Diabetes
EB FaGe, ZAG Winterthur, 2015
EB FaGe, ZAG Winterthur, 2015
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Patricia Marti
Patricia Marti
Diese Lernkarten behandeln Ursachen, Symptome und Therapien von Diabetes mellitus sowie die Rolle von Insulin und Glukose im Stoffwechsel. Sie erklären Unterschiede zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes, typische Akutkomplikationen wie Hyper- und Hypoglykämie und deren Behandlung. Zudem werden Spätschäden, Ernährungsempfehlungen und die Bedeutung von Bewegung thematisiert. Pflegekräfte und medizinisches Fachpersonal profitieren von diesem Wissen, um Betroffene sicher zu begleiten und präventiv zu handeln.
Cartes-fiches
41
Utilisateurs
84
Langue
Anglais
Catégorie
Soins
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
12.08.2015 / 21.05.2026
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Cartes-fiches
Hyperglykämie
Massnahmen
- BZ-Messung
- Sicherung der Vitalfunktionen
- Info an Arzt / dipl.
- langsame Senkung des BZ-Spiegels auf der Intensivstation
Hyperglykämie
Ursachen
Unterversorgung mit Insulin:
- zu wenig oder kein Insulin gespritzt
- orale Antidiabetika über längere Zeit nicht eingenommen
- falsche Ernährung, Ernährungsrichtlinien nicht befolgt
erhöhter Insulinbedarf:
- Infektion, Fieber
- Stress
Hypoglykämie
Symptome
- kalter Schweiss
- Unruhe
- Muskelzittern, Sehstörungen, Gangstörungen
- Heisshunger
- Apathie
- Bewusstlosigkeit nach kurzer Zeit
- Tachikardie
- Gereiztheit
- Konzentrationsstörungen
- Verwirrtheit
Hypoglykämie
Ursachen
- zu viel / falsches Insulin gespritzt
- zu wenig Kohlenhydrate aufgenommen
- zu viel ungewohnte Bewegung
- zu späte Einnahme der Mahlzeit nach der Insulininjektion
was ist der glykämische Index?
- er zeigt auf, wie verschiedene kohlehydrathaltige Lebensmittel den Blutzuckerspiegel unterschiedlich beeinflussen
- unterteilt Nahrungsmittel in solche mit schnellem und solche mit langsamem Zucker
Schnelle Zucker
Definition
- Einfachzucker, die vom Körper nicht mehr aufgespalten werden müssen
- gelangen zum Teil schon über die Mundschleimhaut ins Blut
- führen zu schnellem und hohem Anstieg des Blutzuckerspiegels
Langsame Zucker
Definition
- Müssen im Darm erst aufgespalten werden, bevor sie ins Blut aufgenommen werden können
- Langsamer Anstieg des Blutzuckerspiegels
Hypoglykämie
Massnahmen
- BZ-Messung
- BZ unverzüglich anheben (Traubenzucker, Orangensaft)
- Sicherung der Vitalfunktionen
- Arzt rufen
- Zufuhr von Brot, Joghurt, Frucht, Milch etc.
Schnelle Zucker
Nahrungsmittel
- Weissbrot
- Cornflakes
- Kartoffelpüree, polierter Reis
- Zuckermais, Orangensaft, Banane
Langsame Zucker
Nahrungsmittel
- Vollkornbrot
- Haferflocken
- Kartoffeln in der Schale, Vollkornreis, Teigwaren
- fast alle Gemüse, Orange, Apfel, Birne
warum sind schnelle Zucker nicht für Diabetiker geeignet?
- schneller hoher Anstieg des BZ-Spiegels
- da die Glukose nicht schnell in die Zellen gelangen kann, bleibt sie länger in den Blutgefässen und verursacht dort Schäden
warum sind ballaststoffreiche Lebensmittel für Diabetiker geeignet?
- sie verlangsamen die Aufnahme des Zuckers vom Darm ins Blut
Auswirkung von Bewegung bei Diabetikern
- erhöht die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin
- Abbau von Übergewicht
- bei medikamentöser Therapie: Anpassen um Hypo zu vermeiden
Diabetes
Akutkomplikationen
- Hyperglykämie oder diabetisches Koma
- Hypoglykämie, hypoglykämischer Schock / Koma
Diabetes
Spätschäden
entstehen aufgrund der Ablagerungen in den Blutgefässen
Mikroangiopathie:
- Nephropathie
- Retinopathie
- Neuropathie
Makroangiopathie:
- Angiopathie (führt z.B. zu Arteriosklerose, Herzinfarkt, PaVK)
Diabetischer Fuss
Entstehung?
- Makroangiopathie, Neuropathie: herabgesetzte Empfindung
- Verletzungen werden erst spät bemerkt
- schlechte Heilungstendenz wegen schlecher Durchblutung führt zu schweren Schäden
- häufig in der Folge Amputation von Zehen oder Fuss
Insulintherapieformen
- Konventionelle Insulintherapie: 2x tägl. Mischinsulin, Anpassung der Nahrungszufuhr
- Intensivierte konventionelle Insulintherapie: Basis-Bolus-Prinzip, Langzeitinsulin + vor der Mahlzeit kurz wirksames Insulin