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Lernkarten

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R. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Ernährung, Nährstoffe wie Phosphat, Calcium und Kalium sowie deren Aufnahme und Mengen im Körper. Sie behandeln auch Symptome, Nierenfunktion (GFR) und Proteine, mit Fokus auf Allergien, Schmerzen und spezifische Erkrankungen wie Osteoporose. Ideal für Medizinstudierende und Gesundheitsfachleute, die sich mit Ernährungsphysiologie und klinischen Aspekten vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
13.03.2016 / 20.03.2016

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Therapieansatz bei vegetativer Dysregulatione

- Förderung der vegetativen Balance durch konsequent durchgeführtes Entspannungstraining. 

Was kann in der ERB bei funktionellen Verdauungsbeschwerden diskutiert werden? 

- Ess-Setting: Ruhe, Ziet
- Fokus auf Verträgliches (Tagebuch schreiben) 
- Quantität: regelmässgi, mehrmalige. leichte MZ
- Nahrungsfasern? 
- Verminderte Fettaualität
- Meiden von reizenden LM?
- Probiotika? 
- FODMAPs? 

Was kann in der ERB bei funktionellen Verdauungsbeschwerden diskutiert werden? 

- Ess-Setting: Ruhe, Ziet
- Fokus auf Verträgliches (Tagebuch schreiben) 
- Quantität: regelmässgi, mehrmalige. leichte MZ
- Nahrungsfasern? 
- Verminderte Fettaualität
- Meiden von reizenden LM?
- Probiotika? 
- FODMAPs? 

Wie viel Lactose enthält 1Glas Kuhmilch? (2dl) 

9-11g Laktose pro Glas

Wie wird Laktose verdaut? 

Durchs Enzym aus dem Bürstensaum: beta-Galaktosidase (oder "Laktase"). 

Spaltung in Glucose und Galactose: Aufnahme im Jejunum

Was passiert, wenn Dissaccharide anstelle Resorption im Dünndarm bleiben? 

Sie gehen weiter vorwärts. 

Es erfolgt ein bakterieller Abbau (Fermentation). 
Daei enstehen Gase (CO2, H2, CH4) & organische Säuren (pH-sinkt) 

Durch die Gase ensteht Flatulenz. 

Durch die Säure sinkt ja der pH, die Osmolarität steigt (Wasser wird ins Lumen gezogen), es kommt zu Diarrhoe. 

Formen der LI

  • Primäre, adulte Hypolaktasie /Laktasemaldigestion (65% der Personen weltweit haben die (eigentlich ursprünglich) "normale) Laktase-non-persistenz
  • sekundäre Hypolaktase (nach Schäden der Dünndarmmukosa und ihres Bürstensaums) 
  • Primäre, kongenitale Alaktasie (angeborenes Fehlen von Laktase: sehr selten und pot. verheerend!) 

Wie erfolgt die Diagnose des Laktasemangels? 

- Endoskopisch: im Duodenum/Jejunum wird biopsiert, die laktaseaktivität im Bürstensaum wird ermittelt

- Atemtest mit 50g Laktse = indirekte Aussage zu Laktaseaktivität aufgrund der H2-Produktion der Kolonbakterien. 

Beschwerden bei LI

Gastrointestinal: 
- Abdominalschmerzen
- Borborygmi
- Flatulenz
- Meteorismus
- Diarrhoe
- Obstipation
- Übelkeit
- Erbrechen
- orale Aphten

Systemisch: 
- Kopfschmeren
- Konzentrationsverlust
- Vergesslichkeit
- Müdigkeit
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- kardiale Arrhythmie

Wovon hängt die Symptomintensität bei LI ab? 

EXTERN:
- Wie viel Laktose zugeführt? 
- Was wurde vorher evtl. schon gegessen (laktosehaltig)? 
- Welche Konstistenz? 
- Was wurde dazu gegessen? 
- Temperatur der Nahrung

INTERN: 
- intestinale Transitzeit
- Menge der laktase-Expression im Dünndarm
- Mikrobiotaspektrum im Kolon

Wie viel Laktose verträgt ein Laktoseintoleranter? 

Indiviuell. Z.T. 15g, z. T. 40-70g

Sauermilchprodukte werden oft besser vertragen. 

Wer braucht mehr NF pro 1000 kcal und warum? (Männer oder Frauen)

Frauen: 16g/1000 (Männer 12.5), da Frauen einen etwas weniger "aktiven" Darm haben

Was sind NF ?

- KH-Polymere mit 10 oder mehr Monomeren
- Essbar, kommen natürlicherweise im Essen vor
- KH-Polymere, die LM zugefügt wurden, um irgend eine Wikung zu erzielen (physisch, Enzymatisch, chemisch)
- Synthetische KH-Polymere z.B. als Graunlat müssen einen breit abgestützen Nutzen zeigen können

Nach welchen Kriterien können NF eingeteilt werden?

- Löslichkeit
- Wasserbindung
- Quellfähigkeit
- Viskositätserhöhung / Gelbildung
- Fermentierbarkeit

Was sind Inulin, GOS, FOS und Stachyose?

es sind Oligosaccharide (3-9 Bausteine)
sind nicth verfügbar

was ist resistente Stärke, Zellulose und beta-Glucan?

Polysaccharide (mehr als 9 Bausteine), nicht verfügbar

Was ist Stärke?

Polysaccharid (> 9 Bausteine), verfügbar (Amylose, Amylopektin)

Wofür dienen die NF in der Pflanze? Welche Wofür?

v.a. für Struktur:
- Fasern: Cellulose, Hemicellose
- Kittstoffe: Hemicellulosen, Pektine, Pflanzengummis

Wie können die Polysaccharide eingeteilt werden?

Stärkehaltig und nicht-Stärke-Polysaccharide

Stärke-Polysaccharie: bzgl Verdauung: Schnell, langsam oder resistent (Fermentierbar)

Nicht-stärke-Polysaccharide: Zellwand-Polysaccharide, alle Verdauungsresistent

Welche NF sind Wasserunlöslich?

Lignin, Cellulose, resistente Stärke und ein Teil der Hemicellulosen

 

Quellfähigkeit der NF - was gibts darüber zu sagen?

alle sind mehr oder weniger Quellfähig.

Ausnahme: lignin!
Wasserlösliche NF sind besser löslich als Hemicellulose, diese besser als resistente Stärke und diese und diese besser als Zellulose

welche NF sind stärker gelbildend

va. die gelbildenden.
Am stärksten Pektin

Was gibts zur Fermentierbarkeit der NF zu sagen?

- alle anaerob fermentierbar (durch Bakterien im Dickdarm, ohne dass Luft dazu kommt)
- Die meisten NF sind fermentierbar, jedoch unterschiedlich gut und stark

Nahrungsfasern und Transport: Welche Effekte?

im Magen

im darm

im Colon

- NF sind währdend dem ganzen Transit durch den GI-Trakt in Kontakt mit der Mukosa, da sie nie aufgenommen werden.

- Magenentleerung wird verzögert: Speisebrei wird durch die NF kompakter und es geht länger, bis er durchgeknetet ist. Muss fein sein, um durch Pylorus zu kommen. --> Sättigung hält somit länger an.

- NF im Darm: Verkürzte Transitzeit. die unlöslichen Fasern reizen den Darm mechanisch, die löslcihen machen den Stuhl gleitfähiger. --> Peristaltig funktioniert besser!

- Im Colon: die löslichen NF haben Wasser gebunden, werden fermentiert. Das Wasser wird dadurch frei. Die unlöslichen Fasern reizen die dickdarmwand weiter und fördern die Peristaltik.

Wie viel Stuhl wird pro Tag ausgeschieden? (Bei NF-Einnahme von 25-30g) .

Wie ist die Zusammensetzung?

ca. 90-200g.

30 (flüssig) zu 70 (fest). Unlösliche Fasern sind ca. 50%, Bakterien sind 15%, weiter ein paar Gallensäure, abgeschilferte Proteine, Mineralien.

Bristol Stool Chart: Welchen Typ ist erwünscht, wie ist Typ I / 7

Typ 1 sind separate Bölleli, Hard to press

Typ 4 ist wünschenswert

Typ 7 ist wässerig, keine festen Stücke

Wie wirkt sich ein hoher Inulin-Konsum auf die Verdauung aus ?

 Inulin wird aus chicoree isoliert und zur Festigung dem Joghurt beigegeben.

Inulin wird im Colon abgebaut zu Gasen, kurzkettigen FS und Fructose. Diese hält Wasser im Dickdarm zurück und fördert so dünnen Stuhl.

Hemmen NF die Nährstoffresorption?

Durch viele NF im Dünndarm können einzelne Stofe zurückgehalten werden.
 

Da NF-haltige LM oft umso mehr dieser Stoffe liefern, sollte es kein Problem sein.

Problem ist es, wenn isolierte Fasern gegeben werden. Grössere Menge und keine zusätzlichen Nährstoffe. MEdiwirukung kann beeinträchtigt werden. Beachten, wenn noch Medis genommen werden (1-2h Abstand zur Medikamenteneinnahme)

Was ist die Aufgabe des Colons in der Verdauung und wie erfüllt sie die?

Eindicken und restlicher Abbau.

Viele MOs am Anfang Colon.
Diese bauen übrige Stoffe ab. Es enstehtne kurzkettige FS und Gase.
Auch Proteine werden noch fermentiert (starke Gasentwicklung.)

Woraus entsteht der wichtiste Ernährungsanteil der Colonozyten?

aus Butyrat. Diese ist in reistenter Stärke enthalten. Flohsamensachalen = Psyllium.

 

Wie viel Gas entstehen, wenn pro Tag ca. 25-30g NF genommen werden? Wo gehen sie hin?

ca. 400g.
Ein Teil kann abgeatmet werden. Rest über die Lunge: kleine Bläschen mit Gasen im Stuhl und Windabgang.

Was sind Risiken und NW einer erhöhten NF-Aufnahme?

Flatulenz (langsam steigern)
Diarrhö (Verträglichkeit herausfinden)
Obstipation, Obstruktionsilleus (viel trinken)

Reflux und Beenung am Mageneingang (Gewöhnung, Fasern langsam einnehmen, z.B. mit Joghurt)

Welche prädisponierenden Faktoren begünstigen die Enstehung eines RDS?

Was sind Psychophysiologsiche Faktoren, die begünstigen?

Welche Einflussfaktoren gibst?

- frühkindliche Einflüsse (3-Monatskolliken)

- Umweltfaktoren

- Epigenetik

Psychophysiologsich: Stress, Autonomie Dysfunkion, Mukosale Infektion

Einflussfaktoren: stress-Umgang, Neuromodulation, GEschlecht, persönlickeit, Lebenesereignisse?, evtl. Diät.

Helfen NF bei IBS?

Studien weisen darauf hin, dass die Symptome reduziert werden können.
i.d.R. bei Obstipationstyp besserer Erfolg als beim Diarrhoetyp (?)

Wie wirken NF beim Obstipationstyp?

Lösliche Fasern:
- Gelblidung, Wasserbindung, Wasser bleibt länger im Colon = Viskosität steigt (weicherer Stuhl)

unösliche Fasern: bringen wahrscheinlich keinen Vorteil weil sie nicht Wasser binden, und das Verhältnis von Festen und flüssigen Anteilen im Stuhl weiter verschieden. Hypermotilität kann gefördert werden, das macht starke Bauchschmerzen.

Diarrhö-Typ und NF-Therapie:

lösliche FAsern: können Flüssigkeit, die zu viel ist binden. Langfristige Anwendung: mehr Bakterien, mehr FS, die rückresorbiert werden, nehmen Wasser mit (bessere Rückresorption).

Therapieerfolg stellt sich aber nicht immer ein.

Welche LM gelten als Stopfkost, wie sieht es aus mit der Evidenz?

nicht ganz klar, wird oft nicht in solchen Mengen genommen, dass es etwas bewirkt, trotzdem nicht schlecht, da es einen "Placeboeffekt" bewirken kann.

Denkbare LM:
- Banane
- Apfel mit Schale gerieben
- Zwieback
- Geschälter Reis, Teiwawren, Haflo
- Griess (trocken geschluckt)
- lang gezogener Schwarz- und Grüntee
- gekochte Karotten und Kartoffeln
- Schoggi, Kakao, Wasserkakao
- Hartkäse
- Nüsse, Kokosflocken  

Definition der Präbiotika

Präbiotika (auch Prebiotika) sind „Nicht verdaubare Lebensmittelbestandteile, die ihren Wirt günstig beeinflussen, indem sie das Wachstum und/oder die Aktivität einer oder mehrerer Bakterienarten im Dickdarm gezielt anregen und somit die Gesundheit des Wirts verbessern“ (Gibson und Roberfroid, 1995).

Defintion der Probiotika

- MOs die in geeigneten Mengen angewendet einen pos. Einfluss auf den Wirt haben

- oft sowieso Teil des Mikrobioms

- Von Probiotika kann erst gesprochen werden, wenn sie isoliert, charakteriesiert und der wissenschaftliche Nutzen gut gezeigt wurden

- v.a. Lactobaziillen und Bifidobakterien, welche die Darmpassaage gut überleben, entfalten pos. Wirkungen im Darm und wirken protektiv 

Wichtigste probiotische MOs: Gruppen und Vertreter daraus

Lactobazillen: Acidophilus, Casei, Plantarum

Enterococcus: faecium

Bifidobacterium: adolescentis, animalis, bifidum, breve, longum

Lactococcus

Streptococcus

 

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