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Marketingprüfung

Marketingprüfung

Lukas Schädler
Study

Lukas Schädler
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Marketings auf Universitätsebene. Sie decken Themen wie Produktgestaltung, Preispolitik, Marktanalyse und Zielgruppenansprache ab, wobei auch strategische Konzepte wie SWOT-Analyse, Kernkompetenzen und Unternehmensvision behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Marketingfachleute, die ihr Verständnis für die verschiedenen Aspekte des Marketings vertiefen und strategische Entscheidungen fundiert treffen möchten.
Flashcards
156
Students
6
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
11.02.2014 / 20.11.2024

Flashcards

Gestaltbare Elemente eines Kommunikationsmittels

  • Inhaltliche
  • Visuelle
  • Auditive
  • Sonstige

Klassische Mediawerbung

  • Printwerbung
  • Fernseh- und Kinowerbung
  • Radiowerbung
  • Außenwerbung

Weitere Kommunikationsinstrumente

  • Online-Werbung
  • Mobile Marketing
  • Direktmarketing
  • Verkaufsförderung
  • Public Relations
  • Messen
  • Eventes
  • Sponsoring
  • Product Placement
  • Social Media
  • Corporate Identity

Printwerbung

Werbung in gedruckten Medien (Zeitung, Fachzeitschriften)

Vorteile:

  • exaktes Timing
  • kurzfristige Planbarbeit

Nachteile:

  • hohe Streuverluste
  • ungenaue Zielgruppenansprache

Fernsehwerbung

Vorteile:

  • hoher Werbedruck erzielt werden
  • hohe Verfügbarkeit des Mediums
  • intensive Nutzung des Medium

Nachteile:

  • gezielte Zielgruppenansprache ist schwierig
  • abnehmende Akzeptanz von Fernsehwerbung bei hohen Kosten
  • geringe Aufmerksamkeit/Ablenkungspotenzial

Radiowerbung

Vorteile:

  • regionale Segmentierung
  • geringer Preis
  • hohe Reichweite
  • gute Integrierbarkeit mit anderen Instrumenten
  • Radio als "Überallmedium"

Nachteile:

  • fehlende visuelle Gestaltungsmöglichkeiten
  • Hörer sind oft nur wenig aufmerksam

 

Außenwerbung

Werbung, die im öffentlichen Raum platziert wird (Plakatwerbung, Verkehrsmittelwerbung)

Vorteile:

  • jüngere mobile Schichten können erreicht werden
  • effektive Nutzung für regionale oder lokale Werbung durch präzises Marketing

Nachteile:

  • kurze Betrachtungszeit

Online-Werbung

Werbemassnahme, die mittels Webseiten im Internet durchgeführt werden. (Klassische Onlinewerbung, Suchwortvermarktung, Affiliate-Werbung (Werbelinks in einem Partrnerverbund von Webseiten))

Vorteile:

  • Individualisierbarkeit
  • Interaktivität/Dialogorientierung
  • Integrierbarkeit mit anderen Medien und Funktionen
  • Multimedialität
  • gute Werbeerfolgskontrolle
  • hohe Erreichbarkeit
  • Nutzung eigener Homepage

Nachteile:

  • schwere Kontrollierbarkeit
  • verstärkte Reaktanz
  • nicht alle Zielgruppen erreichbar
  • ständiges up-to-date
  • Wartung & Aktualität

Mobile-Marketing

Bezeichnet die Durchführung von Marketingaktivitäten über mobile Endgeräte

Vorteile

  • Ortsunabhängigkeit
  • Erreichbarkeit
  • Personalisierung
  • Interaktivität
  • Lokalisierbarkeit der Nutzer
  • Geringe Vorlaufzeit
  • viraler Effekt

Nachteile:

  • Reaktanzen der Kunden
  • relativ hohe Tausenderkontaktpreise bei Push-Kampagnen

Direktmarketing

Marktbeogene Aktivitäten, die sich einstufiger Kommunikation bedienen, um Zielgruppen in Einzelansprachen gezielt zu erreichen. Typische Direktmarketing-Medien sind Werbebriefe, Werbepostkarten, Postsendungen, Faxe oder auch Emails.

Vorteile:

  • Individualisierbarkeit
  • gute Werbeerfolgskontrolle

Nachteile:

  • verstärkte Reaktanz

Verkaufsförderung (Sales Promotion)

Zeitlich befristete Massnahme mit Aktionscharakter, die andere Marketingmassnahmen unterstützen und den Absatz bei Händlern bzw. Endkunden fördern sollen.

Man unterscheidet 

  • preisorientierte und nicht-preisorientierte Verkaufsförderung
  • endkundenbezogene und händlerbezogene Verkaufsförderung

Public Relations

Das Aufgabenfeld Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) umfasst die planmäßige Gestaltung der Beziehung zwischen dem Unternehmen und verschiedenen öffentlichen Zielgruppen mit dem Ziel, diese im Sinne der Unternehmensinteressen zu beeinflussen.

Ziele des Public Relations

  • Erhöhung der Bekanntheit des Unternehmens
  • Bereitstellung von Informationen über das Unternehmen
  • Gestaltung und Pflege der Beziehung des Unternehmens zur Öffentlichkeit
  • Verbesserung des Unternehmens- /Produktimages
  • Erhöhung von Glaubwürdigkeit und Vertrauen von Unternehmen
  • Anregung positiver Medienberichterstattung

Messe

Eine zeitliche und örtlich festgelegte Veranstaltung, bei der sich mehrere Anbieter den Zielgruppen präsentieren.

Messen können anhand folgender Dimensionen typologisiert werden:

  • Angebotsbreite
  • Angebotsschwerpunkt
  • Funktion
  • Reichweite
  • Absatzrichtung
  • Zielgruppe

Events

Ist ein organisiertes Ereignis, bei dem den Zielgruppen etwas Interessantes geboten wird.

Vorteile:

  • direkten Kontakt mit den angesprochenen Zielgruppen
  • Vermittlung des Gefühls, dass Teilnehmer an etwas Besonderem teilnehmen
  • Möglichkeit Emotionen der Zielgruppe anzusprechen

Nachteile

  • Erlebnisorientierung
  • Interaktivität
  • Inszenierung

Sponsoring

Sämtliche Aktivitäten zur Förderung von Personen oder Organisationen in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Umwelt oder Medien, die einen Beitrag zur Erreichung der Kommunikationsziele leisten sollen.

Arten:

  • Sportsponsoring
  • Programmsponsoring
  • Kultursponsoring
  • Sozial- oder Umweltsponsoring

Product Placement

Bezeichnet die werbewirksame Integration von Produkten in den Handlungsablauf diverser Medienprogrammen.

Corporate Identity

Übergeordnetes Konzept, das einen einheitlichen Orientierungsrahmen für sämtliche Kommunikationsprozesse eines Unternehmens nach innen und aussen darstellt. 

Drei Bereiche der Corporate Identity

  • Corporate Desing
  • Corporate Communication
  • Corporate Behavior

Integrierte Kommunikation

  • Kombiniation verschiedener Kommunikationsinstrumente
  • übergreifende Abstimmung der Kommunikationsaktivitäten bzgl. formaler, zeitlicher und inhaltlicher Aspekte.

Kontrolle der Wirkungsmessung 

  • Art der berücksichtigten Wirkungsgrößen
  • Ort der Messung
  • Zeitpunkt der Messung
  • Art der verwendeten Messverfahren

Ziel: Erfolg oder potenziellen Erfolg einer Kommunikationsmassnahme messen. 

Vertriebspolitik

Marktgerichtete akquisitorische Aktivitäten:

  • Akquisition von Nachfragern
  • Herbeiführung des Kaufabschlusses
  • Nachkaufbetreuung

Vertriebslogistische Aktivitäten

  • Überbrückung räumlicher Distanzen
  • Sicherstellung der Verfügbarkeit des Produktes beim Kunden.

Drei zentrale Entscheidungsfelder im Rahmen marktgerichtete akquisitorischer Aktivitäen

  • Gestaltung des Vertriebssystems
  • Gestaltung der Verkaufsaktivitäten
  • Gestaltung der Beziehungsstruktur mit Vertriebspartner

Vertriebssystem

stellt die institutionelle und strukturelle Grundlage der Vertriebspolitik dar

Einzelne Komponenten des Vertriebssystems sind:
Vertriebsorgane, die zu Vertriebswegen kombiniert werden.

Die Summe der Vertriebswege ergibt das Vertriebssystem des Unternehmens

Vertriebsorgane

Alle unternehmensinternen oder -externen Personen, Abteilungen oder Institutionen, die die Vertriebsaktivitäten für Produkte des Unternehmens am Markt direkt durchführen oder unterstützen. Hierzu gehören die unternehmensinternen Vertriebsabteilungen und unternehmensexterne Vertriebspartner.

Tiefe eines Vertriebsweges

Anzahl der Vertriebsstufen, die ein Produkt vom Anbieter zum Kunden durchlaufen soll

Breite des Vertriebsweges

Anzahl parallel eingesetzte Vertriebspartner innerhalb eines Vertriebsweges über welche der Anbieter das Produkt am Markt anbietet.

Vertikales Marketing

Bereich des Absatzmarketing, der sich spezifisch auf die von Herstellern und Händlern gemeinsam geplanten und gemeinsam durchgeführten endkundengerichteten Marketingaktivitäten bezieht.

Interaktionseffekte im Marketingmix

Interaktionseffekte im Marketingmix liegen dann vor, wenn sich aus der Gestaltung eines Marketinginstruments Auswirkungen für die Gestaltung eines anderen Marketinginstruments ergeben

Marktforschung

Systematische Sammlung, Aufbereitung, Analyse und Interpretation von Daten über Märkte und Marktbeeinflussungsmöglichkeiten zum Zweck der Informationsgewinnung für Marketing-Entscheidungen.

Ziele der Marktforschung

Kontinuierliche Verbesserung des entscheidungsrelevanten Informationstandes der Entscheidungsträger in Hinblick auf

  • Aktualität
  • Objektivität
  • Präzision
  • Relevanz

Rechtzeitige Erkennung von Trends, Chancen und Risiken

Einschränkung des Risikos von Fehlentscheidungen

Unterstützung der Willensbildung im Unternehmen

 

Zentrale Erkenntnisobjekte der Marktforschung

  • Marktcharakteristika und -entwicklung
  • Kundensegmente
  • Kundenverhalten und - bedürfnisse
  • Kundenzufriedenheit und - loyalität
  • Wettbewerber
  • Marktposition

Gütekriterien der Marktforschung

Objektivität (unabhängig vom Durchführenden)

Reliabilität (frei von Zufallsfehlern)

Validität (frei von systematischen Fehlern)

Festlegung des Untersuchungsdesign

Deskriptiv

  • möglichst genauer Erfassung und Beschreibung der relevanten Tatbestände
  • keine Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Variablen

Explorativ

  • Verständnis und Strukturierung der Untersuchungsthematik
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Variablen ohne vorheriges Formuliern von Hypothesen

Explikativ

  • Untersuchung der Ursachen
  • Zusammenhänge betrachten

Bestimmung der Durchführenden - interne vs. externe Durchführung

Intern:

  • Vertraulichkeit
  • unternehmenspezifische Erfahrung
  • Kontrolle über den Marktforschungsprozess

Extern:

  • Methodenkenntnis und Erfahrung
  • Kostenvorteile
  • Objektivität
  • Akzeptanz
  • Kapazitäten

Primär vs. Sekundärdaten

Primär

  • Befragung
  • Beobachtung
  • Mischformen (Experiment; Panelforschung)

Sekundär

  • Interne Daten
  • Externe Daten

Befragung

 

Eher qualitativ

  • Gruppendiskussion
  • Tiefeninterview

eher quantitativ

  • standardisierte mündliche, schriftliche, telefonische Befragung
  • Online-Befragung

Deskriptive Verfahren

 

Deskriptive Verfahren lassen lediglich Aussagen über die vorliegende Datenmenge zu

Induktive Verfahren

Induktive Verfahren beruhen auf der Wahrscheinlichkeitstheorie und ziehen von der Stichprobenstruktur Rückschlüsse auf Strukturen in der Grundgesamtheit

Strategie

Plan des Top-Management, der der Erreichung der Ziele des Unternehmens dient.

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