ZHAW 2013

Christian Kappler
Study

Christian Kappler
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Wirtschaftsinformatik auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Software, Systeme und Management. Sie behandeln Themen wie Softwareeinführung, Schutzziele der IT-Sicherheit, verschiedene Arten von Malware und typische Bedrohungen für Informationssysteme. Die Karteikarten erklären auch Konzepte wie Geschäftsprozessintegration, Datenintegration und verschiedene Management-Systeme wie ERP, CRM und DSS. Sie eignen sich für Studierende und Fachleute, die ihr Wissen in Wirtschaftsinformatik vertiefen möchten.
Flashcards
44
Students
39
Language
German
Category
Computer Science
Level
University
Created / Updated
25.12.2013 / 24.10.2022

Flashcards

CRM

Customer Relationship Management

Customer Relationship Management  (CRM-) Anwendungssysteme, die  sämtliche Interaktion der Firma mit  Kunden verfolgen und analysieren,  um Umsatz, Rentabilität,  Kundenzufriedenheit und  Kundenbindung zu optimieren.

ERP

Enterprise Recource Planning

SCM

Supply-Chain-Management (Wertschöpfungskette)

Supply Chain Management (SCM-)  Anwendungssysteme, die den  Informationsaustausch zwischen  einem Unternehmen und seinen  Lieferanten und Kunden  automatisieren, um Planung  Beschaffung, Fertigung und Vertrieb  von Produkten und Dienstleistungen zu optimieren.

Anwendungssoftware (Übersicht)

Bild

Nutzungsrechte an Software

− Nicht exklusive Lizenzierung  − Free und Open Source Software  − Software-as-a-Service

ASP

Application Service Provider (ASP)

Ein ASP ist ein Dienstleister, der  Anwendungen bereitstellt, die über  das Internet oder ein privates  Netzwerk von anderen Unternehmen  gemietet und genutzt werden können

SaaS

Software-as-a-Service

Softwareeinführung: Einführungsstrategien

Big Bang

 

Iterative Einführung

Softwareeinführung: Phasen

− Zur Softwareeinführung gehören die Schritte Softwareverteilung, Installation,  Konfiguration, Erfassung von Daten, Einrichtung der IT-Betriebsorganisation  (Operating), die Schulung von Mitarbeitern, sowie die Umstellung firmeninterner  Prozesse.  − Soll die Software ein Altsystem ablösen, so kann zudem eine Datenmigration und  ein Abschalten des Altsystems hinzukommen.  − Bei Standardsoftware kann das Customizing in das gesamte  Softwareeinführungsprojekt eingebettet sein, bei Individualsoftware ist die  Softwareeinführung der Schritt nach der Softwareentwicklung.

DBMS

 Datenbankmanagementsystem

ERD

Entity Relationship Diagramm 

Das „Vier-Seiten-Modell“ der Kommunikation

Das «Vier-Seiten-Modell» (auch „Kommunikationsquadrat“ oder „Vier-Ohren- Modell)  ist ein Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun. Nach diesem  Modell enthält jede Nachricht vier Botschaften. − Die „Sachebene“ beinhaltet die reinen Sachaussagen, Daten und Fakten, die in  einer Nachricht enthalten sind. − In der „Selbstoffenbarung“ vermittelt der Sprecher - bewusst oder unbewusst - etwas über sein Selbstverständnis, seine Motive, Werte, Emotionen etc.  − Auf der „Beziehungsebene“ wird ausgedrückt bzw. aufgenommen, wie der Sender  zum Empfänger steht und was er von ihm hält.  − Der „Appell“ beinhaltet einen Wunsch oder eine Handlungsaufforderung. 

Unidirektionale Signalübertragung

Die Übertragung geht nur in eine Richtung, vom  Sender zum Empfänger

Bidirektionale Signalübertragung

Ein Informationsfluss ist in beiden Richtungen  möglich

Mobilfunktechnologien Überblick

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Datenintegration

Unter Datenintegration versteht man die gemeinsame Nutzung derselben Daten durch  mehrere verschiedene Funktionen mit dem Ziel einer redundanzarmen Speicherung von  Daten und dem Abwenden von Dateninkonsistenzen. Datenintegration ist die einfachste  Form der Kopplung von Anwendungssystemen.

Geschäftsprozessintegration

Bei der Geschäftsprozessintegration werden nicht primär die für den zu unterstützenden  Geschäftsprozess eingesetzten Anwendungen betrachtet, sondern es wird unabhängig  von operativen Systemen auf die Ablauflogik des Gesamtprozesses fokussiert.

Explizites Wissen 

Beschreibbares, formalisierbares,  zeitlich stabiles Wissen, welches  standardisiert, strukturiert und  methodisch in sprachlicher Form, in  Dokumentationen, Datenbanken,  Patenten, Produktbeschreibungen,  Formeln, aber auch in Systemen,  Prozessen oder Technologien  repräsentiert werden kann. 

Implizites Wissen 

In den Köpfen einzelner Individuen  gespeichert und beinhaltet sowohl  kognitive Elemente wie subjektive  Einsichten, Wahrnehmungen,  Intuitionen, Erfahrungen, Gefühle,  Wertvorstellungen und Ideale als  auch eine technische Komponente. 

Phasen des Wissensmanagements

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WMS

Wissensmanagement Systeme

Systeme, die den Erwerb, die Erfassung, Speicherung und Weitergabe von firmenbezogenem Wissen und Fachkenntnissen 

unterstützen.

ECM

Enterprise Content Management  Systeme (ECM) ECM-Systeme umfassen üblicherweise  folgende fünf Unterkomponenten: − Document Management (DMS) − Collaboration (Groupware) − Web Content Management (WCM, Portale) − Records Management (Archivsysteme) − Workflow- bzw. Business- Process- Management (BPM-Systeme)

DMS

Document Management

WCM

Web Content Management

Taxonomie

Unter einer Taxonomie wird ein vorher festgelegtes, einfaches (hierarchisches)  Klassifikationsschema, nach dem Informationen und Wissen zum Zweck des  einfachen Zugriffs klassifiziert bzw. kategorisiert werden kann. 

Typische Bedrohungen für Informationssysteme

− Hardware-Defekt − Software-Fehler  − Anwenderfehler  − Unberechtigte Programm- oder Datenänderungen − Diebstahl von Daten, Diensten und Ausrüstung − Schädliche Software − Unzureichende Sicherheitskonzepte − Schlecht konfigurierte IT-Systeme − Unsichere Vernetzung und Internet-Anbindung − Sicherheitserfordernisse werden nicht beachtet − Unzureichende Wartung der Systeme − Sorgloser Umgang mit Passwörtern

Malware

Computervirus: Böswilliges Software-Programm, das sich zur Verbreitung an  andere Software-Programme oder Datendateien anheftet und meist noch  schädliche Funktionen beinhaltet. − Trojanisches Pferd („Trojaner“): Ein Software-Programm, das legitim zu sein  scheint, aber eine zweite, verborgene Funktion enthält, die Schäden verursachen  kann.  − Spyware: Programme beobachten das Surfverhalten des Benutzers und blenden  entsprechende Werbung ein oder ändern die Startseite des Browsers. − Keylogger: Programme zeichnen jeden Tastendruck des Benutzers auf und übertragen  diese später an den Angreifer. − Wurm: Unabhängiges Software-Programm, das sich selbst fortpflanzt, um den  Betrieb von Computernetzwerken zu stören, Daten und andere Programme zu  zerstören oder unbefugten Zugriff auf Computersysteme zu ermöglichen. DoS-Angriffe (Denial of Service attacks): Überfluten eines Netzwerkservers oder  Webservers mit Kommunikations- oder Dienstanforderungen, um den Dienst  unerreichbar zu machen. Eine Spezialform ist der Distributed Denial of Service  (DDoS) – Angriff. − Drive-by-Download: Unbewusstes Herunterladen von (Schad-) Software auf den  Rechner eines Benutzers, wobei Programmierfehler eines Browsers ausgenutzt  werden. Eine Vielzahl von Webseiten ist durch Schadsoftware infiziert und täglich  kommen tausende neuer Webseiten hinzu. Drive-by-Download verdrängt  mittlerweile E-Mail als häufigste Verbreitungsmethode für Schadsoftware.

 

Schutzziele der IT-Sicherheit

− Vertraulichkeit (confidentiality)

- Integrität (integrity)

− Verfügbarkeit (availability)

- Zurechenbarkeit (accountability)

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