EBWL1
Betriebswirtschaftslehre
Betriebswirtschaftslehre
-
- 1 / 58
-
Lernkarten
Was gehört zu den Formalwissenschaften?
Realwissenschaft
Was gehört zur Kategorie Mathematik und Logik (2 Oberbegriffe)?
Naturwissenschaften
Sozialwissenschaft
Was gehört zu den Naturwissenschaften?
Physik
Chemie
Biologie
Was gehört zu den Sozialwissenschaften?
Rechtswirtschaft
Soziologie
Psychologie
Wirtschaftswissenschaft
Was gehört zu der Wirtschaftswissenschaft?
Volkswirtschaftslehre
Betriebswirtschaftslehre
funktionale Gliederung?
(1. Hauptfunktionsbereiche betrieblicher Tätigkeiten; 2. drei Bereiche der Unternehmensführung
1. Hauptfunktionsbereiche betriebliche Tätigkeiten:
- Produktion
- Absatz (Marketing)
- Investition (Kapitalverwenung
- Finanzierung (Kapitalbeschafffung)
-> 2. Koordination und Steuerung erfolgt durch Unternehmensführung
- Planung, Entscheidung, und Kontrolle (Controlling)
- Organisation
- Personalwirtschaft, bzw. Personalführung
-> Informationsversorgung für die Planung und Steuerung betrieblicher Sacherhalte durch das Rechnungswesen
funktionale Gliederung grafisch dargestellt
1. Hauptfunktionsbereiche betriebliche Tätigkeiten:
- Produktion
- Absatz (Marketing)
- Investition (Kapitalverwenung
- Finanzierung (Kapitalbeschafffung)
-> 2. Koordination und Steuerung erfolgt durch Unternehmensführung
- Planung, Entscheidung, und Kontrolle (Controlling)
- Organisation
- Personalwirtschaft, bzw. Personalführung
-> Informationsversorgung für die Planung und Steuerung betrieblicher Sacherhalte durch das Rechnungswesen
Andere Bezeichung für funktionale Gliederung
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
-> lässt sich auf Unternehmen und Organisationen aller Branchen anwenden
Wertschöpfungsfunktionen der funktionalen Gliederung
- Personalmanagement
- Finanzmanagement
- Infrastrukturmanagement
- Maktleistungsentwicklung
- Marktleistungsverwendung
institutionelle Gliederung
- Betriebe, die verschiedenen Branchen angehörten, unterscheiden sich durch Branchenspezifika voneinander
- Allgemeine BWL: Betriebswirtschaftliche Fragestellungen, die alle Betriebe betreffen
- Spezielle BWL: Behandlung von Branchenspezifische Sachverhalten
-> ABGRENZUNGSKRITERIUM: Zugehörigkeit der Unternehmen zu verschiedenen Wirtschaftszweigen
1. Was ist der Unterschied zwischen der Allgemeinen und der speziellen BWL?
2. Wie werden sie abgegrenzt?
3. in welche Gliederung der BWL gehört diese Abgrenzung?
1.
- Allgemeine BWL: Betriebswirtschaftliche Fragestellungen, die alle Betriebe betreffen
- Spezielle BWL: Behandlung von Branchenspezifische Sachverhalten
2. Zugehörigkeit der Unternehmen zu verschiedenen Wirtschaftszweigen
3. instituionelle Gliederung
Genetische Gliederung
Entlehnung des Lebenszyklusmodells aus der Biologie und Übertragung auf Objekte der Ökonomie
Anwendungsbereiche der genetischen Gliederung
- Unternehmenslebenszyklus
- Technolgielebenszyklus
- Produktlebenszyklus
- Branchenlebenszyklus
Gründungsphase der genetischen Gliederung
- Marktanalyse zur Wahl des Geschäftfeldes
- Standort- und Rechtsformwahl
- Bereitstellung von Gründungskapital
- Organisationsaufbau
Betriebsphase der genetischen Gliederung
- Leistungserstellung und - verwertung
- Lösung des Unternehmens vom Unternehmer (Gang an die Börse)
- Unternehmenszusammenschlüsse und Umstrukturierung
Liquidations- oder Auflösungsphase der genetischen Gliederung
- Unternehmenskrise
- Insolvenz
- Liquidation
Was sind die drei Grundprinzipien des Wirtschaftens?
- Wirtschaft
- Bedürfnisse
- Nachfrage
Definition Wirtschaft
Anzahl von Institutionen und Prozessen,
- die vielschichtig miteinander verknüpft sind und
- der Bereitstellung von materiellen und immateriellen Gütern dienen
-> Motor der Wirtschaft sind Bedürfnisse
Definition Bedürfnis
- Empfinden eines Mangels (Egal, ob objektiv vorhanden oder subjektiv empfunden)
- unerfüllter Wunsch
- BWL: beschäftigt sich mit Bedürfnissen, die die Wirtschaft als Anbieterin von Gütern und Dienstleistungen befriedigen kann (Wunsch, der erüllt werden kann)
Arten von Bedürfnissen
- Existenzbedürfnisse
- Wahlbedürfnisse (Grundbedürfnisse, Luxusbedürfnisse)
Existenzbedürfnis
Primäre Bedürfnisse, dienen der Selbsterhaltung
(Nahrung, Kleidung, Unterkunft)
Wahlbefürnisse
Man muss wählen, weil nicht alles drin liegt
- Grundbedürnisse: nicht existenznotwendig, ergeben sich aus kulturellen und sozialen Leben sowie dem allgemeienn Lebensstandard einer Person
(Bedürfnisse nach Kultur, Weiterbildung, Sport, Haushaltgegenstände)
- Luxusbedürfnisse: Erfüllen Wunsch nach luxuriösem Gütern und Dienstleistungen
(Schmuck, Luxusautos)
Wasem unterliegt die Einordnung der Bedürfnisse?
- Wandel über die Zeit
- Abhängig von Normen und Werten der Gesellschaft
- Abhängig von individuellen Wertvorstellungen
Kategorien von Bedürfnissen
- komplementäre Bedürfnisse
- Individualbedürfnisse
- Kollektivbedürfnisse
Komplementäre Bedürfnisse
Durch Befriedigung einzelner Bedürfnisse werden neue Bedürfnisse hervorgerufen
grosse Wohnung -> mehr Möbel
CD -> CD-Player
Nagellack -> Nagellackentferner
Individualbedürnisse
Können vom Einzelnen aufgrund seiner alleinigen Entscheide befriedigt werden
Tasche kaufen -> muss niemanden fragen
Playstation kaufen, Ferien machen, zusätzlich zur Schule Besuch von Spanischlektion
Kollektivbedürfnis
Befriedigung hängt vom Interesse und von der Entscheidung einer Gemeinschaft (Staat) ab
Autobahn bauen, Teich machen, neues Kino wird gebaut, Autobahntunnel durch Gotthard, obligatorischer Schulbesuch, Fitnessstudio, Flüchtlinge werden mit Kleider versorgt
Bedarf (Def. + Unterschied Bedarf und Bedürnis)
Bedürfnisse, die sich als Nachfrage nach Gut oder Dienstleistung äussern und begleitet sind von der notwendigen Kaufkraft und Zeit
will Ferien machen, Geld oder Zeit fehlt -> bleibt Bedürfnis
will Ferien machen, Geld und Zeit ist da -> ist ein Bedarf
Annahmen der Ökonomie (Wirtschaft, Bedürfnisse, Nachfrage)
- Bedürfnisse sin unbegrenzt (Wünsche sind unbegrenzt)
- Einkommen ist begrenzt - weil somit nicht alles möglich ist, treffen Individuen und Staat Auswahlentscheidungen
- Resourcenknappheit
- Unternehmen in Wettbewerb versuchen, möglichst kostengünstiges Angebot zu erstellen
Wirtschaftsgüter
Freie Güter: unbegrenze Güter, keinen Preis (Luft, Wasser)
Wirtschaftsgüter: sind begrenzte Güter und haben einen Preis, benötigen Produktionsfaktore
materielle Güter: Sachgut
immaterielle Güter: nicht greifbar, Weiterbildung, Lizenz)
Produktionsgüter: Input, Output
Konsumgüter: Gebrauchsgut (kann man mehrmals benutzen; Föhn), Verbrauchsgut (kann man nur einmal benutzen; Taschentuch)
Potenzialfaktoren (Investitionsgüter): pendant zu Gebrauchtsgut
Repetierfaktor (Werkstoffe): pendant zu Verbrauchsgut
Rohstoffe: Papier
Hilfsstoffe: Tinte
Betriebsstoffe: Diesel um Maschine anzutreiben
Unterscheidung von Gütern
nach Eigentumsrechten (private Güter und öffentliche Güter - Strassenbeleuchtung, Gesetz)
nach Verfügbarkeit (Wirtschaftliche Güter und freie Güter)
nach der Stellung im Transportformationsprozess (Input- und Outputgüter - braucht es für Produktionsprozesse)
nach der Art der Bedürfnisbefriedigung (Investitonsgüter und Konsumgüter)
nach der Beschaffenheit (Verbrauchsgüter und Gebrauchsgüter)
nach den phsysikalischen Eigenschaften (Materielle Güter und immaterielle Güter)
Güterarten und abgeleitete Begriffe
Alle Input- und Outputgüter sind Realgüter
Realgut: Hat aus sich heraus einen Wert (Papier bedruckt)
Norminalgut: Wert wird zugewiesen (Bargeld oder Gutschein -> zugewiesener Wert)
Bsp. Brötchen kaufen: Realgut wird gewonnen, Normialgut wird verloren (Brötchen hat einen Eigenwert, ihm wird zum Verkauf dann einen Normialwert zugewiesen)
Haushalt: Konsumgüter (deckt den eigenen Bedarft; Konsumsionswirtschaft)
Betrieb: Produktionsgüter, Investionsgüter, Produktionsfaktoren (deckt den Fremdbedarf; Produktionswirtschaft)
Güter- und Finanzbewegung des Unternehmens
UMFELD EINES UNTERNEHMENS: Kapitalmarkt, Staat, Beschaffungsmarkt
Geld von Kapitalmarkt: Kredit, Fremdkapital
Geld an Kapitalmarkt: Aktien, Fremdkapital
Geld von Staat: Subventionen
Geld an Staat: Steuern
Beschaffungsmarkt gibt Produktionsfaktoren
PRODUKTIONSFAKTORE:
- Arbeit (ausführende Tätigkeiten
- Betriebsmittel (Maschinen, Gebäude)
- Werkstoffe (Rohstoffe, Hilfsstoffe, Betriebsstoffe)
Produktion: Kombination der Produktionsfaktoren
Produkte und Dienstleistungen: gehen auf den Absatzmarkt; finanzielle Mittel fliessen wieder zurück in Firma (Teil des Gewinns wird dann abgegeben an Staat, Kapitalmarkt und Beschaffungsmarkt)
Bestimmungsfaktoren des wirtschaftlichen Handelns
Wirtschaftseinheiten
- Haushalte Konsumationswirtschaften, die eigenen Bedarf decken (private und öffentliche Haushalte z.B. Kanton Bern)
- Unternehmen Produktionswirtschaften, die fremde Bedarfe decken (öffentliche und private Unternehmen, Mischformen)
Betrachtung der Unternehmnsumwelt
Ein Unternehmen kann nicht isoliert betrachtet werden
Issue Management:Stakeholder und Umweltsphären müssen systematisch im Auge behalten werden
- Märkte (Arbeitsmarkt, Finanzmarkt, Beschaffungsmarkt, Absatzmarkt, Personalmarkt)
- Stakeholder (Interessengruppen)
- Umweltsphären (Gesellschaft, Technologie, Natur, Wirtschaft)
- Unternhemen