ECDL Modul Online-Grundlagen (CH-Syllabus)
Theoriefragen zum Modul ECDL Modul Online-Grundlagen (CH-Syllabus) unter Angabe des jeweiligen ECDL-Syllabus-Punktes. Syllabus 1.0
Theoriefragen zum Modul ECDL Modul Online-Grundlagen (CH-Syllabus) unter Angabe des jeweiligen ECDL-Syllabus-Punktes. Syllabus 1.0
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Lernkarten
Was ist der Sinn und Zweck eines digitalen Zertifikats?
Welche Möglichkeiten zur Kontrolle der Internetnutzung kennen Sie?
1.2.5
- Überwachung
- Web-Browsing Beschränkung
- Download-Beschränkung
Was ist ein Pop-up?
2.2.2
Unter Pop-up versteht man meinst kleine Fenster die plötzlich über der eigentlichen Webseite erscheinen und im Normalfall unerwünschte Werbung anzeigen.
Was sind Cookies?
2.2.3
Cookies enthalten typischerweise Daten über besuchte Webseiten, die die Browser-Software beim Surfen im Internet ohne Aufforderung speichert. Im für den Anwender besten Fall dient ein Cookie z. B. dazu, dass er sich beim wiederholten Besuch einer verschlüsselten Seite nicht erneut anmelden muss – das Cookie teilt dem besuchten Rechner mit, dass er schon einmal da war. Im für den Anwender schlechtesten Fall speichert das Cookie Informationen über komplexes privates Internetverhalten und übermittelt diese, ähnlich wie ein Trojanisches Pferd, ungefragt an einen Empfänger. Anders als das Trojanische Pferd ist ein Cookie jedoch nicht versteckt und vom Anwender einseh- und löschbar. Das Blockieren von Cookies kann dazu führen, dass manche Webseiten nicht korrekt angezeigt werden.
Was ist der Sinn und Zweck einer Suchmaschine?
3.1.1
Um die gewünschte Webseite/die gewüschte Information im Internet zu finden.
Welches sind die weitverbreitesten Suchmaschinen?
3.1.1
- Bing
- Yahoo
- Yandex (Russische Suchmaschine)
- Baidu (Chinesische Suchmaschine)
Warum ist die kritische Beurteilung von Online-Inhalten wichtig?
3.2.1
Jegliche im WWW aufzufindenden Online-Inhalte müssen immer kritisch hinterfragt werden. Dies weil bis auf wenige Seiten (z. B. Wikipedia, Zeitungsberichte etc.) jegliche online veröffentlichten Inhalte ungeprüft veröffentlicht werden können. Egal ob sie stimmen oder nicht.
Ein solches Vorgehen ist jedoch wichtig, damit Ziele wie die Informationsabgabe, Unterhaltung, Meinungsbildung und der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen stattfinden kann.
Welche Faktoren sind für die Glaubwürdigkeit einer Webseite entscheidend?
3.2.2
Die Glaubwürdigkeit einer Webseite können verschiedene Faktoren positiv beeinflussen. Dazu gehören die Angaben sowie die Bekanntheit der Autoren, welche Inhalte einpflegen. Auch Referenzen/Empfehlungen anderen Webseiten sind positiv zu bewerten. Zu guter Letzt ist es natürlich auch wichtig, dass die Inhalte der Webseite aktuell sind.
Warum werden Online-Informationen auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten?
3.2.3
Online-Informationen werden immer für eine spezifische Zielgruppe erstellt. Diese kann natürlich grösser oder kleiner, je nach Themengebiet, sein. Beispiele hierfür sind Seiten für Frauen, für Sportbegeisterte, für Politikinteressierte, für Freunde der klassischen Musik, für Jugendlichen, für Senioren, für Schüler etc.
Was bedeuten die Begriffe Urheberrecht/Copyright?
3.3.1
Das Urheberrecht (welches dem angloamerikanischen "Copyright" entspricht) schützt Werke, d.h. geistige Schöpfungen der Literatur und Kunst, die individuellen Charakter haben. Dazu gehören Literatur, Musik, Bilder, Skulpturen, Filme, Opern, Ballette und Pantomimen. Computerprogramme sind ebenfalls durch das Urheberrecht geschützt.
Im Urheberrechtsgesetz sind zudem die verwandten Schutzrechte geregelt. Sie umfassen:
- die Rechte der ausübenden Künstler (Musiker, Schauspieler) an ihren Darbietungen,
- die Rechte der Hersteller von Ton- und Tonbildträgern an ihren Produkten (CD, DVD usw.),
- die Rechte der Sendeunternehmen an ihren Radio- und Fernsehsendungen.
Was bedeutet "Geistiges Eigentum" in Zusammenhang mit Urheberrecht/Datenschutz?
3.3.2
Als geistiges Eigentum wird im Unterschied zum Eigentum an körperlichen Gegenständen ein ausschliessliches Recht an einem immateriellen Gut, etwa einem Kunstwerk oder einer technischen Erfindung bezeichnet.
Was ist eine Online-Community?
4.1.1
Eine Online-Community (auf Deutsch Internet-Gemeinschaft) ist eine organisierte Gruppe von Menschen, die im Internet miteinander kommunizieren und teilweise in virtuellen (nicht physisch existierenden) Räumen zusammenarbeiten.
Nennen Sie Beispiele von Online-Communitys.
4.1.1
- Soziale Netzwerke
- Internet-Foren
- Online-Konferenzen
- Chat
- Online-Computerspiele
Was sind soziale Netzwerke?
4.1.1
Soziale Netzwerke, sind Internetplattformen, auf denen man sich online trifft. Es werden dort Kontakte gepflegt, man tauscht sich aus und vernetzt sich digital miteinander.
In sozialen Netzwerken präsentieren man sich, seinen Verein oder seine Firma, kommuniziert Neuigkeiten, veröffentlicht Fotos, verlinken sich, nimmt Kontakt mit anderen auf und vernetzt sich so!
Soziale Netzwerke sind die modernen interaktiven Freundschaftsbücher. Jedes Mitglied (Privatperson, Firma, Verein, Marke etc.) legt ein eigenes Profil mit Namen, Foto und persönlichen Angaben wie Alter, Interessen oder Partnerschaftsstatus an. Ausgehend von dem Profil präsentiert und vernetzt man sich mit Freunden, Bekannten, Mitschülern, Menschen mit ähnlichen Interessen oder Geschäftspartnern. Das Profil ist Ausgangspunkt für Aktivität und Kommunikation - man zeigt sich und kontaktiert andere. So entsteht ein Beziehungsgeflecht.
Was sind Internet-Foren?
4.1.1
Auf Internet-Foren findet ein virtueller Austausch zu einem bestimmten Thema statt. Dabei sind die Kommunikationspartner nicht gleichzeitig im Forum angemeldet wenn sie ihre Fragen, Meinungen, Gedanken, Erfahrungen und Antworten ins Forum schreiben.
Was sind Online-Konferenzen?
4.1.1
Online-Konferenzen unterscheiden sich zu normalen Meetings/Besprechungen dadurch, dass die einzelnen Teilnehmer nicht alle im gleichen Raum sitzen.
Kommuniziert wird mittels dafür entwickelten Softwaren. Benötigt werden neben der Software mindestens ein Computer, ein Mikrofon, ein paar Lautsprecher und eine Webcam.
Was sind Chats?
4.1.1
Auf Deutsch bedeutet Chat plaudern/sich unterhalten. In dieser Form der Kommunikation wird das Internet für das „chatten“ mit anderen Personen in Echtzeit genutzt. Die Chat-Teilnehmer können auf der ganzen Welt verteilt sein. Zu Beginn des Chat-Zeitalters wurde nur mit Text kommuniziert. Heutzutage sind je nach genutztem System/genutzter Software auch Audio- und/oder Video-Chats möglich. In einem Chat gibt man meist nicht seinen offiziellen Namen an. Vielmehr wird ein sogenannter Nickname (ein Pseudonym) verwendet.
Was sind Online-Computerspiele?
Diese Art der Computerspiele unterscheidet sich zu den herkömmlichen vor allem darin, dass sie ausschliesslich über das Internet gespielt werden. Viele können für wenig Geld oder sogar kostenlos gespielt werden. Ansonsten bieten sie ähnliche Funktionen wie die herkömmlichen die z. B. über eine Spielkonsole gespielt werden.
Das Spielen mit anderen (unbekannten) Teilnehmern über das Internet ist eine weitere Funktion die sehr beliebt ist.
Welche Möglichkeiten kennen Sie um Inhalte online veröffentlichen und gemeinsam nutzen zu können?
4.1.2
- Blogs
- Mikroblogs
- Podcasts
- Bilder, Audio- und Videoclips
Was sind Blogs?
4.1.2
Ein Blog (Webblog) ist ein online geführtes Tagebuch (Journal) das von einem sogenannten Blogger geführt wird. Einzelne veröffentliche Meldungen werden «posts» genannt.
Was sind Mikroblogs?
4.1.2
Mikroblogs sind ähnlich wie Blogs online veröffentliche Meldungen eines Bloggers. Dies jedoch mit der Einschränkung der Anzahl Zeichen pro Meldung von meist 150 bis 200 Zeichen. Die Meldungen werden über die Kanäle SMS, E-Mail, Web oder Instant Messenger erfasst. Der bekannteste Mikroblog-Dienst ist Twitter.
Was sind Podcasts?
4.1.2
Audio- und Video-Dateien die in regelmässigen Abständen im Web veröffentlicht werden, werden Podcasts genannt. Meist werden diese Podcasts durch die Konsumenten abonniert, damit diese die neusten Folgen (Episoden) automatisch auf die Endgeräte (z. B. mp3-Player, Smartphone etc.) geladen erhalten. Da die meisten Podcasts einige MB gross sind, sollten diese immer über ein kostenloses WLAN geladen werden. Z. B. veröffentlichen vielen TV- und Radiostationen Ihre einzelnen Senderformate als Podcasts, sodass diese auch nach deren Ausstrahlung gesehen bzw. gehört werden können.
Was sind online Bilder, Audio- und Videoclips?
4.1.2
Das veröffentlichen und teilen von vor allem Bilder aber auch Audio- und Videoclips ist eine häufig und gern genutzte Möglichkeit des Austauschs von persönlichen Informationen. Leider wird immer wieder vergessen, dass einmal im Web veröffentliche Bilder/Audio- und Videoclips ein Leben lang (und natürlich auch darüber hinaus) darin enthalten bleiben. Am Meisten werden für das veröffentlichen und teilen soziale Netzwerke und Blogs genutzt.
Welche Massnahmen kennen Sie, um sich bei der Verwendung von Online-Communities zu schützen?
4.1.3
- Beschränken Sie den Zugang zu persönlichen Informationen (z. B. zeigen Sie Ihr Geburtsdatum, Ihre Mobilenummer etc. nur Ihren «Freunden»).
- Senden Sie in bestimmten Fällen private Nachrichten oder chatten Sie vertraulich. Lassen Sie nicht immer alle Ihre «posts» für jedermann ersichtlich sein (z. B. Die Einladung zu Ihrer Geburtstagsparty.).
- Deaktivieren Sie allenfalls die automatische Standort Ortung. Dies, damit nicht automatisch bei jedem «post» ersichtlich ist, wo sie sich gerade befinden (Einbrecherschutz!).
- Melden bzw. blockieren Sie unbekannte Nutzer die Ihnen Freundschaftsanfragen senden bzw. mit Ihnen in Kontakt treten möchten.
Welche(n) Sinn, Zweck und Funktionsweise hat Instant Messaging (IM)?
4.2.1
Unter Instant Messaging versteht man eine Kommunikationsmethode bei der Textnachrichten sofort zwischen zwei oder mehreren Teilnehmern hin und her verschickt werden. Auch können Foto-, Video- oder Audio-Dateien mitgeschickt werden. Dazu wird ein PC/Tablet/Smartphone/etc., eine Software/ein App, ein Benutzerkonto/eine Registrierung sowie Internetzugriff benötigt. Eines der bekanntesten Beispiel dafür ist WhatsApp welches als App auf allen gängigen Smartphones installiert werden kann.
Welche(n) Sinn, Zweck und Funktionsweise haben SMS (Kurznachrichten-Dienst) und MMS (Multimedia-Nachrichten-Dienst)?
4.2.2
SMS heisst so viel wie Short Message Service. SMS ist der Vorgänger des IM. SMS dient(e) als einfache und schnelle Text-Kommunikationsmöglichkeit über das Mobilenetzt unabhängig davon, welches Handy eingesetzt wird (max. 164 Zeichen pro SMS). Beim Versand von SMS-Nachrichten entstehen gegenüber dem IM meist Gebühren. Dafür wird kein Internetzugriff benötigt.
MMS bedeute Multimedia Messaging Service. Sie basieren auf der SMS-Technologie und ermöglichen das Versenden und Empfangen von riesigen Textnachrichten (bis 30'000 Zeichen) sowie von Foto-, Video- oder Audio-Dateien. Auch beim Versand von MMS entstehen meist Gebühren pro versendete MMS.
Welche(n) Sinn, Zweck und Funktionsweise hat Voice over Internet Protocol (VoIP)?
4.2.3
VoIP bedeutet telefonieren über das Internet. Als Telefongeräte können Computer (ausgerüstet mit Mikrofon und Lautsprecher oder einem Headset), spezielle IP-Telefone oder klassische Telefon welche über einen speziellen Adapter verfügen genutzt werden.
Welche Punkte sollten bei der elektronischen Kommunikation beachtet werden?
4.2.4
- Halten Sie sich möglichst präzise und versuchen Sie sich dennoch kurz zu fassen.
- Wo möglich verwenden Sie einen aussagekräftigen Betreff.
- Legen Sie keine unpassenden persönlichen Details offen.
- Bringen Sie keine unpassenden Inhalte in Umlauf.
- Führen Sie die Rechtschreibeprüfung vor dem Versenden durch. Bei vielen Softwaren (z. B. Outlook) funktioniert das mit der Taste F7.
Welche Vorteile kennen Sie bei der Nutzung von E-Mail?
4.3.1
- Kostenlos Nutzung
- Schnell geschrieben und verschickt. Es muss kein Briefkasten aufgesucht werden.
- E-Mail-Nachrichten inkl. Anhängen sind innert weniger Sekunden auf der ganzen Welt zugestellt.
- Beilagen wie grosse Dokumente, Dateien, Filme, Programme etc. sind möglich.
- Im Privaten Bereich nicht so förmlich.
- Papierloses Büro wird gefördert (ausser der Empfänger druckt jedes E-Mail aus).
Welche Nachteile kennen Sie bei der Nutzung von E-Mail?
4.3.1
- Empfänger muss einen Computer, ein Smartphone, ein Tablet etc. und ein E-Mail-Konto besitzen.
- E-Mails können gefälscht und unter falschem Namen verschickt werden.
- Fehlen einer eindeutigen Unterschrift (Beweiskraft z. B. im Rahmen einer gerichtlichen Auseinandersetzung fehlt).
Erklären Sie den Begriff E-Mail?
4.3.1
E-Mails, Abkürzung für Electronic-Mails heisst übersetzt Elektronische Post. Sie ist vom ihrem Einsatzgebiet her zu vergleichen mit der herkömmlichen Post. Sie bietet allerdings viel mehr Vorteile und nur wenige Nachteile gegenüber der herkömmlichen Post.
Wie ist eine E-Mail-Adresse aufgebaut?
Beispiel: peter.meier @ edubox .ch
4.3.2
peter.meier = Der erste Teil der E-Mail-Adresse ist meist frei wählbar. Er enthält einen Vor- und/oder Nachnamen, einen Abteilungsnamen, einen Fantasienamen etc.
@ = Der frei wählbare erste Teil der E-Mail-Adresse wird immer vom Zeichen at (@) vom derSecond-Level-Domain getrennt. Das Zeichen-@ wird auf der Tastatur mit der Tastenkombination Alt Gr + 2 erzeugt.
edubox = Second-Level-Domain, meist der Firmenname oder der Name Ihres E-Mail-Adressen- oder Internet-Anbieters.
.ch = Top-Level-Domain, wurde bereits unter 1.1.2 ab Seite 8 erklärt.
Welche Probleme können beim Versand von E-Mails mit Dateianhängen vorkommen?
4.3.3
Begrenzung von Dateigrösse
Jeder E-Mail-Anbieter und jede Firma setzen beim Senden und beim Empfange maximale E-Mail Grösse (E-Mailinhalt plus Anhänge). Für Mails die innerhalb der gleichen Firma/des gleichen Konzerns geschickt werden kann die Maximalgrösse durchaus auch höher angesetzt sein. Diese Beschränkungen liegen meist bei 20 bis 25 MB pro E-Mail.
Dateiformatbeschränkungen
Nahezu jedes Dateiformat kann per E-Mail versendet werden, einschliesslich Videos, Musik, Bilder und Dokumente. Allerdings gibt es dabei Einschränkungen. Folgende Dateinamens-Erweiterungen werden oft blockiert: bat, cmd, com, exe, js, msc, msh, vb, vbe, vbs, etc.
Was ist der Unterschied zwischen den Felder An, Cc und Bcc in einer E-Mail?
4.3.4
An
Wenn Sie die E-Mail-Adresse eines oder mehrerer Empfänger in dieses Feld in einer E-Mail-Nachricht einfügen wird die Nachricht an diese/n Hauptempfänger gesendet, wobei der Name des/der Hauptempfänger/s für andere Empfänger (An und Bcc) der Nachricht sichtbar ist.
Cc
Cc ist die Abkürzung für "Carbon copy". Wenn Sie die E-Mail-Adresse eines oder mehrerer Empfänger in dieses Feld in einer E-Mail-Nachricht einfügen, wird eine Kopie der Nachricht an diese/n Empfänger gesendet, wobei der Name des/der Empfänger/s für andere Empfänger (An und Bcc) der Nachricht sichtbar ist.
Bcc
Bcc ist die Abkürzung für "Blind carbon copy". Wenn Sie die E-Mail-Adresse eines oder mehrerer Empfänger in dieses Feld in einer E-Mail-Nachricht einfügen, wird eine Kopie der Nachricht an diese/n Empfänger gesendet, der Name des/der Empfänger/s ist jedoch für andere Empfänger (An und Cc) der Nachricht nicht sichtbar. Wenn das Feld Bcc bei der Erstellung einer neuen Nachricht nicht sichtbar ist, können Sie es hinzufügen, indem Sie im Register Optionen in der Gruppe Feld anzeigen auf Bcc klicken.
Für welche Art von E-Mails wird das Empfänger-Feld Bcc verwendet um dort alle Empfänger einzutragen?
4.3.4
Dieses Feld wird auch häufig verwendet, wenn ein E-Mail (z. B. eine Einladung) an mehrere Empfänger (die sich untereinander nicht kennen) versendet werden soll, ohne dass diese sehen, wer alles diese E-Mail erhalten hat.
Wie kann ich betrügerische E-Mails erkennen und wie gehe ich damit am Besten um?
4.3.5
Es gilt die Grundhaltung: Seien Sie bei jedem E-Mail skeptisch! Seltsame Zeichen im Text, seltsames Deutsch – ab damit in den Papierkorb. Die Betrüger verschicken z. B. E-Mails mit gefälschten Absenderadressen diverser Finanzinstitute und verleiten ihre Opfer dazu, sensible Daten preiszugeben (Phishing). Zudem könnte es ein, dass beim Öffnen von Anhänge ein Virus freigesetzt wird und Ihren Computer infiziert. Öffnen Sie also keine Anhänge von E-Mails die nicht 100%ig von einer Ihnen bekannten Person stammen.
Was wird mit Phishing bezweckt?
4.3.6
Phishing (zusammengesetzt aus den Worten „Password“ und „fishing“) wurde durch den Versand von E-Mail-Links zu gefälschten Bank-Seiten, auf denen die Opfer ihre Sicherheits-Elemente (z. B. Vertragsnummern, PIN und Sicherheitscode) eingeben sollten, bekannt. Inzwischen senden Kriminelle per E-Mail meist einen Trojaner, der die Daten heimlich ausspäht und überträgt. Angriffsziele sind neben Banken auch Bezahldienste, Online-Händler sowie soziale Netzwerke. Schutz bietet vor allem ein gesundes Misstrauen. Banken und andere Unternehmen bitten ihre Kunden nie per E-Mail vertrauliche Daten im Netz einzugeben. Diese Mails sollten am besten sofort gelöscht werden.