DBS1
Datenbanken
Datenbanken
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Flashcards
Kleinste logische Einheit, auf die zugegriffen wird. Gruppierung von einem oder mehreren Zeichen.
Datensatz
Zusammenfassung logisch zusammenhängender, gleichartiger Datensätze
Inkonsistenz der Daten bei Änderung, beschränkte Zugriffsmöglichkeiten, Versionierung durch Benutzer und nicht durch Programm, Problem: Verknüpfung logischer Daten aus unterschieldichen Dateien, mangelnde Performance bei Operationen auf großen Datenbeständen
Die Speicherung ist anwendungsabhängig.
Zur anwendungsunabhängigen Speicherung der Daten.
anhaltende Speicherung der Daten, auch wenn die Software, die diese Daten eingetragen hat, beendet wurde
1. Persistenz, 2. Anlegen von Datenschemata, 3. Einfügen, Ändern und Löschen von Daten, 4. Lesen von Daten
Strukturierung von Daten --> Bsp. Tabelle, in der Spalte "Name" steht auch wirklich nur ein Name und nicht ein Datum
Man muss auf die Daten unter Nutzung von Teildatenmengen lesend zugreifen können.
1. Verknüpfen von Datenbankschematas, 2. Integrität und redundanzfreie Datenhaltung, 3. Koordinaten der parallelen Nutzung, 4. Rechteverwaltung, 5. Datensicherung, 6. Katalog; Zusätzlich: Datenunabhängigkeit
Eine Abhängigkeit zwischen den einzelnen Schematas. Bsp. Die Tabellen Lieferanten und Bestellungen werden miteinander verknüpft
Ein Datum, welches an verschiedenen Stellen benutzt wird, kann nur an einer Stelle abgelegt werden. Eine Änderung dieses Datums ändert alle Bezüge auf dieses Datum.
Beim gleichzeitigen Lesen und Schreiben muss die Integrität gewährleistet sein
Die Rechte zur Nutzung der einzelnen Funktionen kann individuell definiert werden. Bsp. Zugriffsperrung auf einzelne Tabellen, Unterschied zwischen lesender und schreibender Berechtigung. Aufgabe des DBMS: Zugriffskontrolle
Bestimmte Nutzer können Informationen über die Struktur des DBMS abrufen oder ändern. Das DBMS nutzt seine eigenen Funktionen zum Betrieb.
Ein Softwaresystem, das alle 6 Anforderungen erfüllt (1. Verknüpfen von Datenbankschematas, 2. Integrität und redundanzfreie Datenhaltung, 3. Koordinaten der parallelen Nutzung, 4. Rechteverwaltung, 5. Datensicherung, 6. Katalog) und den Zugriff auf die Datenbank-Funktionalität ermöglicht, wird DBMS genannt.
Ein DBMS soll sicherstellen, dass Anwendungsprogramme und Datenorganisation unabhängig voneinander sind. Änderungen in der physischen Organisation der Daten (z.B. Speicherung) müssen möglich sein, ohne dass alle Anwendungsprogramme geändert werden müssen.
Operationen, Strukturierung, Datenunabhängigkeit, Koordination/Synchronisation, Benutzersichten, Redundanzfreiheit, Integrität/Konsistenzüberwachung, Zugriffskontrolle, Sicherheit, Meta-Informationen
DBMS gewährleisten, dass mehrere Benutzer bzw. Programme mit den Daten arbeiten können (bspw. Zugriff auf Kundendaten im SAP-System durch die Vertriebs- und die Buchhaltungsanwendung). Konkurrierende Transaktionen mehrerer Benutzer müssen dabei synchronisiert werden, um gegenseitige Beeinflussungen zu vermeiden.
DBMS erlauben durch die einheitlicher Verwaltung die gezielte Suche nach Daten über bestimmte Suchkriterien (z.B. Titel, Interpret, Album etc. bei musicload) oder die Sortierung nach Kategorien (z.B. Kategorien bei Amazon).
Benutzer/Programme haben gezielte Sichten auf die Daten, die durch das DBMS bereitgestellt werden, (Sicht=Ausschnitt aus dem Datenbestand)
Das DBMS verwaltet die Informationen darüber, welche Daten in der DB vorhanden sind (z.B. Aufbau von Tabellen)
Backup (Datensicherung) und Recovery (Datenwiederherstellung)
Es muss sichergestellt werden, dass sich Daten und ihre Zusammenhänge in einem konsistenten Zustand befinden, d.h. dass es keine logischen Widersprüche gibt
Ein DBMS sorgt dafür, dass gleiche Daten nicht unnötig mehrfach gespeichert werden,
Trennung von 1. Verwendung der Daten (Sicht der Anwender/Anwendungen) und 2. Speicherung der Daten (Sicht der Implementierung). 1. Schlussfolgerung "Wir brauchen Schichten=Die Belange trennen" ANSI/SPARC-Architektur (American National Standards Institute, Standards Planning and Requirements Committee 1975) 2. Schlussfolgerung "Wir brauchen eine Sprache = Verbindung der Schichten normiert herstellen" Datenbanksprachen wie SQL
3-Ebenen-Modell. Anwendung/externe Sicht | Konzeptionelle Ebene -- Welche Daten sind gespeichert? Wie sind die Beziehungen untereinander? | Interne Ebene -- Wie und wo sind die Daten gespeichert. Ziel: Effizienter Zugriff auf die Daten
Benutzersicht auf die Daten z.B. Eingabemasken, Aufgabenlisten | Anwender siht nur die in seinem externen Modell definierten Daten und Beziehungen | Es können hier Felder vorhanden sein, die im konzeptionellen Modell fehlen z.B berechntete Felder
Beschreibt WELCHE Daten in der DB gespeichert sind sowie deren Beziehungen | Darstellung des Bezugspunktes für alle Anwendungen (Anwendungsübergreifendes Datenmodell)
physische Datenorganisation (Beschreibt, wie und wo die Daten in der Datenbank gespeichert werden) | Güte des internen Schemas hat wesentlichen Einfluss auf die Leistung des Systems
1. Physische Datenunabhängigkeit: Änderungen an der internen Darstellung können vorgenommen werden, ohne die konzeptionelle oder externe Ebene zu berühren. Bspw. hat eine Änderung des Speichermediums keine Auswirkungen auf die Anwendungssysteme 2. Logische Datenunabhängigkeit: Es ist möglich, Teile der der Datenbankstruktur (konzeptionelle Ebene) zu ändern, ohne die Benutzersichten (z.B. Masken-Layouts, Listen) zu berühren.
Oracle 11g, SQL-Server und Access von Microsoft, DB2 von IBM, Sybase von SAP, MySQL,…
Anforderungsanalyse (Informationsbedarf), Konzeptioneller Entwurf (Semantisches Modell), Logischer Entwurf (Logisches Modell), Physischer Entwurf (Internes Datenmodell)
Informationsbedarf | Herausfiltern, was der Kunde möchte | Hier entstandene Fehler ziehen sich durch und werden teuer | Art, Menge und Qualität der Informationen, die eine Person zur Erfüllung ihrer Aufgaben in einer bestimmten Zeit benötigt | bestmögliche Informationsversorgung durch Überschneidung von objektivem und subjektivem Informationsbedarf, Informationsnachfrage und Informationsangebot -- EIn objektives Unter-/Überangebot ist möglich (siehe Grafik: DBS1,27)
Semantisches Modell | Kommunikationsgrundlage / unabhängig von den Eigenschaften des Ziel-Datenbanksystems, Bsp.: Entity-Relationship-Modell | kurz und prezise aufgeschrieben | Umsetzung der Informationen in ein Konzept
Logisches Modell | Modellierung unter Berücksichtigung der Anforderungen des Ziel-Datenbanksystems Bsp.: Relationales Modell
Internes Modell | Datenbank-interne Aspekte (z.B. Speicherung, Zugriffs-mechanismen/ -pfade) Überführung des logischen Modells in das ausgewählte DB-System
Nachfrageorientiert und Angebotsorientiert
Bedarfsermittlung durch Befragung der Nutzer (Problem: Subjektiv und Möglichkeiten neuer Systeme sind Nutzer nicht bekannt)