DBA01 Datenbanksysteme

Lernkarten zum Modul DBA01 Datenbanksysteme

Lernkarten zum Modul DBA01 Datenbanksysteme


David Reinbold
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über Datenbanksysteme auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Schlüsselkonzepte wie Attribute, Schlüssel, Joins und Datenmodellierung. Sie decken Themen wie Normalformen, Anomalien, relationalen Algebra-Operatoren und Datenbankentwurf ab. Ideal für Studierende und Datenbankadministratoren, die ihr Verständnis von Datenbankstrukturen und -operationen vertiefen möchten.
Flashcards
54
Students
4
Language
German
Category
Computer Science
Level
University
Created / Updated
04.01.2014 / 25.11.2014

Flashcards

Nenne die 4 Phasen des Prozesses eines Datenbankentwurfs.

  1. Relevanter Realweltausschnitt bestimmen
    Es geht um die Abgrenzung der Daten (im Sinne der Abgrenzung eines Systems von seiner Umwelt), die von der zu entwickelnden Datenbankanwendung verwaltet werden sollen.
  2. Konzeptuelle Modellierung
    Die datenspezifische Anforderungen an das Zielsystem (d.h. das DBS) wird in einem konzeptuellen Modell repräsentiert
  3. Logische Modellierung
    Das Konzeptuelle Datenmodell wird in ein entsprechendes logisches Datenmodell transformiert.
  4. Physische Modellierung
    Es geht um die Anlage der Tabellen, Verwaltung der Benutzer, Überwachung der Kapazität und Performanz des DBS durch den DBA

Welche Modellierungsmethoden finden in der konzeptuellen Phase ihren Einsatz?

Das klassische E/R-Modell und UML

Was sind schwache Entitätstypen?

Es handelt sich dabei um Entitäten, bei denen kein eindeutiger Schlüssel zu identifizieren ist. wo keinen eigenen Schlüssel haben oder bei denen noch kein Schlüssel ausgewählt wurde.

Was ist ein zusammengesetzter Schlüssel?

Bei zusammengesetzten Schlüsseln identifiziert die Kombination der Werte aller Schlüsselattribute eindeutig eine Entität.

Welches Ziel wird bei der Modellierung eines Entitätstyps verfolgt?

Ziel ist es, einen möglichst minimalen Schlüssel zu finden, im Idealfall also ein einziges Attribut.

Wie wird die Mengenmäßigkeit eines Beziehungstyps genannt?

Komplexitätsgrad oder Kardinalität

Was beschreibt die Kardinalität?

Die Mengenmäßigkeit eines Beziehungstyps, welche das Verhältnis definiert, in dem Entities der beteiligten Entitytypen zueinander in Beziehung stehen.

Wie lauten die Transformationsregeln beim relationalen Datenbankentwurf?

  1. Wandle alle Entitätstypen in Relationen um
    -> Attribute des Entitätstyps werden Attribute der Relation
    -> Schlüssel des Entitätstyps wird Schlüssel der Relation
  2. Wandle alle Beziehungstypen in Relationen um
    -> Jeder Beziehungstyp wird eine Relation
    -> Attribute des Beziehungstyps werden Attribute der Relation
    -> Schlüssel aller beteiligten Entitätstypen werden Attribute (Fremdschlüssel) der Realtion
  3. Vereinfache die Fälle N:1, 1:1 Beziehungstypen

Welche Anomalien gibt es?

  • Einfüge- oder Insert-Anomalie
    Einfügen einer neuen Abteilung ohne zugehörigen Mitarbeiten (Primärschlüssel = NULL)
  • Lösch- oder Delete-Anomalie
    Löschung eines letzten Mitarbeiters einer Abteilung gehen auch die Infos über die Abteilung verloren. Wenn er als Fremdschlüssel woanderst referenziert wird, kann gar nicht gelöscht werden
  • Modifikations- oder Update-Anomalie
    Inkonistente Daten durch mehrfache Änderungen (Mehrfachnennung innerhalb einer Relation)

Welche Normalformen gibt es?

  • 0. NF
    keine NF erfüllt (allgemeinste Form der Relation)
  • 1. NF
    keine mengenwertigen Attribute
  • 2. NF
    1. NF und alle Nicht-Schlüsselattribute abhängig vom gesamten Primärschlüssel
  • 3. NF
    2. NF und alle Attribute, die nicht Primärschlüssel sind, sind direkt vom Primärschlüssel abhängig

Wann müss die 2. NF überhaupt überprüft werden?

Wenn der Primärschlüssel einer Tabelle aus einem zusammengesetzten Schlüssel besteht.

In welcher Normalform wird die partielle Abhängigkeit überprüft?

In der 2. NF

Wann ist die 3. NF erfüllt?

Die 3. NF ist dann erfüllt, wenn sie in der 2. NF ist und kein Nicht-Schlüsselattribut in seinem Wert von einem anderen Nicht-Schlüsselattribut abhängt.

In welcher Normalform wird die funktionale Abhängigkeit überprüft?

In der 3. NF

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