DkE1 Diabetes mellitus Typ 2
Grundlagen - Therapie - Medikamente
Grundlagen - Therapie - Medikamente
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M. K.
M. K.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Diabetestherapie und deren Auswirkungen auf den Körper, geeignet für Studierende. Sie behandeln verschiedene Therapieformen, darunter orale Antidiabetika wie SGLT-2-Inhibitoren, Inkretinbasierte Therapien, Alpha-Glucosidasehemmer, Meglitinide, Sulfonylharnstoffe, Thiazolidindione und Biguanide, sowie deren Wirkmechanismen und Nebenwirkungen. Zudem werden Hypoglykämie, deren Symptome und Risikofaktoren, sowie die Diagnose und Kontrolle der Therapie erläutert. Die Karteikarten richten sich an Medizinstudierende und Ärzte, die sich mit der Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 vertraut machen möchten.
Karten
27
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Ernährung
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
21.11.2016 / 12.11.2025
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Lernkarten
Wie wirken Alpha-Glucosidasehemmer? Was sind NW?
- Acarbose/Miglitol
- (Glucobay®, Diastabol®)
- Hemmen Glukoseaufnahme im Dünndarm
- Gewichtsneutral
- Keine Hypoglykämiegefahr
- NW: Magen-/Darmbeschwerden (häufig)
Wie wirken Inkretinbasierte Therapien? Was sind NW?
- Exenatid/Liraglutid/Dulaglutid
- Sitaglipitin/Vildagliptin/Saxaglip tin
- (Byetta®/Bydureon®/Victoza®/ Trulicity®)
- (Januvia®/Galvus®/Onglyza®/ Trajenta ® /Vipidia®)
- Stimulieren Insulinsekretion, hemmen Glukagonsekretion, hemmen Darm-/Magen-Motilität
- Gewichtsneutral, Gewichtsabnahme
- Keine Hypoglykämiegefahr
- NW: Übelkeit (Glp-1-Ago)
Wie wirken SGLT-2 Inhibitoren? Was sind NW?
- Dapagliflozin (Forxiga®)
- Canagliflozin (Invokana®)
- Empagliflozin (Jardiance®)
- HbA1c Senkung um -0.34 bis -1.03 %
- Gewichtsreduktion -2.0 bis -3.4 kg
- Systolische BD-Reduktion um -1.7 bis -6.4 mmHg
- NW: Genitalinfekte >> HWI (untere), euglykäme diabetische Ketoazidose (eDKA)
- Ketogenese unter SGLT-2 Hemmung
- Risikofaktoren (nur bei 50%)
- Stresshormone (Adrenalin, Glucagon, Cortisol) ↑ : akute Erkrankungen, OP, Infekte, Sport
- Reduktion Insulin
- Abnehmende Insulinsekretion (eg. T1DM, oder lange bestehender T2DM)
- Reduktion KH-Anteil
- Reduktion Glukoneogenese (z. B. Alkohol)
- Verschlechterung Nierenfunktion
- Risikofaktoren (nur bei 50%)