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L. T.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die organische Chemie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Lewis-Säuren und -Basen, Bindungen, Gruppenunterschiede und Reaktionen, einschließlich Substitutions- und Eliminierungsreaktionen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Chemie, die ihr Verständnis von organischen Molekülen, deren Strukturen und Reaktionen vertiefen möchten.
Cartes-fiches
52
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Chimie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
07.02.2016 / 27.04.2023

Cartes-fiches

Elektrophiler Angriff vs. nukleophiler Angriff: Unterschiede?

Unterschied klar, wenn man Lewis-S/B versteht:

  • Lewis-Basen sind é-Donatoren, sie werden von positiven Ladungen (Nukleus) angezogen
    • Nukleophiler Angriff
  • Lewis-Säuren sind é-Akzeptoren, sie werden von negativen Ladungen (Elektronen) angezogen
    • Elektrophiler Angriff

Welche Aussage stimmt?

Protisch: Funktionelle Gruppe, die H+ abspalten kann (z.B. COOH, COH)
Aprotisch: kann keine Protonen abspalten
 

Nicht aromatische Moleküle sind?

aliphatisch.

Aliphatische Moleküle können auch cyclisch sein, erfüllen dann die Hückelregel aber nicht!

Hydroxylgruppe?

-OH (polar)

Beispiele für Lewis-Säuren (=Nukleophile)

a) geladen
b) ungeladen

a) OH- , RH-, HS-, I-
b) H2O, R-OH, R-NH2, R2-NH

Reaktionen von Alkanen

Homolytische Spaltung: kovalente Bindung wir durch äusseren Einfluss gespalten

Heterolytische Spaltung: Aufbrechen kovalenten Bindung, wobei é allesamt bei einem Partner verbleiben

Carboxylgruppe?

-COOH

C-C Bindung

Typische Reaktionen der Alkene (sind zwei)

Tipp

  • Bildung
  • Addition

Bildung:
Eliminierungsreaktionen: Abspalten von Atomen, wobei Produkt sich schlussendlich durch Doppelbindung von Edukt unterscheidet

  • Dehydratisierung (auch Dehydrierung): Abspalten von Wasser, entstehung von Doppelbindungen --> Alkene
  • Dehydratisierung mithilfe von Säuren: H+-Abgabe spaltet -OH vom Kohlenwasserstoff ab, H++ OH- → H2O

Addition: Ein Alken (C=C) wird durch Aufnahme eines Halogenids zum Halogenalkan (C-CX). Typisch für Alkene.

  • Additionsreaktion

Substitutionsreaktion

H-Atom wird durch ein anderes Atom bzw. Atomgruppe ersetzt.

Hückel-Regel?

4n+2 é in π-Orbitalen

n= Anzahl geschlossene Ringe

Notwendigkeit zur Bildung aromatischer Verbindungen

Bsp: Benzol
n= 1, 4n+2 = 6

Substitutionsreaktion bei Alkenen und Alkinen verlaufen typischerweise über

Arene leiten sich von ... ab?

leiten sich vom Benzol ab.

Substitutionsreaktion bei Alkanen verlaufen typischerweise über

Konformationsspannung Ethan

a) H-H
b) H-CH3
c) CH3-CH3

in kJ/mol

a) 4
b) 6
c) 12

Unterschied Glukose Fruktose?

Ketongruppe (C=O) anders positioniert

Worauf deutet "Thio" allgemein hin?

Zeiche ein:

  • Thioether
  • Thiol

 

Thiol: Sauerstoff wurde durch Schwefel-Atom ersetzt.

Thioether: R-S-R
Thiol: R-S-OH

Weiterhin zu beachten: Thiole sind allgemein saurer als analoge ROH oder ROR Verbindungen, weil ihre Bindungen weniger stark polar ausgeprägt sind.

Carbonylgruppe?

-C=O (Wenn R1 und R2 organische Reste [z.B. CH3] sind, spricht man auch von Ketonen)

Konsitutionsisomerie versus Konformationsisomerie, was ist der Unterschied?

Konformationsisomere: C-C unterschiedlich verdreht, jedoch glich positioniert

Konstitutionsisomere: alle Moleküle mit derselben Summenformel, die sich aber in ihrem strukturellen Aufbau unterscheiden. (Doccheck) ⇒ je länger das Molekül, desto mehr Konstitutionsisomere

Aminogruppe?

-NH2

Methylgruppe?

-CH3

Phosphatgruppe?

PO32-

C-C Dreifachbindung

Konformationsisomere

  • verdeckt/gestaffelt Formation
  • Konformationsspannung: Spannung zwischen identischen Atomen, die einander ekliptisch sind
  • Beispiele:
    • n-Butan
    • Ethan

 

Worauf deutet "Amin" allgemein hin?

Beispiel eines Amines?

Molekül mit Aminogruppe NH2 (Endständig)

oder: N-Atom in Molekül eingebaut --> primäre, sekundäre und tertiäre Amine

Beispiel:

  • Ammoniak: NH3
  • Dimethylamin: H3C-NH-CH3
  • Pyridin

Tautomerie

Definition?

Beispiel?

Spezielle Form der Konformationsisomerie.

Tautomere sind Isomere, die durch die Wanderung einzelner Atome oder Atomgruppen schnell ineinander übergehen. Tautomerie-Isomere stehen im chemischen Gleichgewicht

Heterolytische Spaltung?

  • Aufbrechen kov. Bindung
  • Elektronen ungleich vertielt nach Spaltung → Anion + Kation ⇒ Kation = Carbokation
  • Reaktion der Alkane

Ortho, metha und para-Position?

Ortho neben C1, para um 180° davon versetzt. Metha zwischen ortho und para.

Allg. Formel Alken

CnH2n

Der pKs von Kohlenwasserstoffen nimmt von sp- zu sp3-Hybridisierung ...?

nimmt zu:

H-C≡C-H gibt seine H-Atome sehr schnell ab, R-C-H3 eher nicht.

Allg. Formel Alkin

CnH2n-2

Enantiomere sind?

  • Konfigurationsisomere (gleiche Summenformel)
  • Spiegelverkehrt, durch Drehung von C-C-Bindungen nicht ineinander überführbar
    • (S)- und (R)-Milchsäure

Mechanismus SN1

  • v = k [Substrat] (hier nur ein Stoff, der v bestimmt, deswegen SN1)
  • Annäherung Nukleophil ⇔ zentrales C-Atom durch grosse R-Gruppen unmöglich (sonst würde SN2 stattfinden)
  • zwei Teilschritte
    • Bildung Carbokation (langsam)
    • Addition des Nukleophils:  (schnell)
  • Entstehung Enantiomeren

Ether-Gruppe?

Synthese?

symmetrisch (R=R')

asymmetrisch (R≠R')

Synthese mithilfe Alkoholen, unter Abspaltung von Wasser
ROH + R'OH --> ROR' (50%) + ROR (25%) + R'OR' (25%)

Wie heisst dieses Molekül?

Glukose

Wasserstoffperoxid (H2O2)

Welche Aussage stimmt? (mehrere möglich)

Eliminierungsreaktionen

Welche Typen gibt es und wie charakterisieren sie sich?

E1: v= k [Substrat]

  • Zwei Teilschritte
    • Abspaltung eines Halogenides
    • Abspaltung Protons
  • Reaktionenthalpie-Graphik : zwei Maxima, die Delle dazwischen entspricht der Bildung der stabilen tertiären Carbokationen.

E2: v=k [Substrat] [angreifende Base]

  • bimolekulär: Lewis-Base spaltet Proton ab (in E1 spaltet es sich von selbst ab)
  • direkt, keine Zwischenschritte (vermutlich auch schneller als E1)
  • Reaktionenthalpie-Graphik : ein einziges Maximum, es entpricht der Elimination

Ethanol

Summenformel, Lewis?

C2H6O

Peroxy-Gruppe?

-O-O-

zu beachten:

  • Seltene Oxidationszahl des Sauerstoffes: O-II
  • Heftige Reaktion mit Wasser, explosionsgefahr.

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