Dendrologie
Nomenklatur einheimischer Nadel- und Laubgehölze (CH). Ohne Sträucher. Inkl. ökologischer Kurzbeschrieb.
Nomenklatur einheimischer Nadel- und Laubgehölze (CH). Ohne Sträucher. Inkl. ökologischer Kurzbeschrieb.
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Lernkarten
Abies alba Mill.
Weisstanne, Tanne
- Sehr kleiner Licht- und mittlerer Wärmebedarf.
- Optimum: gute Wasserversorgung und mind. mittleres Nährstoffangebot.
- Empfindlich auf mangelnde Luftfeuchtigkeit u. Spätfrost.
- Erträgt schlecht durchlüftete Böden wegen hoher Durchwurzelungsenergie gut.
- Sturmgefährdet.
Picea Abies
Fichte, Rottanne
- Kleiner Licht- und Wärmebedarf bei grosser standörtlichen Toleranz.
- Dürre-empfindlich und sturm- und schneebruchgefährdet.
- Optimum auf frischen, gut durchlüfteten Standorten.
Pinus Cembra
Arve, Zirbelkiefer
- Halbschattenbaumart
- Bevorzugt kontinentales Klima in subalpiner Stufe.
- Bezüglich Wärme und Boden wenig anspruchsvoll
Taxus bacata
Eibe
- Sehr schattentolerant, dürreresistent, und winterfrostempfindlich.
- Bevorzugt luftfeucht-kühles Klima und basenreiche Böden.
Pseudotsuga menziesii
Douglasie
- Halbschattenbaumart, mit ausserordentlich hohem Zuwachs auch auf nährstoffarmen und trockenen Standorten..
- An Gebiete mit ozeanische getöntem Klima und langer Vegetationsperiode gebunden.
- Toleriert höchstens mässige Früh- und Spätfrostgefahr
Pinus mugo var. arborea
Föhre, Berg- (aufrechte)
- Typische Pionierbaumart auf extremen Standorten.
- Langsamwüchsig, lichtbedürftig, frosthart und bodenvag.
Pinus mugo var. prostrata
Föhre, Leg-
- Wuchsform von Pinus mugo
- Ökol. Kurzbeschr. siehe Pinus mugo var. arborea
Pinus nigra
Föhre, Schwarz-
- Konkurrenzschwach
- Bezüglich Nährstoff- und Bodenfeuchtigkeitsverhältnisse äusserst anspruchslos.
- Pioniercharakter
- Bewährt sich besonders an Trockengrenze waldfähiger Standorte.
Pinus sylvestris
Föhre, Wald- / Gemeine
- Lichtbedürftige, konkurrenzschwache Pionierbaumart.
- Ausserordentliche standörtliche Toleranz hinsichtlich Boden und Klima.
- Gefährdet höchstens durch Schütte in luftfeuchten Lagen.
Pinus strobus
Föhre, Weymouths-
- Gastbaumart
- Auf gute Wasserversorgung und Sommerwärme angewiesen.
- Geringe Ansprüche auf Nährstoffversorgung
- Erträgt extreme Temperaturen und stark wechselnde Nässe gut.
- Anbau wegen Gefährdung durch Blasenrost nicht empfehlenswert.
Abies grandis
Küstentanne, Grosse
Larix decidua
Lärche, Europäische-
- Konkurrenzschwache Licht- u. Pionierbaumart
- Optimum im kontinentalen Gebirgsklima mit geringer Luftfeuchtigkeit und geringer Nebelhäufigkeit.
- Für Anbau spielt Rassnfrage entscheidende Rolle (Wuchsleistung, Krebsanfälligkeit)
Larix kaempferi
Lärche, Japan-
- Pionierbaumart
- Lichtbedürftig und bedarf einer genügenden Wasserversorgung hoher Luftfeuchtigkeit
- sehr dürreempfindlich
Juniperus communis
Wacholder, Gemeiner
Cedrus atlantica
Zeder, Atlas-
Thuja plicata
Zypresse, Schein-
Acer pseudoplatanus
Ahorn, Berg-
- Grosse ökologische Amplimtude
- Halblichtbaumart, reagiert stark auf Seitenlicht
- Geringer Wärmebedarf
- Ökologische Nische auf schwach konsolidierten Kalk-Hangschuttböden.
Acer campreste
Ahorn, Feld-
Acer opalus
Ahorn, Schneeballblättriger-
Acer platanoides
Ahorn, Spitz-
- Grosse ökologische Amplitude.
- Wird max. 25 - 30 m hoch, daher nirgens dominant.
- Bei Licht-, Wasser- und Nährstoffbedarf genügsamer als Bergahorn.
- Wärmebedürftig: sommerwarme Standorte mässiger Kontinentalität
Betula pendula
Birke, Gemeine
- Ausgesprochene Pionierbaumart: Sehr lichtbedürftig, frosthart und stellt geringste Ansprüche an Boden.
Betula pubescens
Birke, Moor-
- Pionierbaumart auf Spezialstandorten
- Hauptsächlich Hochmoore und Runsen.
Carpinus betulus
Buche, Hage-
- Kleinen Lichtbedarf und hohe Sommerwärme
- Auf frischen Böden mit hohem Tongehalt und auf sehr trockenen Böden dringt sie in nicht mehr buchenfähige Bereiche vor.
Ostrya carpinifolia
Buche, Hopfen-
Fagus sylvatica
Buche, Rot-
- Typische Schattenbaumart mit ozeanischem Klimacharakter.
- Meidet Extremstandorte.
- Optimum bei mittlerer Nährstoffversorgung auf frischen und tiefgründigen Böden bei grosser Niederschlagsmenge und hoher Luftfeuchtigkeit.
- Konkurrenzstark
Quercus pubescens
Eiche, Flaum-
Quercus suber
Eiche, Kork-
Quercus rubra
Eiche, Rot-
Quercus ilex
Eiche, Stein-
Quercus robur
Eiche, Stil-
Quercus petraea
Eiche, Trauben-
Quercus cerris
Eiche, Zerr-
Sorbus terminalis
Elsbeerbaum
Arbutus unedo
Erdbeerbaum
Alnus glutinosa
Erle, Schwarz-
- Braucht viel Licht und Wärme sowie hohe Luft- und Bodenfeuchtigkeit.
- Erträgt von allen Baumarten stehendes Wasser und Staunässe am besten,
Alnus incana
Erle, Weiss-
- Standortsansprüche mit Ausnahme des hohen Lichtbedarfs bescheiden.
- Wenig wettbewerbsfähige Pionierbaumart.
- Besiedelt vor allem gut wasserversorgte Schutt-und Rohböden.
- Dominant in Gebirgsauenwäldern mit ausgeprägtem Sommerhochwasser.
Fraxinus ornus
Esche, Blumen-
Fraxinus excelsior
Esche, Gemeine
- Het breite Amplitude, gedeiht aber nur bei reichlicher Wasser- und Nährstoffversorgung gut.
- Erträgt kein stehendes Wasser
- Lichtbaumart, die leichten Seitendruck erträgt.
- Bevorzugt luftfeuchte Lage
- Empfindlich gegenüber Spätfrost
Ficus carica
Feige
Malus sylvestris
Holzapfel