Definitionen

Marketingprüfung

Marketingprüfung

Lukas Schädler
Study

Lukas Schädler
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Marketings auf Universitätsebene. Sie decken Themen wie Produktgestaltung, Preispolitik, Marktanalyse und Zielgruppenansprache ab, wobei auch strategische Konzepte wie SWOT-Analyse, Kernkompetenzen und Unternehmensvision behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Marketingfachleute, die ihr Verständnis für die verschiedenen Aspekte des Marketings vertiefen und strategische Entscheidungen fundiert treffen möchten.
Flashcards
156
Students
6
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
11.02.2014 / 20.11.2024

Flashcards

Strategische Unternehmensführung

- Schaffung und Erhaltung von Wert als Basis für anhaltenden Erfolg
- Festlegung der strategischen Ziele

Operative Unternehmensführung

- Erzielung des unmittelbaren Erfolgs und die mittelfristige Sicherung der Liquidität des Unternehmens

- Umsetzung strategischer Ziele 

Strategische Geschäftseinehit

Unternehmenseinheit, an die der Prozess der Formulierung und Ausführung spezifischer Strategien von der Unternehmensleitung delegiert wird. 

 

Aufgaben der Unternhemensstrategie

  • klare Vision für jede einzelne Geschäftseinheit
  • Bereitstellung von Ressourcen und Serviceleistung
  • Verteilen von Ressourcen
  • Management der Beziehung zwischen Geschäftseinheiten

Strategie auf Ebene der Geschäftseineheit beschreibt...

  • welche Kundengruppe angesprochen wird
  • auf welchen geografischen Märkten
  • welche Bedürfnisse
  • welche Hilfsmittel
  • welches Geschäftsmodell
  • und in welchen Schritten

Unternehmensvision

Soll Unternehmern, Mitarbeiter und Führungskräften das grosse Ziel des Unternehmens näher bringen und sie dafür begeistern.

Vision ist schriftlich formuliert, allen bekannt und geteilt, klare Ausrichtung des Unternehmens

Kernzweck

umfasst schnell und klar, warum Unternehmen existiert und er motiviert und inspiriert, wenn er auf ein höheres Ideal abzielt

Kernwerte

Überzeugungen und moralische Prinzipien, die die Unternehmenskultur formen und das Verhalten von Mitarbeiter beeinflussen. Sie definieren wofür ein Unternehmen steht, wie Geschäfte gemacht werden sollen und was unantastbar ist

Visionäre Ziel

ist klar und fesselnd und umfass tangible und inspirierende Elemente mit einer zumidest virtuellen Zeitlinie

Visionäre Ziel

ist klar und fesselnd und umfass tangible und inspirierende Elemente mit einer zumidest virtuellen Zeitlinie

Geschäftsmodell

Beschreiben die Grundprinzipien, wie ein Unternehmen Wert kreiert, den Kunden anbietet und für sich nutzt. Geschäftsmodelle sind Teil der Strategie

Erfahrungskurvenmodell

Postuliert einen Rückgang der Kosten in Abhängigkeit von der im Zeitablauf kumulierten Erfahrung, die das Modell durch die kumulierte Menge misst.

Erfahrungskurvengesetz

MIt jeder Verdoppelung der im Zeitablauf kumulierten Menge eines Produktes besteht ein Stückkostensenkungspotenzial von 20-30%, bezogen auf alle in der Wertschöpfung des Produktes enthaltenen Stückkosten

Formen von Synergien

  1. Gemeinsam genutzte tangible Ressource (Maschine für mehrere Produkte)
  2. Gemeinsam genutzte intangible Ressource (Technologie, Know-How)
  3. Gebündelte Verhandlungsmacht (Rabatte, Gebündelter Einkauf)
  4. Koordinierte Strategien (Verkauf + Versicherung)
  5. Vertikale Integratin 
  6. Entstehung neuer Geschäftsideen (Technologiezusammenschluss)

Economies of scale

  • Verteilung der Fixkosten
  • Arbeitspezialisierung
  • Einkaufsrabatte
  • Spezialisierte Maschinen

Diseconomie of scale

  • Demotivation Mitarbeiter
  • Distanz zum Markt
  • unwirtschaftliches Management
  • Physische Grenze der effizienten Größe

Nene die 3 Analysebereiche

Globale Umweltfaktoren (Makro-Umwelt)

  • PEST
  • Akteure im Markt

Markt (Mikro-Umwelt)

  • Porters 5 Forces
  • Konkurrenzanalyse
  • Marktsegmentierung

Situation des Unternehmens

  • SWOT-Analyse
  • Wertekette
  • Kernkompetenzen

Akteure im Makrt

  1. Anbieter
  2. Nachfrager
  3. Vertriebspartner
  4. staatliche Einrichtung
  5. Interessensvertretung

Markt

Besteht aus den Produkten, die die Bedürfnisse des Kunden ansprechen und vom Kunden als Alternative oder Substitut in Betracht gezogen wird.

Fünf Ebenen der Substituierbarkeit im Wettbewerb

  1. Produktvarianten
  2. Produkttypen
  3. Produktkategorie
  4. Generischer Wettbewerb
  5. Budgetwettbewerb

 

PEST-Analyse

Politisch-regulativer Kontex

  • Steuerbestimmungen
  • Haftbarkeit
  • Produktionsstandards
  • Reinheitsbestimmung

Ökonomischer Kontext

  • Zinsraten
  • Arbeitslosigkeit
  • Wechselkurs

Sozio-kultureller Kontext

  • Werte
  • Einstellung
  • Normen

Technologisch-materieller Kontext

  • Technologien
  • Innovationen

4 Treiber von Porters-5-Forces

  1. Bedrohung durch neue Anbieter
  2. Verhandlungsmacht Abnehmer
  3. Bedrohung durch Substitute
  4. Verhandlungsmacht Lieferanten

Porter-5-Forces

Anbieter

  • Eintrittsbarrieren

Kunden

  • Rückwärtsintegration
  • Kundenkonzentration

Substitute

  • ähnlicher Anwendungsbereich
  • Preis/Leistungsverhältnis
  • technologische Entwicklung

Lieferanten

  • Vorwärtsintegration
  • Lieferantenkonzentration

Wettbewerb zwischen derzeitigen Anbietern und derzeitigen Produkten

  • Anzahl der Wettbewerber
  • Marktwachstum
  • Produktdifferenzierung
  • Austrittsbarrieren

Marktsegmentierung

Verstehen wir die Aufteilung eines heterogenen Gesamtmarktes in homogene Teilmärkte mittels bestimmter Merkmale der tatsächlichen bzw- potentiellen Käufer.

Arten von Segmentierungskriterien

Demographische Kriterien

  • Geschlecht
  • Alter
  • Wohnort

Sozioökonomische Kriterien

  • Einkommen
  • Bildung
  • Beruf

Allgemeine Persönlichkeitsmerkmale

  • Lebensstil
  • Interesse
  • Einstellung

Nutzenkriterien

  • Preis-
  • Qualitäts-
  • Imagenutzen

Kaufverhaltensbezogene Kriterien

  • Einkaufsstättenwahl
  • Produktwahl
  • Kaufhäufigkeit

Behavioral Targeting

Unter BT versteht man den Einsatz von Technologien im Internet zur Erfassung der Interessen und des Verhaltens von Kunden, um ein individualisiertes Angebot erstellen und strategisch platzieren zu können

Ziele des Behavioral Targeting

  • Optimierung der Kundensegmentierung
  • Indentifikation von Kunden mit hoher Kaufwahrscheinlichkeit
  • Vermeidung von Streuverlusten
  • Steigerung der Konversionsrate
  • Personalisierung des Angebots
  • Kommunikationsgestaltung

Kernkompetenzen: marktorientierte Sichtweise

MBV basiert auf der Annahme, dass Erfolg von den Markteigenschaften abhängt.

Kernkompetenzen: Ressourcen-orientierte Sichtweise

RBV nimmt an, dass der Unternehmenserfolg auf der Ressourcenausstattung und den Fähigkeiten des Unternehmens basiert.

Dreistufiger Prozessansatz, um Kernkompetenzen zu verstehen und zu identifizieren:

  1. Was sind unsere Wettbewerbsvorteile
  2. Welche Ressourcen und Fähigkeiten sind die Quelle dieser Vorteile
  3. Welche Ressourcen sind wertvoll, einzigartig, nicht imitierbar und in andere Märkte transferierbar

Nenne die Kernkompetenzen

  • für Kunden erkennbar wertvoll
  • schwer imitierbar
  • einzigartig
  • eröffnen Zugang zu potentiellen Märkten

Wertekette

Zeigt die Aktivitäten auf, die ein Unternehmen leisten muss, um ein Produkt oder DL auf den Markt zu bringen.
 

Eingehende Logistil --> Arbeitsabläufe --> Ausgehende Logistik --> Marketing und Vertrieb --> Service

Tangible Ressourcen

Physische: Gebäude, Grundstücke, Rohstoffe

Finanzielle: Eigen- und Fremdkapital

Organisationale: Planungssystem, Kontrollsystem, Koordinationssystem

Intangible Ressourcen

Humanressourcen: Wissen, Vertrauen, Ausbildung, Ideen

Kulturele Ressourcen: Unternehmenskultur, Image, Markenwiedererkennung

Technologische Ressource: Patente, Technologien

SWOT-Analyse

Systematische Bewertung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eines Unternehmens und deren strategischen Implikationen

Basis: Externe und Interne Analyse

Schritte der SWOT-ANALYSE

  1. Analyse Wettbewerbsvorteile eines Unternehmens
  2. Anaylse Umwelt, um Chancen und Risiken zu identifizieren
  3. Identifizierung von Strategiealternativen und Anforderungen durch die Kombinatin von Stärken/Schwächen und Chancen/Risiken
  4. Priorisierung, Planung, Ausführung

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