Elektromeister TPA Kapitel 4 Beleuchtung

Fragen und Antwort TPA Kapitel 4

Fragen und Antwort TPA Kapitel 4


Fredy Lorenz
Diese Lernkarten behandeln die Beleuchtungstechnik auf einem fortgeschrittenen Niveau und bieten detaillierte Informationen zu verschiedenen Lampentypen, deren Eigenschaften und Anwendungen. Sie umfassen Themen wie LED-Technologie, Leuchtstofflampen, Natriumdampflampen und Halogenmetalldampflampen, sowie deren Vor- und Nachteile. Elektrotechniker und Beleuchtungsexperten profitieren von diesen Karteikarten, da sie praktische Anwendungen, technische Merkmale und Normen wie Minergie-Standards abdecken, die für die Planung und Installation von Beleuchtungsanlagen entscheidend sind.
Cartes-fiches
147
Utilisateurs
56
Langue
Allemand
Catégorie
Electrotechnique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
20.03.2013 / 23.04.2025

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Kapitel 4 Wie ist die Definition von Licht ?

elektromagnetische Strahlung Lichtgeschwindigkeit 300Ô000 m/ s Licht ist Energie in Form von elektromagnetischen Wellen WellenlŠnge reicht von 380-780nm. Violett, Blau, GrŸn, Gelb, Orange, Rot Tiefer als Licht ist Ultraviolette-(brŠunen) und oberhalb ist die Infrarotstrahlung (WŠrmestrahlung). UV 100-380nm / IR 780nm-1mm

Kapitel 4 Was sagt der Lichtstrom aus ?

Lichtstrom in Lumen stellt die Lichtleistung dar

Kapitel 4 Was für Lichtströme haben folgende Leuchtmittel: Glühlampe230V/60W Leuchtstofflampe230V/36W / 58W Halogenmetalldampflampe 230V/70W Halogenglühlampe 12V/100W Natriumhochdruck 230V/180W Natriumhochdruck 230V/90W

Glhlampe230V/60W 730lmLeuchtstofflampe230V/36W / 58 3450lm/5200lmHalogenmetalldampflampe 230V/70W 5500lmHalogenglühlampe 12V/100W 2550lmNatriumhochdruck 230V/180W 1000

Kapitel 4 Welche Grössen beeinflussen die Anzahl der notwendigen Leuchten in einem zu beleuchtenden Raum ?

Die Beleuchtungsstärke E Die Fläche des zu beleuchtenden Raumes Der Leuchtenbetriebswirkungsgrades Die Reflektionsgrade ( Raumwirkungsgrades )Alterungszuschlag meist + 25%

Kapitel 4 Was versteht man unter dem Alterungsfaktor ?

Mit dem Alterungsfaktor wird die Tatsache erfasst, dass sŠmtliche Lampen im Laufe der Zeit einen LichtsromrŸckgang aufweisen und dass durch Alterung der Leuchte deren RefelektionsverhŠltnisse ungŸnstg werden. Man rechnet damit in der Projektierungsphase mit einem Zuschlag von 25%.

Kapitel 4 Was ist der Unterschied zwischen dem Leuchten- und dem Beleuchtungswirkungsgrad ?

Der Beleuchtungswirkungsgrad ist das Produkt aus Leuchtenwirkungsgrad mal Raumwirkungsgrad _B = _L x _R In den meisten Katalogen von Leuchtenherstellern sind in Tabellen die Beleuchtungswirkungsgrade fŸr bestimmte RaumverhŠltnisse zusammengefasst.

Kapitel 4 Von welchen Grössen ist der Raumwirkungsgrad abhängig ?

¥den Reflektionsverhältnissen Decke, Wand und Boden¥den geometrischen Verhältnissen des Raumes¥der LichtstŠrkeverteilkuve der verwendeten Leuchte

Kapitel 4 Wie ist die Definition Lichtstärke ?

Lichtstärke in Candela bewertet das Licht in eine bestimmte Richtung ausgestrahlt wird. Sie ist abhŠngig vom Lichtstrom (lm) und dem Raumwinkel (_)Candela ist eines der 7 Grundeinheiten im SI-System

Kapitel 4 Wie ist die Definition Beleuchtungsstärke ?

Beleuchtungsstrke E in Lux erfasst den Lichtstrom _, der auf eine bestimmte FlŠche fŠllt. BeleuchtungsstŠrke =1 Lux, wenn ein Lichtstrom von 1lm auf eine FlŠche von 1m2 gleichmŠssig auftritt.Sommertag 100 000lxTrŸber Sommertag 20 000llxVollmondnacht 1

Kapitel 4 Wieviel Lux sollten folgende Beispiele haben ? ¥ Büro / Verkauf / normales Arbeiten / Ge- werbeküche ¥ Büro mit Fenster/mechanische Werkstatt/Versand/Schulen ¥ Lagerräume / grobe Montagearbeiten / Archive ¥ Treppenhaus / Korridore / Parkgaragen Keller ¥ Sicherheitsbeleuchtung ¥ Anti-Panik-Beleuchtung

¥Bro / Verkauf / normales Arbeiten / Ge- werbeküche 500lx¥BŸro mit Fenster / mechanische Werk- statt / ¥Versand / Schulen 300lx=Lagerräume / grobe Mont

Kapitel 4 Wie ist die Definition Leuchtdichte ?

Licht selber ist unsichtbar. Man sieht nur das reflektierte Licht. Die Leuchtdichte ist ein Mass fŸr den Helligkeitseindruck. <200cd/m2 blendet nicht.

Kapitel 4 Was ist die A - Ebene ?

senkrecht zur Lampenachse und parallel zum Abschlussglas Merke => Buch quer zur Achse gešffnet Im Gegenuhrzeigersinn _

Kapitel 4 Was ist die B - Ebene ?

parallel zurLampenachse und in deren Achse verlaufende Drehachse Merke => Buch parallel zur Achse gešffnet Im Gegenuhrzeigersinn _

Kapitel 4 Was ist die C - Ebene ?

senkrechte Drehachse Merke=> Buch stehend ringsum Bevorzugte Ebene Im Gegenuhrzeigersinn ´

Kapitel 4 Wie ist die Definition Lichtausbeute ?

_ Mass fŸr die EffektivitŠt einer Lampe Einheit= l/ W

Kapitel 4 Welche Lichtausbeute haben folgende Leuchten: Glühlampen Leuchtstofflampen Halogen-Metalldampflampen Halogenglühlampe Quecksilberhochdruck Natriumdampfhochdruck Natriumdampfniederdruck LED Laborwert LED 2000K LED 3000K LED 4000K

GlŸhlampen 10-15lm/WLeuchtstofflampen 60-100lm/WHalogen-Metalldampflampen 60-100lm/WHalogenglŸhlampe 15-25lm/WQuecksilberhochdruck 40-55lm/WNatriumdampfhochdruck 100-150lm/WNatriumdampfniederdruck 150-200lm/WLED Laborwert40-250lm/WStark Hersteller abhŠngigLED 2000K 40-50lm/W Stark Hersteller abhŠngigLED 3000K 50-60lm/W Stark Hersteller abhŠngigLED 4000K 80-90lm/W Stark Hersteller abhŠngig

Kapitel 4 Wie wird die Farbtemperatur eines Leuchtmittels bestimmt ?

Schwarzer Kšrper erhitzen und vergleichen Kšrper weiss wenn alle Farben refelektiert werden

Kapitel 4 Welche Farbtemperaturen besitzen folgende Leuchtmittel ? - Glülampen - Halogenglühlampen - Quecksilberdampf - Hochdrucklampen - Natrium - Hochdrucklampen - Halogen - Metalldampflampen - Natrium - Niederdrucklampen

GlŸhlampen 2800KHalogenglŸhlampen 3100 - 3400KLeuchtstofflampen 2800 - 8000KQuecksilberdampf Hochdrucklampen 2900 - 4200KNatriumdampf Hochdrucklampen 2000 - 2200KHalogen Metalldampflampen 3000 - 6000KNatriumdampf Niederdrucklampen 2000K

Kapitel 4 Für allg. Beleuchtungszwecke unterscheidet man gemäss EN 12464 bei der Farbtemperatur die folgenen 3 Gruppen: - tw - nw - ww Was heisst das ? Und welche Farbtemperaturen haben sie ?

tw Tageslichtweiss > 5300 Knm Neutralweiss 3300 K bis 5300 Kww Warmweiss < 3300 K

Kapitel 4 Welche Eigenschaften besitzen folgende Temperaturen: - < 3300 K - 3300 K - 5300 K - > 5300 K und welche Wirkung haben sie?

< 3300 K : rštlich, ww Warmweiss, gemŸtlich/behagen 3300 K - 5300 K : weiss, nw neutralweiss, sachliche Stimmung > 5300 K: blŠulich, tw tageslichtwweiss, InnenrŠume >1000 lx

Kapitel 4 Was bedeutet der Farbwiedergabeindex Ra ?

Mass fŸr die ErkennungsqualitŠt von Farben unter kŸnstlichem Licht. Wie stark sich die Farbe eines Objektes bei der Beleuchtung mit einer bestimmten Lampe bezŸglich einem Bezugsstrahler Šndert. Hšchstwert von Ra ergibt sich mit 100, wenn die betrachtete Lampe praktisch nicht von der Bezugsquelle abweicht.

Kapitel 4 Was bedeuten folgende Farbbezeichnungen : 927 830 740 650 560 465

1. Ziffer fŸr Ra 2.Ziffer fŸr TF in K 9; 90É100 1A 27; 2700K 8; 80É89 1B 30; 3000K 7; 70É79 2A 40; 4000K 6; 60É69 2B 50; 5000K 5; 50É59 3 60; 6000K 4; 40É49 3 65; 6500K

Kapitel 4 Welche Eigenschaften und Anwendungen haben folgende Beispiele: 530 827 840 940 954 985

Ra Eigenschaften Anwendung 530 ww schlecht Objekt brŠunlich Garagen, KŸchen, ersatz 827/870 827 ww gut GlŸhl.Šhnlich WohnrŠume 840 nw sehr gut weisses Arbeitsli. BŸro,Aussen 865 nw sehr gut Tageslichtersatz BŸro,Arbeits. 940 nw hervor. kŸhles Arbeitslicht wo Fa wichtig ist 954 tw hervor. Tageslichtersatz Museen, Galerien, Aquarien

Kapitel 4 Welche Farbwiedergabeindezierung nach IEC + DIN besitzen folgende Lichteinwirkung ? Tageslicht Glühlampe Kompaktstofflampe LED FL - Leuchte Quecksilberdampf Halogenmetalldampf Natriumdampf

Farbwiedergabeindex Ra sehr gut, gut, weniger gut 1A, 1B 2A,2B 3 4 > 90 80- 70- 60- 40- 20- 89 79 69 59 39Tageslicht x GlŸhlampe x xKompaktleuchtstofflampe x x LED x xFL-Leuchte x x x x xQuecksilberdampf x xHalogenmetalldampf x x x Natriumdampf x x x x

Kapitel 4 Welche Fa indexierung haben folgende Lokalitäten? Textil, Grafische, Museum Normalfälle Gröbere Industrie Nicht in Innenräume

1A Textil, Grafische, Museum1B-2A NormalfŠlle3 Gršbere Industrie4 Nicht in InnenrŠume

Kapitel 4 Von was ist die UGR Berechnung abhängig ?

URL => Unifield Ð Glare Ð Rating Ð Verfahren / BlendziffermethodeBerechnung abhŠngig von-Hintergrundleuchtdichte-mittlere Leuchtdichte d. einzelne Leuchte LS-Raumwinkel-Positionsindex

Kapitel 4 Welche UGR Werte haben folgende Lokalitäten: ¥ Technisches Zeichnen, Konstruktion ¥ Lesen, Scheiben, Schulen, Besprechung Büro ¥ Industrie, Handwerk, Werkstätte ¥ Grobe Arbeiten in der Industrie ¥ Bahnsteig, Hallen

<16 Technisches Zeichnen, Konstruktion<19 Lesen, Scheiben, Schulen, Besprechung BŸro<22 Industrie, Handwerk, WerkstŠtte<25 Grobe Arbeiten in der Industrie<28 Bahnsteig, Hallenhervorragendsehr gutgutmŠssiggering

Kapitel 4 Welche Gütemerkmale / Grundgebote zur Projektierung kennst du ?

1 Leuchtdichteverteilung2 BeleuchtungsstŠrke3 Blendung4 Lichtrichtung5 Lichtfarbe und Farbwiedergabe6 Flimmern7 Tageslicht

Kapitel 4 Welche Güteklassen gibt es ?

GKA : sehr hohe AnforderungenGK1: hohe AnforderungGK2: mittlere AnforderungGK3: geringe Anforderung

Kapitel 4 Wie wird der Wirkungsgrad der Beleuchtung berechnet ?

_LB Leuchten-Betriebswirkungsgrad wird vom Hersteller im Labor gemessen _R Raumwirkungsgrad wird aus einer Tabelle abgelesen, besteht aus Faktoren zB 0.8 / 0.3 / 0.8 _B Beleuchtungswirkungsgrad = _LB Leuchten-Betriebswirkungsgrad x _R Raumwirkungsgrad _B = _LB x _R

Kapitel 4 Wie funktioniert die Beleuchtungsmessung und in welche Klassen wird es eingeteilt?

EmpfŠnger meist Siliziumzelle => die auftretenden Lichtquanten im Kristall in einen elektrischen Stromfluss umwandeln. Lux Meter oder Leuchtdichtenmesser 4 Klassen L = GerŠte mit hšchster Genauigkeit Labor Messungen A = Hoher Genauigkeit Labor Messungen B = mittleren Genauigkeit Normalen Messungen C = geringe Genauigkeit Normalen Messungen

Kapitel 4 Wie erfolgt eine Beleuchtungsmessung und was muss Protokolliert werden ?

Storen schliessen, damit kein Licht von aussen eindringt FL brauche 100h zum einbrennen, danach 15-30min fŸr Volllast -Allgemeiner Zustand -Verschmutzung -Alter und Brenndauer -Art der Lampen/VorschaltgerŠt -Netzspannung/Frequenz -Umgebungstemperatur -Lampennennlichstrom -LichtstŠrkenverteilkurve -Leuchten-Betriebswirkungsgrad -Nenndaten der Messeinrichtung -Geometrie des Raumes -Geometrie der Beleuchtung -Zustand der KŸhlung der Leuchten -Verwendungszweck des Raumes -Reflexiosgrad -Verwendung der MessgerŠte -Ort, Datum, Unterschrift

Kapitel 4 Erkläre den Begriff Batwing ?

Batwing Hoher Sehkomfort am APVorteil: Vertikalbeleuchtung

Kapitel 4 Erkläre den Begriff Darklight ?

Darklight Blendungsbegrenzung ( URG Wert )der Leuchtdichte gemŠss der Norm (DIN)Anwendungen mittleren BŸro

Kapitel 4 Was Bedeutet Slave und Master bei BWM Schaltungen ?

Slave bilden Nebenstellen bis 10 Stk. pro Master Master Platzierung immer im Dunkelsten Ort Verbindung Ÿber T / K Master zu Slave Master schaltet die Last Slave melden nur zur Detektion

Kapitel 4 Wie funkioniert ein BWM / PIR ?

BWM PIR => Passiv Infrarotstrahlung => WŠrmestrahlung Reagiert auf TemperaturŠnderung von Mensch und Tier Infrarot BWM eingebauter DŠmmerungsschalter Bewegt sich eine Quelle Ð WŠrme, schaltet er Leuchte ein bis zur eingestellten Zeit Bei neuen Bewegungen setzt ZeitzŠhler wieder auf 0 ( Dauerlicht )

Kapitel 4 Wie funktioniert ein Präsenzmelder ?

PrŠsenzmelder=>Registrieren Anwesenheit von Personen in einem Raum, misst das geschaltet Kunstlicht Vorteil: Reagiert auf Bewegung, Tageslicht, Kunstlicht erfasst, misst immer Lux Tageslicht eingestellter Wert ausreicht, trotz Bewegung Kunstlicht aus Ÿber SchalterAnbindung an EIB

Kapitel 4 Wie ist ein PIR am besten zu platzieren ?

PIR Montage besser am Rande des Raumes montieren, damit er mšglichst viele detektions Zonen schneidet.

Kapitel 4 Welche Topologien werden Lichtkonzepten unterschieden ?

Direktbeleuchtung Indirektbeleuchtung Indirekt / Direktbeleuchtung Konzept mildes Licht Arbeitsplatz - Tischleuchte Akzentbeleuchtung Asymmetrische Wandanstrahlung

Kapitel 4 Was bedeutet die Kennzeichnung A 60 oder B 40 Klassen ?

A direkt B vorwiegend direkt C gleichfšrmig D vorwiegend indirekt E indirekt 1 Ziffer Nutzlichtstrom nach unten 1=0-30%, 2=31-40%, 3=41-50%, 4=51-60%....... 2 Ziffer Deckenlichtstrom nach oben 0=0-50%, 1=51-70%, 2=71-90%, 3=91-100%

Étudier