Definitionen

Marketingprüfung

Marketingprüfung


Lukas Schädler
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Marketings auf Universitätsebene. Sie decken Themen wie Produktgestaltung, Preispolitik, Marktanalyse und Zielgruppenansprache ab, wobei auch strategische Konzepte wie SWOT-Analyse, Kernkompetenzen und Unternehmensvision behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Marketingfachleute, die ihr Verständnis für die verschiedenen Aspekte des Marketings vertiefen und strategische Entscheidungen fundiert treffen möchten.
Cartes-fiches
156
Utilisateurs
6
Langue
Allemand
Catégorie
Marketing
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.02.2014 / 20.11.2024

Cartes-fiches

Produktprogramm (Sortiment)

Gesamtheit der an einem bestimmten Zeitpunkt von Unternehmen angebotenen Produkte

Strukturmerkmale eines Produktprogramms

  • Produktbreite
  • Produkttiefe
  • Produktkonsistenz

Produktvariation

Modifikation von Eigenschaften eines bereits existierenden Produktes, wobei dessen Kernfunktion nicht verändert wird (Facelift Auto)

Produktdifferenzierung

Ergänzung eines bereits eingeführten Produktes um einen "Ableger" bzw. eine neue Produktvariante

(Audia A3 --> Audi S3)

Diversifikation

Unternehmen nimmt Produkte in das Produktprogramm auf, die in keinem direkten Zusammenhang mit bisherigen Produkten stehen. 

Abgrenzung des Markenbegriffs

  • Formale Betrachtungsweise (Name, Logo; Abgrenzung zum Wettbewerbg)
  • Wirkungsbezogene Betrachtungsweise

Marke (Wirkungsbezogen)

Im Bewusstsein des Kunden verankerte Vorstellung, die das Angebot eines Unternehmens von Wettbewerbsangeboten differenziert

Funktionen der Marke aus Sicht des Markenführers

  • Image
  • Differenzierung
  • Präferenzbildung/Kundeloyalität

Funktionen der Marke aus Sicht des Handelns

  • Imagetransfer
  • Reduktion Beratungsfunktion
  • Minderung Absatzrisiko

Funktionen der Marke aus Sicht des Verbrauchers

  • Sozialer Nutzen
  • Zugehörigkeit zu einer Gruppe
  • Vermittlung eines Erlebniswertes

Institutionelle Stellung des Markenführers

  • Herstellermarke
  • Handelsmarke
  • Dienstleistungsmarke

Geopgraphische Reichweite einer Marke

  • Regionale Marke
  • Nationale Marke
  • Internationale Marke
  • Globale Marke

Zahl der markierten Güter

  • Einzelmarke
  • Produktgruppenmarke
  • Dachmarke

Inhaltlicher Bezug der Marke

  • Firmenmarke
  • Phantasiemarke

Art der Markierung

  • Wortmarke
  • Bildmarke

Entscheidungsfindung des Markenmanagements

1. Markenstrategie

  • Markenreichweite
  • Markenpositionierung
  • Markenarchitektur

2. Markenauftritt

  • Markierung
  • Marketinginstrumente

3. Markenkontrolle

  • Potenzialbezogene
  • Markterfolgsbezogene
  • Wirtschaftliche

Arten von Markenpersönlichkeiten

  • Aufrichtigkeit
  • Erregung
  • Kompetenz
  • Kultiviertheit
  • Robustheit

Preis

Zahl der Geldeinheit, die ein Käufer für eine Mengeneinheit des Produktes oder DL entrichten muss

Preispolitik

Umfass alle Entscheidungen im Hinblick auf das vom Kunden für ein Produkt zu entrichtende Preis.

Grundlegende Charakteristika preispolitischer Entscheidungen

  • schnelle Umsetzbarkeit
  • schwere Revidierbarkeit
  • Hohe Wirkungsgeschwindigkeit
  • Grosse Wirkungsstärke

Lineare Preis-Absatz-Funktion

x = a - b*p

Multiplikative Preis-Absatz-Funktion

x = a*p^-b

Preiselastizität des Absatzes

 

Maß für Stärke der Wirkung des Preises p auf den Absatz x. Sie gibt das Verhältnis der relativen Änderung des Absatzes zu der sie verursachenden relativen Änderung des Preises an

Verhaltenswissenschaftliche Preistheorie

Untersucht, wie Kunden Preise tatsächlich wahrnehmen, beurteilen, speichern und erinnern. 

Preisschwellen

Preise, bei denen sich die Preisbeurteilung durch den Kunden sprunghaft verändert.

Absolute Preisschwelle

stelen Ober- und Untergrenzen des Bereichs der vom Kunden als akzeptabel beurteilten Preise dar, außerhalb derer das Produkt nicht gekauft wird.

Relative Preisschwellen

beziehen sich auf die Bewertung der Preise innerhalb des akzeptierten Preisbereichs

Referenzpreis

Preis, den der Kunden bei der Beurteilung anderer Preise als Vergleichsmaßstab heranzieht

Nachfrageorientierte Preisbestimmung

  • Preisbestimmung bei expliziter Verwendung der Preis-Absatz-Funktion
  • Preisdifferenzierung
  • Sonderpreisaktionen
  • Nutzenorientierte Preisbestimmung
  • Beeinflussung der Referenzpreise
  • Auktionen

Kostenorientierte Preisbestimmung

  • Preisuntergrenze
  • Kosten-Plus-Preisbildung

Wettbewerbsorientierte Preisbestimmung

  • Preiskriege
  • Preisbestimmung mit Hilfe von Leitpreisen
  • Preisbestimmung bei Submission/Ausschreibungen

Preisdifferenzierung

Gleiche oder sehr ähnliche Produkte werden verschiedenen Kunden (Segmenten) zu unterschiedlichen Preisen angeboten

Wann liegt Preisdifferenzierung vor?

Wenn ein Anbieter ein Produkt hinsichtlich der

  • räumlichen
  • zeitlichen
  • leistungs- und
  • mengenbezogenen

Dimensionen identisch ist, zu unterschiedlichen Preisen verkauft.

Wenn ein Anbieter Varianten eines Produktes, die sich zumindest in einer der vier Dimensionen unterscheiden, ohne dass dabei andere Produkte entstehen, zu unterschiedlichen Preisen verkauft.

Kommunikaitonsbotschaft

Aussage, die dem Umworbenen nahegelegt werden

Kommunikationsmittel

Mittel zur Präsentation einer Kommunikationsbotschaft

Kommunikationsträger/ - medium

Eingesetztes Medium, durch das eine bestimmte Kommunikationsbotschaft an den Empfänger der Kommunikation herangetragen wird

Kommunikationspolitik

Planmäßige Gestaltung und Übermittlung von Infos, die dei Adressaten der Kommunikation im Bereich Wissen, Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen im Sinne der Unternehmensziele beeinflussen sollen.

Idealtypischer Prozess der Kommunikationspolitik

  1. Bestimmung der Kommunikationsziele und - zielgruppen
  2. Durchführung von Budgetierung und Mediaplanung
  3. Gestaltung der Kommunikationsmaßnahmen
  4. Kontrolle der Kommunikationswirkung
  5. Durchführung der Kommunikation
  6. Kontrolle des Kommunikationserfolg

Kategorisierung kommunikationspolitischer Ziele anhand des AIDA-Modells

Attention --> Interest --> Desire --> Action

Kriterien der Zielgruppendefinition

  • Demografische (Alter, Geschlecht)
  • Sozioökonomisch (Beruf, Einkommen)
  • allgemeine Persönlichkeitsmerkmale (Lebensstil, Einstellung, Interesse)
  • Nutzenkriterien (funktional, hedonisch, symbolisch)
  • kaufverhaltensbezogen (kognitiv, emotional)

Étudier