EF Bio, Prüfung 2
Neurobio, Sinnesphysiologie, Muskulatur
Neurobio, Sinnesphysiologie, Muskulatur
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Lernkarten
Aufbau Zapfen und Stäbchen
- Lichtempfindliche Sehfarbstoffe in Membranen (Disk) eingebettet
- Sehpigmente bestehen aus Retinal (Abkömmling Vitamin A)
- Opsin, Membranprotein (vom Körper selbst hergestellt)
- Lichtrezeptorentypen unterscheiden sich durch unterschidliche Struktur des Opsins
Farbsehen Grundlagen
- Farbstoffe unterscheiden sich im Eiweissanteil des Opsins--> verschiedene Wellenlängen emfindlich
- Absorptionsspektren der Sehpigmente überlappen --> Farbwahrnehmung wegen unterschiedlichen Farbüberlappungen und Erregung zweier oder dreier Zapfen
- --> Farbenblindheit= defekt oder fehlen von Zapfen
Stäbchen
- spezielles Opsin, zusammen mit Retinal Sehpurpur
- Licht
- Rohdopsin von 11-cis-Retinal zum all-trans-retinal = spaltung Retinal und Opsin
- elektrisches Signal (= bleichen des Rohdopsins)
- Voraussetzung Fototransduktion = Lichtreize in elektrische Signale = Aktionspotenziale
- Dunkel --> Enzyme Retinal wider in ursprüngliche Form --> mit Opsin zu Rhodopsin
- helles Licht --> Rhodopsin bleibt gebleicht
Schwarz weiss sehen
- Licht
- Zerfall von Rohdopsin von11-cis-Retinal zu all-trans retinal und Opsin (abgespalten)
- helles Licht --> bleichen des Rohdopsins --> nicht funktionstüchtig da kein Rhodopsin mehr
- dunkel --> all-trans zu 11-cis-Rethinal, das sich wider an Opsin bindet und zu Rohdopsin wird
- usw
Retina Aufbau
- Pigmentschicht
- Photorezeptoren (Zapfen und Stäbchen)
- Neurone
- Norizantalzellen
- Bipolarzelle
- Amakrinzelle
- Ganglienzelle
- Fasern des optischen Nervs
Übertragung Lichtsinneszellen an Ganglienzellen
- Direkt:
- Erregung --> Erregung Bipolar --> Erregung Ganglienzellen
- Indirekt:
- Erregung --> Erregung Horizontalzellen --> Weiterleitung an Nachbar-Lichtsinneszellen
- Amakrine Zellen verschalten Sinneszellen lateral und vertikal
Funktion Retina
- Umwandlungen von Lichtwellen in Nervenimpulse
Kontrastsehen
- Rezeptortyp wird nach Belichtung erregt
- auf Bipolarzellen übertragen
- bei dunkler Farbe --> Hemmung der Benachbarten Zelle durch Bipolarzellen
- je stärkere Erregung, desto grösser Hemmung
- laterale Hemmung durch Horizantalzellen
Korrektur Kurzsichtigkeit
- --> Augapfel zu lang, brennpunkt vor der Retina
- ZusätzlicheKonkav linse ( wie wenn Entspannung Zilliarmuskel)
- brennpunkt weiter hinten da Licht mehr gestreut
Korrektur Weitsichtigkeit
- --> Augapfel zu kurz
- --> Nahe gegenstände unschaft, da Brennpunkt hinter der Netzhaut
- --> Konvex linse für höhere Brechung
Ablauf Sehen sensorisch
- Licht
- Retina --> Nerv
- Chiasma Obticum --> Stang
- Corpus geniculatum laterale (äusserer Kniehöcker) --> Strahlung
Ablauf Sehen motorisch
- Corpus geniculatum laterale (Kniehocker)
- verschaltung in prätektaler Region
- Okulomotoriuskern
- Pupillenverengung --> Ziliarganglion (Ganglion Ciliare) --> Mydriasis/Miosis
- Augenbewegung --> Augenmuskeln--> Augenbewegung
konsensuelle Pupillenreaktion
im Okulomotoriuskern verschaltungen zur Gegenseite
--> auf einem Auge viel Licht --> auch Miosis auf anderem Auge
Reizleitung Auge ''Merkmale''
- in Ruhelage -25 mV- leicht Depolarisiert
- Licht --> mehr Polarisierung --> Hyperpolarisierung -65 mV
- Ausschüttung Botenstoffe = je positiver geladen --> ''je dunkler''
- Licht macht, dass Fotorezeptoren keine Botenstoffe mehr abgeben
- Zellen durch weniger Botenstoffe signalisiert
- nicht Frequenz sondernd Stärke des Spannungsunterschiedes!
Sehreizweiterleitung
- Lichteinfall
- Zerfall von Rohdopsin in Retinal und Opsin
- (aktives Opsin --> Tranaductin --> PDE --> cGMP von Natriumkanälen ablösen)
- Natruim Kanäle schliessen sich
- Stärkere Negative Ladung führt zum Rückbehalten des inhibitorischen Transmitters (Glutamat)
- Bipolarzelle steigert Aktivität
- Leitet Aktionspotenzial an Ganglienzellen weiter, diese sind mit Fasern des Optischen Nervs verbunden
Skelettmuskulatur
Bauelemente, Bau, Erregung
- quergestreift (Fibrillen ausgerichtet)
- vielkernige Muskelfasern (Kerne am Rand)
- Eigenständige Organe aus Muskelfasern, Gefässen, Nerven & Bindegewebshülle
- Jede Muskelfaser mit motorischer Endplatte Verbunden (Kontraktionsbefehl)
glatte Muskulatur
Bauelement, Bau, Erregung
- Spindelförmige Zellen (Kern in der MItte)
- Fibrillen nicht ausgerichtet
- muskelzellen in den Wänden von Organen, oft Längs-, Ringmuskel
- nach Dehnung oder spontan
Herzmuskulatur
Bauelemente, Bau, Erregung
- verzweigte Muskelfasern (Kern in der MItte)
- Fibrillen ausgerichtet --> quergestreift
- Hohlmuskel als Netz aus Muskelfasern mit Blutgefässen und Bindegewebe
- Autonom, Herz bildet Erregung selbst
Aufbau Muskel
- Muskel
- Muskelfaserbündel
- Muskelfaser = Muskelzelle
- Plasmamembran
- Myofibrille
- Z-Scheiben
- zwischen zwei Z Scheiben = Sakromer
- Myosin (= mit Köpfchen, dunkler) und Aktin (= feiner, heller, an Z Scheiben verankert)
Kontraktionsablauf
- Aktionspozenzail kommt auf Muskel an
- Spannungsverteilung auf Muskelmembran
- eindringen durch T-Tubuli zu Sakroplasmatischem Retikulum
- SPR schüttet Calcium (Ca2+) aus
- Ca2+ dockt an Troponin welches am Tropomyosin (bedeckt Andockstelle) angemacht ist an.
- Schiebt es zur seite
- Myosinköpfchen spannen (ATP nötig), docken an (kein ATP) ''spickt zurück'' (kein ATP), löst sich (ATP nötig)
- Myosin zieht Aktin zu sich, der Muskel wird verkürtzt
motorische Einheit
Ein Motoneuron und die dazu verschalteten Muskelfasern die durch dieses Motoneuron versorgt werden.
- --> Neuron und die Anzahl Verschaltungen zur Muskelfaser (Muskelfasern --> mehrere Muskelzellen, mehrere Synapsen)
- kleine m.E: Augenmuskel, 1 Neuron ''versorgt'' 10 Muskelfasern
- grosse m.E: z.B Oberschenkel: 1 Neuronen ''versorgt'' 2000 Muskelfasern
- Kontraktionsstärke je nach anzahl der aktivierten Motorischen Einheiten/Frequenz des Nervenimpulses
- alles oder nichts Prinzip
- 1 Muskel wird von vielen Motorischen Einheiten versorgt
Muskeltonus
- einige Fasern des Muskels ziehen zusammen
- geringe Spannung --> hilft bei Körperhaltung mit
- schwache und unwillkürliche Kontraktionen ; verschidene Motorische Einheiten wechseln sich ab.
Energieberietstellung
Arten
- Keratinphosphat
- Glykolyse
- Zellatmung
Keratinphosphat
- Muskeln liefern in Ruhe mehr ATP als gebraucht wird
- Herstellung Keratinphosphat
- Keratin Kinase überträgt ein P von ATP auf Keratin --> ADP = Keratinphosphat
- gebildet in Leber, Pankreas und Niere, in Muskel bevördert
- Bei Bedarf: Keratinposphat ADP gibt P ab, ADP wird zu ATP
- Kreatinin geht via Harn verloren, Aufnahme von Kreatin durch Nahrung
- --> für ungef. 9-10s
Glykolyse
- wenn Kreatinphosphatvorrat aufgebraucht ist
- Glucoseabbau (Blut oder Leber) --> erzeugen von ATP
- --> für ungef. 30-40s
- entstehen von Benztraubensäure --> Milchsäure--> geht ins Blut
- --> durch Zellatmung abgebaut --> darum ''nacheschnuufe''
Zellatmung
- Mitrochondrien produzieren mit O2 ATP (aus Aminosäuren, Rettsäuren, Brenztraubensäure)
- langsamer als Glykolyse
Aufgabe Muskulatur
- Körperbewegung
- Körperhaltung (aufrecht, stabilisierung in Gelenken)
- Speicherung und Bewegung von Stoffen (Verdauung)
- Wärmeerzeugung (Zittern)
- Energieumsatz
Eigenschaften Muskulatur
- jeder Muskel von Nerv versorgt
- erregbar durch elektrische Rieze
- Kontraktion : Spannung steigt
- dehnbar
- elastisch
- Anz. Muskelfasern bei Gebrut festgelgt
- keine Nacherzeugung bei Zerstörug
- ''mehr Muskeln'' = dickere Muskelfasern durch Eiweissablagerungen (?))
- eine Muskelfaser mehrere Zellkerne
- Muskelfaser 100-1000 Myofibrillen
- Sarkoplasma (Muskelzellplasma)
- Mitrochondrien Energieproduktion
Totenstarre
- kein ATP --> SR durchlässig
- Calcium in Zelle frei --> Tropomyosin weggeschoben
- Andocken der Köpfchen --> kein ATP zum lösen mehr.
- Enzyme lösen Proteine auf ---> Schwabbel