Definitionen

Marketingprüfung

Marketingprüfung

Lukas Schädler
Study

Lukas Schädler
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Marketings auf Universitätsebene. Sie decken Themen wie Produktgestaltung, Preispolitik, Marktanalyse und Zielgruppenansprache ab, wobei auch strategische Konzepte wie SWOT-Analyse, Kernkompetenzen und Unternehmensvision behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Marketingfachleute, die ihr Verständnis für die verschiedenen Aspekte des Marketings vertiefen und strategische Entscheidungen fundiert treffen möchten.
Flashcards
156
Students
6
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
11.02.2014 / 20.11.2024

Flashcards

Aktivierung

Erregungszustand ("psychische Aktivität"), der den Konsumenten zu Handlungen stimuliert und ihn in den Zustand der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft versetzt.

Emotion

Augenblicklicher oder anhaltender Gefühlszustand eines Individuums, der zumeist mit (mehr oder minder starker) körperlicher Erregung verbunden ist. 

Motivation

Aktivierende Ausrichtung eines Individuums auf einen als positiv (oder negativ) bewerteten Zielzustand.

Motiv vs. Motivation

Motiv = zeitlich relativ stabile Disposition

Motivation = momentaner Zustand eines Organismus

Vierteilung der Motive

  • Funktional/Ökonomisch
  • Hedonisch
  • Symbolisch
  • Sozial

Einstellung

Relativ zeitbeständige innere Denkhaltung des Konsumenten gegenüber einer Person, Idee oder Sache, verbunden mit einer Wertung oder einer Erwartung. 

Arten von Einstellungen

  • Komponenten (emotional, kognitiv)
  • Bezugsobjekt (spezifisch, kategorial)
  • Ursprung (übernommen, erfahrungsbasiert)
  • zeitliche Stabilität (stabil, instabil)

Involvement

Zielgerichtete Form der Aktivierung des Konsumenten zur Suche, Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Informationen.

Kundenzufriedenheit

Spezielle Form der Einstellung des Kunden bezüglich der Zufriedenheit mit der Transaktion bzw. der Beziehung zum Anbieter. 

Werte

Dauerhafte Überzeugungen, dass ein bestimmtes Verhalten wünschenswert oder gut ist. 

Lebensstil

Lebensstil kennzeichnet die charakteristischen kulturellen und subkulturellen Verhaltensmuster Einzelner oder einer Gruppe von Personen. Im Lebensstil kommen die Werte- und Zielorientierungen der Konsumenten zum Ausdruck

Umfeldfakter des Konsumentenverhaltens

  • Physisches Umfeld (natürliches Klima, Infrastruktur)
  • Soziales Umfeld (näheres, weiteres)
  • Kulturelles Umfeld (Werte, Normen, Sprache, Religion)

Informationssuche

Aktive Suche nach externen Informationen im Umfeld des Individuums

Ausmaß der Informationssuche

  • Fähigkeit des Konsumenten zur Informationssuche
  • erwartete Nutzen der Informationssuche
  • erwartete Aufwand der Infortmationssuche
  • Erfahrungen mit dem Produkt
  • Involvement

Informationsaufnahme

Sämtliche Vorgänge, in denen Informationen bzw. Reize aus der Umwelt zunächst in das sensorische Gedächtnis und dann weiter in das Kurzzeitgedächtnis gelangen. 

Ausmaß der Infoaufnahme 

Exposure (man muss einem Reiz ausgesetzt sein)

Aufmerksamkeit( und dann ihm Aufmerksamkeit schenken)

Informationsberuteilung

Interpretation der aufgenommenen Sinnesreize und Entscheidung im Kurzzeitgedächnis über deren Relevanz, Bewertung und Gewichtung

Informationsspeicherung

Speicherung der Info im Langzeitgedächnis durch Lernen. 

Informationsabruf

Prozess des Erinnerns, so dass Infos im Kurzzeitgedächnis zur Verfügung stehen. 

Stufenmodell der Kaufentscheidung

  1. Kauf oder Nichtkauf
  2. Wahl der Produktkategorie
  3. Auswahl eines konkreten Produkts
  4. Entscheidung über die zu kaufende Menge

Definition einer Dienstleistung auf Basis konstitutiver Merkmale

  • Intangibilität
  • Individualität
  • Integration des externen Faktors
  • Verderblichkeit
  • Wahrgenommenes Kaufrisiko

Wahrgenommenes Risiko

Wahrgenommenes Risiko ist das Resultat des unvollständigen Informationsstandes des Konsumenten und die subjektiv empfundene Unsicherheit im Hinblick auf potenzielle Verluste z.B. bezüglich der Funktionserfüllung oder finanzieller Investitionen.

Risikoarten von Dienstleistungen

  • Finanzielles
  • Psychisches
  • Physisches
  • Soziales
  • Zeitliches
  • Funktionales

Die sieben P's des Marketingmix im Dienstleistungsbereich

 

  • Preis
  • Produkt
  • Vertrieb
  • Kommunikation
  • Prozesse
  • physisches Umfeld
  • Personal

Grundlegende Zielsetzung im Rahmen des erweiterten Marketingmix

Personalpolitik:

  • Mitarbeiterkompetenz
  • Mitarbeitermotivation
  • Mitarbeiterloyalität
  • Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter

Physisches Umfeld

  • Vermittlung eines Images der Leistungsfähigkeit
  • Schnelle Zurechtfindung des Kunden
  • Angemessene räumliche Nähe zu den Kunden
  • Schaffung einer dienstleistungskonsistenten Atmosphäre

Prozesspolitik

  • Fehlerfreieheit von Prozessen
  • Kostengünstige Prozesse
  • Flexibilität Prozesse
  • Transparenz von Prozessen für Kunden
  • Angemessene Zeitdauer

Unternehmensexterne Datenquellen

 

Beobachtungen

  • Beschwerdehäufigkeit
  • Testkäuferanalysen
  • Expertenbeobachtungen

Befragungen

  • Kundenbefragung (servqual)
  • Expertenbefragung

Unternehmensinterne Datenquellen

Beobachtungen

  • Analyse von Qualitätskennzahlen
  • Analyse von Qualitätskosten

Befragungen

  • Mitarbeiterbefragung

Fünf Dimensionen der Dienstleistungsqualität

  1. Annehmlichkeit des tangiblen Umfelds
  2. Zuverlässigkeit
  3. Reaktionsfähigkeit
  4. Leistungskompetenz
  5. Einfühlungsvermögen

Konzeptualisierung nach Donabedian

  • Potenzialqualität (alle Leistungsvoraussetzungen)
  • Prozessqualität (alle Aktivitäten, die stattfinden)
  • Ergebnisqualität (gewünschtes Ergebnis erreicht?)

Methoden zur Analyse von Dienstleistungsqualitäten

 

  • Methode der kritischen Ereignisse
  • Fishbone-Analyse
  • Frequenz-Relevanz-Analyse von Qualitätsproblemen
  • Ansatz des Benchmarketing
  • sequenzielle Ereignismethode (Blueprinting)

 

Definition: Generische Produktbegriff

Produkt ist ein Bündel von Eigenschaften, das auf die Schaffung von Kundennutzen abzielt.

Produktmanagement umfasst alle Tatbestände, die sich...

  • auf marktgerechte, d.h. an Kundenbedürfnissen orientierte Gestaltung
  • bestehender und zukünftiger Produkte
  • unter Berücksichtigung unternehmerischer Zielsetzung beziehen. 

Innovation

Jedes Produkt, das von Kunden als neu empfunden wird. 

Innovationsprozess

  1. Ideengewinnung und -konkretisierung
  2. Konzeptdefinition
  3. Konzeptbewertung und -selektion
  4. Markteinführung

Ideengewinnung - Quellen für Neuproduktideen

Unternehmensinterne Quellen:

  • Ideenbox Mitarbeiter
  • Mitarbeiter vs F&E
  • Mitarbeiter vs Aussendienst
  • Beschwerdeinformationen Mitarbeiter

Unternehmensexterne Quellen:

  • Marktforschungsinstitut
  • Kundenbeschwerde
  • Experten
  • technologische Entwicklung

Präzesierung von Produktideen nach folgenden Aspekten

 

  • Angestrebte Zielgruppe
  • Nutzenversprechen
  • Produkteigenschaft
  • Angestrebte Positionierung (Markenpositionierung)

Phasen der Konzeptbewertung und -selektion

  1. Grobselektion
  2. Analyse der Marktfähigkeit
  3. Analyse der Wirtschaftlichkeit
  4. Realisierung

Methoden der Konzeptbewertung und -selektion

  • Checklisten (Grobselektion)
  • Scoringmodelle/Nutzwertanalyse
  • grobe Investitionsrechnung
  • Konzept- und Produkttests (Analyse Marktfähigkeit)
  • Testmärkte
  • Testmarktalternativen
  • verfeinerte Investitionsrechnung (Analyse Wirtschaftlichkeit)

Konzept und Produkttest

  1. Konzepttests (Befragung potentielle Konsumenten)
  2. Partiale Produkttest (auf ein Charakteristikum bezogen)
  3. Ganzheitliche Produkttests (Konsumenten aus einer Zielgruppe)
  4. Testmarktverfahren (Regionaler Testmarkt)
  5. Markteinführung

Diffusion

Ausbreitung von Innovationen im Zeitablauf

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