EBWL Teil 2
Unternehmen
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Cartes-fiches
2.4 Unternehmerischer Umsatzprozess
Die 5 Phasen
Phase 1: Beschaffung von finanziellen Mitteln auf dem Kredit- und Kapitlmarkt
Phase2: Beschaffung von Produktionsfaktoren
- Potenzialfaktoren (Maschinen, EDV,..)
- Repetierfaktoren (Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe)
- Arbeitsleitungen
- Informationen für ein zielgerichtetes wirtschaftliches Handeln
Phase3: Kombination der Produktionsfaktoren: Transformationsprozess zu Halb- und Fertigfabrikaten
Phase4: Absatz der erstellten Erzeugnisse: Marketing
Phase5: Rückzahlung der finanziellen Mittel: Gleichzeitige Beschaffung neuer Produktionsfaktoren
2.4 Unternehmerischer Umsatzprozess
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2.4 Unternehmerischer Umsatzprozess
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2.4 Unternehmerischer Umsatzprozess
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2.4 Unternehmerischer Umsatzprozess
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2.6 Entscheidungstheorie
Def.
- Eine Entscheidung ist die Wahl zwischen mind. zwei Alternativen, von denen eine die sogenannte Unterlassungalternative sein kann.
- Im betrieblichen Entscheidungsprozess werden Unternehmensziele, Handlunsalternativen und Umweltbedingugen analysiert und aufeinander abgestimmt.
- Es können zwei Grundrichtungen der betriebswirtschaftlichen Entscheidungstheorie unterschieden werden
2.6 Entscheidungstheorie
- Deskriptive Entscheidungstheorie
- Normative Entscheidungtheorie
- Beschreibt, wie Entscheidungen in der Realität tatsächlich getroffen werden und versucht zu erklären, warum sie so und nicht anders ausgefallen sind.
- Ziel ist es, aufgrund von diesen Erklärungen zukünftige Entscheidungen in einer bestimmten Entscheidungssituation voraussagen zu können.
- Stellt Vorschriften (Normen) über den optimalen Verlauf von Entscheidungsprozessen auf.
2.6 Entscheidungstheorie
Konstitutive betriebliche Entscheidungen
Grundlegende und weit reichende Entscheidungen, die den langfristigen Rahmen für alle betrieblichen Folgeentscheidungen festlegen
- Standort
- Inland/Ausland
- Einer/mehrere
- Rechtsform
- Personengesellschaft
- Kapitalgesellschaft
- ...
- Zusammenarbeit
- Kooperation
- Konzentration
2.6 Entscheidungstheorie
Beispiele für betriebliche Folgeentscheidungen
- Welche Abteilung erhält welches Budget? Controlling
- Wer wird eingestellt, befördert oder entlassen? Personalmanagement
- Wo und in welchem Umfang werden Lager errichtet? Materialwirtschaft
- Wird in neue Maschinen investiert? Investition
2.6 Entscheidungstheorie
Elemente des Grundmodells der Entscheidungstheorie
2.6 Entscheidungstheorie
Elemente des Entscheidungsfeldes
Aktionenraum
- Ist der vom Entscheidungsträger beeinflussbare Teil des Entscheidungsfeldes
- Besteh aus mind. zwei Aktionen bzw. (Handlungs-) Alternativen, die dem Entscheidungsträger in einer bestimmten Entscheidungssituation offen stehen
Eine Aktion ist eine unabhänige Vorgehensweise zur Zielerreichung, die vom Entscheidungsträger ausgewählt werden kann.
Entscheidungstheorie
- Ist nicht beeinflussbar
- Umfass die Umweltzuständer der Entscheidung
Ein Umweltzustand z ist ein Zustand, der vom Entscheidungsträger im Rahmen der zu treffenden Entscheidung nicht beeinflusst werdne kann.
Ergebnisfunktion
- Verknüpfung der Aktion und des Umweltzustandes in der sog. Ergebnisfunktion
Ein Ergebnis e ist das unbewertete Resultat der Realisierung einer Aktion bei einem bestimmten Umweltzustand.
Ergebnismatrix
- Die Gesamtheit der Ergebnisse als Kombination von Aktrionen und Umweltzuständen ergibt die sog. Ergenismatrix
2.6 Entscheidungstheorie
Unterteilung der Entscheidungsmodelle
Kriterien
- Anzahl der Zielsetzungen (einfache Zielsetzung oder mehrfache Zielsetzung
- Einstellung des Entscheidungsträgers (risikofreudige, risikoneutrale, risikoscheue)
- Zeitliche Interdependenzen der zu treffenden Entscheidungen
- Statische Entscheidungsmodelle: Entscheidungen werden unabhängig von späteren Folgeentscheidungen getroffen
- Dynamische Entscheidungsmodelle: Bilden Entscheidungssequenzen ab, die zeitlich nebeneinander zu treffen sind. Dienen der Ermittlung einer optimalen Folge von Entscheidungen.
4. Informationsstand des Entscheidungsträgers
2.6 Entscheidungstheorie
Unterteilung der Entscheidungsmodelle
- Bei Sicherheit (vollständige Info über zukünftige Entwicklung aller Parameter)
- Einfachzielsetzung
- Mehrfachzielsetzung
- Bei Unsicherheit
- Maximin-Regel
- Maximax-Regel
- Hurwicz.Regel
- Savage-Niehans-Regel
- Laplace-Regel
- Bei Risiko
- μ-Prinzip
- (μ, σ)-Prinzip
- Bernoulli-Prinzip
2.6 Entscheidungstheorie
Maximin-/Wald-Regel
Für Pessimisten
Alternative wird gewählt, die beim ungünstigsten Umweltzustand noch zum besten Ergebnis führt
2.6 Entscheidungstheorie
Maximax-Regel
Für Spielernaturen
Beim günstigsten Umweltzustand zum besten Ergebnis
Wahl des maximalen Werts aus den maximal möglichen Nutzenwerten
Hurwicz- oder Pessimismus-Optimismus-Regel
Kombination Maximin und Maximax-Regel
Multiplikation des Zeilenmaximus mit dem Faktor λ und Multiplikation des Zeilenminimums mit dem Faktor 1-λ
λ = Enstellung zur Unsicherheit
2.6 Entscheidungstheorie
Savage-Niehans
Minimiert den maximalen Nachteil, der aufgrund einer falschen Einschätzung der Umweltzustände erwartet werden muss.
Entscheidungsträger wählt die Aktion mit dem Minimalen Wert
2.6 Entscheidungstheorie
Entscheidungen bei Risiko
- Entscheidungsträger der möglichen Umweltzustände wird mit Eintrittswahrscheinlichkeiten zugeordenet.
- Können auf zwei Arten ermittelt werden
- Objektive Ermittlung (theoretische Wahrscheinlichkeiten)
- Subjektive Ermittlung (Expertenschätzungen)