EBWL (Teil 2)

Unternehmen

Unternehmen


M. S.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Entscheidungstheorie und Unternehmensziele, wobei verschiedene Modelle, Methoden und Konzepte wie das Bayes-Prinzip, die Laplace-Regel und die Unternehmenszielhierarchie behandelt werden. Sie eignen sich besonders für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der betriebswirtschaftlichen Entscheidungsprozesse vertiefen möchten, indem sie lernen, wie Entscheidungen bei Risiko, Unsicherheit und Sicherheit getroffen werden und wie Unternehmensziele strukturiert und verfolgt werden.
Flashcards
88
Students
8
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
02.01.2014 / 17.12.2019

Flashcards

Unternehmensziele:

Nenne die drei Unterscheidungen hinsichtlich der Interdependenzrelation.

komplementäre (ergänzende), neutrale (keine Abhängigkeit) und konkurrierende Ziele

Unternehmensziele:

Ziele sollten folgende Eigenschaften haben: SMART. Was bedeutet SMART?

Simpel/Spezifisch

Messbar

Attraktiv/Akzeptiert (Anwendbar)

Realisierbar

Terminiert

Unternehmensziele:

Nenne die acht Zielfunktionen.

Selektions-, Orientierungs-, Steuerungs-, Koordinations-, Motivations- und Anreiz-, Bewertungs-, Kontroll- und Informationsfunktion

Unternehmensziele:

Nenne die fünf Zieldimensionen + Kernfrage.

Zielinhalt (Was?) / Zielausmass (Wie viel?) / Zeitlicher Bezug (Wann?) Personeller Bezug (Wer?) /

Räumlicher Bezug (Wo?)

Unternehmensziele:

Unternehmenszielhierarchie: Nenne die drei Ziele in der Unternehmenszielhierarchie.

Normative (allgemeine) Ziele (Unternehmenspolitik)

Strategische Ziele (strategisches Management)

Operative Ziele (operatives Management)

Unternehmensziele:

Unternehmenszielhierarchie: Nenne die drei Unterscheidungen der normativen Ziele.

Vision, Mission und Unternehmensleitbild

Unternehmensziele:

Unternehmenszielhierarchie: Wie werden strategische Ziele auch genannt?

Unternehmensziele

Unternehmensziele:

Unternehmenszielhierarchie: Nenne die zwei Unterscheidungen der operativen Ziele.

Geschäftsbereich- und Funktionsbereichziele

Unternehmensziele:

Unternehmenszielhierarchie: Was ist die Vision?

grundsätzlich gehaltene Vorstellung von der künftigen Rolle des Unternehmens

Grundposition, weit in die Zukunft gerichtete Orientierung

Unternehmensziele:

Unternehmenszielhierarchie: Was ist die Mission?

Beschreibung des Zwecks und Gegenstandes des gegenwärtigen Handelns

Unternehmensziele:

Unternehmenszielhierarchie: Was wird im Unternehmensleitbild definiert?

die normativen Ziele

Unternehmensziele:

Unternehmenszielhierarchie: Was enthält ein Unternehmensleitbild?

allgemeingültige Grundsätze über angestrebte Ziele und Verhaltensweisen

Orientierungshilfe für das Verhalten der Mitarbeiter

Grundsätze für die Verwirklichung der Vision bzw. Mission

Unternehmensziele:

Unternehmenszielhierarchie: Was sind Unternehmensziele?

Präzisierungen der Visionen und Leitbilder

Unternehmensziele:

Unternehmenszielhierarchie: Was sind Geschäftsbereichziele?

strategische Unternehmensziele, die messbar gemacht und zeitlich abgegrenzt werden, um daraus Vorgaben für die einzelnen Bereich abzuleiten (z.B. Umsatzziel)

Unternehmensziele:

Unternehmenszielhierarchie: Was definiert die Funktionsbereichziele?

aus den allgmeinen Geschäftsbereichzielen werden spezielle Ziele für die einzelnen Funktionsbereich definiert.

Unternehmerische Wertschöpfung:

Definierte Wertschöpfung.

Differenz zwischen dem Wert, der von der Unternehmung an den Markt abgegebenen Leistung und den von ihr übernommenen Vorleistungen ► Prinzip der Mehrwertsteuer

Unternehmerische Wertschöpfung:

Was ist die Wertschöpfung?

Hauptziel produktiver Tätigkeit

Prozess des Schaffens von Mehrwert durch Bearbeitung

Unternehmerische Wertschöpfung:

Wertkette: Nenne die fünf Primäraktivitäten.

Eingangslogistik / Produktion (Erbringung der DL) / Ausgangslogistik (Wie erbringe ich die DL und wo) / Marketing & Vertrieb / Kundenservice

Unternehmerische Wertschöpfung:

Wertkette: Nenne die vier Unterstützungsaktivitäten.

Unternehmensinfrastruktur, Personalwirtschaft, Technologieentwicklung und Beschaffung

Unternehmerischer Umsatzprozess:

Nenne die fünf Phasen.

Phase 1: Beschaffung von finanziellen Mitteln auf dem Kredit- und Kapitalmarkt

Phase 2: Beschaffung von Produktionsfaktoren (Potenzial-, Repetierfaktoren, Arbeitsleistungen, Informationen)

Phase 3: Kombination der Produktionsfaktoren (Tranformationsprozess zu HF und FF)

Phase 4: Absatz der erstellten Erzeugnisse (Marketing)

Phase 5: Rückzahlung der finanziellen Mittel: Gleichzeitig Beschaffung neuer Produktionsfaktoren

Steuerung der Problemlösungsprozesse:

Nenne die sechs Schritte im Problemlösungsprozess.

Analyse der Ausgangslage ► Ziele ► Massnahmen ► Mittel (Ressourcen) ► Durchführung (Realisierung) ► Evaluation der Resultate

Steuerung der Problemlösungsprozesse:

Nenne die fünf Steuerungsfunktionen.

Planung, Entscheidung, Aufgabenübertragung, Kontrolle und Führung

(Plan, Do , Check, Act)

Entscheidungstheorie:

Definiere Entscheidung.

Wahl zwischen mindestens zwei Alternativen (Varianten)

Entscheidungstheorie:

Welche drei Punkte werden im Entscheidungsprozess analysiert und aufeinander abstimmt?

Unternehmensziele, Handlungsalternativen und Umweltbedingungen

Entscheidungstheorie:

Nenne die zwei Grundrichtungen der betriebswirtschaftlichen Entscheidungstheorie.

Deskriptive (beschreibende) und normative (Normen, Vorschriften) Entscheidungstheorie

Entscheidungstheorie:

Nenne die drei wichtigsten konstitutiven (grundlegende) Entscheidungen.

Standort, Rechtsform, Zusammenarbeit

Entscheidungstheorie:

Nenne die drei Elemente des Grundmodells. (normative Entscheidungstheorie)

Entscheidungsfeld, Zielsystem, Nutzenmatrix

Entscheidungstheorie:

Aus welchen vier Teilen besteht das Entscheidungsfeld?

Aktionenraum, Zustandsraum, Ergebnisfunktion und Ergebnismatrix

Entscheidungstheorie:

Aus was besteht der Aktionenraum a?

Allen mögliche, aber mindestens zwei Aktionen bzw. Alternativen.

► Was für Alternativen habe ich?

Ist der beeinflussbare Teil des Entscheidungsfeldes.

Entscheidungstheorie:

Was umfasst der Zustandsraum z?

Die Umweltzustände der Entscheidung.

Ist der nicht beeinflussbare Teil des Entscheidungsfeldes.

Entscheidungstheorie:

Aus welchen Teilen ergibt sich die Ergebnisfunktion e?

Durch die Verknüpfung der Aktion und des Umweltzustandes.

Unbewertete Resultat der Realisierung.

Entscheidungstheorie:

Aus was ergibt sich die Ergebnismatrix?

Aus der Gesamtheit der einzelnen Ergebnisse. (Kombination von Aktionen und Umweltzuständen)

Entscheidungstheorie:

Nenne die vier Kriterien zur Auswahl von Entscheidungsmodellen.

Anzahl von Zielsetzungen

Einstellung des Entscheidungsträgers

Zeitliche Interdependenzen der zu treffenden Entscheidungen

Informationsstand des Entscheidungsträgers

Entscheidungstheorie:

Nenne die zwei Unterteilungen nach Anzahl der Zielsetzungen.

Einfache und mehrfache Zielsetzung

Entscheidungstheorie:

Einstellung des Entscheidungsträgers: Nenne die drei Unterscheidungen hinsichtlich der Risikopräferenz.

risikofreudig, risikoneutral, risikoscheu bzw. risikoavers

Entscheidungstheorie:

Nenne die zwei Entscheidungsmodelle hinsichtlich der zeitlichen Interdependenz.

Statische und dynamische Entscheidungsmodelle

Entscheidungstheorie:

Nenne die drei Informationsstände hinsichtlich der Entscheidungsmodelle.

Sicherheit, Unsicherheit und Risiko

Entscheidungstheorie:

Wann werden Entscheidungsmodelle bei Risiko eingesetzt?

Wenn die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten der Umweltzustände bekannt ist. Sie sind berechenbar.

Entscheidungstheorie:

Wann werden Entscheidungsmodelle bei Unsicherheit eingesetzt?

Wenn bekannt ist, dass einer der möglichen Umweltzustände eintreten wird. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist aber unbekannt sowie das Ergebnis.

Entscheidungstheorie:

Wann werden Entscheidungsmodelle bei Sicherheit eingesetzt?

Wenn Entscheidungen bei einem bekannten Umweltzustand getroffen werden sollen.

Das Ergebnis ist bekannt. Der Entscheidungsträger verfügt über vollständige Informationen über die zukünftige Entwicklung.

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