CM: Modul 2
Theorien des Wandels
Theorien des Wandels
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Lernkarten
Theoretische Grundlagen des Wandels: 4 Prozesstheorien
- Teleologische Prozesstheorien
- Dialektische Prozesstheorien
- Evolutionäre Prozesstheorien
- Lebenszyklus- und Wachstumstheorien
2.2 Teleologische Prozesstheorien: Prozess des Wandels
Zielsetzung --> Ziemimplementierung --> Anpassung der Strategie zur Zielerreichung
2.2 Teleologische Prozesstheorien: Annahmen (5)
- Zielsetzung als "Motor" des Wandels
- Organisation verhält sich wie eine "Maschine"
- Führungselite setzt neue Ziele und steuert die Umsetzung (Entstehung der Ziele selbst nicht erklärt)
- Ressourcen und Umweltbedingungen beschränken die Möglichkeiten zur Zielsetzung und -erreichung
- Ziele werden im Konsens verfolgt (eher unrealistisch)
Fazit Teleologische Prozesstheorien (2)
- nur beschränkt anwendbar in Organisationen, da sie starke Annahmen trifft, wie die Organisation ausgestaltet ist (Konsens, ein Ziel, nicht viele Ziele mit Zielkonflikt)
- passt sehr gut, wenn man an Einzelpersonen/kleine Gruppen denkt
--> Ich kann mich verändern, indem ich mir ein neues Ziel setze
2.3 Dialektische Prozesstheorien - Prozess des Wandels:
These vs. Antithese --> Konflikt zwischen verschiedenen Befürwortern --> Synthese (oder Antithese)
2.3 Dialektische Prozesstheorien: Annahmen (5)
- Widerstreitende Kräfte als "Motor" des Wandels
- Hinter der aktuellen Ordnung (These) stehen Befürworter, welche Befürwortern anderer Ordnungen (Antithese) gegenüber stehen
- Stabilität als Ergebnis ausgeglichener Kräfteverhältnisse. Wandel als Ergebnis veränderter Kräfteverhältnisse.
- Opposition gegen Status quo kann intern oder extern entstehen
- Synthese gitl als erstrebenswert: These und Antithese sind nachrangige Lösungen (Kombination der Vorteile der These und Antithese)
2.4 Evolutionäre Prozesstheorien - Prozess des Wandels:
Massenweise zufällige Variationen --> Selektion (Umwelt als Selektionsmechanismus) --> Beibehaltung (Mechanismen der Perpetuierung selektierter Variationen
2.4 Evolutionäre Prozesstheorien - Annahmen (5)
- "Motor" des Wandels: Kombination aus Zufall und Selektion
- Zufälliges Auftreten neuer Ordnungen bzw. von Ideen neuer Ordnungen (Variation)
- Die Umwelt (Wettbewerb/Gesellschaft) dient als Selektionshorizont für Variation
- Wichtiges Selektionskriterium: Legitimität
- Die Stufe der Beibehaltung bricht den Zyklus von ständiger Variation und Selektion
2.5 Lebenszyklus- und Wachstumstheorien - Annahmen (5)
- Wandel folgt einer vorgegebenen Logik
- Umweltbedingungen beeinflussen das Unternehmen, behindern aber nicht die Entwicklungslogik