Eigennamen

Eigennamen, Begriffe zum Auswendiglernen und Zuordnungen

Eigennamen, Begriffe zum Auswendiglernen und Zuordnungen


Willy Meier
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über häufige Erkrankungen und Syndrome im Bereich der Biologie, geeignet für den Mittelschulunterricht. Sie behandeln Themen wie Anämie, Leukämie, Nierenversagen und andere Krankheiten, einschließlich ihrer Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten. Der Fokus liegt auf der Lokalisation und Definition verschiedener Erkrankungen sowie deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Diese Karteikarten sind ideal für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Wissen in Biologie vertiefen möchten.
Flashcards
202
Students
1
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
26.03.2016 / 20.04.2016

Lernkarten

Klinische Zeichen einer Herzinsuffizienz (4)

  1. Ödeme
  2. Ergüsse (z.B. Pleuraerguss)
  3. Stauungsleber
  4. Stauungsgastropathie

Was macht die systolische Herzinsuffizeinz mit der Ejection Fraction?

Was sind Gründe für eine Systolische Herzinsuffzienz (3) ?

EF sinkt.

  1. Koronare Herzerkrankung
  2. Kardiomyopathie
  3. Myokarditis

Charakteristika einer isolierten diastolischen Herzinsuffzienz?

  1. verminderte Compliance, verzögerte Relaxation.
  2. Vermindertes Schlagvolumen bei normaler EF.

 

Gründe für eine diastolische Herzinsuffzienz (4)?

  1. arterielle Hypertonie
  2. restriktive Kardiomyopathie
  3. pericarditis constrictiva
  4. Perikardtamponade

Zeichen einer Herzinsuffizienz im Röntgen-Thorax (7)?

  1. gestaute Hilusgefäße
  2. Schmetterlingsödem
  3. verbreiterter Herzschatten
  4. Kerley-B-Linien
  5. basoapikale Umverteilung
  6. Gefäßunschärfe durch perivasales Ödem
  7. Pleuiraergüsse

Musset-Zeichen

Pulssynchrones Kopfnicken bei schwerer Aortenklappeninsuffzienz

Erstversorgungsmaßnahmen beim akuten Koronarsyndrom?

 

MONA Be Happy

  1. Morphin (4mg inital, dann 2 mg)
  2. O2 (4-8l/min)
  3. Nitroglycerin
  4. Acetylsalicylsäure (500mg)
  5. Beta-Blocker
  6. Heparin (niedermolekulares als erste Wahl)

Welches Enzym ist das späteste beim Herzinfarkt?

Laktatdehydrogenase (LATE)

Punctum maximum des Herzspitzenstoßes

5. ICR links auf der Medioclavicularlinie

6. ICR links der Madioklavicularlinie bei Linksherzhypertrophie verstärkt tastbar

Pulsus paradoxus?

Gründe (3)

Abfall des systolischen Blutdrucks um mehr als 10mmHg bei Inspiration.  Der peripehre Puls ist dadurch bei Inspiration schwächer tastbar. Gründe für einen Pulsus paradoxus:

  1. Perikardtamponade
  2. Schwerer Asthmaanfall
  3. Spannungspneumothorax

Bronchialatmen?

=lautes zwischendes Atemgeräusch für der zentralen Atemwegen, wie der Trachea.

Wird das Bronchialatmen auf über der Lunge gehört, gilt es als Hinweis für eine Pathologie. Ursache ist ein verminderter Luftgehalt bzw. ein Infiltrat der Lunge (wie bei der Pneumonie)

Vesikuläres Atemgeräusch?

= peripheres Atemgeräusch.

Durch die Lungenparenchym und die Zunahme der Gesamtquerschnittsfläche der Bronchiolen wird die Luftstörumg weniger turbulent und das zentrale Atemgeräsch der Trachea als Vesikuläres Atemgeräusch wahrgenommen.

Entfaltungsknistern

Knistergeräusch durch Entfaltung bisher nicht belüfteter Lungenabschnitte, das nach einigen Atemzügen physiologischerweise verschwindet.

Feuchte Atemgeräusche (2)?

 

Wird druch dünnflüssiges Sekret in den Atemwegen verursacht

Grobblasiges Atemgeräusch (bei Lungenödem, Bronchiektasien)

Feinblasige, klingende Rasselgeräusche bei Pneumonie

Trockene Geräusche (Stridor)

Entstehen durch turbulente Strömung durch Einengung der Atemwege

Exspiratorischer Stirdor oder Giemen und brummen bei Verlegegung der intrathorakalen Atemwege (Asthma oder COPD)

Inspriatorischer Stridor durch Verengung der extrathorakalen Atemwege (z.b. durch Epiglottitis, Fremdkörperaspiration)

Kardiomyopathien?

= eigenständige Erkrankungen des Herzmuskels, die nicht auf Ischämie, Klappenfehlern, art. Hypertonie oder Perikarderkrankung zurückzuführen sind.

Arten von Kardiomyopathien (5)?

  1. Dilatative Kardiomyopathie
  2. Hypertrophe Kardiomyopathie
  3. restriktive Kardiomyopathie
  4. Arrythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie
  5. Nicht-klassifizierbare Kardiomyopathien

Voraussetzungen für eine Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT)? (4)

  1. NYHA III-IV
  2. QRS >130ms (Linksschenkelblock)
  3. EF<35%
  4. asynchrone Septumbewegung

Mögliche Gründe für Herzstillstand?

Hs (5) und Ts (6)

  1. Hypovolämie
  2. Hypoxie
  3. H+ (Azidose)
  4. Hyper- oder Hypokaliämie
  5. Hypothermie

 

  1. Tabletten/Toxine
  2. Tamponade des Herzbeutels
  3. Tension Pneumothorax
  4. Thrombose (iSv Herzinfarkt)
  5. Thromboembolismus (iSv Lungenembolie)
  6. Trauma

Befunde bei der Aortenklappeninsuffzienz? (5)

  1. große Blutdruckamplitude
  2. Pulsus celer et altus
  3. sichtbarer Kapillarpuls (Quincke-Zeichen)
  4. diastolisches Decrescendo-Geräusch
  5. exzentrische Herzhypertrophie

Befunde bei einer Aortenklappenstenose? (5)

  1. kleine Blutdruckamplitude
  2. Pulsus parvus et tardus
  3. blasse Akren
  4. systolisches Austreibungsgeräusch
  5. konzentrische Herzhypertrophie

Austin-Flint-Geräusch

Diastolisches Geräusch bei Aortenklappeninsuffzienz, wenn ein Regurgitationsjet gegen das vordere Mitralklappensegel schießt.

Typischer EKG-Befund beim Vorhofflattern?

Sägezahnartige Flatterwellen in II, III, aVF

Was gehört zur Fallot-Tetralogie?

  1. Pulmonalstenose
  2. Rechtsventrikuläre Hypertrophie
  3. Ventrikelseptumdefekt
  4. Nach rechts verlagerte, über dem VSD reitende Aorta.

 

Medikamente bei einer Hypertensiven Krise? (4)

  1. Nitrate
  2. Clonidin (a2-R-Agonisten)
  3. Urapidil (a1-R-Blocker)
  4. Kalziumantagonisten

Definition des nephrotischen Syndroms? (4)

  1. Proteinurie >3,5g/24h
  2. Hypoalbuminämie
  3. Hypoalbuminämische Ödeme
  4. Hyperlipoproteinämie

Häufigkeit des Endokarditisbefals der Herzklappen (von häufig nach selten)?

  1. Mitralklappe
  2. Aortenklappe
  3. Tricuspidalklappe
  4. Pulmonalklappe

Ursachen für ein SIRS? (5)

  1. Infektion
  2. Verbrennung
  3. Polytrauma
  4. Pankreatitis
  5. große Operationen

SIRS-Kriterien?

Temperatur: >38°C oder <36°C

Herzfrequenz: >90/min

Atemfrequenz >20/min /Hypokapnie mit pCO2 <33mmHg

Blutbild: Leukozyten >12.000 /µl oder <4.000/µl oder >10% unreife neutrophile Granulozyten

Charakteristika von Vorhofflimmern im EKG?

Unregelmäßige RR-Intervalle und fehlende P-Wellen (Arrhythmia absoluta).

Flimmerwellen vor allem in V1.

Bei einer Herzfrequenz >100/min: Tachyarrhythmia absoluta

Bei einer Herzfrequenz <100/min: Bradyarrhythmia absoluta

Wofür ist die Einteilung in Valvuläres und nicht-valvuläres VHF und wie sieht sie aus?

Es geht um die Abschätzung dest thrombembolischen Risikos durch Einbeziehung der Mitralklappe.
 

Valvuläres Vorhofflimmern: Vorhofflimmern und Mitralstenose: deutlich erhöhtes Risiko für thrombembolische Ereignisse

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern: Vorhofflimmern ohne Mitralstenose: mäßig erhöhtes Risiko für thrombembolische Ereignisse.

Teilweise wird auch die Mitralinsuffzienz als Risikofaktor angesehen und es wird dann auch als valvuläres Vorhofflimmern bezeichnet.

Pulsus celer et altus. Bei welchen Herzfehlern tritt er auf?

Hohe Blutdruckdifferenz zwischen Systole und Diastole bei schneller Herzfrequenz.

Tritt auf bei Aortenklappeninsuffizienz oder beim persistierenden Ductus arteriosus Botalli.

Risikofaktoren für die Entstehung einer Artherosklerose/KHK?

Hauptrisikofaktoren (6)

  1. Tabakkonsum: 10Cig/d erhöht die kardiovaskuläre Mortalität bei Männnern um 20%, bei Frauen um 30%.
  2. Diabetes mellitus
  3. Hypertonie
  4. Dysliproproteinämie: LDL>160 mg/dl, HDL <40mg/dl
  5. Familienanamnese: Kardiovaskuläre Ereignisse bei Familienangehörigen 1. Grades vor dem 55.(Männer)/65.(Frauen) Lebensjahr
  6. Lebensalter (Männer ≥45 Jahre; Frauen ≥55 Jahre)

Risikofaktoren für die Entstehung einer Artherosklerose/KHK? (5)

  1. Adipositas
  2. Hoher Homocysteinspiegel (Homocystinurie) 
  3. Hoher Fibrinogenspiegel
  4. Hoher Triglyceridspiegel, Erhöhung von Lipoprotein (a)
  5. Hyperphosphatämie

Medikamentöse Prophylaxe bei Postinfarktpatienten? (4)

  1. Thrombozytenaggregationshemmer (ASS100mg/d oder Clopidogrel 75mg/d /Prasugrel/Ticagrelor für ein Jahr
  2. Betablocker
  3. Statine (LDL-Cholesterin <70mg/dl)
  4. ACE-Hemmer

Was ist ein Aneurysma und welche Arten gibt es (3)?

Ein Aneurysma ist eine begrenzte Aussackung der Gefäßwand.

Es gibt drei Arten:

Aneurysma verum: Die Aussackung erfasst alle drei Schichten der Gefäßwand (Intima, Media, Adventitia)

Aneurysma spurium: Es entsteht ein Riss/Loch durch die gesamte Gefäßwand. Es blutet hindurch und es Organisiert sich im Bindegewebe herum ein "falsches Lumen". Meist traumatisch bedingt. Je nach Größe lebensgefährlich.

Aneurysma dissecans: Es ensteht ein Einriss in der Intima. Zwischen Intima und Media wühlt sich dann das Hämatom vor. Bekannt v.a. bei Aortendissektion.

Definition des Thorakalen Aortenaneurysmas

Erweiteruung der Aorta thoracica mit einem Durchmesser von >3,5cm

 

Definition des Abdominellen Aortenaneurysmas

Erweiterung der Aorta abdominalis mit einem Durchmesser von >3cm

Wann ist beim asyptomatischen Aortenaneurysma die Indikation zur OP gegeben?

wann ist beim symptomatischen Aortenaneurysma die OP-Indikation gegeben?

Durchmesser >5cm bzw. >5cm bei Frauen und >5,5cm bei Männern

oder

Zunahme des Durchmessers >1cm/Jahr

 

Bei symptomatischen Aortenaneurysmata besteht generell dringliche OP-Indikation

Ratschow-Lagerungsprobe. Durchführung?

Patient liegt auf dem Rücken und streckt die Beine im 90°-Winkel (mit Unterstützung) nach oben. Dann führt er für 2 Minuten Bewegungen mit den Füßen durch.

Danach setzt er sich hin und lässt die Füße hängen.

Physiologisch ist eine reaktive Hyperämie nach 5-10s und eine darauf folgende Venenauffüllung (nach 20 s). Pathologisch sind verzögerte Füllung, kühle Beine, Seitendifferenzen. Auch Ischämie-Zeichen bei den zwei Minuten Bewegung sind pathologisch.

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