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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 28.01.2014 / 25.02.2021
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Zeit des Antiken Judentums

516 v. Chr. bis 7. Jh. nach Chr., in dieser Zeit wird Palästina, insbes. Israel, von den Arabern erobert

(516 Einweihung des zweiten Tempels)

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Wann begann die erste wissenschaftliche Auseinandersetzung  mit dem Judentum?

im 16. Jahrhundert

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Azaria dei Rossi
Azaria dei Rossi war ein italienisch-jüdischer Humanist, Arzt und Historiker. Er gilt als bedeutendster jüdischer Gelehrter der italienischen Renaissance
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Aggada

Erzählung, Sage; die homiletischen und nichtgesetzlichen Inhalte der antiken rabbinischen Literatur

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Halacha

der rechtliche Teil der Überlieferung des Judentums (Religionsgesetz)

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Talmud

Mischna und Gemara

Mischna: bed. Wiederholugn, ist mündliche Offenbarung am Berg Sinai (hebr.), aus 2. Jh. n. Chr.

Gemara: Kommentar, Resultat aus Disskussionen unter Gelehrten, Geschichten (aram.)

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religiöser Imperativ

"Man erkennt Gott an seinen Taten."

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Tora sche al pe

Lehre, die durch den Mund wiedergegeben wurde

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die Hebräische Bibel

Tanach

Tora („Weisung“),

Nevi'im („Propheten“)

Ketuvim („Schriften“)

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Monolatrie

auch Henotheismus: ein Gott wird angebetet und andere nicht geleugnet

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Höre Israel

Schma Jisrael: wichtigstes Gebet im Judentum: beinhaltet Einheit und Einzigkeit Gottes sowie mehrere zentrale Gebote des Judentums

 

„Höre Jisrael! Adonai (ist) unser Gott; Adonai (ist) Eins.“

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Pessach

bed. Vorübergehen, erinnert an Auszug aus Ägypten, ist das Fest der ungesäuerten Brote (Matzen), das Fest der Befreiung, findet im Frühjahr statt,

 

Seder (Ordnung): Abendgottesdienst mit anschl. Festessen (Verlauf genau geordnet)

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Frage nach Jenseitsvorstellungen...

...ist im Judentum unbedeutend, Gerechtigkeit muss schon im Diesseits erarbeitet werden

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Mischna

enthält 6 Bände/Ordnungen: 

1. Zeraim: Saaten (landw. Gesetze)

2. Moed: Feste

3. Naschim: Frauen (Ehe-, Scheidungsrecht)

4. Nezikim: Beschädigungen (Strafrecht,...)

5. Kodaschim: Heiliges (Opfervorchriften) -> von Opfer- zu Lernkultur

6. Toharot: Reinheiten

Es werden religionsgesetzliche Diskussionen aufgeführt

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Redaktion Mischna

Jehuda ha-Nasi im 2. Jh.; kein Autor bekannt

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talmudische Kultur

Akademisierung, Tendenz zur dialektischen Diskussion, grosser Lerndruck

(Akademien entstehen in der Zeit, in der der babylonische Talmud entsteht)

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Vorgeschichte der jüdischen Aufklärung (Haskalah)

1259: erste Juden in Bern bezeugt; Juden angefragt für Kreditgeschätfte; diverse Einschränkungen; kein Ghetto in Bern; 1286, 1287 Stadtbrände; Verfolgung der Juden in der Schweiz; Ende 13. Jh. nur noch wenige Juden in Bern; 1375 erneutes Auftauchen der Juden; erneuter Brand 1402; 1427 Dekret: Vertreibung der Juden aus der Stadt, 1489 Vertreibung aus der Eidgenossenschaft; in Grafschaft Baden Handel erlaubt von 17. - 19. Jh.; 1879: Gleichberechtigung, Ende des Surbtaler Judentums

 

Haskalah vom Nomen "Verstand", jüdische Aufklärung ist Teil der europäischen

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M. Mendelsson

deutscher Philosoph, sagt, das Judentum solle sich selber aus den Fesseln befreien; setzt sich für Trennung von Kirche und Staat ein; übersetzte 1779 Bibel auf Deutsch mit hebr. Buchstaben; er versuchte, die Leute zum Deutschsprechen zu bringen

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Zionismus

Tempelberg in Jerusalem, "Ort der Heimat" in Jesaja -> Friedensvorstellungen

Zionismus als Reaktion auf missglückte Aufklärung

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treibende Kraft des Zionismus, sein Wirken

Theodor Herzl, dieser wollte jedoch keine Utopie schaffen; beruft 1897 Zionistenkongress in Basel (-> Perspektive der Industrialisierung); Motivation durch Schickanierung der Juden, Schlüsselerlebnis: Dreyfussaffäre: Herzl ist von Unschuld überzeugt; direkte Folge der Affäre: Trennung von Kirche und Staat in Frankreich, Säkularisierung, 

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Führung Judenstaat

Rabbiner von Herzl als Führer vorgesehen, Judenstaat soll aber keine Theokratie werden -> säkulare Tendenzen

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Nebenwirkungen des Zionismus

Revolution des Körpers; "Muskeljude": Begriff geprägt von Nordau: Gründung von Sportvereinen; Öffnung der Frauenrolle trotz Masulinität des Zionismus

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1. Zionisten-Kongress

in Basel, Resultat: Basler Programm: 4 Punkte

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Fortschreiten des Zionismus

versch. Einwanderungswellen von Juden in Palästina; Hilfe von UK aber unter Schutz von NIchtjuden; 1920: UK offiz. Mandatsmacht; ab 1939 nimmt Einwanderung stark ab: Zustimmung der Palästinenser für Einwanderung erforderlich; 1947: Teilungsplan der UNO; 14.5.48 Staatsgründung; Anfang der Kriege, "die Katastrophe": Angriff von Ägypten, Syrien, Libanon

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Ursprung der Geschichte des Judentums, äusseres Zeichen davon

Gottes Bund mit Abraham

äusseres Zeichen des Bundes: Beschneidung

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Beginn der Geschichte des Judentums

Zeit des babylonischen Exils: 6. Jh. v. Chr. (jedoch umstritten)

-> Ausbildung Sabbat, Beschneidung, jüdischer Kalender, monotheistisches Denken

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Reformjudentum

Strömungen im 19. Jh,, in denen das orthodoxe Judentum angepasst wird, Beginn in Deutschland; Gründung von jüdischen Hochschulen

Abraham Geiger

 

  • Organisierte Reformsynoden, an denen er Erneuerungen propagierte & oftmals durchführte.

  • Trat für stärkere Einbindung von Frauen & Mädchen in den Gottesdienst ein.

=> Einführung der Bad Mizwa als vollständiges Pendant zur Bar Mizwa. Und Frauen wurden als Rabinen zugelassen.

  • Reformjuden fühlten sich weniger durch kl. Jüd. Religionsgesetz, die Halcha, gebunden (z.B. kein Halten an Speisevorschriften, keine strikte Einhaltung des Sabats mehr, Beschnediung hingegen wird nicht angetastet.)   

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Vordenker Herzls

 

Moses Montefiore, Moses Hess, Leo Pinsker

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Leo Pinsker

 

Ursprünglich ein Verfechter der Assimilation, der jüdischen Aufklärung. Doch der Antisemitismus nahm Pinsker die Hoffnung auf Integration der Juden und er folgerte daraus die Notwendigkeit eines eigenen jüdischen Staates.

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Moses Hess

 

Sozialist, Vordenker der späteren Kibbuz-Bewegung (Kibbuz = Kollek-tivsiedlung in Israel mit gemeinsamem Eigentum & basisdemokratischen Strukturen)