Entwurf mechatronischer Systeme - TU Dresden

Karteikarten zur Lehrveranstaltung "Entwurf mechatronischer Systeme" der TU Dresden. Enthält keine offiziellen Prüfungsfragen

Karteikarten zur Lehrveranstaltung "Entwurf mechatronischer Systeme" der TU Dresden. Enthält keine offiziellen Prüfungsfragen


A. T.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über den Entwurf mechatronischer Systeme auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Systeme, Entwurfsschritte und Anforderungen, sowie spezifische Methoden und Strategien für den mechatronischen Entwurf. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Ingenieure, die sich mit der Entwicklung komplexer mechatronischer Systeme befassen und vertiefte Kenntnisse in der Systemmodellierung, Fehlererkennung und Optimierung erlangen möchten.
Karten
74
Lernende
21
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
30.07.2016 / 14.01.2026

Lernkarten

Bestandteile Mechatronischer Systeme

Welche Komponentenarten in Micro-Controllern gibt es?

  • CPU /Rechenkern; Speicher (Haupt-/Programm)
  • Taktaufbereitung; Spannungsaufbereitung
  • Periphere Einheiten (Ports, ADU, DAU, Timer, I/O)

Bestandteile Mechatronischer Systeme

Wie ist ein Micro-Controller aufgebaut?

Bestandteile Mechatronischer Systeme

Was ist die Aufgabe von Aktoren in der Mechatronik?

mit steuerungs- und regelungstechnischen
Funktionsprinzipien Bewegungen zu erzeugen, Kräfte auszuüben oder mechanische Arbeit zu leisten

  • Wandlung von Stellinformation tragenden Signalen in leistungsbehaftete Signale einer entsprechenden Energieform (mechanisch, elektrisch, fluidisch).
  • Aktoren bilden die Schnittstelle zwischen Signalverarbeitung (Reglerausgangsgröße) und Prozess (Regelstrecke)
  • Aktoren stellen Energieflüsse oder Massen-/Volumenströme
  • Aktoren liefern am Ausgang eine Energie oder Leistung

Bestandteile Mechatronischer Systeme

Wie ist ein Linearantrieb aufgebaut?

Bestandteile Mechatronischer Systeme

Wie ist ein Gleichstrommotor aufgebaut?

  • Umpolung des Rotors wenn Bürste keinen kontakt mehr hat und Trägheit überwunden wurde

Bestandteile Mechatronischer Systeme

Wie ist ein Drehstrommotor aufgebaut?

Bestandteile Mechatronischer Systeme

Welche Arten des piezoelektrischen Effekts gibt es?

Verteilte Systeme

Was ist unter Funktions- und Vernetzungstopologie zu verstehen?

Verteilte Systeme

Skizziere für das Adaptive Cruise Control eine beispielhafte Architektur!

Verteilte Systeme

Was versteht man unter "kleinen" und "großen" verteilten Systemen?

„Kleine“ verteilte Systeme:

  • Nur ein Entwickler(team)
  • Klassische Vergehensmodelle anwendbar

„Große“ verteilte Systeme:

  • Verteilter domänenspezifischer Entwurf
  • Informationsabhängigkeiten zwischen Entwurfsinstanzen
  • Kreisprozesse
  • Teilentwürfe zeitlich abhängig

Verteilte Systeme

Welche Arten von Bussystemen gibt es?

Seriellbus:

  • Übertragung von Adressen, Daten und Steuerinformationen auf einer Leitung
  • Übertragung in Paketen mit Zieladresse, Steuerinformation, Prüfsummen
  • Geringere Datenraten, für „weite“ Entfernungen sinnvoll

Parallelbus:

  • Teilbusse: Adressbus, Datenbus, Steuerbus
  • Einsatz auf Leiterplatten
  • Kabellösung sehr aufwendig
  • Höhere Datenraten, kurze Verbindungen

Verteilte Systeme

Welche Arten von Zugriffsverfahren auf einen Bus gibt es?

  • Master-Slave Verfahren
  • Delegated Token
  • Token-Passing
  • CSMA (Carrier-Sense Multiple Access)
  • CSMA/CD (Collision Detection)
  • CSMA/CA (Collision Avoidance)

Verteilte Systeme

Was ist unter Datenframe zu verstehen?

  • Wird zur Übertragung von Daten verwendet
  • Im Normalfall ist der Großteil der Botschaften von diesem Typ
  • Unterscheidung in Standard- und Extended-Datenframe

Standardframe aus CAN-Version 1.0, 1.1, 1.2, 2.0A, 2.0B: 11 Bit Identifier

Verteilte Systeme

Was versteht man in der Diagnose unter Fehler? Welche folgen können sie haben?

Kennzeichnet einen Zustand in dem die Merkmale eines Systems von den Sollwerten abweichen. Es liegt nicht notwendigerweise eine Beeinträchtigung einer Funktion vor

Verteilte Systeme

Vervollständige das Schaubild zum Grundprinzip der Diagnose in mechatronischen Systemen?

Verteilte Systeme

Welche signalbasierten Methoden der Fehlererkennung gibt es?

  • Granzwertüberwachung
  • Trendanalyse
  • Signalvorhersage

Verteilte Systeme

Welche modellbasierten Methoden der Fehlererkennung gibt es?

  • Fehlererkennung mit Prozessmodellen
  • Parität
  • geführte Fehlersuche

Virtuelle Entwurfsmethoden

Wie werden Modelle virtueller Entwurfsmethoden eingeteilt?

Physikalische Modelle

  • Prototypen, Maßstäbliche Modelle, Rapid-Prototyping

Abstrakte Modelle

  • Skizzen, Konstruktionszeichnungen, Digitale Modelle

Virtuelle Entwurfsmethoden

Welche Arten von Modellen gibt es in den virtuellen Entwurfsmethoden?

Virtuelle Entwurfsmethoden

Nenne die Schritte für die Modellerstellung!

Automatisierter Systementwurf

Auf welche Schritte aus klassischen Vorgehensmodellen bezieht sich der automatisierte Systementwurf (ASU)?

  • Anforderungsdefinition
  • Systemspezifikation

Automatisierter Systementwurf

Was hat Einfluss auf den ASU?

  • Wertschöpfung
  • Diagnose
  • Geometrische Integration
  • EMV
  • Antriebsstrang
  • Fahrassistenz
  • E/E-Systemingenieure

Automatisierter Systementwurf

Definiere den Begriff Optimierung?

Ein Optimierungsproblem ist die Suche nach dem Minimum oder Maximum einer Zielfunktion.

  • Es sollte die Art der Optimierung über alle Kriterien festgelegt werden (Minimierung/Maximierung)
  • Minimierungsprobleme können durch Invertierung in Maximalprobleme überführt werden und umgekehrt
  • Es gilt das globale Minimum/Maximum zu finden

Automatisierter Systementwurf

Was ist die multikritielle Optimierung?

  • Ausbilden von Paretofronten mit mehreren Optimierungsergebnissen
  • Je nach Gewichtung der Kriterien anderes Optimierungsergebnis

Automatisierter Systementwurf

Welche Arten von Algorithmen gibt es?

Präszise (Globale) Algorithmen:

  • Das Auffinden des globalen Optimums ist garantiert
  • Absuchen des gesamten Lösungsraumes
  • Häufig sehr rechenintensiv
  • Bsp.: Brute Force, Dynamische Programmierung

Approximierende Algorithmen:

  • Keine Garantie des Identifizierens des globalen Optimums
  • Finden eines lokalen Optimums wird garantiert
  • Reduzierter Rechenaufwand durch „geschickte“ Absuche des Lösungsraumes
  • Bsp.: Simulated Annealing, Evolutionäre Algorithmen, Particle Swarm Optimization

Automatisierter Systementwurf

Welche Schritte sind zur Berechnung einer neuen Position eines Individuums bei der Particle Swarm Optimazation erforderlich?

  1. Partikel positionieren und Anfangsgeschwindigkeiten definieren
  2. Geschwindigkeit aktualisieren
  3. Position aktualisieren

Automatisierter Systementwurf

Erläutere kurz den evolutionären Algorithmus Rekombination!

  • Zwei Eltern rekombinieren zu zwei Nachkommen
  • Populationsteilnehmer abgebildet als Bitstring
  • Einzelne Bits sind Parameter der Optimierungsproblems
  • Parameter werden bitweise ausgetauscht

Verteilte Systeme

Zeichne allgemein eine Nachricht und erläutere wozu Header, Payload und Trailer verwendet werden.

Header:

  • Adressierung
  • Kennung
  • Art
  • Anzahl der Daten

Payload:

  • Signale
  • Werte
  • Status

Trailer:

  • Informationen Fehlererkennung

Verteilte Systeme

Wodurch kann es zur Zeitverzögerung bei der Datenübertragung kommen?

  • Datenaufbereitung im Controller 
  • Wartezeiten bei der Übertragung
  • Übertragungszeit
  • Empfang und Auswertung
  • bei Fehlern wiederholtes Senden

Verteilte Systeme

Benenne 3 Kriterien, die das Mapping von Funktionen auf die Hardware entscheidend beeinflussen.

  • Hardwarebindung
  • Buslast
  • Rechenleistung / Speicher
  • Systemkosten
  • Sicherheitsanforderungen

Verteilte Systeme

Welche Kriterien werden bei der Vergabe der Identifier beim CAN-Bus hinzugezogen?

  • Priorität
  • innere Struktur
  • Standartisierung (CANopen)

Verteilte Systeme

Nenne die drei Punkte für die Notwendigkeit der Kommunikationsmatrix beim Entwurf von komplexen Systemen mit hohem Kommunikationsaufkommen.

  • Festlegen wichtiger Kommunikationsparameter
  • Festlegen beteiligter Instanzen
  • Kontrolle auf Richtigkeit und Vollständigkeit

Verteilte Systeme

Benenne drei Herausforderungen, die sich aus dem Entwurf von verteilten Systemen ergeben.

  • Kommunikation zwischen Entwicklern 
  • Definition von Funktion / Teilsystemen / Schnittstellen
  • Testen der Systeme / Definition von Verifizierungsszenarien

Verteilte Systeme

Nenne Möglichkeiten die Herausforderungen, die sich aus dem Entwurf von verteilten Systemen ergeben, zu beherrschen.

  • gutes Anforderungsmanagement
  • regelmäßige Synchronisierung der Zwischenergebnisse
  • gemeinsamer Datenaustausch 

Study