellung, Involvement)

Dramaturgie

  • Verteilung von Höhepunkten (vor, während & nach dem Anlass)
  • Entscheidet, ob ein Erlebnis stattfindet
  • Die Kunst einen Spannungsbogen zu schaffen
  • Beschäftigt sich mit Struktur, Bauformen, Handlungen, Motiven, Figuren, Spannung, Entwicklung, abstrakten Formen einer Idee

Spannungsaufbau Phasen

  • Einstimmung
  • Steigerung
  • Höhepunkt
  • Umschwung
  • Lösung

Event Dramaturgie

  • innere Bauform
  • äussere Bauform

Innere Bauform

  • Figuren etablieren, Handlunge & Geschichten einbauen
  • Figuren, Motive, Handlungen, Entwicklungen

Äussere Bauform

  • Nummerndramaturgie, Acts wechseln sich ab
  • Elemente wie Begrüssung, Moderation, Video, Showact etc.
  • Objektive Zeit = effektive Dauer der Veranstaltung
  • Subjektive Zeit = Zeitempfinden des  Publikums, ist beeinflussbar

Pre-Inszenierung

  • Aufmerksamkeit und Vorfreude auf den Event generieren
  • Alle relevanten Infos vermitteln
  • Spannung aufbauen
  • Save-the-Date, Einladung, Reminder

Main-Inszenierung

  • Findet am Event selber statt
  • Erlebnisorientierte Vermittlung der Event-Botschaft

Post-Inszenierung

  • Alle Nachbearbeitungs-Massnahmen
  • Dankesschreiben, Follow-up Mails, Fotos, Give-Away, Gästebefragung)
  • Verlängert die Spannung, Positive Erinnerungen wecken

Szenische Dramaturgie

  • Klassisches Erzählen einer Geschichte
  • Linear/szenisch
  • Typische Theater/Filmdramaturgie

Architektonische Dramaturgie

  • Räumliche Anordnung von Elementen
  • Zb. Eine Ausstellung

Interaktive Dramaturgie

  • Ist gegeben durch die Anwesenheit der Zielgruppe am Event
  • Menschen reagieren direkt auf Inhalte, entwickeln Gefühle

Strategische Dramaturgie

  • Interaktionsdramaturgie der Live-Kommunikation
  • Der Event ist Teil eines Kommunkationsprozesses
  • Ihre Wirkung entfaltet sich erst nach dem Event

Visuelle Reize

  • Informatione, welche über die Augen aufgenommen werden

Akustische Reize

  • Informationen, welche über die Ohren aufgenommen werden
  • Musik = emotional stärkstes Signal

Taktile Reize

  • Informationen, welch über den Tastsinn aufgenommen werden
  • Bsp. Hochwertige Loungsessel in einer Bar

Olfaktorische Reize

  • Informationen, die durch Riechen (Nase) aufgenommen werden
  • Bsp. Kaffeeduft Starbucks
  • Darauf achten dass Empfinden sehr individuell, daher vorsichtig damit umgehen, kann sonst auch negative Auswirkungen haben

Gustatorische Reize

  • Geschmacksinn wird angesprochen
  • Immer in Zusammenhang mit dem Geruchssinn

Event-Marketing-Ziele

  • Kontaktziele (Anzahl Teilnehmer)
  • Ökonomische Ziele (Umsatz)
  • Ausserökonomische Ziele (Einfluss auf Teilnehmer)

Ausserökonomische Event-Ziele

  • Affektive Reaktionen
  • Kognitive Reaktionen
  • Konative Reaktionen
  • (Zufriedenheit/Unzufriedenheit)

Affektive Reaktionen

  • Emotionen, Stimmungen
  • Beziehen sich auf die unmittelbaren Reaktionen während/nach dem Event
  • Sind kurzfristige Emotionen
  • Zb. Emotionales Erleben von Marken/Produkten/Unternehmen
  • Zb. Aufbau/Pflege von Kundenbindung

Kognitive Reaktionen

  • Lernprozesse
  • Sind dauerhaft
  • Beeinflussen die Informationsaufnahme/Verarbeitung und Speicherung
  • Bekanntmachung eines neues Produktes/Firma
  • Vermittlung von Schlüsselinformationen

Konative Reaktionen

  • Verhaltenswirkungen
  • Werden aufgrund der kognitiven Veränderungen ausgelöst
  • Erhöhung der Wiederkaufsrate (Markentreue)
  • Ausbau/Verbesserung der Produkteplatzierung am POS

Budget

  • Vorkalkulation
  • Zwischenkalkulation
  • Nachkalkulation

Kostenarten

  • Vorbereitungskosten (zb. Recherche, Werbung Planung)
  • Durchführungskosten (zb. Location, Videoproduktionen, Gebühren, Catering, Security, Transporte)
  • Nachbearbeitungskosten (zb. Dokumentation)
  • Sonstige Kosten ( zb. Finanzierung)

Eventzentrierte Veranstaltungen

  • Die Bühne steht im Mittelpunkt
  • Botschaft wird direkt an eine dafür gestalteten Ort vom Absender zum Empfänger gesendet
  • Emotionen stehen stark im Vordergrund (Emotionalisierung eines Produktes, Marke oder Unternehmen)
  • Technisch aufwändige Shows
  • Nummerndramaturgie, einzelne Acts wechseln sich ab, durch ein Thema verbunden
  • Hohe Umsetzungskosten
  • Standard-Locations
  • Zuschauer sind passiv, haben wenig Einfluss > monodirektional
  • Catering ist wichtig, bleibt den Leuten in Erinnerung
  • Sind die meistorganisierten Events
  • Zb. Unterhaltungsshows, Awards

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