Lernkarten

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Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 29.08.2014 / 20.12.2014
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Womit hängt nach dem Angebots-Nutzungs-Modell von Helmke der Erfolg von Unterricht zusammen?

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Was kann nach dem Angebots-Nutzungs-Modell von Helmke der Lehrer dazu beitragen, dass Unterricht erfolgreich wird?

  • Fachliche, didaktische, diagnostische und Klassenführungskompetenz

  • Pädagogische Orientierungen

  • Erwartungen und Ziele

  • Engagement

  • Geduld

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Was motiviert Schüler ....?

• ... nach Trautwein/Kunter?

 • ... nach Deci/Ryan?

 • ... nach Trautwein/Kunter?

Motivation [wird] immer durch Personeneigenschaften und Eigenschaften der Situation beeinflusst (…). Im Unterricht sollte es daher zum einen ein Ziel sein, Lernsituationen so zu gestalten, dass SuS kurzfristig interessiert und bereit sind, sich anzustrengen. Zum anderen sollten Lehrkräfte ihre SuS darin bestärken, langfristige Interessen und günstige motivationale Prädispositionen aufzubauen.

 

• ... nach Deci/Ryan? (Selbstbestimmungstheorie der Motivation)

Drei angeborene psychologische Bedürfnisse:

  • Kompetenz – Wirksamkeit (Leistungsmotiv) irritieren, stören,

  • Selbstbestimmung – Autonomie (Machtmotiv) herausfordern

  • soziale Eingebundenheit – soziale Zugehörigkeit (Anschlussmotiv)

  •  

 

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Welche Aussagen über den Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft von Schülern und ihrem Lernerfolg sind heute richtig?

Pisa 2012:

  • Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Kompetenzentwicklung konnte verringert werden – Kennwerte liegen nunmehr im Durchschnitt

jedoch Zusammenhang „soziale Herkunft – Kompetenz“ noch immer ein relevantes Problem:

  • Varianzaufklärung ist mit 17% immer noch hoch

  • sozialer Gradient nahezu unverändert hoch: m 40 (etwa 1 Schuljahr)

  • bisher ist es noch nicht gelungen, die Ursachen für diesen starken Zusammenhang zufriedenstellend aufzudecken

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Wie kann man untersuchen, ob es einen „herkunftsspezifischen Ferieneffekt“ gibt?

 

Anhand von Fragebögen wird der Entwicklungsstand von SuS ermittelt:

  • am Anfang des Schuljahres

  • am Ende des Schuljahres

  • nach den Ferien

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Welche der im Folgenden genannten Aufgaben zählen zu Heymanns „Aufgaben allgemeinbildender Schulen“?

 

  1. Lebensvorbereitung

  2. kulturelle Kohärenz

  3. Weltorientierung

  4. Anleitung zum kritischen Vernunftgebrauch

  5. Entfaltung von Verantwortungsbereitschaft

  6. Einübung in Verständigung und Kooperation

  7. Stärkung des Schüler-Ichs

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Welche der folgenden Aussagen treffen auf lebensvorbereitende Qualifikationen zu, die nach Heymann allgemeinbildende Schulen vermitteln sollen?

  • beim Nichtverfügen über Qualifikationen ist "normale" Lebensführung eingeschränkt

  • sollten nicht beiläufig und ohne systematischen Unterricht erworben werden

  • sollten sich nicht im Rahmen zeitlich begrenzter Spezialkurse erwerben lassen

  • sollten für eine Vermittlung über systematischen öffentlichen Unterricht geeignet sein

  • elementare Kulturtechniken als Basiskompetenzen: Lesen, Schreiben, Rechnen

  • allgemeine „formale“ Basiskompetenzen („Schlüsselqualifikationen“):

    • Lern-/Arbeitstechniken, inkl. Fähigkeit zur Selbstorganisation

    • Fähigkeit zur selbstständiger Informationsbeschaffung, zum aktiven Umgang mit Medien und Informationsspeichersystemen (Internet)

    • Fähigkeit, mit verbreiteten technischen Hilfsmitteln sachgerecht

    • Fähigkeit zu kooperativer Arbeitsteilung

    • Artikulationsfähigkeit: Fähigkeit, eigene Standpunkte argumentativ zu vertreten

    • für praktische Verständigung: Beherrschung mindestens einer Fremdsprache

    • grundlegendes Wissen über wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge

    • politisches und juristisches Basiswissen

    • Fähigkeit, symbolische und graphische Darstellungen zu entschlüsseln

  •  

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In welchem der im Folgenden genannten Fälle würden Bildungsforscher Unterricht als gut bewerten?

  • Lernzuwachs

  • positive Entwicklung der Lernfreude

  • positive Entwicklung des fachbezogenen Selbstbilds der SuS

  • Egalisierung der Leistungsunterschiede

  • die durchschnittliche Zufriedenheit der Lernenden

  • die Entwicklung des Interesses an einer Sache

  • der durchschnittliche Lernerfolg

  • der durchschnittliche Erfolg bei der Lösung eines unbekannten Problems, bei dem das erworbene Wissen angewendet werden kann

  • die Selbsteinschätzungen der Lehrer, wie gut sie ihre Ziele erreicht haben