Datenkommunikation und Sicherheit

DatKom Sommersemester 2014

DatKom Sommersemester 2014

Gabriel Bretschner
Study

Gabriel Bretschner
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Datenkommunikation und Sicherheit auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Verschlüsselungsalgorithmen, Routingverfahren, Netzwerktopologien und Protokolle. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Informatik, die sich mit der Übertragung von Daten, der Sicherheit von Netzwerken und der Implementierung von Protokollen befassen. Sie bieten praktische Einblicke in die Funktionsweise von Algorithmen wie RSA, AES und Diffie-Hellman, sowie in Routingmethoden wie Distance Vector und Link State Routing.
Flashcards
111
Students
4
Language
German
Category
Computer Science
Level
University
Created / Updated
09.07.2014 / 24.09.2018

Flashcards

1-Persisten CSMA

  1. Wenn frei übertrage sofort
  2. Wenn belegt, warte bis frei, übertrage sofort
  3. Wenn kollision, warte gewisse (zufällige) Zeit starte Alogirthmus neu

p-Persistent CSMA

  1. Wenn frei, sende mit Wahrscheinlichkeit p oder verzögere um Zeiteinheit 1-p
  2. Wenn belegt warte bis frei, dann übertrage wie (1)
  3. Wenn Wartezeit durch Verzögerung beendet, (1) bzw (2)

BEB-Binary Exponential Backoff

  • Nach der i-ten Kollision: ziehe Wartezeit x aus [0, 2i-1]
  • Wartezeit bis zum nächsten Carrier Sense: x- 51.2µs
  • nach 10-15 Kollision konstanzes Interval [0, 210-1]
  • Nach 16 Kollisionen: gib auf

Vergleich CSMA/CD vs Token Ring

  • CSMA: einfaches Protokoll
  • CSMA: Installation im laufenden Betrieb Möglich
  • CSMA: Passive Kabel
  • CSMA: geringe Verzögerun bei niedriger Last
  • Token: guter Durchsatz und hohe Effizienz unter hoher Last
  • Token: automatische Erkennung und El. von Kabelbruch
  • Token: Prioritäten mögl
  • Token: kurze Rahmen möglich
  • Token: echtzeitbetrieb möglich

IP-Header (v4)

  • IP-Versionsnummer
  • IHL (IP-Header-Length): 32 Bit-Wort; zwischen 5 und 15, je nach Option
  • Total Length: Länge des gesamten Datangramms in Byte
  • Source-/Destination Adress
  • Type of Service 
  • TTL (Time-to-Live)
  • Protocol
  • Header Checksum
  • Identification
  • Flagbits
    • DF: Don't Fragment
    • MF: More Fragments (1 es folgen weitere fr)
  • Fragment Offset
  •  

IP-Header (v4)

  • IP-Versionsnummer
  • IHL (IP-Header-Length): 32 Bit-Wort; zwischen 5 und 15, je nach Option
  • Total Length: Länge des gesamten Datangramms in Byte (216-1)
  • Source-/Destination Adress
  • Type of Service 
  • TTL (Time-to-Live)
  • Protocol
  • Header Checksum
  • Identification
  • Flagbits
    • DF: Don't Fragment
    • MF: More Fragments (1 es folgen weitere fr)
  • Fragment Offset
  •  

IPv6

  • 128bit
  • vereinfachung des headers
  • keine fragmentierung im router
  • marikieren von paketen für speziellen verkehr
  • auth

Transportschicht Funktionalität

  • Verbindung zw Applikationen
  • Quality of Service möglich
  • Flussteuerung

NAT

Rechner lokal verwenden private Adressen. 

Netz bekommt eine global eindeutige Adresse

Router übersetzt 

NAT-Overloading

Speicherung in einer Tabelle. Informationen:

  • Protokoll (TCP/UDP)
  • Port (lokal)
  • IP (lokal)
  • Port (global)
  • IP (global)
  • IP Ziel
  • Port Ziel

ARP

Address Resolution Protocol. Zuordnung Mac-IP

IdR durch Broadcast ARP

 

DHCP

Dynamic Host Configuration Protocol

Zuweisung von IP Adressen an Hosts

Aufteilung in DHCP Server und DHCP Relay

IPv6 Adress-Aufbau

Gesamt: 128bit

Global Routing Prefix: n bit

Subnet-ID: 64-n bit

Interface ID: 64 bit

 

IPv6 Header

  • version
  • priority
  • Flow Label
  • Payload Len
  • Next Header
  • Hop Limit
  • SAddress
  • DAddress

Routingverfahren

  • Flooding
  • Backward Learning
  • Hot Potato
  • Link State Routing
  • Distance Vector Routing
  • Zentralisiertes Routing
  • Statisches Rounting

Statisches Routing

nicht adaptiv

Routing tabelle enthält f.a. Ziele einen eintrag

Zeilen Gewichtet

Vor weiterleitung: Ziehe Zufallszahl und wähle Alternativen anhand der Gewichtung

Zentralisiertes Routing

Jeder Knoten sendet periodisch Zustandsinfos an RCC (routing Control Center)

  • aktive Nachbarn, Warteschlangenlängen, Umfang an Verkehr seit letztem Update

RCC sammelt Infos berechnet optimale Wege

Knoten trifft Routingentschedungen selbst anhand der ihm zugewiesenen Routing Tabelle

Isoliertes Routing

Jeder Knoten entscheidet selbst anhand selbst gesammelter Infos

Kein Austausch von Infos

 

Flooding

Broadcast auf alle Übertragungsleitungen

Eindämmung der Flut druch erkennung von Duplikaten (nummerierung der Pakete)

Kontrolle der Lebensdauer TTL

Hot Potato

Die Übertragungsleitung mit dre kürzesten Warteschlange wird gewählt

Problem: Eventuell wird Ziel nicht erreicht.

Übertragungsweg mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht optimal

Backward Learning

Lerne von Pfad aus übertragenen Paketen

Verwende enen Zähler der mit jedem Hop um 1 erhöht wird

Verwende als Weg hin zu einem Knoten denjenigen über den Pakete vom Knoten mit kleinstem Zählerwert empfangen wurden

Distance Vector Routing

tausche mit nachbarn info über eigene routing tabelle aus. Generiere periodisch Abstandsvektoren (Ziel, Kosten) aus allen Einträgen und Versendungen an benachbarte Router

Router addieren Kosten der Leitung über die die Einträge empfangen wurden auf die Eingetragenen Kosten auf und prüfen ob sich dadurch kürzere Pfade zu irgendwelchen Zielen in ihrer Routing-Tabelle ergeben.

BGP Border Gateway Protocol

Distance Vector mit kleinen Modifikation (siehe Distance Vector routing)

Tausche keine Abstandsvektoren aus, sondern kompletten Weg zum Ziel

 

Link State Routing

  1. Erkennung der Nachbarn (Hello-Pakete)
  2. Kostenschätzung/Messung (Echo-Pakete)
  3. Erzeuge Link-State Paket (Absender, Sequenznummer, Alter, Liste mit Nachbarn + Kosten)
  4. Verteile Link-State-Paket auf angeschlossenen Netzen (Flooding mit Sequenznummern)
  5. Berechnung von Routing-Einträgen aus empfangen infos

Algorithmus von Dijkstra

  1. mache den Ausgangsknoten zum Arbeitsknoten und markiere ihn als permanent
  2. Betrachte alle nachbarknoten des Arbeitsknoten und berechne Distanz zum Ausgangsknoten. Packe alle Nachbarn mit ihren Distanz in Arbeitsmenge
  3. Wähle menge mit geringster Distanz zu Quelle mache ihn zum Arbeitsknoten und markiere ihn als Permanent goto 2

Sicherungsmechanismen

  • Firewalls
  • Intrusion Detection
  • Authentification
  • Encryption

DES

Blockchiffre: Verschlüssle Blöcke der Länge n = 64 Bit

Länge des Schlüssels k = 64 Bit (Davon nur 56 verwendet, rest ist parität)

 

AES

nachfolger DES mit variablen Schlüssellängen

Algorithmus von Diffie-Hellman

 

  1. Wähle Primzahl p (512 Bit) und g < p (p,g öffentlich)
  2. A wählt zufällig 512 Bit Sa und berechnet Ta = gSa mod p
  3. B wählt zufällig 512 Bit Sb und berechnet Tb = gSb mod p
  4. Sa und Sb sind geheim.
  5. A und B tauschen Ts aus
  6. Schlüssel berechnung durch kAB = TbSa mod p

RSA

  1. Wähle große Primzahlen p,q (geheim)
  2. Berechne n= p*q
  3. Berechne phi(n) = (p-1)*(q-1)
  4. Wähle e (e Teilerfremt mit phi(n))
  5. Finde d mit d*e = 1 mod phi(n)
    1. <e,n> public key
    2. <d,n> private key
  6. Prinzip: xd*e=x1 mod phi(n) mod = x mod n

SSL Handshake

Aushandlung für eine Sitzung

Beinhaltet Master Secret für alle Verbindungen der Sitzung

Aufgaben:

  • Aushandlung d Verschlüsselungsalgo
  • gegenseitiges Auth
  • Schlüsselaustausch

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