Lernkarten

Roland Schenkel
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Lernende 7 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 23.07.2012 / 10.11.2015
Lizenzierung Kein Urheberrechtsschutz (CC0)
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Was ist das schwierige im Tunnelbau?

GNSS funktioniert nicht ;-) => Untertage, eingeschränkte Sichtverbindungen, daher: Geometrie des Tunnels ist ungünstig für Fehlerfortpflanzung => einseitig angeschlossener Polygonzug.

Zudem chronischer Platz- und Zeitmangel sowie teilweise grosse Temperaturgradienten (=> Refraktion).

Für längere Tunnels und hohe Ansprüchen an die Genauigkeit der Höhe sowie je nach geologischer Gegebenheiten muss ev. Geoid relativ gut bekannt sein.

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Was hat man dann für Polygonzüge?

einseitig angeschlossene (=tote Polygonzüge)

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Wie kann man Polygonzüge verbessern?

übergreifender Polygonzug

unabhängige Kreiselmessungen

Rückversicherungen

Verdichten, Polygon-Netz anstatt Zug (unrealistisch)

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Warum Polygonzug in der Mitte des Tunnels?

Refraktion...

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Ingensand zeichnet Tunnelverlauf von DML (Bogen) und Gotthard (gerade Linie). Er möchte wissen was unterschiedliches bei diesen beiden Projekten zu beachten ist:

Längs- und Querfehler bei Bogen von Streckenmessung und Winkelmessung abhängig, bei geradlinigem Verlauf, eigentlich nur Querabweichung von Bedeutung, somit ist Winkelübertragung das entscheidende Kriterium.

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Möglichkeiten der Richtungsübertragung im Schacht?

Kreiselmessungen! Erläutere, dass Genauigkeit der Richtungsübertragung mit Kreisel sich erst ab ein paar Brechpunkten in Polygonzug mit Tachymeter lohnt, weil dieser besser Winkelmessgenauigkeit hat. (Näherungsformel beachten). Aber Kreiselmessung immer gut, zur Steigerung der Redundanz.

ev. Doppellot und INS.

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GBT: Vermessungskonzept

äusseres netz (portal, basis) und inneres tunnel-netz. insgesamt 5 netze, wegen zwischenangriffen, gnss messungen für richtungsanschlüsse, rückversicherugen usw

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GBT: was hat mein bei sedrun gemacht?

Lotung (optisches und mechanisches) Gen: opt. L = 6mm / mech L = 5mm,

Höhenübertragung (mit Tachy) Gen: 2-3 mm und

Richtungsübertragung (mit INS und Kreisel) Gen: INS = 1.5mgon / Kr. = 1.3mgon

Verfahren erklären

INS: Autokollimation oben und unten, Änerung der Orientierung aus INS Messungen während der Liftfahrt.

Achtung Kreiselmessungen sind auch relativ, da man oben eine Referenzmessung macht und die Messung unten im Tunnel dann auf diese oben bezieht