EMT
Elektrische Messtechnik
Elektrische Messtechnik
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Flashcards
Flush - Umsetzer
Steigende Spannungen an den Widerständen der "Referenzkette". OPVs schalten logisch 1 durch bis Uref > Ueinam OPV
++Extrem schnelle Umsetzung (Nanosekunden → Bildverarbeitung)
++ Logarythmische Kennlinie einfach realisierbar
-- Hoher bauteileaufwand (2nWiderstände, 2nKomperatoren)
-- Geringe Auflösung (max. 10-11 Bit)
A/D - Umsetzer
- Laden des Kondensators mit unbekannter spannung Uein
- Zähler auf 0 setzen und entladen des Kondensators
- Die Endladezeit mit der bekannten Spannung Uref kann direkt einer Eingangspannung zugeordnet werden
++ geringer Schaltungsaufwand
++ hohe Auflösung und Genauigkeit (16-22 Bit)
--langsame Umsetzung (Millisekunden)
A/D-Umwandler
Es wird sich Schrittweise an die Ue angenähert. Wenn die "getestete" Spannung kleiner als ue, wird das Bit gesetzt, ist sie größer, nicht.
++schnelle Umsetzung (Microsekunden → allgemeine Messdaternerfassung)
++ geringer Schaltungsaufwand
++ hohe Auflösung (12-16 Bit)
-- benötigt unbedingt ein vorgeschaltetes S&H
A/D-Umsetzer
- Liefert binäre Pulskette am Ausgang deren gemitteltes Tastverhältnis proportional zu Ue ist.
Bsp:
Ue= 0 → Ua = 10101010
Ue -- → Ua 000001000001
Ue ++ → Ua =1111110111110
++Umsetzzeit und Auflösung gegeneinander tauschbar
++schnelle Umsetzung (Microsekunden → allgemeine Messdatenverarbeitung)
++ hohe Auflösung (16-24Bit)
++sehr geringer Schaltungsaufwand, leicht intergrierbar
-- digitale Filter(TP,Dezimation) müssen nachgeschaltet werden
Oversampling bei DA-Umsetzung
Bsp. Motordrehzahl bei DC-Motor
Drehzahl über PWM
0000 0% Solldrehzahl 37,5%
1000 25%
1100 50% (50% + 25%)/2 =37,5%
1110 75%
1111 100% 10001100 Abwechseln Taktmuster 2*4 bit → 8 Takte
Soll: 32%
5*25% + 2*50% → 32% → 7*4bit → 28 Takte
Oversampling mit Interpolation
Durch einfügen künstlicher Zwischenwerte wird der Umsetzertakt erhöht, was die Frequenz des Störspektrums nach oben verschiebt.
Bsp.:
Ohne OS: oberste Nutzfrequenz: 20kHz,Störspektrum (44100-20000)Hz = 24,1kHz
Mit OS: oberste Nutzfrequenz: 20kHz, Störspektrum (88200 - 20000)Hz = 68,2 kHz
Mit Oversampling benötigt der Restaurations-TPF eine geringere Flankensteilheit zugunsten der Realisierbarkeit und des Einschwingverhaltens.
Digitale FIlter
- Impulsantwort besteht aus zeitlicher Folge der Filterkoeffizienten
- n+1 Takte nach dem Impuls ist der Ausgang = 0
- Arithmetische Summe der Filterkoeffizienten ergibt die "gleichspannungs"-Verstärkung
- Vorzeichenmäßig alternierende Summe der Filterkoeffizienten
- Verstärkung bei höchster er laubter Frequenz (f ≤ fa*2)
- Multiplikation aller Filterkoeffizienten mit einem Faktor änder die gesamtverstärkung des Filters
- Gruppenlaufzeit ist Frequenzunabhängig: Tgr=½*n*Ta