Chemie Gase, Flüssigkeiten und Festkörper

Vorlesung Allg. Chemie 1 Universität Bern Nach "Chemie"; Charles E. Mortimer, Ulrich Müller, 10. Auflage, Thieme Verlag

Vorlesung Allg. Chemie 1 Universität Bern Nach "Chemie"; Charles E. Mortimer, Ulrich Müller, 10. Auflage, Thieme Verlag


Charlotte Müller
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Eigenschaften und Gesetze von Gasen, Flüssigkeiten und Festkörpern. Sie decken Themen wie die verschiedenen Kristallstrukturen, die Gesetze von Boyle-Mariotte, Charles und Gay-Lussac, sowie die Eigenschaften von Molekülkristallen und Metallen ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Chemie, die ein tiefes Verständnis der physikalischen und chemischen Eigenschaften von Stoffen in verschiedenen Aggregatzuständen erlangen möchten.
Cartes-fiches
45
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Chimie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
09.10.2013 / 27.02.2024

Cartes-fiches

T für ideales Gas

T = 2 U/3NkB

p für ideales Gas

p = 2U/3V

Ideale Gasgleichung

NkBT = pV

oder n*R*T = pV

Boltzmann Konstante

kB = 1.3806 * 10-23J/K

Molare Gaskonstante

R = 8.3145 J/Kmol

R = NA kB

Verhältnis Druck zu Kinetischer Energie (ideale Gase)

p = 2/3 n * NA < EKin > / V

Geschwindigkeit idealer Gase

<v2> = 3 R T / M

M = die Molmasse

Mittlere Stosszahl von H2 bei 1 bar und 298 K

1.4 * 1010 Stösse

Innere Energie idealer Gase

U = 3/2 pV

Mittlere Stosszahl idealer Gase

z = 1.414 N  σ Vm / V

z = 1.414  σ Vmp / kb T

Grössenordnung: 1010 Stösse/s

Mittlere freie Weglänge idealer Gase

   = kB T / 1.414 σ p

Grössenordnung: 10-7m, 1 bar

Kritische Temp. 

Temp, unter welcher ein Stoff ein spezielles Verhalten aufweist. 

Eigenschaften Flüssigkeiten

intermolekulare Kräfte, wobei Ekin = Epot

zufällige Bewegungen (Brownsche Bewegung)

Nahordnung, keine Fernordnung

 

2 Fälle Dipol-Dipol Wechselwirkungen

  • polares Molekül polarisiert unpolares Molekül, Lehrling folgt Master, gleichgerichtet.
  • Unpolare Moleküler polarisieren sich gegenseitig bei Zusammenstoss. Es entsteht ein momentaner Dipol. 

Epot zwischen zwei Molekülen

<E(r)>total, stabilisierend = -Ct / r6

C: Konstante

r: Abstand zwischen 2 Molekülen

Es existiert Gegenkraft <E(r)>abstossend = + c/r12 (sonst würden Moleküle in sich hineinstürzen)

Strukturbildung mittels H-Brücken

  • Nahordnung
  • Kristallstruktur
  • Dimerbildung von Carbonsäuren 
  • Basenpaare in DNA

Eigenart Eiskristall

Leerräume, nehmen gerne Gäste (Clathrate) auf. Charakteristiken der Atmosphäre vor Jahren.

Wann siedet ein Stoff?

Wenn die T soweit erhöht ist, dass sich blasen bilden, deren Druck = dem Umgebungsdruck ist.

Ekin zu Epot in Gasen, Flüssigkeiten und Kristallen

Gase: Ekin >> Epot

Flüssigkeiten: Ekin vergleichbar Epot

Kristalle: Ekin << Epot

Hexagonale Struktur

b) ABAB

c) ABCABC

kubisch primitiv / innenzentriert

a) primitive

b) innenzentriert

London-Kräfte

Auch Dispersionskräfte oder v.d.Waals

Beschreibt die Bewegung der Elektronen (momentane Dipole)

Möglichkeit induzierter Dipole bei Nachbarmolekülen.

Verdampfungsenthalpie

dHv ist die Energie, welche gebraucht wird, um ein Mol einer Substanz zu verdampfen.

Dies ist die notwendige Energie zum Trennen der Moleküle und die Energie zum Ausdehnen des Dampfes. 

molare Kondensationsenthalpe ist gleich mit anderem Vorzeichen

Kritischer Dampfdruck

Druck, oberhalb welchem in einem Gefäss nur noch Gas einer Flüssigkeit ist, fluid genannt.

Gesetz von Charles

Unter konstantem Druck p und konstanter Stoffmenge n ist das Volumen proportional zur Temperatur

Kristallarten (4)

  • Molekülkristalle (Dispersionskräfte, Dipol- und H-Brücken. weich, niedrige Schmelzpunkte (300°C), leiten keinen elektrischen Strom)
  • Metalle  (freie Elektronen (Fermigas)
  • Ketten-, Netz- und Gerüststrukturen (Elektronenpaarbindungen (kovalent))
  • Ionische Kristalle (elektrostatische Coulomb-Wechselwirkungen, hohe Schmelzpunkte, schlechte elektrische Leiter)

 

Gesetz von Boyle-Mariotte

Werden sowohl die Stomenge n, als auch die Temperatur T konstant gehalten, so ist das Produkt aus Druck p und Volumen V konstant.

Gesetz von Charles

Unter konstantem Druck p und konstanter Stomenge n ist das Volumen V proportional zur Temperatur T.  

Gesetz von Gay-Lussac

Unter konstantem Volumen V und konstanter Stomenge n ist der Druck p proportional zur Temperatur T.

Prinzip von Avogadro

Unter konstanter Temperatur T und konstantem Druck p ist das Volumen V proportional zur Stomenge n.

Stoffemengenanteil von einem Stoff A in einem Gasgemisch A B 

x(A) = n(A) / n(A) + n(B)

p(A) =  n(A) / n(A) + n(B) = x(A) * p 

Lennard - Jones Potential

 

U = Epotentiell setzen: U = 1/2 ∑i ∑j E(rij)

Weitere Näherung:

Ei = ∑j E(rij)

U=NEi  Wenn alle Kristalle gleich

Anders: E(rij) = - A r6 + B exp (-αrij)

Zur Kenntnissnahme, ursprüngliche Formel

E(r; i,j)LJ = 4 ε [ ( σ / rij )12 - (σ / rij )6 ] = E(rij)

Warum schmiert Graphit?

Die Kristallstruktur von Graphit besteht aus "Schichten" mit grossen Zwischenräumen, welche "abgeschabt" werden können. 

Gitterpunkt

Punkt, ,wo sich die Struktur wiederholt. 

Muss nicht auf die Lage eines Atoms fallen!!!

Kristallsysteme (kubisch, tetragonal, heganol und trigonal)

  • kubisch (a = b = c; α = β = γ = 90°)
  • tetragonal (a = b, c; α = β = γ = 90°)
  • hexagonal und trigonal (a = b, c; α =β = 90°, γ = 120°)

Kristallstrukturen (orthorhombisch, monoklin, triklin)

  • orthorhombisch (a, b, c; α = γ = 90°, β)
  • monoklin (a, b, c; α = γ = 90°, β)
  • triklin (a, b, c; α, β, γ)

FCC

Kubisch dichteste Packung

Beugungsgleichung von W. L. Bragg

n λ = 2 d sinα

d: Abstand von Gitterebenen an denen Beugung erfolgt.

 λ: Wellenlänge der monochromatischen Strahlung

α: Ein- und Ausfallswinkel der gebündelten Strahlung

n: ganzzahlig, d.h. 1, 2, ...

Abstand von Streuebenen

X / L = tg ( 2 α )

X: Abstand zwischen zwei Reflexen

L: Abstand zum Netz

Miller - Indizes

Ganzzahlige, reziproke Werte von xE, yE, zE

Somit gilt: h = kgV / xE

k = kgV / yE

l = kgV / zE

Étudier