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Lernkarten
Welche Argumente sprechen für eine Ausgliederung des Lernens in eine
Schule?
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Durch Komplexität und Ökonomisierung der Abläufe gibt es weniger Möglichkeiten für beiläufiges Lernen im Alltag AUSNAHME: Medien!
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Schule als Schonraum für folgenlose Fehler ABER: Sanktionen wie Noten
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Schule kann aus biografischen Einseitigkeiten befreien
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Konfrontation mit anderen Welten und Sichtweisen
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Schule als Institution fordert Normen familiären Zusammenlebens ein
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Lösung von Traditionen durch Distanz zum Alltag
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Distanz ermöglicht eine kritische Haltung
Welche Position vertritt Hermann Giesecke zur Frage „Wozu ist die Schule da?“?
Welche Position vertritt Giesecke in dem Disput „Unterrichten statt Erziehen“?
Giesecke räumt Unterricht Vorrang vor Erziehung ein, da Erziehung Aufgabe der Familie ist
Welche Position vertritt Siewert in dem Disput „Unterrichten statt Erziehen“?
Laut Siewert gibt es keinen Widerspruch zwischen kindgerechter und leistungsorientierter Schule, sondern kindgerechte Schule ist eine Notwendigkeit für optimale Schulleistung
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Erziehung ist notwendig, um unterrichten zu können
Handelt es sich bei den folgenden Situationen um eine der drei in der Vorlesung definierten Formen der Öffnung des Unterrichts?
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methodisch-organisatorisch Anpassung an Voraussetzungen der SuS(Heterogenität)
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Freiräume bei der Wahl der Aufgabenschwierigkeit, der Reihenfolge, des Tempos der Bearbeitung und der Lernpartner
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hinreichender Raum für die selbstständige Organisation der eigenen Arbeit
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Herausforderungen auf dem individuellen Leistungsstand
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Hilfen für den Ausgleich je besonderer Schwächen
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didaktisch-inhaltlich Umorganisation des Wissens und Könnens auf Basis individueller Vorstellungen (Lernen als eigenaktiver, (sozio-)konstruktiver Prozess)
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Aufgaben für unterschiedliche Erfahrungen und Lösungsmöglichkeiten
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Gleiche Aufgabe / Lernziel, aber unterschiedliche Methoden/Sozialformen
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Eigene Erfahrungen/Vermutungen einbringen und neue einordnen
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Sich mit fremden Deutungen auseinandersetzen/andere Sicht begründen
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Individuelle Vorstellungen entwickeln
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pädagogisch-politisch Beteiligung der SuS an Entscheidungen über Inhalte und Formen des Unterrichts (Selbst- & Mitbestimmungsrecht der Lernenden als Auftrag einer demokratischen Schule
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individuell in Form von Lernverträgen (Setzung eigener Ziele/Schwerpunkte)
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gemeinsam über in der Gruppe entwickelte Projekte Planung/Gestaltung
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institutionell: Vereinbarung sozialer Regeln im Klassenrat Mitverantwortung
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Welche Rollen kann der Lehrer innerhalb des Lernprozesses des Schülers haben?
Welche Rolle kann der Lehrer innerhalb der Lernprozesse seiner Schüler sinnvollerweise übernehmen?
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Gruppenprozesse anleiten
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Lernprozesse anregen, initiieren, ggf. inszenieren und begleiten
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belehren/erklären, weil Lehrer etwas besser weiß Belehrer
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Unterricht (Probleme, Aufgaben, Herausforderungen) aufbereiten und anbieten
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Arbeitsprozesse begleiten Lernbegleiter
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Lehrer sollte heutzutage eher Lernbegleiter als ein Belehrer sein
SuS haben so mehr Eigenverantwortung
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manche SuS benötigen klare Führung
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Lehrer ist Wissender in dem Fach/der Fachdidaktik und Profi für das Lernen
Balanceakt zwischen Beziehung & Begegnung und Erziehung & Belehrung
Was kann nach dem Angebots-Nutzungs-Modell von Helmke der Lehrer dazu beitragen, dass Unterricht erfolgreich wird?
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Fachliche, didaktische, diagnostische und Klassenführungskompetenz
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Pädagogische Orientierungen
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Erwartungen und Ziele
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Engagement
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Geduld
Was motiviert Schüler ....?
• ... nach Trautwein/Kunter?
• ... nach Deci/Ryan?
• ... nach Trautwein/Kunter?
Motivation [wird] immer durch Personeneigenschaften und Eigenschaften der Situation beeinflusst (…). Im Unterricht sollte es daher zum einen ein Ziel sein, Lernsituationen so zu gestalten, dass SuS kurzfristig interessiert und bereit sind, sich anzustrengen. Zum anderen sollten Lehrkräfte ihre SuS darin bestärken, langfristige Interessen und günstige motivationale Prädispositionen aufzubauen.
• ... nach Deci/Ryan? (Selbstbestimmungstheorie der Motivation)
Drei angeborene psychologische Bedürfnisse:
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Kompetenz – Wirksamkeit (Leistungsmotiv) irritieren, stören,
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Selbstbestimmung – Autonomie (Machtmotiv) herausfordern
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soziale Eingebundenheit – soziale Zugehörigkeit (Anschlussmotiv)
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Welche Aussagen über den Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft von Schülern und ihrem Lernerfolg sind heute richtig?
Pisa 2012:
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Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Kompetenzentwicklung konnte verringert werden – Kennwerte liegen nunmehr im Durchschnitt
jedoch Zusammenhang „soziale Herkunft – Kompetenz“ noch immer ein relevantes Problem:
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Varianzaufklärung ist mit 17% immer noch hoch
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sozialer Gradient nahezu unverändert hoch: m 40 (etwa 1 Schuljahr)
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bisher ist es noch nicht gelungen, die Ursachen für diesen starken Zusammenhang zufriedenstellend aufzudecken
Wie kann man untersuchen, ob es einen „herkunftsspezifischen Ferieneffekt“ gibt?
Anhand von Fragebögen wird der Entwicklungsstand von SuS ermittelt:
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am Anfang des Schuljahres
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am Ende des Schuljahres
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nach den Ferien
Welche der im Folgenden genannten Aufgaben zählen zu Heymanns „Aufgaben allgemeinbildender Schulen“?
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Lebensvorbereitung
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kulturelle Kohärenz
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Weltorientierung
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Anleitung zum kritischen Vernunftgebrauch
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Entfaltung von Verantwortungsbereitschaft
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Einübung in Verständigung und Kooperation
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Stärkung des Schüler-Ichs
Welche der folgenden Aussagen treffen auf lebensvorbereitende Qualifikationen zu, die nach Heymann allgemeinbildende Schulen vermitteln sollen?
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beim Nichtverfügen über Qualifikationen ist "normale" Lebensführung eingeschränkt
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sollten nicht beiläufig und ohne systematischen Unterricht erworben werden
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sollten sich nicht im Rahmen zeitlich begrenzter Spezialkurse erwerben lassen
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sollten für eine Vermittlung über systematischen öffentlichen Unterricht geeignet sein
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elementare Kulturtechniken als Basiskompetenzen: Lesen, Schreiben, Rechnen
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allgemeine „formale“ Basiskompetenzen („Schlüsselqualifikationen“):
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Lern-/Arbeitstechniken, inkl. Fähigkeit zur Selbstorganisation
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Fähigkeit zur selbstständiger Informationsbeschaffung, zum aktiven Umgang mit Medien und Informationsspeichersystemen (Internet)
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Fähigkeit, mit verbreiteten technischen Hilfsmitteln sachgerecht
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Fähigkeit zu kooperativer Arbeitsteilung
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Artikulationsfähigkeit: Fähigkeit, eigene Standpunkte argumentativ zu vertreten
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für praktische Verständigung: Beherrschung mindestens einer Fremdsprache
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grundlegendes Wissen über wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge
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politisches und juristisches Basiswissen
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Fähigkeit, symbolische und graphische Darstellungen zu entschlüsseln
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In welchem der im Folgenden genannten Fälle würden Bildungsforscher Unterricht als gut bewerten?
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Lernzuwachs
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positive Entwicklung der Lernfreude
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positive Entwicklung des fachbezogenen Selbstbilds der SuS
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Egalisierung der Leistungsunterschiede
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die durchschnittliche Zufriedenheit der Lernenden
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die Entwicklung des Interesses an einer Sache
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der durchschnittliche Lernerfolg
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der durchschnittliche Erfolg bei der Lösung eines unbekannten Problems, bei dem das erworbene Wissen angewendet werden kann
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die Selbsteinschätzungen der Lehrer, wie gut sie ihre Ziele erreicht haben
Welche Merkmale sind nach Meyer charakteristisch für guten Unterricht?
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Klare Strukturierung des Unterrichts
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Hoher Anteil echter Lernzeit
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Lernförderliches Klima
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Inhaltliche Klarheit
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Sinnstiftendes Kommunizieren
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Methodenvielfalt
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Individuelles Fördern
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Intelligentes Üben
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Transparente Leistungserwartungen
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Vorbereitete Umgebung
Welche der folgenden Aussagen treffen auf das Merkmal „Transparente Leistungserwartungen“ zu, das nach Meyer charakteristisch ist für erfolgreichen Unterricht?
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Leistungserwartungen präzise formulieren, ggf. an Beispielen verdeutlichen
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ein an Lehrplänen oder Bildungsstandards orientiertes Lernangebot
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ein dem Leistungsvermögen der SuS entsprechendes Lernangebot
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zügige förderorientierte Rückmeldungen zum Lernfortschritt
Was gehört zum Gegenstandsbereich der Schulinspektion in Hessen?
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Vorbereitung
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Schriftliche Information der Schule Inspektionstermin, sonstige Hinweise
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Telefonisches Vorgespräch mit der Schulleitung
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Vorbereitung der Onlinebefragung für Schulgemeinde
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Datenerhebung Onlinebefragung
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Dokumentenanalyse Schulprogramm wird analysiert
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Durchführung und Schulbesuch
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Rundgang und Unterrichtsbesuche
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Interviews und Dokumentenanalyse Schulleitung, Lehrer, SuS, Eltern …
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Feedback Feedbackrunde mit Schulleitung und Schulgemeindemitgliedern
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Berichtslegung
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Bericht zur Inspektion Beobachtungen, Befunde, Auswertungsergebnisse
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Übermittlung des Berichtsentwurfs an die Schule
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Übermittlung des fertigen Berichts an die Schule und das Schulamt
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Ergebnispräsentation und Zielvereinbarungen
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Ergebnispräsentation Entwicklungsschwerpunkte sammeln
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Zielvereinbarungen Ziele vereinbaren, Verbesserungsmaßnahmen ergreifen
Wie erhebt die Schulinspektion ihre Daten?
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Telefonisches Vorgespräch mit der Schulleitung
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Onlinebefragung der Schulleitung, Eltern, Lehrkräfte, SuS, Ausbilder
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Bereitstellung von Dokumenten& Informationen durch die Schule (z.B. Schulprogramm)
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Rundgang und Unterrichtsbesuche
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Interviews Schulleitung, Lehrer, SuS, Eltern, Sozialarbeiter…
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Feedback Feedbackrunde mit Schulleitung und Schulgemeindemitgliedern
Welche der folgenden Aussagen über die Schulinspektion treffen zu? (Es folgen
ausschließlich solche Aussagen, die in der Vorlesung tatsächlich getroffen wurden.)
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Theoretische Grundlage: der Hessische Referenzrahmen Schulqualität (HRS).
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jede hessische Schule von einem Inspektionsteam des Landesschulamtes besucht und auf der Grundlage des HRS evaluiert
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Ziel: Anstöße für eine wirksame Schul- und Unterrichtsentwicklung geben
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zielführende pädagogische Arbeit und Handlungserfordernisse werden sichtbar
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Schule erhält einen Bericht über Stärken und Handlungserfordernisse und eine Bewertung zum Qualitätsstand der pädagogischen Arbeit.
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Ergebnisse aller Inspektionen in Hessen geben Hinweise für notwendige Entwicklungen und zu berücksichtigende Arbeitsfelder im Bildungssystem
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Auf welche Aspekte achten die Schulinspektoren im Unterricht?
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Schulform, Fach, Anzahl SuS, Bildungsgag, Jahrgangsstufe, Thema
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Art des Unterrichts Regelunterricht/Förderunterricht/Vertretung
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Sitzordnung Frontal/U-Form/Gruppen/Kreis
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Unterrichtsformen und Methoden lehrerzentriert/schüleraktiv
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Anwendungsorientierung problemorientiert/handlungsorientiert
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Überfachliche Kompetenzen personale/soziale Kompetenz, Sprachkompetenz
Lern-&Arbeitskompetenz (Methoden und Medien)
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Strukturierung
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Offenlegung des Ablaufs/der Ziele
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Reflexion Lernprozesse, Lernergebnisse, Selbstkontrollblatt, Bewertungsbogen
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Individualisierte Zugänge Reihenfolge, Menge, Themen, Arbeitsform, Anspruch
der Aufgaben dürfen SuS selbst wählen
individuelle Unterstützung
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Selbstständiges Lernen
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Kooperatives Lernen (bei Gruppen-/Partnerarbeit)
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Freundlicher Umgang miteinander
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Regeln und Rituale Beginn, Prozess, Ende
Alexander Sutherland Neill (1883-1973)
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erlebte eine streng calvinistische Erziehung (Zwang und Disziplin)
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Gründer von „Summerhill“
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„Summerhill“, ein Sinnbild für freiheitliche und antiautoritäre Erziehung,
„ Die Schule sollte kindegerecht gemacht werden...“, nicht umgekehrt
Pädagogische Leitideen:
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die Erziehung eines Kindes soll nicht wie die Dressur eines Hundes sein
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Koedukation: Jungen und Mädchen werden sich selbst überlassen
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keine religiöse Erziehung
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Teilnahme am Unterricht ist freiwillig
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Selbstregulierung: „Das Kind ist von Natur aus gut“
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Kritik:
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Ablehnung des Intellektuellen
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Priorität des Gefühls
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Idylle einer pädagogischen Provinz für Kinder mit zahlungsfähigen Eltern
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keine gesellschaftliche Integration
Janusz Korczak (1878-1942)
Pädagogische Leitideen:
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Würde des Kindes (Menschen)
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das Kind wird nicht erst Mensch, es ist schon einer
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Recht des Kindes, so zu sein, wie es ist
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jedes Kind „verstehen“ lernen
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Recht des Kindes auf seinen Tod
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bewusstes Scheitern führt zum Erfolg
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Recht des Kindes auf den heutigen Tag
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steht im Gegensatz zu einer ausschließlich zukunftsorientierten Erziehung
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Für eine Erzieher ist die fachliche Qualifikation sekundär,
ausschlaggebend sind die Beziehungsfähigkeit und die Einsatzbereitschaft
Jean Marc Gaspard Itard (1774-1838)
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Studium der Medizin
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übernimmt die Behandlung/Erziehung eines wilden Kindes „Victor“
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Vorbild für die heutige Sonderpädagogik,
seit Itard werden geistig behinderte Menschen als erziehbar angesehen
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„Victor“
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nicht das erhoffe „reine“ (moralisch unverdorbene) Naturkind
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selbstbezogen, gierig und undankbar
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5 Ziele für die Erziehung „Victors“
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Leben in der Gemeinschaft
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Sensibilität der Nerven wecken
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Gedankenhorizont erweitern
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zum Gebrauch der Sprache führen (scheitert)
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einfachste Geistestätigkeiten bis hin zur normalen Bildung (scheitert)
Der Mensch ist von der Natur her nicht festgelegt.
Jean-Jacques Rousseau (1712-1778)
Pädagogische Leitideen:
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„Alles ist gut, wie es aus den Händen des Schöpfers hervorgeht; alles verdirbt unter den Menschen.“ (Der Mensch wird durch die Kultur sich selbst entfremdet)
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„Liebe die Kindheit, fördere ihre Spiele, ihre Freuden und ihren (...) Instinkt.“
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„All das, was uns bei der Geburt noch fehlt und dessen wir als Erwachsene bedürfen, wird uns durch die Erziehung zuteil.“ → Erziehungsnotwendigkeit
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Geschlechtsunterschiede sind gesellschaftliche Interpretation
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„Die Natur will, dass Kinder Kinder sind, bevor sie zum Erwachsenen werden“
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Anerkennung der Kindheit als eigene Lebensphase (unwiederholbar)
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er fördert das Spiel als kindgemäße Beschäftigung und Lebensäußerung
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3 Möglichkeiten der Erziehung
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Erziehung durch die Natur (nicht beeinflussbar)
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Erziehung durch die Dinge (teils beeinflussbar)
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Erziehung durch die Menschen
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„die Einzige, derer wir wirklich Herr sind“ (unter gewissen Voraussetzungen)
Das Zusammenwirken dieser drei Erziehungsweisen ist notwendig
und muss sich nach der Natur richten, da wir auf sie keinen Einfluss haben
→ natürliche Erziehung („Beobachtet die Natur und folgt dem Weg, den sie vorzeichnet!“)
Kritik:
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Erziehung nur möglich in und für eine Welt von Reichtum und Adel
Lorenzo Milani (1923-1967)
Gründer der Schule „Scuola di Barbiana“
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„Internat“ für junge Arbeiter und Bauern
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Arbeit/Schule von 8-20 Uhr, 365 Tage im Jahr
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Sprachen, sowie lesen und schreiben stehen im Mittelpunkt
Methoden der Vermittlung
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Auseinandersetzung mit politischen Themen
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Fremdsprachenunterricht und Auslandsaufenthalte
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Literatur, Musik und bildende Kunst
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Praktische Tätigkeiten
Don Giovanni Melchiorre Bosco (1815-1888)
Gründer des Ordens der Salesianer, der sich der Erziehung, Bildung und beruflicher Ausbildung junger Menschen widmete.
Pädagogische Leitideen:
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Religion
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„Der Erzieher muss überzeugt sein, dass alle oder fast alle dieser Jungen ein natürliches Verständnis haben, um das Gute zu erkennen, dass man ihnen tut.“
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Vernunft
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Haltung: Das als richtig und gut Erkannte auch zu tun!
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Liebe
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„verstehender, liebevoller Umgangsstil
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Familiarität
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„Erleben des Aufgehobenseins“
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Freude
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Lerneifer, Frömmlichkeit und Freude
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Erziehung durch Milde, freundlichen Zuspruch, Liebe Vernunft und Religion.
Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827)
Gründer einer Armenerziehungsanstalt
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bot Kindern gegen Arbeit freie Unterkunft, Essen und Ausbildung
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Kombination von Hauswirtschaft, Feldbau und Befähigung zur Industriearbeit
Maxime „Alle Menschen sind Kinder Gottes“ überträgt er auf das Staatswesen
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„ Der Mensch hat die Wahrheit im „Innersten seiner Natur“. Wenn er der „Bahn der Natur“ folgt, wird er (...) den Weg zu gerechten sozialen und politischen Verhältnissen finden
Der Mensch ist
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Werk der Natur
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Werk der Gesellschaft
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Werk seiner selbst
Trennung der Schule von dem Lebensumfeld ist ein zentrales Übel
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die Wohnstube ist dem Volke der Mittelpunkt, häusliches Leben ein Modell für Erziehung und Unterricht (zentrale Bedeutung des Alltags)
Erziehungsnotwendigkeit
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„Würde das Kind der natürlichen und gesellschaftlichen Umwelt hilflos ausgesetzt, würde es untergehen
Bildung von Kopf, Herz und Hand
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junge Menschen wollen die Welt mitgestalten und dabei ihren Verstand gebrauchen
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Schlüssel zur Führung eines zufriedenen Lebensphase
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Spiele sind im Konzept von Pestalozzi bedeutungslos
Rudolf Steiner (1886-1948)
Anhänger der Theosophie (Gottesweisheit), eine Lehre der Reinkarnation
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Rein-Geist → Stoff/Körper → Rein-Geist usw.
Pädagogisches Konzept: Anthroposophie
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erlagen von geistigen Mächten und Vollkommenheit durch Geisteswissenschaft
Kindliche Entwicklung: alles 7 Jahre Wiedergeburt
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Physische Geburt
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Zahwechsel
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Geschlechtreife
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4. Jahrsiebt
Begründer der Waldorfpädagogik
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Koedukation der Geschlechter
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soziale Koedukation aller Volksschichten
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Klassenlehrerprinzip
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Klassenlehrer als universeller Geistlicher und kein Spezialist
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unterrichtet 1.-8. Schuljahr in allen Fächern
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Epochenunterricht
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keine Zensuren, kein Sitzenbleiben
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individuelle Zeugnisgestaltung (skizzieren des „Wesensbildes“)
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Objektiver und subjektiver Teil sowie Zeugnisspruch
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künstlerische Arbeit und Handwerk
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Temperamentserziehung
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seelische Konstitution des Kindes ins Gleichgewicht bringen
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Edward Joseph Flangan (1886-1948)
Gründer der „Boys Town“
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gilt als Vorläufer und Wegbereiter der Erlebnispädagogik
Pädagogisches Konzept:
„Es gibt keine schlechten Jungen, nur schlechte Umweltverhältnisse“
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Prägende Erfahrungen
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Achtung der Grundbedürfnisse
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Vertrauen
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Brüderlichkeit und Solidarität
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Religion
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Musische Betätigung und Sport
Pädagogische Anthropologie
1. Menschenbild
2. Auf welcher Basis baut sich menschliches Leben auf?
(Tenor: Der Mensch ist auf Erziehung, Kultur und Sprache angewiesen!)
Mensch=weltoffenes Wesen
Mensch muss denken lernen, um adäquat handeln zu können
Pädagogische Anthropologie ist beeinflusst durch...
1. Traditionelle Anthropologie 2. Evolutionsbiologie
Aspekte der päd.Anthropologie
1. Aspekt: „Der Mensch ist ein unspezialisiertes Mängelwesen!“
(Gehlen, 1904 - 1976)
a) organisch mittellos
b) keine Angriffs-, Schutz-, Fluchtorgane
c) Sinnesorgane sind nicht besonders leistungsfähig
Der Mensch ist also: a) unfertig
b) unausgereift
c) unspezialisiert.
=Voraussetzung für seine nahezu grenzenlose Lern-, Leistungs- und Anpassungsfähigkeit.
2. Aspekt: Der Mensch ist ausgezeichnet durch eine unendliche Lernfähigkeit
(Heinrich Roth)
3. Aspekt: Sonderstellung des Menschen (Nesthocker, physiologische Frühgeburt)
4. Aspekt: Der Mensch ist ein instinktreduziertes Wesen
(Arnold Gehlen)
a) Das typisch Menschliche sind nicht die Instinkte, sondern ist die Kultur (Sprache, Wissenschaft, Kunst, Technik, etc.)
Erziehungsnotwendigkeit
Erziehungsnotwendigkeit
a) „Halt mich fest“
b) „Lass mich los“
•Stil der eigenen Individualität (Erikson) •Ich-Identität
c) Selbstverantwortung
d) Das Kind soll selbst tätig werden
Anlage und Umwelt
Natismus betont die Wirkung angeborener Faktoren.
2. Milieutheorie betont die Wirkung der Umwelteinflüsse.
3. Die Interaktionstheorie versucht zwischen den beiden extremen Richtungen (1+2) zu vermitteln.
Nativismustheorie
A) Ursachen menschlichen Handelns liegen in der Vererbung
B) Vertreter: O. Kroh und H. Remplein
C) Kroh: „führende Bedeutung der Anlage“
D) Tiefenpsychologie: Sexual- und Aggressionstrieb ist angeboren
E) Konrad Lorenz (1903-1989) „aggressives Verhalten ist angeboren!“