CM: Modul 2

Theorien des Wandels

Theorien des Wandels


Joris Steinmann
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über verschiedene Prozesstheorien des organisatorischen Wandels auf Universitätsniveau. Sie behandeln teleologische, dialektische und evolutionäre Ansätze, die den Wandel durch Ziele, Konflikte oder Kombinationen aus Zufall und Selektion erklären. Die Karteikarten eignen sich für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die die Grundlagen und Annahmen dieser Theorien verstehen möchten, um organisatorische Veränderungen besser zu analysieren und zu steuern.
Flashcards
10
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
12.01.2016 / 08.10.2017

Flashcards

Theoretische Grundlagen des Wandels: 4 Prozesstheorien

- Teleologische Prozesstheorien

- Dialektische Prozesstheorien

- Evolutionäre Prozesstheorien

- Lebenszyklus- und Wachstumstheorien

2.2 Teleologische Prozesstheorien: Prozess des Wandels

Zielsetzung --> Ziemimplementierung --> Anpassung der Strategie zur Zielerreichung

2.2 Teleologische Prozesstheorien: Annahmen (5)

- Zielsetzung als "Motor" des Wandels

- Organisation verhält sich wie eine "Maschine"

- Führungselite setzt neue Ziele und steuert die Umsetzung (Entstehung der Ziele selbst nicht erklärt)

- Ressourcen und Umweltbedingungen beschränken die Möglichkeiten zur Zielsetzung und -erreichung

- Ziele werden im Konsens verfolgt (eher unrealistisch)

Fazit Teleologische Prozesstheorien (2)

- nur beschränkt anwendbar in Organisationen, da sie starke Annahmen trifft, wie die Organisation ausgestaltet ist (Konsens, ein Ziel, nicht viele Ziele mit Zielkonflikt)

- passt sehr gut, wenn man an Einzelpersonen/kleine Gruppen denkt
--> Ich kann mich verändern, indem ich mir ein neues Ziel setze

2.3 Dialektische Prozesstheorien - Prozess des Wandels:

These vs. Antithese --> Konflikt zwischen verschiedenen Befürwortern --> Synthese (oder Antithese)

2.3 Dialektische Prozesstheorien: Annahmen (5)

- Widerstreitende Kräfte als "Motor" des Wandels

- Hinter der aktuellen Ordnung (These) stehen Befürworter, welche Befürwortern anderer Ordnungen (Antithese) gegenüber stehen

- Stabilität als Ergebnis ausgeglichener Kräfteverhältnisse. Wandel als Ergebnis veränderter Kräfteverhältnisse.

- Opposition gegen Status quo kann intern oder extern entstehen

- Synthese gitl als erstrebenswert: These und Antithese sind nachrangige Lösungen (Kombination der Vorteile der These und Antithese)

2.4 Evolutionäre Prozesstheorien - Prozess des Wandels:

Massenweise zufällige Variationen --> Selektion (Umwelt als Selektionsmechanismus) --> Beibehaltung (Mechanismen der Perpetuierung selektierter Variationen

2.4 Evolutionäre Prozesstheorien - Annahmen (5)

- "Motor" des Wandels: Kombination aus Zufall und Selektion

- Zufälliges Auftreten neuer Ordnungen bzw. von Ideen neuer Ordnungen (Variation)

- Die Umwelt (Wettbewerb/Gesellschaft) dient als Selektionshorizont für Variation

- Wichtiges Selektionskriterium: Legitimität

- Die Stufe der Beibehaltung bricht den Zyklus von ständiger Variation und Selektion

2.5 Lebenszyklus- und Wachstumstheorien - Annahmen (5)

- Wandel folgt einer vorgegebenen Logik

- Umweltbedingungen beeinflussen das Unternehmen, behindern aber nicht die Entwicklungslogik

Klassifikation der Ansätze

-->

Study