EF Biologie Seeökologie
Zonierung horizontal und Vertikal, Abhängigkeiten, Nahrungsbeziehungen, Eutrophierung, kleiner Moossee
Zonierung horizontal und Vertikal, Abhängigkeiten, Nahrungsbeziehungen, Eutrophierung, kleiner Moossee
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Lernkarten
Begriff Mineralisation
wenn Destruenten stickstoff-, phosphor- und mineralhaltigen Bestandteile zu Nitrat, Phosphat ud Mineralstoffen (=Pflanzennährstoffen) abbauen
-> ABHÄNGIGKEIT von Destruenten und Produzenten!!!
Begriff ökologische Nische
beschreibt den "Beruf" & dessen Art und Weise einer Art im Ökosystem, Lebensraum einer Art mit ihren Fähigkeiten, Räumlichkeiten und Tätigkeiten
Faktoren zur Definition einer ökologischen Nische einer Art
- Nahrung
- Nacht- oder Tagaktivität
- Uferzonen
- Vertikalzonierung
Bsp: Haubentaucher jagt in der Fallwasserzone
Reiherente taucht bis 5m
Eisvogel bis 60 cm unter Wasser
Stockente isst nur was mit Kopftauchen erreichbar ist
Graureiher besitzt kein wasserabweisendes Gefieder, deswegen die langen Beine & isst Frösche und Insekten
-> Jede Art hat ihre ökologische Nische
Konkurrenzvermeidung (je-desto-Satz)
Je enger & je besser die Anpassung an die eigene ökologische Nische ist, desto weniger Konkurrenz entsteht!
Zusammenhänge Nahrungsbeziehungen
- Produzenten sind Basis der Nahrungskette --> machen Primärproduktion. bestimmen also die Grösse und Zusammensetzung aller tierischen Lebensgemeinschaften
- Primärproduktion hängt vom Nachschub der Destruenten ab.
Beispiel für Nahrungskette
Alge (autotroph) -> Wasser-Floh -> Stichling -> Hecht -> Haubentaucher
Prozentsatz an Biomasse, der pro Glied in der Nahrungskette weitergegeben wird
10%
Bsp: frisst ein Haubentaucher einen Fisch, kann er höchstens 10% davon aufnehmen und in eigene Masse umwandeln (Rest wird ausgeschieden, veratmet, etc.)
Faktoren für Zonierung
- vertikal
- Druck
- Temperatur (nicht zwingend)
- Lichtstärkte
- horizontal
- Wasserstand
Anomalie des Wassers
- Wasser hat bei 4 Grad die höchste Dichte
- Temperaturen darunter oder darüber bewirken, dass die Dichte abnimmt, der Sauerstoffeghalt zu
- das ist speziell, weicht von der Norm, dem Normalen ab (Anomalie)
Vorgehen gegen Eutrophierung
- einleiten von Sauerstoff (kurzfristige Massnahme gegen das Ersticken von LW)
- Entfernen des Faulschlamms auf dem Seeboden (verhindert Vergiftung in Frühlings-, Herbstzirkulation)
- Chemische Mittel (eindämmen des Algenwachstum. ABER auch andere Organismen werden geschädigt)
- entfernen der Biomasse (durch den Abbau wird sonst noch mehr Sauerstoff verbraucht)
- verringerung der Sonneneinstrahlung (Zäut übere Thuner und Brienzersee!!)
- möglichst wenige Nährstoffe in Seen ''entsorgen'', Phosphatfreie Abwaschmittel ect...
Phosphatkreislauf
- steigt Phosphat, steigt Biomassenproduktion
- Posphat im Organismus --> Detritusregen--> sinkt in tropholytische Zone, Phosphat wird frei
- Grund: aerob --> Phosphatfalle speichert
- freies Phosphat wenn anaeorob: wird freigesetzt und steht Organismen wieder zur Verfügung
Stickstoffkreislauf
- Stickstoff wird in H2O zu Nitrat, geht in Organismen, nehmen zu
- Nitrifikation: Nitrid wirt zu Nitrat
- Denitrifikaation; Nitrat wird zu Amionium für Pflanzen
- Es ist ein ständiger Umbau in Abhängigkeit von Sauerstoff
Kohlenstoffkreislauf
- CO2 --> H2O und CO2 zu Glucose--> Konsumenten
- Abbau von CO2 führt zu Tod,...
- Kohlenstoff aus Atmosphäre in See --> Pflanzen zum Aufbau von Biomasse --> Biomasse in Fische (als Nahrung) Kohlenstoff wird organisch gebunden --> durch Exkremente, abgestorbene Pflanzen ect. die auf Boden sinken wird durch Desturenten der gebundene Kohlenstoff wieder ''frei gemacht'' und steht den Organismen im Epimilion wieder zur Verfügung