EMT
Elektrische Messtechnik
Elektrische Messtechnik
Créer ou copier des fichiers d'apprentissage
Avec un upgrade tu peux créer ou copier des fichiers d'apprentissage sans limite et utiliser de nombreuses fonctions supplémentaires.
Filter / Gemeinsamkeiten
- Anzahl der Energiespeicher ( Kondensatren) = Filtergrad n
- Dämpfungsverlauf weit oberhalb von fgrenz (n* 6dB/Oktave)
- fg → 3dB Dämpfung
Filter / Unterschiede
- Einschwingverhalten im Zeitbereich (Sprungantwort)
- Verstärkung im Durchlassbereich
- Verstärkung um fg
- Phasenfrequenzgang
Bessel
+ Sehr geringen Überschwingen der Sprungantwort
+ Optimales ♦-ÜTV aufgrund konstanter Gruppenlaufzeit über weiten Frequenzbereich
- geringe Dämpfung oberhalb der fg
-zunehmende Dämpfung bereits im Durchlassbereich
kritische Dämpfung
+ kein überschwingen der Sprungantwort
- schwache Dämpfung oberhalb fg
- zunehmende Dämpfung bereits im Durchlassbereich
Butterworth
+ Durchlassbereicheben, bis dicht oberhalb der fg: V= 0dB
+ mittlere Flankensteilheit im Sperrbereich
- erhebliches Überschwingen der Sprungantwort
Tschebyscheff
+ sehr hohe Flankensteilheit im Sperrbereich, schnell oberhalb fg
- im Durchlassbereich erhebliche Versträrkungsschwankungen( <= 3db)
- starkes Überschwingen der Sprungantwort (30%)
Amplitudenquantisierung
A/D-Umsetzer hat einen endlichen Wertevorrat, daher teilt er die Eingangsignale in 2n Stufen ein.
8bit ADU: 2n → 28 = 256 Amplitudenstufen
Bei Us ± 10V : (20V/256 Stufen) = 78,13 mV/Stufe
Quantisierungsfehler
FQ= Udig - Uanl , FQ = max ±½LSB
Der Fehler liegt an dem Umsetzungssystem, tritt also auch bei idealen Bauteilen auf.
Quantisierungsrauschen
Eine Folge mehrer einzelner Quantisierungsfehler nennt man Quantisierungsrauschen. frausch von 0 bis fabt/2
S/N|dB= 6,02 * NQ+1,76 dB
bzw
NQ=S/N|dB / 6dB
Flush - Umsetzer
Steigende Spannungen an den Widerständen der "Referenzkette". OPVs schalten logisch 1 durch bis Uref > Ueinam OPV
++Extrem schnelle Umsetzung (Nanosekunden → Bildverarbeitung)
++ Logarythmische Kennlinie einfach realisierbar
-- Hoher bauteileaufwand (2nWiderstände, 2nKomperatoren)
-- Geringe Auflösung (max. 10-11 Bit)
A/D - Umsetzer
- Laden des Kondensators mit unbekannter spannung Uein
- Zähler auf 0 setzen und entladen des Kondensators
- Die Endladezeit mit der bekannten Spannung Uref kann direkt einer Eingangspannung zugeordnet werden
++ geringer Schaltungsaufwand
++ hohe Auflösung und Genauigkeit (16-22 Bit)
--langsame Umsetzung (Millisekunden)
A/D-Umwandler
Es wird sich Schrittweise an die Ue angenähert. Wenn die "getestete" Spannung kleiner als ue, wird das Bit gesetzt, ist sie größer, nicht.
++schnelle Umsetzung (Microsekunden → allgemeine Messdaternerfassung)
++ geringer Schaltungsaufwand
++ hohe Auflösung (12-16 Bit)
-- benötigt unbedingt ein vorgeschaltetes S&H
A/D-Umsetzer
- Liefert binäre Pulskette am Ausgang deren gemitteltes Tastverhältnis proportional zu Ue ist.
Bsp:
Ue= 0 → Ua = 10101010
Ue -- → Ua 000001000001
Ue ++ → Ua =1111110111110
++Umsetzzeit und Auflösung gegeneinander tauschbar
++schnelle Umsetzung (Microsekunden → allgemeine Messdatenverarbeitung)
++ hohe Auflösung (16-24Bit)
++sehr geringer Schaltungsaufwand, leicht intergrierbar
-- digitale Filter(TP,Dezimation) müssen nachgeschaltet werden
Oversampling bei DA-Umsetzung
Bsp. Motordrehzahl bei DC-Motor
Drehzahl über PWM
0000 0% Solldrehzahl 37,5%
1000 25%
1100 50% (50% + 25%)/2 =37,5%
1110 75%
1111 100% 10001100 Abwechseln Taktmuster 2*4 bit → 8 Takte
Soll: 32%
5*25% + 2*50% → 32% → 7*4bit → 28 Takte
Oversampling mit Interpolation
Durch einfügen künstlicher Zwischenwerte wird der Umsetzertakt erhöht, was die Frequenz des Störspektrums nach oben verschiebt.
Bsp.:
Ohne OS: oberste Nutzfrequenz: 20kHz,Störspektrum (44100-20000)Hz = 24,1kHz
Mit OS: oberste Nutzfrequenz: 20kHz, Störspektrum (88200 - 20000)Hz = 68,2 kHz
Mit Oversampling benötigt der Restaurations-TPF eine geringere Flankensteilheit zugunsten der Realisierbarkeit und des Einschwingverhaltens.
Digitale FIlter
- Impulsantwort besteht aus zeitlicher Folge der Filterkoeffizienten
- n+1 Takte nach dem Impuls ist der Ausgang = 0
- Arithmetische Summe der Filterkoeffizienten ergibt die "gleichspannungs"-Verstärkung
- Vorzeichenmäßig alternierende Summe der Filterkoeffizienten
- Verstärkung bei höchster er laubter Frequenz (f ≤ fa*2)
- Multiplikation aller Filterkoeffizienten mit einem Faktor änder die gesamtverstärkung des Filters
- Gruppenlaufzeit ist Frequenzunabhängig: Tgr=½*n*Ta
Spannungsverstärkung
VdB= 20*log10(Ua/Ue)dB
Leistungsverstärkung
VdB= 10*log10(Pa/Pe)dB
Signal to Noise
S/N|dB= 20*log10(Us/Un)dB
Phasenlaufzeit
Tph=-φ/ω (Frequenzabhängige Phasenverschiebung)
Digitalschalter
Schalten zwischen zwei festen Zustanden (U,I)
Analogschalter
Sperren/Durchschalten eines Zustanden
Kriterien eines Analogschalters
- Sperr-/Durchlasswiderstand →∞
- Schaltzeit, Schaltebereich (U,I)
- Potentialtrennung, Leistungsverbrauch der Ansteuerung
Komplexe Übertragungsfunktion
H(A)= Ua/Ue=A(f) * ejφ(f)
Transmissiongate
Funktionsweise: Ust=15V, Ue=-10V bis +10V, UBulk=-10V bis + 10V
Schalter leitend: Ust=+15V, d.h. G1: +15V, G2: -15V
Für den gesamten Ue Bereich(-10V bis + 10V) sind beide transistoren leitend.
Schalter sperrend: Ust=-15V, d.h. G1: -15V, G2:+15V
Für den gesamten Ue Bereich(-10V bis + 10V) sind beide transistoren sperrend.
Fallunterscheidung:
Ue steigt von 0V auf 10V: Ugs1 wird kleiner, Ugsr wird größer, d.h. T1 wird hochomiger, T2 wird niederomiger
Ue fällt von 0V auf -10V: Ugs1 wird größer,Ugs2 wird kleiner, d.h. T1 wird niederomiger, T2 wird hochomiger
Instrumentation Amp
Thermische Effektivwertmessung
- Unbekannte Spannung Ue erhitzt D1, welche dadurch Spannung UD1 durchlässt.
- Da D2 eine andere temperatur hat, entsteht eine Spannungsdifferenz zwischen UD1 und UD2.
- Diese Differenz liegt nun am OPV an und er ver sucht diese auszusteuern.
- Die Spannung Ua liegt auch an R2 an, welcher D2 auf die selbe Temperatur wie D1 aufheizt.
- Wenn dieser Punkt erreicht ist, besteht keine Potentialdifferenz mehr am OPV, Ua ist nun gleich Ue.
- Maximale Anstiegsgeschwindigkeit (Slew Rate), typisch: 5V/μs
- Einstellzeit te (Acquisition Time): tg =Ron*C*4,6 = ±1%, Ron*C*70±0,1%, Zeit bis sich Ua auf Ue ±Tolerenz eingeschwungen hat
- Aperture-Zeit tA (Aperture Delay), typisch: 0,2µs (Zeit bis Schalter öffnet, reduziert die erreichbare Auflösung)
- HoldStep (Sample to Hold Error) Ausgangsspannung macht Spannungssprung ΔUa (typisch 10mV) CSchalter →CSpeicher
- Durchgriff (Feed-thru), typisch: 80dB → ΔUe koppelt kapazitiv auf Ua ein (kapazitiver Spannungsteiler)
- Haltedrift (Droop- Rate),typisch: 30 mV/s,abhängig vom Ie OP2, Isper des Schalters
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