Block 9


M. L.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Embryologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Entwicklung von Zellen, die Funktion von Genen und Chromosomen, sowie die Entstehung von Syndromen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der embryonalen Prozesse erlangen möchten.
Karten
79
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
14.06.2016 / 28.05.2022

Lernkarten

Was ist die Funktion der Plazenta?

  • Ernährung des Babys (O2, Nährstoffe, etc.)
  • Resistenz (Antikörper)
  • Entschlackung (CO2, Stoffwechselendprodukte)
  • Hormonproduktion
  • Schutz vor Abstossung (Mechanische Abgrenzung und Immunsuppression bei Mutter)

Was ist das

  1. Perimetrium
  2. Myometrium
  3. Endometrium

  1. Mesothelium (Abgrenzung gegen Peritonealhöhle): Äussere Schicht des Uterus
  2. Muskelschicht mit Aufgabe: Menstruation, Befruchtung, Geburt, Verschliessung der Gefässe nach Abstossung Plazenta. Mittlere Schicht des Uterus
  3. Gebärmutterschleimhaut, Aufnahme des Embryos, Unterteilung in Functionalis (Zyklus, SS) und Basalis (Regeneration). Innere Schicht

Wofür sind die Hilfsorgane zuständig?

Was ist Chorion und was Amnion?

Hilfsorgane sind Strukturen ausserhalb des Embryos, welche das Embryo schützen (Embryonalhäute) oder Funktionen übernehmen, die das Embryo nicht ausführen kann. Sie werden bei der Entwicklung zurückgebildet oder bei Geburt abgestossen.

Chorion: Äusserste Hülle des Keimes, umgibt auch die extra-embryonalen Organe. Entwickelt sich aus den Trophoblasten und wird im parietalem Mesoderm ausgekleidet. Funktion: Aufbau der Plazenta, Schutz.

Amnion: Fruchtblase, Hülle des Embryos. Umgibt die Flüssigkeit (Fruchtwasser) gefüllte Amnionhöhle. Besteht aus Ektoderm und parietalem Mesoderm. Verschmilzt später mit dem Chorion und der Uterusschleimhaut (15., 16. Woche). Funktion: Schutz und Gewährleisten eines konstanten Milieus.

Was ist der Dottersack?

Was das Allantois?

Dottersack: Extra-Embryonales Hilfsorgan aus dem Entoderm und viszeralem Mesoderm. Bildet sich im Laufe der Zeit zurück. Funktion: Blut- und Blutgefässbildung, Stoffwechsel (bis zur Entstehung der Leber), Beherbergen der Keimzellen (Bis 6. Woche)

Allantois: Entsteht als Vesikel aus dem Dottersack. Besteht aus Entoderm und viszeralem Mesoderm. Funktion: Bildet zusammen mit dem Dottersack den Haftstiel (Nabelschnur). Einwanderung in Plazenta, ermöglicht dadurch Gefäss- und Blutbildung in der Plazenta (--> Allantoisplazenta). Rudimentär bleibt die Allantois als Teil der Harnblase erhalten.

Beschreibe den Verlauf der Plazentaentwicklung

  1. Eizelle nistet sich in das Endometrium ein (Kontakt Trophoblast - Endometrium mit Bildung von Synzytiotrophoblasten und Zytotrophoblasten). Produktion von hCG (human Chorio Gonadotropin), für SS-Test.
    1. Endometrium wird zur Dezidua
    2. Bildung von Chorion
  2. Tag 9:
    1. Trabekel bilden Hohlräume --> Lakunen
    2. Syncytio- und Zytotrophoblasten treffen auf mütterliche Gefässe und fressen sich hinein --> Durchbruch der Gefässe --> Lakunen füllen sich mit Blut. Trabekel in direktem Kontakt mit mütterlichem Blut
  3. Ende 3. Woche:
    1. Bildung von Stammzotten und intervillöse Räume zum Blutaustausch (mütterliches Blut dringt in diese Räume ein)
      1. Chorionzotten (Aus Trabekeln gebildet)
        1. Primäre Chorionzotten (Einwachsen von Zytotrophoblasten, 13./14. Tag)
        2. Sekundäre Chorionzotten (Einwachsen von Mesoderm, zT Allantois, 15-21 Tag)
        3. Tertiäre Chorionzotten (Einwachsen und Entstehung von Blutgefässen 21-28. Tag ---> Funktionelle Plazenta)
    2. Embryo an Haftstiel in Chorionhöhle aufgehängt
    3. Zottenkapillaren in Verbindung mit Gefässen am Haftstiel, welche an den inter-embryonalen Kreislauf angeschlossen sind
  4. Vierte Woche
    1. Rückbildung der Chorionzotten an der Embryo abgewandten Seite -->Chorion Laeve
    2. Embryo zugewandte Seite: Weiterentwicklung der Chorionzotten --> Chorion frondosum --> Plazenta
  5. Achte Woche
    1. Kraniokaudale Faltung: Nabelschnur. Enthält noch Dottergang, Haftstiel mit Allantoisdivertikel und Nabelgefässen
  6. Ende 3. Monats
    1. Amnionhöhle wächst auf Kosten von Chorionhöhle: Verschmelzung von Amnion und Chorion (wegen Platzmangel). Nabelschnur enthält nur noch Nabelgefässe
    2. Verschmelzung des Chorion Laeve mit gegenüberliegender Uteruswand. Zunahme der Amnionflüssigkeit. 
    3. Siehe Bilder Plazentavorlesung
  7. Reifung der Plazenta bei Verdünnung des Synzytiums für besseren Stoffaustausch
    1. Ablagerung von Fibrinoiden: Mechanischer Schutz vor Abstossung

Wie sieht die Plazenta bei eineiigen Zwillingen aus?

  1. Seperate Fruchtblase und seperate Chorions
  2. Fusionierte Chorions und Plazenta

Funfrage: Ist der Embryo ein Parasit?

Ja, ist er, weil:

  • Lässt sich ernähren
  • lässt entsorgen
  • zwingt Anpassung auf
  • überlistet Immunabwehr
  • induziert neuroaktive Substanzen wie z.B. Endorphine (Morphium)

 

Wann eine molekulargenetische Untersuchung?

  • Bestätigung/Ausschluss klinische Diagnose
  • Trägerabklärungen
  • Präsymptomatische/prädiktive Diagnostik
  • Falls die Art der Mutation die Wahl der Therapie beeinflusst --> Drug response
  • usw.

Nenne fünf Genmutationsarten

  • Deletion (Informationsverlust
  • Duplikation (Doppelte Info)
  • Insertion (Einschieben von Info)
  • Basensubstitution (häufigste Ursache): Basenaustausch
    • Transition: Purin <-> Purin (A<>G)
    • Transversion: Pyrimidin <--> Purin (T, C <> A, G)
  • Basenaustausch
    • Aminosäure > Stop-Codon -->Nonsense-Mutation
    • Aminosäureaustausch ->Missense-Mutation
    • Keine AS-Veränderung -> stille Mutation, Polymorphismus (dennoch pathologische Veränderung)
    • Zerstörung / Neuregenerierung einer Spleiss-Stelle -> Spleiss-Mutation

Was können Nachweismethoden für Genmutationen sein?

  • Schlüssemethode PCR
  • Sequenzierung (Sequenziert Abweichung des Gens, Sanger-Sequenzierung, NGS -> Next generation sequencing)
  • Screening-Methoden
  • Spezifische Mutationsanalytik (Selbstentwickelte Methoden, kommerziell erhältliche Kits)

Was ist die häufigste autosomal-rezessive Erbkrankheit in der weissen Bevölkerung?

Hereditäre Hemochromatose (Hauptsächlich Leber betroffen bei einer Zirrhose mit HCC = Hepathocelluläres Karzinom).

Dieses ist ein Beispiel für eine Genmutation im HFE-Gen, also einer Basensubstitution

C282Y-Mutation (Cystein -> Tyrosin)

Wie geht man bei der Familienanamnese vor, wenn man eine genetische Untersuchung beantragen will?

Abklärungen

  1. Eherfrau, um Erkrankungsrisiko der Kinder abzuschätzen (Krankheit im Erwachsenenalter)
  2. Geschwister des Patienten > Erkrankungsrisiko 25%, Trägerrisiko 50%
  3. Ehepartner der Geschwister, falls 1 oder 2 Mutationen vorhanden
  4. Kinder des Patienten und der Geschwister erst untersuchen, wenn sie selbst entscheiden können, ob sie eine genetische Abklärung wollen oder nicht

Was ist die zweithäufigste autosomal-rezessive Erbkrankheit?

Cystische Fibrose (CF)

Das CFTR-Gen, welches für den Chlorid-Kanal an der Membran der Epithelzellen codiert, besitzt bei einer Mutation dann eine Funktionsstörung, bei dem die Sekretion von Chloridionen in das Sekret gestört ist und somit das Sekret viskoser wird, da kein Osmose-Effekt mehr. (Lunge z.B. dann in Elastizität eingeschränkt)

 

Symptome:

Die Symptome der zystischen Fibrose betreffen alle exokrinen Drüsen, besonders die Glandulae bronchiales mit der Folge einer chronischen Bronchitis und die Glandulae intestinales mitMalabsorptionserscheinungen (unter anderem Steatorrhö und Vitaminmangel).

Die Abflussbehinderung im Bereich des Pankreas- beziehungsweise Gallengangs führt zu exokriner Pankreasinsuffizienz, Ikterus und schließlich zur cholestatischen Leberzirrhose.

Lebenslimitierend sind die rezidivierenden Infektionen der Atemwege, bei Neugeborenen stellt man häufig einen Mekoniumileus fest.

Was ist IRT, wofür gemessen?

Immunoreaktives Trypsinogen. Wird bei Kindern am 4. Tag nach der Geburt entnommen als Test auf CF. Erhöht bei CF-Erkrankung.

Was ist das Gower-Zeichen?

Das hochrackeln an beiden Knien mit häufigem Stolpern und Hinfallen --> Muskelproblem

Was ist DMD?

Duchenne Muskeldystrophie

Schwere progrediente neuromuskuläre Erkrankung, X-Chromosomal-Rezessiv.

Histologisch: Alle Muskelzellen zerfallen --> Eine Dystrophin-Deletion am Häufigsten --> Abbau von Muskeln da Dystrophin nicht mehr dranhängt.

Was besagt die Lyon-Hypothese?

In weiblichen Zellen ist eines der beiden X-Chromosome inaktiviert ab der frühen Embryogenese (12.-16. Tag). Das inaktive X-Chromosom kann in verschiedenen Zellen des Individuums entweder väterlicher oder mütterlicher Herkunft sein (Random Inaktivierung). in allen Tochterzellen wird das gleiche X-Chromosom inaktiviert wie in der Stammzelle, von welcher sie abstammen (klonale Inaktivierung).

Was besagen die manifestig carriers?

--> Die Verteilung von des Inaktivierten X-Chromosoms ist nicht 50/50 im ganzen Körper verteilt, sondern ein Teil des Körpers kann mehr aufweisen als ein anderer Teil, was zur Bildung eines Mosaiks führt.

Was sind Gründe für manifesting Carriers?

  • Non-random X-Inaktivierung
  • Ulrich-Turner Syndrom (XO, kein gesundes X)
  • Translokation zwischen einem X-Chromosom und einem Autosom mit Bruchstelle im X-Chromosomalen Gen

Welche der folgenden Aussagen sind wahr?

Nenne drei Gründe, wofür man einen genetischen Test machen sollte)

 

  • Anwendungsbereiche (Pränatal, Postnatal)
  • Indikationen (Pränatal: Auffälliger US, positive Tests etc, Postnatal: Dysmorphien, Fehlbildungen etc.)
  • Relevanz (Sichere Diagnosestellung aufgrund gezielter Therapien, Prävention, Familienplanung, Personalisierte Medizin)

Was ist die personalisierte (/individuelle) Medizin?

Anpassung der Therapie an den Gesundungsfortschritt. 

Nenne drei mitochondriale Erkrankungen

  • ECM = Enzephalomyopathie
  • SIDS = plötzlicher Kindestod
  • LS = Leigh-Syndrom (Enzephalopathie mit Entmarkung und atropische Degeneration im Bereich der Basalganglien und des Hirnstammes)

Was ist MERRF?

Myoklonus Epilepsie mit Ragged Red Fasern. In der Histologie sind bei solchen Patienten rote Stellen zu sehen. Diese zeigen eine sehr hohe Mitchondriale Aktivität an, wo das Mitchondrium für den Mangel an Energie versucht aufzukommen, welche der Patient allein nicht aufbringen kann.

Leitsymptom: Myoklonien, generalisierte Krampfanfälle, zerebelläre Ataxie

Was ist MELAS?

Mitochondriale Enzephalopathie, LactatAzidose und Schlaganfallähnliche Episoden. 

Symptom: Krampfanfälle, Rezidivierende Kopfschmerzen (Auch wieder ragged red Fasern)

Was ist speziell an der mtDNA (mitochondrialen DNA)?

Die mtDNA wird nur von der Mutter übernommen. Diejenigen vom Spermium vom Vater werden komplett weggeworfen. Eine mutierte mtDNA wird also definitiv weitergegeben bei einer Heteroplasmie (muss aber nicht heissen, dass die Nachkommen definitiv die Krankheit entwickeln, da zuerst ein Schwellenschwert an mutierter mtDNA* überschritten werden muss. Bei einer Homoplasmie kann es aber noch die Chance eines homologen wildtyp-Gemisches haben.

*Bei Überschreitung des Schwellenwertes, kann der Nachkommen leicht oder schwer betroffen sein, je nach Menge an mutierter mtDNA

Was kann ein Grund für eine mtDNA-Mutation sein?

Intergenomische Kommunikation.

  • Nukleäre Mutation (z.B. durch mtDNA-Integrität) -> Veränderung der mtDNA (Deletion, Depletion)

Was ist ein Nachteil der Sanger-Sequenzierung?

Es kann nur eine BP-Länge von 600-1000 ablesen. Solche von Phagen/Bakterien usw. sind aber viel länger

Was ist ein Gen-Panel?

Ein Gen-Panel beinhaltet diagnostisch relevante Gene, die für ein Krankheitsbild verantwortlich sind. Diese Panel können wenige bis hunderte Gene enthalten, die sich in einem Arbeitsschritt sequenzieren lassen.

Wie kann man gewünschte DNA gut anreichern?

Eine Anreicherungsmethode für DNA, bei der ein Magnet verwendet werden kann, um gewünschte DNA-Sequenzen einzusammeln. Solche die sich nicht binden, werden dann weggewaschen und dann die gewünschte DNA die noch am Magnet hängt, vom Magneten entnommen.

Was sind zwei Nachteile von NGS?

  • Weniger genau als Sanger-Methode (Durch Mehrfachlesung jedoch ausgeglichen)
  • Extrem aufwendig (hohe Rechenkapazität und Speicher benötigt für das grosse Datenvolumen)

Was heisst Spezifikation bei einer Zelle?

Was Determination?

Was Differenzierung?

Was Induktion?

Spezifikation: Schicksal einer Zelle wurde festgelegt, ist aber noch reversibel. Die Zelle kann sich in einem neutralen Umfeld in einen bestimmten Zelltypen verwandeln, weil sie sich phenotypisch noch nicht verändert hat. (Konditionierte Spezifikation wäre, dass sich die Weiterentwicklung der Zelle stark umgebungsabhängig verhält. z.B. bei Wirbeln: Positionswert bestimmt zwar das Muster, nicht aber die Funktion)

Determination: Schicksal einer Zelle ist irreversibel festgelegt. Entwickelt sich in den festgelegten Zelltyp unabhängig vom äusseren Milieu. Erfüllen aber NOCH NICHT ihre Funktion.

Differenzierung: Zelle nimmt ein bestimmtes Erscheinen und eine bestimmte Funktion ein (Die Verwandlung)

Induktion: Prozess, bei welchem eine Zellgruppe einer anderen signalisiert, wie sie sich entwickeln soll (z.B. Induktor = Entoderm, Zielgewebe = Ektoderm, Resultat = Mesoderm)

Was heisst:

  1. Omnipotent/Totipotent
  2. Pluripotent
  3. Multipotent

  1. Kann allein einen ganzen Organismus bilden (bis zum Blastomer vorhanden bis es die Plazenta bildet)
  2. Kann sich in egal welche Zellstruktur / Gewebeart verwandeln, aber im Gegensatz zu Omnipotent keinen ganzen Organismus bilden
  3. Kann sich zu vielen Gewebearten in einer Region verwandeln, aber eine Stammzelle im Hirn kann sich nicht in eine Leberstruktur verwandeln

Nenne ein paar Zellkommunikationsarten

  • Chemotaxis (Komm zu mir!)
  • Zellteilung (Vermehre dich!)
  • Zelladhäsion (Halt mich fest!)
  • Zellrepulsion (Ich mag dich nicht!)
  • Zellmigration (Weg von hier!)
  • Apoptose (Ich will sterben)

Nenne ein paar zelluläre Mechanismen

  • Prolieferation
  • Apoptose
  • Determination
  • Spezifikation
  • Differenzierung
  • Zell-Zell-Kommunikation
  • Migration (Kollektive/individuelle Migration)
  • EMT-MET

Auf welche weisen verlaufen Zelluläre Mechanismen?

  • Parakrine Signaltransduktionkaskade: Sekretierte Moleküle (Regulation der Expression von Genen, dessen Genprodukte diverse zelluläre Mechanismen induzieren: Prolieferation, Migration, Apoptose, Differenzierung)
  • Juxtakrine Signaltransduktionkaskade: Zell-Zellkontakt

Was heisst Morphogen? Was sind Beispiele?

Kodieren für Proteine, welche dei räumliche Anordnung sowie die Differenzierung von Zellen (Positionswert, Identität, Funktion) bestimmen. Sie sind sowohl embryonal wie auch im adulten Organismus aktiv

  • Meist sekretierte Proteine, die parakrin auf andere Zellen wirken
  • unterschiedlich im Raum verteilt
  • je nach Konzentration/Kombination der Morphogene, lösen sie in Zellen verschiedene Reaktionen aus: Prolieferation, Schutz vor Apoptose, Chemotaxis, Differenzierung, usw.

Beispiele für Morphogene:

  • FGFs (Gliederung des Neuralrohrs, Prox. - distale Achse Gliedmassen, Mesoderm Induktion)
  • BMP / TGF-Beta Familie (Mesoderm Induktion, Ventralisierung, Dorso-ventrale Spez. Neuralrohr)
  • shh (Dorso-ventrale Achse Neuralrohr, Gliedmassen)
  • Retinsäure (Cranial-Caudale Achse, Induktion Beinknospe)

Wie kann ein lokaler Prozess gesteuert werden?

Sekretierte Proteine          Zellmembranproteine          Transkriptionsfaktoren

Retinsäure/FGFs/shh       Notch/Cadherine/Ephrine    Hox Gene, Tbx5, SRY

Wie ist der Verlauf der Gliedmassenentwicklung?

  1. Die Extremitätenentwicklung beginnt dadurch, dass noch nicht differenziertes, uniformes mesenchymes Zellgewebe des lateralen Mesoderm aus den Somiten auswächst und sich das oberhalb liegende Ektoderm zu einer paddelförmigen Extremitätenknospe ausstülpt
    1. --> Ausbildung des Organisators AER (apikale ektodermale Randleiste),  das ist eine lange, wulstartige Struktur an der abgeflachten Spitze der Knospe, die das weitere Wachstum der Knospe in Richtung vom Körper weg steuert
  2.  

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