Energierohstoffe und -technik

Energierohstoffe und -technik RWTH

Energierohstoffe und -technik RWTH


A. S.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Grundlagen der Energierohstoffe und -technik, mit Fokus auf Prozesse wie Destillation, Cracken und Verkokung. Sie decken Themen wie die Zusammensetzung von Erdöl, Braunkohle und Koks, sowie deren Verarbeitung und Anwendungen ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Technik, die sich mit der Erzeugung und Nutzung von Energierohstoffen auseinandersetzen.
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Langue
Allemand
Catégorie
Technique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
09.07.2016 / 19.04.2018

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Sikkze Boudouard-Reaktion + Heterogene Wasser-Gas_Reaktion

Technisches Problem der autothermen Vergasung und der  allothermen Vergasung: 

autotherme :Teer

allotherme: eintrag von wärme in den Reaktor

Vergasung: Reaktortypen

Festbett: Gegenstromvergaser 

Festbett: Gleichstromvergaser  

Stationärer Wirbelschichtvergaser

Zirkulierender Wirbelschichtvergaser

Flugstromvergaser

Gasreinigungsverfahren

Energetische Nutzung der Teere durch Abscheidung im Edukt 

Energetische Nutzung der Teere durch Heißgasfilter

Verbrennung: Flammentypen

Diffusionsflamme

Vormischflamme 

jeweils laminar und turbulent

Flammpunkt:

Niedrigste Temperatur, bei der soviel Brennstoff verdunstet, dass sich mit Luft durch Fremdzündung entflammbare Gemische bilden können. Unterhalb des Flammpunktes kann sich die Flammfront nicht von der Zündquelle weg ausbreiten, da Oxidationswärme nicht genügt, um Gemisch auf nötige Temperatur zur Verbrennung aufzuheizen. 

Zündtemperatur:

 Temperatur, bei der sich das entflammbare Gemisch ohne äußeren Zündfunken von selbst entzündet 

Verbrennungsrechnung

Berechnung der Rauchgas- und Verbrennungsluftströme und der Rauchgaszusammensetzung

Grundlage: Elementaranalyse des Brennstoffs: C, H, O, S, (N, Cl)

Feuchtigkeit (hier nicht berücksichtigt! Annahme: trockener BS)

Aschegehal

t Berücksichtigte Gleichungen

: C + O2 = CO2

H2 + ½ O2 =H2O

S + O2 =SO2

(N + O2 = NO2 ); hier Bildung N2

Brennwert Ho

Quotient aus der freiwerdenden Wärmemenge bei vollständiger Verbrennung eines Brennstoffs und dessen Gewicht Bezugstemperatur Edukte & Produkte 25 °C Wasser im Produkt liegt flüssig vor Verbrennungserzeugnisse von Kohlenstoff und Schwefel als Kohlendioxid und Schwefeldioxid liegen gasförmig vor Stickstoff wird nicht oxidiert

 Heizwert Hu

Wasser im Produkt liegt dampfförmig vor übrige Bedingungen identisch zu Ho Hu = Ho - DHV 

Feuerungsleistungsregelung (FLR) 

Führungsgrößen Frischdampfmassenstrom Sauerstoffkonzentration im Abgas

Ziel Weitgehende Automatisierung Stabiler Verbrennungsprozess

Berücksichtigung von CO-Konzentration im Abgas Ausbrand Schlacke (z.B. über IR-Kamera) Verbrennungstemperatur Abgasstrom (möglichst konstant) Brennstoffheizwert (Vorgabe)

Regelung über Luftmenge (primär, sekundär, tertiär; gegenseitige Kompensation) Rostbewegung (Beeinflussung Verbrennungsgeschwindigkeit) Durchsatz (Stößelgeschwindigkeit; sehr träge) evtl. Stützbrenner

Rostfeurerung Vor + Nachteile

+ Übersichtlicher Aufbau

+Einfacher Betrieb

+geringer Eigenkraft Bedarf

- Hoher Feuerungsverlust 2-4%

- ungeeignet für Feinkörnige Brennstoffe

Wirbelschichtfeuerung Vor + Nachteile

+ geringer Aufwand fur Brennstoffaufbereitung

+keine Rauchgasreinigung auer Entstaubung

- hoher überstochmetrischer Kalkbedarf  zur Schwefeleinbindung

- Asche ohne weitere Aufbereitung nicht verwendbar

Staubfeuerung

+hohe Verfügbarkeit

+große Leistung

-aufwendige Brennstoffaufbereitung

-Rauchgasreinigung für Staub SO2 NO2 erforderlich

Nachteile der stationären wirbelschichtfeuerung gegenüber der zirkulierender wirbelschichtfeuerung

-besserer Ausbrand

- weniger Kalkverbrauch zur schwefeleinbindung

Feuerungstypen

Verbrennung: Reaktortypen - Rostbauarten

Feuerraumgestaltung skizze

Feuerleistungsdiagramm

Nennen Sie die drei thermochemischen Konversionsverfahren. Unterscheiden Sie die Verfahren hinsichtlich der Betriebsparameter und Reaktionsprodukte

Pyrolyse >250°     l = 0       CO,CO2,CH4 Öl Koks

Vergasung >600° l= 0,2-0,5  CO,H2,CO2 H20 , Koks

Verbrennung > 700° L>1      CO2,H2O Wärme

Nennen sie die drei Anlagentypen zur Verbrennung 

Rostfeuerung                   +          niedriege anforderung an BS einfacher Betrieb

                                          -           hohe Feuerungsverluste , hoher Restdurchfall feinFraktion

Wirbelfeuerung                 +         guter Ausbrand niedrige NOx Werte möglich

                                           -           hoher Energiebedarf, empfindlich gegenüber Störstoffen

Staubfeuerung                   +          hohe Leistungsdichte gute Regelbarkeit

                                            -         hohe Anforderungen an die BS Aufbereitung ,  BS spektrum

Wie unterscheidet sich die Produktezusammensetzung bei der Pyrolyse von Steinkohle bzw. Biomasse (z.B. Holz)? 

Steinkohle  C: > 80 % H> 10%  O:< 10%

Biomasse   C> 40 % H> 10 , O 40

 

Nennen Sie je einen Vor- und Nachteil des Gleichstromvergasers gegenüber dem Gegenstromvergaser. 

 Vorteul _ geringere Teerbelastung

Nachteuul höhere Staubbelastung

) Ein Festbrennstoff soll zur Erzeugung von elektrischem Strom genutzt werden. Wieso ist es evtl. vorteilhaft den Brennstoff zu vergasen und die Gase anschließend zu verbrennen, anstatt den Festbrennstoff direkt zu verbrennen? 

Der Wirkungsgrad von Gasturbien bzw Arbeitsturbinen für flüssige / gasförmige BS ist höher.

Reversibilität

eversibel = umkehrbar Bedingung: Ausgangszustand muss - im System und - in allen Teilen der Umgebung wieder hergestellt werden, ohne dass eine Veränderung bleibt Hierzu kann auch Arbeit abgeführt, verlustfrei gespeichert und zurückgeführt werden, um den Ausgangszustand zu erreichen Interpretation: Grenzfall zum idealen, verlustfreien Prozess, bei dem die Einflüsse aller irreversiblen Teilprozesse gegen Null gehen

was ist entropie

Bei irreversiblen Prozesseen wird Entropie produziert: DS > 0 Bei reversiblen Prozessen ist DS = 0 Entropie ist keine Erhaltungsgröße, kann „produziert“ werden 

Welche diagramme gibt es , unterschiede?

p, v ,t Diagramm 

p, v Diagramm

T, S Diagramm ---> temperatur isorope Nicht nur Darstellung der Arbeit (wie im p-V-Diagramm) möglich sondern auch Darstellung der Wärme (Anteile sind aber nicht einzeln ablesbar) Isentrope = Adiabate (wenn dS = 0, muss auch dQ = 0 sein)

Carnot-Prozess

Carnot-Prozess: Dient allgemein zur Definition der theoretisch maximal umsetzbaren Wärmemenge, d.h. des theoretisch maximalen Wirkungsgrades eines reversiblen Prozesses. 

 

n = 1- (tab//tzu)

Dampfkraftprozess: Prinzip

Speisepumpe Wasser wird unter hohem Druck in Verdampfer geleitet 0 1 Isentrope Verdichtung Dampferzeuger (Dampfkessel) Wasser wird bei hohem Druck erhitzt, verdampft, der Dampf überhitzt 1 2 3 4 Isobare Wärmezufuhr Dampfturbine heißer Dampf wird unter Arbeitsabgabe entspannt 4 5 Isentrope Expansion Kondensator Dampf wird abgekühlt und kondensiert 5 0 Isobare Wärmeabfuhr und Kondensation 

was passiert ohne zwischenüberhitzung?

Bei hohen Drücken kann isentropes Wärmegefälle ohne Zwischenüberhitzung wegen Erreichen des Nassdampfgebietes nicht ausgeschöpft werden 

ORC-Prozess: Prinzip

 Arbeitsmedien: Silikonöle, Kohlenwasserstoffe,

FCKW Höhere Turbinenwirkungsgrade geringere Spaltverluste:

Gasturbinenprozess 

 Verdichtung 1 2

Isobare Wärmezufuhr 2 3

Expansion 3 4

Wärmeabfuhr 4 1 

arten von  gud prozessen

 Steilrohrkessel

In den USA verbreitet Vertikale Strömung Arbeitsfluid

Turmkessel

In Europa verbreitet Geringerer Flächen- und Materialbedarf Flexibler bei Laständerungen

Energiespeicher

Stromspeicherung chemische Speicher Pumpspeicher Druckluftspeicher Wärmespeicherung Kurzzeitspeicher (bereits in Anwendung) saisonale Speicher mobile Speicher (erste Entwicklungen)

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Effizienzvorteil gegenüber getrennter erzeugung von Strom und wärme

Dampfdruck

Der Dampfdruck ist der Druck, der sich einstellt, wenn sich in einem abgeschlossenen System ein Dampf mit der zugehörigen flüssigen Phase im thermodynamischen Gleichgewicht befindet. ■ Der Dampfdruck nimmt mit steigender Temperatur zu und ist abhängig vom vorliegenden Stoff bzw. Gemisch. ■ Ist in einem offenen System der Dampfdruck einer Flüssigkeit gleich dem Umgebungsdruck, so beginnt die Flüssigkeit zu sieden.

Ideale Mischungen

Komponenten sind in jedem Verhältnis mischbar ■ Gleiche Anziehungskräfte zwischen unterschiedlichen und gleichartigen Molekülen ■ keine Volumen- (Kontraktion, Dilatation) oder Temperatureffekte (Mischungswärme) ■ Tritt nur annähernd auf, bei isotopen Atomen kleinen, unpolaren Molekülen (N2 , O2 ) Stereo-/Strukurisomeren homologen Reihen (Methanol, Ethanol, …) 

Reale Mischungen

Unterschiedliche Anziehungskräfte zwischen ungleichartigen und gleichartigen Molekülen: ■ Kräfte zwischen ungleichen Molekülen < als zw. gleichen Molekülen: positive Abweichung vom Raoultschen Gesetz Volumendilatation, Dampfdruckerhöhung, Endothermie beim Mischen ■ Kräfte zwischen ungleichen Molekülen > als zw. gleichen Molekülen: negative Abweichung vom Raoultschen Gesetz Volumenkontraktion, Dampfdruckerniedrigung, Exothermie beim Mischen

Bodenkolonnen 

vorteile

hoher Stufenwirkungsgrad breiter Belastungsbereich gleichmäßige Flüssigkeitsverteilung (auch bei großen Durchmessern)

nachteile

hoher Druckverlust aufwändiger Einbau empfindlich gegen Druckstöße

Füllkörperkolonnen

vorteile

geringer Druckverlust kleiner Flüssigkeitsinhalt auch für korrosive Medien Einsatz von Glas, Keramik, Kunststoffe auch für schäumende Stoffe 

nachteile

schmaler Belastungsbereich nur für begrenzte Durchmesser Neigung zur Randgängigkeit 

Étudier