Einführung Wirtschaftsinformatik
ZHAW 2013
ZHAW 2013
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Lernkarten
CRM
Customer Relationship Management
Customer Relationship Management (CRM-) Anwendungssysteme, die sämtliche Interaktion der Firma mit Kunden verfolgen und analysieren, um Umsatz, Rentabilität, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung zu optimieren.ERP
Enterprise Recource Planning
SCM
Supply-Chain-Management (Wertschöpfungskette)
Supply Chain Management (SCM-) Anwendungssysteme, die den Informationsaustausch zwischen einem Unternehmen und seinen Lieferanten und Kunden automatisieren, um Planung Beschaffung, Fertigung und Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen zu optimieren.Nutzungsrechte an Software
− Nicht exklusive Lizenzierung − Free und Open Source Software − Software-as-a-Service
ASP
Application Service Provider (ASP)
Ein ASP ist ein Dienstleister, der Anwendungen bereitstellt, die über das Internet oder ein privates Netzwerk von anderen Unternehmen gemietet und genutzt werden könnenSaaS
Software-as-a-Service
Softwareeinführung: Einführungsstrategien
Big Bang
Iterative Einführung
Softwareeinführung: Phasen
− Zur Softwareeinführung gehören die Schritte Softwareverteilung, Installation, Konfiguration, Erfassung von Daten, Einrichtung der IT-Betriebsorganisation (Operating), die Schulung von Mitarbeitern, sowie die Umstellung firmeninterner Prozesse. − Soll die Software ein Altsystem ablösen, so kann zudem eine Datenmigration und ein Abschalten des Altsystems hinzukommen. − Bei Standardsoftware kann das Customizing in das gesamte Softwareeinführungsprojekt eingebettet sein, bei Individualsoftware ist die Softwareeinführung der Schritt nach der Softwareentwicklung.
DBMS
Datenbankmanagementsystem
ERD
Entity Relationship Diagramm
Das „Vier-Seiten-Modell“ der Kommunikation
Das «Vier-Seiten-Modell» (auch „Kommunikationsquadrat“ oder „Vier-Ohren- Modell) ist ein Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun. Nach diesem Modell enthält jede Nachricht vier Botschaften. − Die „Sachebene“ beinhaltet die reinen Sachaussagen, Daten und Fakten, die in einer Nachricht enthalten sind. − In der „Selbstoffenbarung“ vermittelt der Sprecher - bewusst oder unbewusst - etwas über sein Selbstverständnis, seine Motive, Werte, Emotionen etc. − Auf der „Beziehungsebene“ wird ausgedrückt bzw. aufgenommen, wie der Sender zum Empfänger steht und was er von ihm hält. − Der „Appell“ beinhaltet einen Wunsch oder eine Handlungsaufforderung.
Unidirektionale Signalübertragung
Die Übertragung geht nur in eine Richtung, vom Sender zum Empfänger
Bidirektionale Signalübertragung
Ein Informationsfluss ist in beiden Richtungen möglich
Datenintegration
Unter Datenintegration versteht man die gemeinsame Nutzung derselben Daten durch mehrere verschiedene Funktionen mit dem Ziel einer redundanzarmen Speicherung von Daten und dem Abwenden von Dateninkonsistenzen. Datenintegration ist die einfachste Form der Kopplung von Anwendungssystemen.
Geschäftsprozessintegration
Bei der Geschäftsprozessintegration werden nicht primär die für den zu unterstützenden Geschäftsprozess eingesetzten Anwendungen betrachtet, sondern es wird unabhängig von operativen Systemen auf die Ablauflogik des Gesamtprozesses fokussiert.
Explizites Wissen
Beschreibbares, formalisierbares, zeitlich stabiles Wissen, welches standardisiert, strukturiert und methodisch in sprachlicher Form, in Dokumentationen, Datenbanken, Patenten, Produktbeschreibungen, Formeln, aber auch in Systemen, Prozessen oder Technologien repräsentiert werden kann.
Implizites Wissen
In den Köpfen einzelner Individuen gespeichert und beinhaltet sowohl kognitive Elemente wie subjektive Einsichten, Wahrnehmungen, Intuitionen, Erfahrungen, Gefühle, Wertvorstellungen und Ideale als auch eine technische Komponente.
WMS
Wissensmanagement Systeme
Systeme, die den Erwerb, die Erfassung, Speicherung und Weitergabe von firmenbezogenem Wissen und Fachkenntnissen
unterstützen.ECM
Enterprise Content Management Systeme (ECM) ECM-Systeme umfassen üblicherweise folgende fünf Unterkomponenten: − Document Management (DMS) − Collaboration (Groupware) − Web Content Management (WCM, Portale) − Records Management (Archivsysteme) − Workflow- bzw. Business- Process- Management (BPM-Systeme)
DMS
Document Management
WCM
Web Content Management
Taxonomie
Unter einer Taxonomie wird ein vorher festgelegtes, einfaches (hierarchisches) Klassifikationsschema, nach dem Informationen und Wissen zum Zweck des einfachen Zugriffs klassifiziert bzw. kategorisiert werden kann.
Typische Bedrohungen für Informationssysteme
− Hardware-Defekt − Software-Fehler − Anwenderfehler − Unberechtigte Programm- oder Datenänderungen − Diebstahl von Daten, Diensten und Ausrüstung − Schädliche Software − Unzureichende Sicherheitskonzepte − Schlecht konfigurierte IT-Systeme − Unsichere Vernetzung und Internet-Anbindung − Sicherheitserfordernisse werden nicht beachtet − Unzureichende Wartung der Systeme − Sorgloser Umgang mit Passwörtern
Malware
Computervirus: Böswilliges Software-Programm, das sich zur Verbreitung an andere Software-Programme oder Datendateien anheftet und meist noch schädliche Funktionen beinhaltet. − Trojanisches Pferd („Trojaner“): Ein Software-Programm, das legitim zu sein scheint, aber eine zweite, verborgene Funktion enthält, die Schäden verursachen kann. − Spyware: Programme beobachten das Surfverhalten des Benutzers und blenden entsprechende Werbung ein oder ändern die Startseite des Browsers. − Keylogger: Programme zeichnen jeden Tastendruck des Benutzers auf und übertragen diese später an den Angreifer. − Wurm: Unabhängiges Software-Programm, das sich selbst fortpflanzt, um den Betrieb von Computernetzwerken zu stören, Daten und andere Programme zu zerstören oder unbefugten Zugriff auf Computersysteme zu ermöglichen. DoS-Angriffe (Denial of Service attacks): Überfluten eines Netzwerkservers oder Webservers mit Kommunikations- oder Dienstanforderungen, um den Dienst unerreichbar zu machen. Eine Spezialform ist der Distributed Denial of Service (DDoS) – Angriff. − Drive-by-Download: Unbewusstes Herunterladen von (Schad-) Software auf den Rechner eines Benutzers, wobei Programmierfehler eines Browsers ausgenutzt werden. Eine Vielzahl von Webseiten ist durch Schadsoftware infiziert und täglich kommen tausende neuer Webseiten hinzu. Drive-by-Download verdrängt mittlerweile E-Mail als häufigste Verbreitungsmethode für Schadsoftware.
Schutzziele der IT-Sicherheit
− Vertraulichkeit (confidentiality)
- Integrität (integrity)
− Verfügbarkeit (availability)
- Zurechenbarkeit (accountability)