wichtigste Strukturformeln
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Lernkarten
Baclofen: Indikation, WM, HWZ, BV, Applikation
Dantrolen: WM, Indikation, Applikation, BV, HWZ
Direkt angreifende Muskelrelaxantien
• hemmt Ca2+-Freisetzung aus Speichern des sarkoplasmatischen Retikulums in Skelettmuskelzelle
• keine Wirkung auch ACh oder ACh-Rezeptoren!
• bei spastischen Zuständen (Rückenmarksverletzungen, cerebrale Insulte)
• auch bei maligner Hyperthermie
• p.o. Applikation
• BV = 20 - 70%; Wirkung setzt erst nach ca. 4 Std. ein; HWZ 6-16 Std.!
Tubocurarinchlorid: Indikation, Applikation, HWZ, Ausscheidung
stabilisierendes Muskelrelaxans
quasi dimerisiertes ACh
• relativ lange Wirkdauer für Muskelrelaxanzien (HWZ ca. 4 Std.), zeitversetzte Wirkung (zuerst Auge, Gesicht, Extremitäten, zuletzt Atmung)
• nur i.v. sehr polar, deswegen p.o. keine Wirkung
; Ausscheidung über Niere
• Wirkung altersabhängig (Kinder empfindlicher!)
Reserpin: Wirkung, Indikation
Modulatoren der NA-Speicherung und/oder -freisetzung
nur als Reservearzneistoffe zur Blutdrucksenkung z.B. Blutdruckkrise
• hemmt Mg2+-abhängige ATPase, die Protonen in Vesikel pumpt, die NA und Dopamin enthalten: trapping des Dopamins im protonierten (geladenen) Zustand.
• bei Blockade der ATPase: Erhöhung des pH und Freisetzung des ungeladenen NA und Dopamin.
Methyldopa: Funktion, Indikation
Phenoxybenzamin
Nicht-selektive α-Sympatholytika
• führt durch Alkylierung der α1- und α2-Rezeptoren zur irreversiblen Blockade
• in hohen Dosen: irreversible Hemmung der 5-HT-, Histamin-, ACh-Rezeptoren
• Hauptwirkung: Relaxation der glatten Muskulatur arterieller Gefäße und des Urogenitaltrakts (bei Blasenentleerungsstörungen, Prävention bei Blutdruckkrisen des Phäochromozytoms)