Einführung Marketing
Revolution im Marketing, Definition, Ziele und Aufgaben, Konsumentenverhalten
Revolution im Marketing, Definition, Ziele und Aufgaben, Konsumentenverhalten
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Flashcards
Wie ist der Verkäufermarkt definiert?
Durch eine große Nachfrage und ein knappes Angebot --> Anbieter in starker Marktposition
Was ist der Käufermarkt, in den sich unser Markt seit den 50 Jahren gewandelt hat ?
-Er ist gekennzeichnet durch ein vielfältiges Güterangebot
- Anbieter in Wettbewerb mit zahlreichen Unternehmen
--> diese müssen sich an Wünschen der Kunden orientieren
Begriffserklärung Produktorientierung
- Fokus liegt auf Produkt
- Anbieter wollen durch verbesserte Produktqualtität ( durch Produktverbesserung, Produktinnovationen, neue Produktvarianten) Kundenzufriedenheit erhöhen --> um mehr Marktanteile für sich zu gewinnen
Begriffserklärung Verkaufsorientierung (1960)
- Versuch, Kunden durch aggressives Verkaufen durch Werbung und Rabatte zu Kauf zu bewegen
Marktorientierung ( Kunden-, Marketingorientierung)
- Erfolg des Angebotes durch Produktwahrnehmung der Konsumenten
- Bedürfnisse, Wünsche des Zielmarktes zu ermitteln führt zu unternehmerischem Ziel
Wettbewerbsorientierung ( 80er Jahre)
- Herausarbeitung von strategischen Wettbewerbsvorteilen
- optimale Positionierung im Wettbewerb
Umweltorientierung (90er Jahre)
- Berücksichtigung von rechtlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen
duales Führungskonzept
- dem Absatzbereich kommt die Stellung einer gleichberechtigten Unternehmensfunktion zu
- Marketing repräsentiert Leitkonzept der Unternehmensführung
--> gesamte Unternehmen ist auf Bedürfnisse aktueller und potentieller Kunden auszurichten
Dialogorientierung ( 2000)
- stärker mit Kunden in direkten Kontakt
- richten Kommunikation interaktiv an Kunden aus
--> so Beziehung zu Stammkunden gepflegt und Neukundenakquise betrieben
Netzwerkorientierung (2010)
- neue Machtposition der Konsumenten durch Facebook, Twitter, soziale Netzwerke
--> agieren jetzt als aktive Teilnehmer am Markt
Netto-Nutzenvorteil (NNV)
- Konsument wählt Produkt, welches seine Bedürfnisse am Besten befriedigt
- Messung der Bedürfnissbefriedigung durch Netto-NNV
- wahrgenommene Differenz zwischen Nutzen und Preis des Anbieters
- NVV größer als der der Konkurrenz --> Unternehmen hat relativen Kundenvorteil
komparativen Konkurrenzvorteil (KKV)
- wenn Unternehmen den relativen Kundenvorteil effizient umsetzen kann
--> somit ökonomischen Vorteil daraus zieht
Zusammenfassung Marketing ist...
- ein planvolles Systme das darauf ausgerichtet ist
- bedürfnissbefriedigende Produkte, Dienstleistungen, Ideen zu kreieren,bekannt zu machen, sie zu vertreiben und mit Preis zu versehen der Vorstellungen des Zielmarktes entspricht
- gegenüber Konkurrenten im Wettbewerbsvorteil ist um Ziele des Unternehmens zu erreichen
Managementprozess ist gegliedert durch...
Analyse
Planungs-
Durchführungs-
und Kontrollphase
Analyse : 1. Situationsanalyse
-"Wo stehen wir?"
- sammeln relevanter Informationen über die unternehmensinterne und –externe (Nachfrager,Konkurrenten,Lieferanten) Ausgangssituation
-dient der Entscheidungsfundierung
Analyse: 2. Prognosephase
- "Wohin geht die Entwicklung?"
-Prognose relevanter marktlicher und gesellschaftlicher Einflussfaktoren auf das Marketing
-Prognose der Wirkung der eigenen Aktivitäten
-Ziel: Aufdecken von Trends im Nachfrager-, Konkurrenz- und Umweltverhalten sowie Vorhersage
von Markt- und Absatzentwicklungen
Strategische Marketingplanung: 3. Marketingziele
- "Was wollen wir erreichen?"
-erstrebenswerte Zustände, die durch Marketinginstrumente erreicht werden sollen
• Ziele können ökonomischer (Gewinn, Umsatz, Rendite) oder psychographischer Natur sein
• leiten sich aus Unternehmenszielen her
• sind Voraussetzung für die Kontrolle
Strategische Marketingplanung: 4. Marketingstrategie
- "Welche Stoßrichtungen sind bei Marktwahl und Marktbearbeitung zu verfolgen?"
- langfristiger, globaler Verhaltensplan zur Erreichung der Marketingziele
- Handlungsrahmen zur Ausgestaltung der Marketinginstrumente
Operative Marketingplanung: 5. Marketing-Mix
- "Welche Maßnahmen ergreifen wir?"
- kurzfristige, taktische Marketingentscheidungen
- Einteilung in 4 Ps :
Product, Place, Price, Promotion
- Festlegung der Marketinginstrumente
Product ( Produktpolitik)
- Gestaltung des Leistungsprogramms
- Markenwelten, Serviceleistungen, Sortimentsplanung, Verpackungsdesign
Place (Distributionspolitik)
- Maßnahmen um Verkauf des Produktes an den Kunden durchführen zu können
- Vertriebssysteme, Verkaufsorgane, Logistiksysteme
Price ( Preispolitik)
- Festlegung unter welchen Konditionen Produkt angeboten wird
- Entscheidung über Preis, Rabatte, Boni und Skonti, Liefer- und Zahlungsbedingung
Promotion ( Kommunikationspolitik)
- Maßnahmen zur Kommunikation zwischen Unternehmen und potentiellen Kunden
- Mediawerbung, Verkaufsförderung, Sponsoring, persönliche Kommunikation, Mitarbeiterkommunikation
Realisation: 6. Marketing- Implementierung
- Durchsetzung der Strategien und des Marketing-Mix
- effektive Aufbau- und Ablauforganisation festlegen
- Verantwortlichkeiten, Führungskonzepte und Budgets definieren
Erfassung/ Rückkopplung: 7. Marketing-Controlling
- abschließende Bilanz
-Überprüfung des Zielerreichungsgrades aufgrund der Marketingmaßnahmen: Soll-Ist Vergleich
- ggf. Anpassungen in allen Phasen des Planungsprozess