Einf. in die Religionsgeschichte des Judentums
Einführung in die Religionsgeschichte des Judentums
Einführung in die Religionsgeschichte des Judentums
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Lernkarten
Neoorthodoxie
(19.Jh.): Samson Raffael Hirsch
-> Freund von Geiger mit ähnlichen Ansichten, doch Fokus im Gegensatz zu Reformjudentum auf Geboten.
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Gebote als Kern der Offenbahrung.
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Unterscheidung von 3 Prinzipien: Liebe zu Gott, Gerechtigkeit & Erziehung. Diese Gebote wurden gemäss Hirsch den Juden vor dem Exdus gegeben, deshalb verbinde die Juden nicht nur das Land, sondern auch die Tora.
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Rabbiner in Frankfurt; sein Schlagwort: Tora mit dem Weg des Landes -> gemeint ist „mit der weltlichen Lebensweise & Bildung“ -> Einhalten der Gebote & modernes Leben sollten sich nicht widersprechen.
Orthodoxes / Konservatives Judentum
(19.Jh.): Zacharias Frankel
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Reaktion auf Vorschläge des Reformjudentums, die Frankel & anderen zu weit gingen.
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Wie im Orthodoxen Judentum Einhalten aller Gebote. & wie das Reformjudentum ist das Konservative Judentum egalitär (dh. Frauen haben dieselben Rechte wie Männer, können Rabbinen werden etc.)
-> In der Schweiz hat sich das Kons. Judentum nie durchgesetzt. In den USA seit langem.
Zeitgenössische Strömungen des Judentums
3 Hauptströmungen: Orthodoxie & Reformjudentum, beides Bewegungen des 19.Jh., beide in D (Zentrum Berlin) entstanden.
Konservatives Judentum: in D entstanden, hat sich in Europa nicht durchsetzen können, obwohl es ein Kompromiss zw. Orthodoxie und Reformjudentum ist.
Chassidismus
eine Untergruppe der Orthodoxie, im 17.Jh. in Polen entstanden.
Wortherkunft: von hebr. Cheset = Gnade (kann auch Liebenswürdigkeit bedeuten)
Gründer: Israël ben Eliezer (bekannt unter dem Namen Baal Shen Tov) reiste durch Polen & propagierte -> unüblich für Juden! ein einfaches, antiintelektuelles Judentum.
-> Aufgrund der Unterdrückung suchten die poln. Juden Trost in messianischer Hoffnung.
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Charakteristika:
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Anschauungen: Omnipräsenz Gottes, Fokus auf gutem Handeln
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Ziel: Verbindung mit Gott, gerecht (hebr. zadik) sein
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Verehrung der grossen Rabbinen -> unüblich für das Judentum
-> Die Aufklärer, Moses Mendelssohn & co. hielten nichts vom Chassidismus, denn er stehe im Widerspruch zur Aufklärung, mache einen Rückschritt (da antiinktellektuell)
-> Chassidische Bewegungen gibt es heute noch...
Chabat
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Untergruppe der Chassidisten
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Wortherkunft: Akronym aus chochma = Weisheit, bina = Einsicht & daat = Wissen
-> Erstaunliches Akronym für eine antiintellektuelle Bewegung
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Stark missionarische Ausrichtung (nur innerjüdisch): Animieren zur Einhaltung der Tora etc.
Einheitsgemeinden
- Umfassen Mitglieder jeglicher rel. Strömungen.
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Haben einen wesentlich orthodoxen Gottesdienst; die Frauen werden nicht zur Tora aufgerufen, sitzen in Synagoge nicht mit den Männern zusammen.
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Schwierigkeiten: Ein Grossteil der liberalen Juden hat Mühe mit dem orthodoxen Gottesdienst und führt teilweise ihren eigenen Gottesdienst durch... -> Neue Ausbildung von konservativen Rabbinen könnte daran was ändern...
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In CH gibt es viele kleinere Gemeinden neben den grossen in Zürich, Basel & Genf
-> 18000 Juden in CH, 0,2 % der Bevölkerung
-> repräsentative (?) Umfrage: relativ verbreitete Ablehnung der Juden in CH