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Flashcards
Stadien der diabetischen Nephropathie: Wieviele gibts und was passiert ungefähr?
5 Stadien
- Hyperfiltration und Nephromegalie
- Verdickung der kapilären Baslamembran, Bildung von messangialen Knötchen
- Mikroalbuminurie und Vermindung GFR
- Proteinurie
- Terminale NI
Risikofaktoren diabetische Nephropathie
Nicht- und modifizierbare
- Genetisch/ethnisch
- Dauer des diabetes
= nicht modifizierbar
- BZ-Kontrolle
- Cholesterinkontrolle
- Hyperfiltration/Hypertenison/Hochdruck intraglomerulär
- Entzündungsaktoren
- rauchen!!
= modifizierbar
häufige Gründe als TypII -Diabetiker zu sterben
MAKROANGIOPATHIEN
- KHK
- Hirnschlag
- PAVK
- Diabetischer Fuss
- Diabetische Hautveränderung
- erhöhtes infketiöses Risiko
Natriumkonzentration im Blut
135-145mmol/l
Was ist die Hauptaufgabe der Nierentubuli?
Rückresorption des frei filtrierten Natriums.
Diese erfolgt zu 99%!
Was ist die FENa?
Fraktionierte Natriumexkretion
(beträgt normalerweise 1% kann aber schwanken durch hohe/niedrige Aufnahme oder Problemen mit proximalem Tubulus)
Sie kann verfälscht werden unter Einnahme von Diuretika, welche die Na-Rückresorption hemmen
Natrium-Fakten:
- Wie häufig ist Na und wo kommt es vor?
häufiigster Elektrolyt EZ, reguliert das intravaskuläre Volumen
Welches sind die 4 Haputregulatorsysteme, die das Volumen verändern?
- Sympathisches Nervensystem
- Renin-Angiotensin-Aldosteron-System
- Atrialer Natriuretischer Faktor (ANP)
- ADH
kann der Körper mit exterm salzarmer / salzreicher Ernährung aus dem Gleichgewicht gebracht werden?
nein, die Regulation funktioniert gut, auch bei einer salzreichen Ernährung steigt das Ezvpoluemnt nur schwach an und bei einer salzame Ernährung nimmt es nur shcwach ab. BD bleibt stabil.
Salzsensivität und CKD
- CKD- Pat. sind oft salzsensitiv
- die Pat. haben weniger Nephronen, so ist die NaCl- Sekretion limiitiert
- 50% der Hypertoniepati. sind salzsenisti
- häufig bei Afro-Amerikaner und alten Menschen
Wieviel Salz wird bei CKD 1-6 empfohlen?
weniger als 5g, jedoch ist auch eine nur ganz kleine Reduktion bereits ein Vorteil!!
Salzreiche LM - Top 6 (amerika)
Brot, Wurstwaren, PIzza, Hähnchem mit Haut, Suppe, Sandwich
Umrechnungsfaktore Natrium- Salz
1g Na = 2.5g Kochsalz
Regulation der Körperflüssigkeitenosmolarität
- wenig Wasseraufnahme: Niere hält Wasser zurück, konzentrierter Urin (bis zu < 1l Urin!)
- hohe Wasseraufnahme: bis zu 14l Urin
- wenn die Plasamosmolarität auf 285mosm/l ist, steigt die ADH-Produktion stark an
Wasserhaushalt: Regulatorsystem Sympathisches NS
- Dehnungsrezeptoren in Blutgefässen: bemerken, wenn intravasal tiefer Druck = Aktivierung sympathisches NS
> Blutgefässe werden enger gestellt
> weniger Nierendurchfluss
> Salzretention
> RAAS wird aktiviert
Wasserhaushalt: Regulatorsysteme - RAAS
- Renin wird in der Niere gebildet und freigesetzt (Teil des juxtaglom. Apparat)
- Renin katalysiert den Schitt von Angiotensinogen zu Angiotensin I
- AT1 wird zu ACE zu AT2 (=potentener Vasokonstriktor)
NaCl- Konzentration nimmt ab. Was macht das mit dem Renin?
es wird vermehrt freigesetzt.
Wirkungen von Angiotensin 2
- Salzretenion
- Na/H- Austausch wird stimuliert
- renale Vasokonstriktion (reduziert Plasmafluss, reduziert GFR, macht Durst)
- Aldosteronfreisetzung wird stimuliert
- Alosteron führt zum Na-K -Austausch im Sammelrohr
Wie wirkt ADH?
- Einbau von Aquaporinen in die luinale distale Tubulusseite= Wasserpermeabilität erhöht sich ums 20-fache
- Wasserretention = IV-Volumen kann wieder hergestellt werden.
Wie vorgehen bei Hypertonie?
ab einer Prä-Hypertonie sinnvoll:
- Salzreduktion
- Trinkmenge
- Bewegung
- Schlafhygiene
- Kalium erhöhen (mediterrane Ernährung)
Wieviel Salz enthält die Ernährung über den natürlichen Na-Gehalt der LM?
2-3g (eine Reduktion auf 6g/Tag ist so nicht umsetzbar!)
Welche wichtigen Punkte gilt es zu erfassen bzgl. Salzzufuhr
- Wo isst der Pat.?
- Suppen
- Brot
- salzige Snacks, Apéro
- Fertiggerichte
- Zubereitung (Bouillon, Streuwürzen)
- Nachsalzen
Wie lange dauert es ca., bis man sich an eine Salzreduktion gewöhnt hat?
3 Wochen
Reduktion von Kochsalz - sinnvolle Massnahmen
- Bewusstsein schärfen
- kein Nachsalzen
- Suppen weglassen
- süsse HMZ und ZMZ (Wähe, Birchermüesli)
- wenig Fertigprodukte
- Kenntnisse vermitteln zum auswärts essen
- zubereitung anpassen
Empfehlung Flüssigkeitszufuhr bei Niereninsuffizienz
1.5-2 Liter bei normaler Urinmenge
Diätsalze?!
es gibt Diätsalze, wo Natrium mit Kalium ersetzt wird, das ist als Nierenkranker zu vermeiden, KEINE ALTERNATIVe
es gibt aber auch Salzarme Senf, Bouillons, oft teuer und nicht unbedingt nötig, aber können benutzt werden.
Wie bereitet man sich auf eine Ernährungsberatung mit Nierenpatienten vor?
1. Anmeldung: Laborwerte überprüfen = brauchts es überhaupt eine Einschränkung?
--> GFR > 30 bedeutet oft Anmeldung, einfach um mal die Grundlagen zu besprechen.
2. Infos aus Berichten Nephro (aus der Anmeldung zusammentragen): Medi (Phosphat/Kalziumbinder, Vit. D, OAD), andere errnährungsrelevanten Krankheiten, (Diabetes, Zöli, LI, IBS, Resektion)
3. Ziele/Fachthemen auswählen: Was ist wichtig. Aufschreiben von Ausgangs- und Zielwerten
Was gehört alles in eine Sozial- und Ernährungsanamnese bei NI?
- Fehlende Infos einholen
- Erwartungen (sagen, dass die Ernährung unterstützen kann, die Dialyse aber nicht ausschliessen kann)
- Gewichtsverlauf
- Ernährungsprobleme
- EA anpassen (Phosphat- und Kaliumgruppen, Proteinexzesse, Fertigprodukte, Salz)
- Wo werden die MZ eingenommen, wer kocht?
- Einnahme der Phosphatbinder
Vermittlung von Fachthemen bei NI --> Relevante Punkte in der Beratung
- Welches Wissen ist schon vorhanden? Bereits Änderungen gemacht?
- Phosphat, Kalium, Salz
- Wie kann ich mit Massnahmen das Ziel erreichen? (Was braucht es alles, wie streng müssen die Massnahmen umgesetzt werden) --> Ziel ist nicht ein perekter Wert, sondern ein Wert im Zielbereich
- Einnahme der Phosphatbinder
- Abgabe von Unterlagen
- Lernzielkontrolle
Typische kaliumreiche LM, die gemieden werden sollten bei NI und kaliumreduzierter Ernährung
· Kartoffeln à Kartoffeln schälen und in Wasser kochen, weiterwerwenden (2x/W)
· Gemüse: >400mg Kalium/100g: Avocado, Bambussprossen, Dörrbohnen, Fenchel, Rosenkohl, Spinat, Randen, Nüsslisalat
· Eierschwämme
· Gemüse > 300mg Kalium/100g: Aprikose, Banane, Holunder, Passionsfrucht, schwarze Johannisbeere, Zuckermelone
· Dörrobst, Datteln, Fruchtsäfte
· Nüsse, Samen, Kerne, Weizenkeime, Kastanie
· Schokolade, Kakao, Ovi, Melasse
· Hüfrü
· Hefeextrakte (Cenovis), Fleischextrakte, Sojasauce, Worcestersauce, Tomatenpüree
· Joghurt, -drink, Milch, Buttermilch
Wie heissen die Guidelines für CKD, die wir verwenden.
KDOQUI (sind etwas veraltet, aber immer noch Grundlagendokuent). Aus den USA
ET Ziele bei CKD
- Verbesserung/Erhalt eines guten EZ
- angepasste Proteinzufuhr
- Früherkennung eines erhöhten Risikos für Mangelernährung
- Lebensqualität erhalten - keine unnötigen Einschränkungen
- Redukttion met. Komplikationen und Spätfolgen
- Laborwerte im Zielbereich: P, K
ET bei CKD GFR <25ml/min bezüglich Protein, Phosphat, Kalium, NaC:
Protein: Anpassung auf 0.6-0.8g/kg KG
Phosophat und Kalium: je nach Laborwerten
NaCl: Reduktion
Warum braucht es eine prädialytische Betreuung
- Filterleistung nimmt ab, das führt zu versch. neg. Auswirkungen
--> gesteigerter Proteinabbau, inadäquate Proteinsynthese, wenig Appetit = C-DRM (chronic disease-related malnutrition)
--> Prvalenz von ME bei HD-Start: 40% = erhöhte Mortalität, Morbidität
CKD 1
Nierenbefall mit normaler oder erhöhter GFR > 90
CKD 2
leicht, 60-89
CDK 3
Mittelschwer, 30-59
CKD 4
schwere NI, 15-29
CKD 5
terminale NI, < 15 / Dialyse
Energiebedarf GFR < 25ml/min
u60: 35kcal/kg KG
ü 60: 30-35kcal/kg/KG
(das ist ein höherer Energiebedarf als der der Gesunden. Bei Übergewichtigen wird Energiebedarf mit ABW-IBW-Rechner ermittelt)