Einführung Marketing

Revolution im Marketing, Definition, Ziele und Aufgaben, Konsumentenverhalten

Revolution im Marketing, Definition, Ziele und Aufgaben, Konsumentenverhalten


D. K.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in die Grundlagen des Marketings auf Universitätsniveau. Sie decken zentrale Themen wie Marketingplanung, Zielsetzung, Preispolitik und Kommunikationsstrategien ab, wobei der Fokus auf der Interaktion zwischen Unternehmen, Produkten und Kunden liegt. Besonders betont werden die verschiedenen Phasen des Marketingprozesses, von der Situationsanalyse über die strategische Planung bis hin zur Umsetzung und Kontrolle. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die ein tiefes Verständnis für die Planung und Durchführung von Marketingmaßnahmen erlangen möchten.
Karten
25
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
02.12.2014 / 09.06.2020

Lernkarten

Wie ist der Verkäufermarkt definiert?

Durch eine große Nachfrage und ein knappes Angebot --> Anbieter in starker Marktposition

Was ist der Käufermarkt, in den sich unser Markt seit den 50 Jahren gewandelt hat ?

-Er ist gekennzeichnet durch ein vielfältiges Güterangebot 

- Anbieter in Wettbewerb mit zahlreichen Unternehmen

--> diese müssen sich an Wünschen der Kunden orientieren

Begriffserklärung Produktorientierung

- Fokus liegt auf Produkt 

- Anbieter wollen durch verbesserte Produktqualtität ( durch Produktverbesserung, Produktinnovationen, neue Produktvarianten) Kundenzufriedenheit erhöhen --> um mehr Marktanteile für sich zu gewinnen

 

Begriffserklärung Verkaufsorientierung (1960)

- Versuch, Kunden durch aggressives Verkaufen durch Werbung und Rabatte zu Kauf zu bewegen

Marktorientierung ( Kunden-, Marketingorientierung)

- Erfolg des Angebotes durch Produktwahrnehmung der Konsumenten  

- Bedürfnisse, Wünsche des Zielmarktes zu ermitteln führt zu unternehmerischem Ziel

Wettbewerbsorientierung ( 80er Jahre)

- Herausarbeitung von strategischen Wettbewerbsvorteilen 

- optimale Positionierung im Wettbewerb

Umweltorientierung (90er Jahre)

- Berücksichtigung von rechtlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen

duales Führungskonzept

- dem Absatzbereich kommt die Stellung einer gleichberechtigten Unternehmensfunktion zu 

- Marketing repräsentiert Leitkonzept der Unternehmensführung

--> gesamte Unternehmen ist auf Bedürfnisse aktueller und potentieller Kunden auszurichten

Dialogorientierung ( 2000) 

- stärker mit Kunden in direkten Kontakt

- richten Kommunikation interaktiv an Kunden aus 

--> so Beziehung zu Stammkunden gepflegt und Neukundenakquise betrieben

Netzwerkorientierung (2010)

- neue Machtposition der Konsumenten durch Facebook, Twitter, soziale Netzwerke

--> agieren jetzt als aktive Teilnehmer am Markt

Netto-Nutzenvorteil (NNV)

- Konsument wählt Produkt, welches seine Bedürfnisse am Besten befriedigt

- Messung der Bedürfnissbefriedigung durch Netto-NNV

- wahrgenommene Differenz zwischen Nutzen und Preis des Anbieters

- NVV größer als der der Konkurrenz --> Unternehmen hat relativen Kundenvorteil 

komparativen Konkurrenzvorteil (KKV)

- wenn Unternehmen den relativen Kundenvorteil effizient umsetzen kann 

--> somit ökonomischen Vorteil daraus zieht 

Zusammenfassung Marketing ist...

- ein planvolles Systme das darauf ausgerichtet ist 

- bedürfnissbefriedigende Produkte, Dienstleistungen, Ideen zu kreieren,bekannt zu machen, sie zu vertreiben und mit Preis zu versehen der Vorstellungen des Zielmarktes entspricht 

- gegenüber Konkurrenten im Wettbewerbsvorteil ist um Ziele des Unternehmens zu erreichen

Managementprozess ist gegliedert durch...

Analyse

Planungs-

Durchführungs-

und Kontrollphase 

Analyse : 1. Situationsanalyse 

-"Wo stehen wir?"

- sammeln relevanter Informationen über die unternehmensinterne  und –externe (Nachfrager,Konkurrenten,Lieferanten) Ausgangssituation

-dient der Entscheidungsfundierung

 

 

Analyse: 2. Prognosephase

- "Wohin geht die Entwicklung?"

-Prognose relevanter marktlicher und gesellschaftlicher Einflussfaktoren auf das Marketing

-Prognose der Wirkung der eigenen Aktivitäten

-Ziel: Aufdecken von Trends im Nachfrager-, Konkurrenz- und Umweltverhalten sowie Vorhersage
von Markt- und Absatzentwicklungen

 

Strategische Marketingplanung: 3. Marketingziele

 

- "Was wollen wir erreichen?"

-erstrebenswerte Zustände, die durch Marketinginstrumente erreicht werden sollen
• Ziele können ökonomischer (Gewinn, Umsatz, Rendite) oder psychographischer Natur sein
• leiten sich aus Unternehmenszielen her
• sind Voraussetzung für die Kontrolle

Strategische Marketingplanung: 4. Marketingstrategie 

- "Welche Stoßrichtungen sind bei Marktwahl und Marktbearbeitung zu verfolgen?"

- langfristiger, globaler Verhaltensplan zur Erreichung der Marketingziele
- Handlungsrahmen zur Ausgestaltung der Marketinginstrumente

 

Operative Marketingplanung: 5. Marketing-Mix

- "Welche Maßnahmen ergreifen wir?"

- kurzfristige, taktische Marketingentscheidungen

- Einteilung in 4 Ps : 

Product, Place, Price, Promotion

- Festlegung der Marketinginstrumente

Product ( Produktpolitik)

 - Gestaltung des Leistungsprogramms 

- Markenwelten, Serviceleistungen, Sortimentsplanung, Verpackungsdesign

Place (Distributionspolitik)

- Maßnahmen um Verkauf des Produktes an den Kunden durchführen zu können

- Vertriebssysteme, Verkaufsorgane, Logistiksysteme

Price ( Preispolitik)

 

- Festlegung unter welchen Konditionen Produkt angeboten wird 

- Entscheidung über Preis, Rabatte, Boni und Skonti, Liefer- und Zahlungsbedingung

Promotion ( Kommunikationspolitik)

- Maßnahmen zur Kommunikation zwischen Unternehmen und potentiellen Kunden

- Mediawerbung, Verkaufsförderung, Sponsoring, persönliche Kommunikation, Mitarbeiterkommunikation 

Realisation: 6. Marketing- Implementierung

- Durchsetzung der Strategien und des Marketing-Mix

- effektive Aufbau- und Ablauforganisation festlegen
- Verantwortlichkeiten, Führungskonzepte und Budgets definieren

Erfassung/ Rückkopplung: 7. Marketing-Controlling

- abschließende Bilanz

-Überprüfung des Zielerreichungsgrades aufgrund der Marketingmaßnahmen: Soll-Ist Vergleich
- ggf. Anpassungen in allen Phasen des Planungsprozess

 

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