EBWL Teil 2

Unternehmen

Unternehmen


Sarah Klopfenstein
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Entscheidungstheorie und Unternehmensziele auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Analyse von Entscheidungsmodellen, Unternehmenszielhierarchien und unternehmerischen Prozessen wie dem Umsatzprozess und der Wertschöpfung. Besonders relevant für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit strategischen Entscheidungen und Unternehmenssteuerung auseinandersetzen möchten.
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Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
16.10.2013 / 19.11.2022

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2.3 Unternehmerische Wertschöpfung

Wertschöpfungskette

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2.4 Unternehmerischer Umsatzprozess

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2.4 Unternehmerischer Umsatzprozess

Die 5 Phasen

Phase 1: Beschaffung von finanziellen Mitteln auf dem Kredit- und Kapitlmarkt

Phase2: Beschaffung von Produktionsfaktoren

  • Potenzialfaktoren (Maschinen, EDV,..)
  • Repetierfaktoren (Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe)
  • Arbeitsleitungen
  • Informationen für ein zielgerichtetes wirtschaftliches Handeln

Phase3: Kombination der Produktionsfaktoren: Transformationsprozess zu Halb- und Fertigfabrikaten

Phase4: Absatz der erstellten Erzeugnisse: Marketing

Phase5: Rückzahlung der finanziellen Mittel: Gleichzeitige Beschaffung neuer Produktionsfaktoren

 

2.4 Unternehmerischer Umsatzprozess

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2.4 Unternehmerischer Umsatzprozess

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2.4 Unternehmerischer Umsatzprozess

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2.4 Unternehmerischer Umsatzprozess

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2.4 Unternehmerischer Umsatzprozess

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2.4 Unternehmerischer Umsatzprozess

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2.5 Steuerung der Problemlösungsprozesse

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2.6 Entscheidungstheorie

Def.

  •  Eine Entscheidung ist die Wahl zwischen mind. zwei Alternativen, von denen eine die sogenannte Unterlassungalternative sein kann.
  • Im betrieblichen Entscheidungsprozess werden Unternehmensziele, Handlunsalternativen und Umweltbedingugen analysiert und aufeinander abgestimmt.
  • Es können zwei Grundrichtungen der betriebswirtschaftlichen Entscheidungstheorie unterschieden werden

2.6 Entscheidungstheorie

  • Deskriptive Entscheidungstheorie
  • Normative Entscheidungtheorie

  • Beschreibt, wie Entscheidungen in der Realität tatsächlich getroffen werden und versucht zu erklären, warum sie so und nicht anders ausgefallen sind.
  • Ziel ist es, aufgrund von diesen Erklärungen zukünftige Entscheidungen in einer bestimmten Entscheidungssituation voraussagen zu können.

 

  • Stellt Vorschriften (Normen) über den optimalen Verlauf von Entscheidungsprozessen auf.

 

2.6 Entscheidungstheorie

Konstitutive betriebliche Entscheidungen

Grundlegende und weit reichende  Entscheidungen, die den langfristigen Rahmen für alle betrieblichen Folgeentscheidungen festlegen

 

  • Standort
    • Inland/Ausland
    • Einer/mehrere
  • Rechtsform
    • Personengesellschaft
    • Kapitalgesellschaft
    • ...
  • Zusammenarbeit
    • Kooperation
    • Konzentration

2.6 Entscheidungstheorie

Beispiele für betriebliche Folgeentscheidungen

  •  Welche Abteilung erhält welches Budget? Controlling
  • Wer wird eingestellt, befördert oder entlassen? Personalmanagement
  • Wo und in welchem Umfang werden Lager errichtet? Materialwirtschaft
  • Wird in neue Maschinen investiert? Investition

2.6 Entscheidungstheorie

Elemente des Grundmodells der Entscheidungstheorie

  •  

2.6 Entscheidungstheorie

Elemente des Entscheidungsfeldes

Aktionenraum

  • Ist der vom Entscheidungsträger beeinflussbare Teil des Entscheidungsfeldes
  • Besteh aus mind. zwei Aktionen bzw. (Handlungs-) Alternativen, die dem Entscheidungsträger in einer bestimmten Entscheidungssituation offen stehen

Eine Aktion ist eine unabhänige Vorgehensweise zur Zielerreichung, die vom Entscheidungsträger ausgewählt werden kann.

Entscheidungstheorie

  • Ist nicht beeinflussbar
  • Umfass die Umweltzuständer der Entscheidung

Ein Umweltzustand z ist ein Zustand, der vom Entscheidungsträger im Rahmen der zu treffenden Entscheidung nicht beeinflusst werdne kann.

 

Ergebnisfunktion

  • Verknüpfung der Aktion und des Umweltzustandes in der sog. Ergebnisfunktion

Ein Ergebnis e ist das unbewertete Resultat der Realisierung einer Aktion bei einem bestimmten Umweltzustand.

Ergebnismatrix

  • Die Gesamtheit der Ergebnisse als Kombination von Aktrionen und Umweltzuständen ergibt die sog. Ergenismatrix

 

 

 

 

2.6 Entscheidungstheorie

Unterteilung der Entscheidungsmodelle

Kriterien

  1. Anzahl der Zielsetzungen (einfache Zielsetzung oder mehrfache Zielsetzung
  2. Einstellung des Entscheidungsträgers (risikofreudige, risikoneutrale, risikoscheue)
  3. Zeitliche Interdependenzen der zu treffenden Entscheidungen
  • Statische Entscheidungsmodelle: Entscheidungen werden unabhängig von späteren Folgeentscheidungen getroffen
  • Dynamische Entscheidungsmodelle: Bilden Entscheidungssequenzen ab, die zeitlich nebeneinander zu treffen sind. Dienen der Ermittlung einer optimalen Folge von Entscheidungen.

     4. Informationsstand des Entscheidungsträgers

2.6 Entscheidungstheorie

Unterteilung der Entscheidungsmodelle

Kriterien in Tabelle

Umweltzustände

2.6 Entscheidungstheorie

Unterteilung der Entscheidungsmodelle

  1. Bei Sicherheit (vollständige Info über zukünftige Entwicklung aller Parameter)
    1. Einfachzielsetzung
    2. Mehrfachzielsetzung
  2. Bei Unsicherheit
    1. Maximin-Regel
    2. Maximax-Regel
    3. Hurwicz.Regel
    4. Savage-Niehans-Regel
    5. Laplace-Regel
  3. Bei Risiko
    1. μ-Prinzip
    2. (μ, σ)-Prinzip
    3. Bernoulli-Prinzip

2.6 Entscheidungstheorie

Maximin-/Wald-Regel

Für Pessimisten

Alternative wird gewählt, die beim ungünstigsten Umweltzustand noch zum besten Ergebnis führt

 

2.6 Entscheidungstheorie

Maximax-Regel

Für Spielernaturen

Beim günstigsten Umweltzustand zum besten Ergebnis

Wahl des maximalen Werts aus den maximal möglichen Nutzenwerten

Hurwicz- oder Pessimismus-Optimismus-Regel

Kombination Maximin und Maximax-Regel

Multiplikation des Zeilenmaximus mit dem Faktor λ und Multiplikation des Zeilenminimums mit dem Faktor 1-λ

λ = Enstellung zur Unsicherheit

 

 

 

 

2.6 Entscheidungstheorie

Savage-Niehans

Minimiert den maximalen Nachteil, der aufgrund einer falschen Einschätzung der Umweltzustände erwartet werden muss.

Entscheidungsträger wählt die Aktion mit dem Minimalen Wert

2.6 Entscheidungstheorie

Entscheidungen bei Risiko

  • Entscheidungsträger der möglichen Umweltzustände wird mit Eintrittswahrscheinlichkeiten zugeordenet.
  • Können auf zwei Arten ermittelt werden
    • Objektive Ermittlung (theoretische Wahrscheinlichkeiten)
    • Subjektive Ermittlung (Expertenschätzungen)

 

Étudier