Einführung in die VWL, FU Hagen

Einleitende Kurseinheit 1 Glossar, FU Hagen

Einleitende Kurseinheit 1 Glossar, FU Hagen


R. L.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Volkswirtschaftslehre (VWL) auf Universitätsniveau. Sie decken grundlegende Konzepte wie Märkte, Nachfrage, Angebot, und die Rolle von Wirtschaftssubjekten ab. Themen wie Produktion, Einkommen, und Währungen werden ebenso behandelt wie komplexere Modelle und Analysen, etwa die Totalanalyse oder Partialanalyse. Die Karteikarten sind ideal für Studierende, die ein fundiertes Verständnis der VWL erlangen möchten, und behandeln sowohl mikro- als auch makroökonomische Aspekte.
Flashcards
58
Students
4
Language
German
Category
Macro-Economics
Level
University
Created / Updated
20.10.2014 / 24.02.2026

Flashcards

Rationierung

Mengenmäßige Beschränkung der Angebots- oder Nachfrageseite eines Marktes. Rationierungen entstehen durch Regulierungen oder, unter spezifischen Marktbedingungen, auch von sich aus. Auf einem rationierten Markt wird die "lange" Seite rationiert und die "kurze" Seite kommt zum Zuge.

Rezession

Abschwächungsphase im Konjunkturzyklus

Rezession

Abschwächungsphase im Konjunkturzyklus

Rigiditäten

Bezeichnen im ökonomischen Sinne das Phänomen inflexibler Marktpreis (Güterpreis, Löhne, Zinsen)

Seigniorage

Der reale Etrag, der einer staatlichen order privaten Institution dadurch entsteht, dass sie in der Lage ist, Geld zu produzieren und dieses im Tausch gegen Sach- oder Finanzaktiva in Umlauf zu bringen.

Skalenerträge

Änderung des Outputs durch Variieren aller Faktoreinsatzmengen im gleichen Verhältnis, wobei die Produktionstechnik als gegeben angenommen wird. Es werden konstante, abnehmende und steigende Skalenerträge unterschieden.

Tratonnement-Prozess

Von Walras genutzte Hilfskonstruktion zur Erklärung des Zustandekommens von Gleichgewichten auf Märkten. Ein (gedanklich unterstellter) Auktionator ruft Preis aus und verändert diese solange bis auf den Märkten Angebot und Nachfrage übereinstimmen. Der Marktmechanismus wird als Auktionsverfahren interpretiert.

Die Totalanalyse

Die Totalanalyse beschäftigt sich im Rahmen eines gesamtwirtschaftlichen Modells mit der Gesamtheit der über die Märkte vermittelten Interaktionen zwischen konsumierenden und produzierenden Einheiten.

Transaktionskosten

Einstehen bei der Abwicklung von Transaktionen. Dazu gehören Kosten für den Vertragsabschluss, Transportkosten, Kosten für die Durchsetzung von Vertragsansprüchen.

Transformation

Beschreibt den durch politischen Willen ausgelösten tief greifenden Wandlungsprozess, in dessen Zug das alte Wirtschaftssystem durch ein neues abgelöst wird. Häufig geht diesem eine tief greifende Krise voraus. Die Elemente der Transformation ergeben sich aus den konstituierenden Merkmalen des Wirtschaftssystems. Bei den osteuropäischen Transformationsländern handel es sich dabei z.B. um Privatisierungen, Einführung eines Geld- und Kreditsystems.

Trittbrettfahrereffekt

Tritt in Zusammenhang mit der Bereitstellung öffentlicher Güter auf. Da der Anbieter nichtzahlungswillige Wirtschaftssubjekte nicht von der Nutzung aussschließen kann, kommen sie in den Genuss der unentgeldlichen Nutzung des Gutes. Die Wirtschaftssubjekte äußern ihre Zahlungsbereitschaft nicht vollständig, um nicht zur Finanzierung herangezogen zu werden, wenn sie davon ausgehen können, dass die Bereitstellung der Güter auch ohne ihren Beitrag erfolgt. Die Bereitstellung öffentlicher Güter erfolgt deshalb über Zwangsabgaben.

Unterbeschäftigungsgleichgewicht

Keynesianisches Konzept eines makroökomischen Gleichgewichts trotz Arbeitslosigkeit.

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

Systematische rechnerische Aufzeichnung und Darstellung der wirtschaflichen Tätigkeiten von inländischen Wirtschaftseinheiten für eine abgelaufene Periode.

Vollkommene Konkurrenz

Marktform, in der der einzelne Marktteilnehmer den Marktpreis als Datum akzeptieren muss. Die Marktanteile der Marktteilnehmer sind so gering, dass diese keinen Einfluss auf die Preise ausüben können und sich als Mengenanpasser verhalten.

Währungsunion

Entsteht durch den Zusammenschluss mehrerer Staaten mit unterschiedlichen nationalen Währungen zu einem Währungsraum. Dabei werden die Wechselkurse zwischen den einzelnen Teilnehmerländern unwiderruflich fixiert bzw. es wird eine gemeinsame Währung eingeführt.

Wechselkurs

Wird auf dem Devisenmarkt gebildet. Der nominelle Wechselkurs gibt das Austauschverhältnis zweier Währungen an. Es wird überlicherweise angegeben als der in inländischen Währungseinheiten ausgedrückte Preis für eine bestimmte Einheit ausländischer Währung.

Zahlungsbilanz

Systematische Aufstellung aller wirtschaftlichen Transaktionen zwischen dem In- und Ausland. Die Zahlungsbilanz setzt sich zusammen aus der Leistungsbilanz, bestehend aus der Handels-, Dienstleistungs- und Übertragungsbilanz sowie der Kapitalbilanz und der Devisenbilanz.

Zahlungsbilanzgleichgewicht

Außenwirtschaftliches Gleichgewicht

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