EBWL1

Betriebswirtschaftslehre

Betriebswirtschaftslehre


S. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (BWL) und richten sich an Studierende und Berufstätige, die ihr Wissen in diesem Bereich vertiefen möchten. Die Karteikarten behandeln zentrale Themen wie Managementebenen, Unternehmensführung, ökonomische Prinzipien und die Unterscheidung von Gütern. Sie beleuchten auch die Bedeutung von Effektivität und Effizienz sowie die verschiedenen Arten von Bedürfnissen und Güterbewegungen. Die Lernkarten sind besonders nützlich für alle, die ein besseres Verständnis der betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge erlangen und ihre Managementfähigkeiten verbessern möchten.
Flashcards
58
Students
5
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
05.01.2016 / 16.12.2021

Flashcards

Was gehört zu den Formalwissenschaften?

Realwissenschaft

Was gehört zur Kategorie Mathematik und Logik (2 Oberbegriffe)?

Naturwissenschaften

Sozialwissenschaft

Was gehört zu den Naturwissenschaften?

Physik

Chemie

Biologie

 

Was gehört zu den Sozialwissenschaften?

Rechtswirtschaft

Soziologie

Psychologie

Wirtschaftswissenschaft

Was gehört zu der Wirtschaftswissenschaft?

Volkswirtschaftslehre

 

Betriebswirtschaftslehre

Wo wird die Betriebswirtschaftslehre in den Wissenschaften eingeordnet?

Realwissenschaften -> Sozialwissenschaft - Wirtschaftswissenschaft -> Betriebswirtschaftslehre

 

 

Welches sind die drei Betrachtungsebenen der Betriebswirtschaftslehre (Prinzipien einer Gliederung der Betiebswirtschaftslehre)?

funktionale Gliederung (Kopf)

institutionelle Gliederung (Haus)

Genetische Gliederung (Bio)

funktionale Gliederung?

(1. Hauptfunktionsbereiche betrieblicher Tätigkeiten; 2. drei Bereiche der Unternehmensführung

1. Hauptfunktionsbereiche betriebliche Tätigkeiten:

- Produktion

- Absatz (Marketing)

- Investition (Kapitalverwenung

- Finanzierung (Kapitalbeschafffung)

-> 2. Koordination und Steuerung erfolgt durch Unternehmensführung

- Planung, Entscheidung, und Kontrolle (Controlling)

- Organisation

- Personalwirtschaft, bzw. Personalführung

-> Informationsversorgung für die Planung und Steuerung betrieblicher Sacherhalte durch das Rechnungswesen

funktionale Gliederung grafisch dargestellt

1. Hauptfunktionsbereiche betriebliche Tätigkeiten:

- Produktion

- Absatz (Marketing)

- Investition (Kapitalverwenung

- Finanzierung (Kapitalbeschafffung)

-> 2. Koordination und Steuerung erfolgt durch Unternehmensführung

- Planung, Entscheidung, und Kontrolle (Controlling)

- Organisation

- Personalwirtschaft, bzw. Personalführung

-> Informationsversorgung für die Planung und Steuerung betrieblicher Sacherhalte durch das Rechnungswesen

Andere Bezeichung für funktionale Gliederung

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre

-> lässt sich auf Unternehmen und Organisationen aller Branchen anwenden 

Wertschöpfungsfunktionen der funktionalen Gliederung

- Personalmanagement

- Finanzmanagement

- Infrastrukturmanagement

- Maktleistungsentwicklung 

- Marktleistungsverwendung

institutionelle Gliederung

- Betriebe, die verschiedenen Branchen angehörten, unterscheiden sich durch Branchenspezifika voneinander

- Allgemeine BWL: Betriebswirtschaftliche Fragestellungen, die alle Betriebe betreffen

- Spezielle BWL: Behandlung von Branchenspezifische Sachverhalten

-> ABGRENZUNGSKRITERIUM: Zugehörigkeit der Unternehmen zu verschiedenen Wirtschaftszweigen

1. Was ist der Unterschied zwischen der Allgemeinen und der speziellen BWL?

2. Wie werden sie abgegrenzt?

3. in welche Gliederung der BWL gehört diese Abgrenzung?

1. 

- Allgemeine BWL: Betriebswirtschaftliche Fragestellungen, die alle Betriebe betreffen

- Spezielle BWL: Behandlung von Branchenspezifische Sachverhalten

2. Zugehörigkeit der Unternehmen zu verschiedenen Wirtschaftszweigen 

3. instituionelle Gliederung

Genetische Gliederung

Entlehnung des Lebenszyklusmodells aus der Biologie und Übertragung auf Objekte der Ökonomie

 

Ziel der genetischen Gliederung

 

Erfassung betriebswirtschaftliche Entscheide,

- die einmalig oder seltener Natur sind und

- durch die das Unternehmen auf längere Zeit geprägt wird

 

Es handelt sich quasi um den CV eines Unternehmens

Entscheidungen sind einschneidend im Leben eines Unternehmens

Anwendungsbereiche der genetischen Gliederung

- Unternehmenslebenszyklus

- Technolgielebenszyklus

- Produktlebenszyklus

- Branchenlebenszyklus

Gründungsphase der genetischen Gliederung

- Marktanalyse zur Wahl des Geschäftfeldes

- Standort- und Rechtsformwahl

- Bereitstellung von Gründungskapital 

- Organisationsaufbau

Betriebsphase der genetischen Gliederung

- Leistungserstellung  und - verwertung

- Lösung des Unternehmens vom Unternehmer (Gang an die Börse)

- Unternehmenszusammenschlüsse und Umstrukturierung

Liquidations- oder Auflösungsphase der genetischen Gliederung

- Unternehmenskrise

- Insolvenz

- Liquidation

 

Ist die funktionale Betrachtungsweise und die genetische Betrachtungsweise miteinander verbunden?

ja

institutionelle, genetische und funktionelle Aspekte im Überblick

siehe Bild

Was sind die drei Grundprinzipien des Wirtschaftens?

 

- Wirtschaft

- Bedürfnisse

- Nachfrage

Definition Wirtschaft

Anzahl von Institutionen und Prozessen,

- die vielschichtig miteinander verknüpft sind und 

- der Bereitstellung von materiellen und immateriellen Gütern dienen

-> Motor der Wirtschaft sind Bedürfnisse

Definition Bedürfnis

- Empfinden eines Mangels (Egal, ob objektiv vorhanden oder subjektiv empfunden)

- unerfüllter Wunsch

- BWL: beschäftigt sich mit Bedürfnissen, die die Wirtschaft als Anbieterin von Gütern und Dienstleistungen befriedigen kann (Wunsch, der erüllt werden kann)

Arten von Bedürfnissen 

- Existenzbedürfnisse

- Wahlbedürfnisse (Grundbedürfnisse, Luxusbedürfnisse)

 

Existenzbedürfnis

Primäre Bedürfnisse, dienen der Selbsterhaltung

(Nahrung, Kleidung, Unterkunft)

Wahlbefürnisse

Man muss wählen, weil nicht alles drin liegt

- Grundbedürnisse: nicht existenznotwendig, ergeben sich aus kulturellen und sozialen Leben sowie dem allgemeienn Lebensstandard einer Person 

(Bedürfnisse nach Kultur, Weiterbildung, Sport, Haushaltgegenstände)

- Luxusbedürfnisse: Erfüllen Wunsch nach luxuriösem Gütern und Dienstleistungen 

(Schmuck, Luxusautos)

Wasem unterliegt die Einordnung der Bedürfnisse?

- Wandel über die Zeit

- Abhängig von Normen und Werten der Gesellschaft

- Abhängig von individuellen Wertvorstellungen

Kategorien von Bedürfnissen 

- komplementäre Bedürfnisse 

- Individualbedürfnisse

- Kollektivbedürfnisse

Komplementäre Bedürfnisse

Durch Befriedigung einzelner Bedürfnisse werden neue Bedürfnisse hervorgerufen 

grosse Wohnung -> mehr Möbel 

CD -> CD-Player

Nagellack -> Nagellackentferner

Individualbedürnisse

Können vom Einzelnen aufgrund seiner alleinigen Entscheide befriedigt werden 

Tasche kaufen -> muss niemanden fragen 

Playstation kaufen, Ferien machen, zusätzlich zur Schule Besuch von Spanischlektion

Kollektivbedürfnis

Befriedigung hängt vom Interesse und von der Entscheidung einer Gemeinschaft (Staat) ab

Autobahn bauen, Teich machen, neues Kino wird gebaut, Autobahntunnel durch Gotthard, obligatorischer Schulbesuch, Fitnessstudio, Flüchtlinge werden mit Kleider versorgt

Bedarf (Def. + Unterschied Bedarf und Bedürnis)

Bedürfnisse, die sich als Nachfrage nach Gut oder Dienstleistung äussern und begleitet sind von der notwendigen Kaufkraft und Zeit

will Ferien machen, Geld oder Zeit fehlt -> bleibt Bedürfnis

will Ferien machen, Geld und Zeit ist da -> ist ein Bedarf

Annahmen der Ökonomie (Wirtschaft, Bedürfnisse, Nachfrage)

- Bedürfnisse sin unbegrenzt (Wünsche sind unbegrenzt)

- Einkommen ist begrenzt - weil somit nicht alles möglich ist, treffen Individuen und Staat Auswahlentscheidungen 

- Resourcenknappheit 

- Unternehmen in Wettbewerb versuchen, möglichst kostengünstiges Angebot zu erstellen 

Wirtschaftsgüter

Freie Güter: unbegrenze Güter, keinen Preis (Luft, Wasser)

Wirtschaftsgüter: sind begrenzte Güter und haben einen Preis, benötigen Produktionsfaktore

materielle Güter: Sachgut

immaterielle Güter: nicht greifbar, Weiterbildung, Lizenz)

Produktionsgüter: Input, Output

Konsumgüter: Gebrauchsgut (kann man mehrmals benutzen; Föhn), Verbrauchsgut (kann man nur einmal benutzen; Taschentuch)

Potenzialfaktoren (Investitionsgüter): pendant zu Gebrauchtsgut

Repetierfaktor (Werkstoffe): pendant zu Verbrauchsgut

Rohstoffe: Papier

Hilfsstoffe: Tinte

Betriebsstoffe: Diesel um Maschine anzutreiben 

Unterscheidung von Gütern

nach Eigentumsrechten (private Güter und öffentliche Güter - Strassenbeleuchtung, Gesetz)

nach Verfügbarkeit (Wirtschaftliche Güter und freie Güter)

nach der Stellung im Transportformationsprozess (Input- und Outputgüter - braucht es für Produktionsprozesse)

nach der Art der Bedürfnisbefriedigung (Investitonsgüter und Konsumgüter)

nach der Beschaffenheit (Verbrauchsgüter und Gebrauchsgüter)

nach den phsysikalischen Eigenschaften (Materielle Güter und immaterielle Güter)

Güterarten und abgeleitete Begriffe

Alle Input- und Outputgüter sind Realgüter 

Realgut: Hat aus sich heraus einen Wert (Papier bedruckt)

Norminalgut: Wert wird zugewiesen (Bargeld oder Gutschein -> zugewiesener Wert)

Bsp. Brötchen kaufen: Realgut wird gewonnen, Normialgut wird verloren (Brötchen hat einen Eigenwert, ihm wird zum Verkauf dann einen Normialwert zugewiesen)

Haushalt: Konsumgüter (deckt den eigenen Bedarft; Konsumsionswirtschaft)

Betrieb: Produktionsgüter, Investionsgüter, Produktionsfaktoren (deckt den Fremdbedarf; Produktionswirtschaft)

Güter- und Finanzbewegung des Unternehmens

UMFELD EINES UNTERNEHMENS: Kapitalmarkt, Staat, Beschaffungsmarkt

Geld von Kapitalmarkt: Kredit, Fremdkapital 

Geld an Kapitalmarkt: Aktien, Fremdkapital 

Geld von Staat: Subventionen 

Geld an Staat: Steuern 

Beschaffungsmarkt gibt Produktionsfaktoren

PRODUKTIONSFAKTORE:

- Arbeit (ausführende Tätigkeiten

- Betriebsmittel (Maschinen, Gebäude)

- Werkstoffe (Rohstoffe, Hilfsstoffe, Betriebsstoffe)

Produktion: Kombination der Produktionsfaktoren

Produkte und Dienstleistungen: gehen auf den Absatzmarkt; finanzielle Mittel fliessen wieder zurück in Firma (Teil des Gewinns wird dann abgegeben an Staat, Kapitalmarkt und Beschaffungsmarkt)

Bestimmungsfaktoren des wirtschaftlichen Handelns

Wirtschaftseinheiten 

- Haushalte Konsumationswirtschaften, die eigenen Bedarf decken (private und öffentliche Haushalte z.B. Kanton Bern)

- Unternehmen Produktionswirtschaften, die fremde Bedarfe decken (öffentliche und private Unternehmen, Mischformen)

Betrachtung der Unternehmnsumwelt

Ein Unternehmen kann nicht isoliert betrachtet werden

Issue Management:Stakeholder und Umweltsphären müssen systematisch im Auge behalten werden 

- Märkte (Arbeitsmarkt, Finanzmarkt, Beschaffungsmarkt, Absatzmarkt, Personalmarkt)

- Stakeholder (Interessengruppen)

- Umweltsphären (Gesellschaft, Technologie, Natur, Wirtschaft)

- Unternhemen

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