Chemie

Chemie Klausur 1

Chemie Klausur 1


Peter Meter
Diese Karteikarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Chemie, insbesondere in die Struktur und Wechselwirkung von Atomen, Molekülen und Substanzen. Sie behandeln Themen wie Elektronen, Bindungen, Säuren, Basen und chemische Gleichgewichte, wobei Beispiele wie H2O und verschiedene Säuren verdeutlicht werden. Ideal für Schüler, die die Grundlagen der Chemie verstehen und anwenden möchten, um chemische Reaktionen und Eigenschaften von Stoffen besser zu begreifen.
Karten
68
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Chemie
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
20.10.2013 / 20.10.2013

Cartes-fiches

Ionenbindung

Die Bindung ist eine elektrostatische Wechselwirkung (Anziehungskraft) zw. entgegen geladene Ionen (Na + und Cl - z.B.) Beide Ionen besitzen eine Edelgaskonfig.

Dative(kordinative) Bindungen

Beide Elektronen des Bindungselektronpaares stammen von einem Atom. :NH3 + Hplus = NH4plus

Koordinationszahl eines Komplexes

Die Koordinationszahl gibt an, mit wie vielen einzelnen Liganden sich ein Zentralteilchen umgibt. Abhängig von der Koordinationszahl ordnen sich die Liganden in bestimmten Anordnungen um das Zentrum. KZ 2: ein linearer Komplex, z. B. [AuCl2]? KZ 3: eine trigonal-planare oder eine trigonal-aplanare Struktur KZ 4: ein Tetraeder oder eine quadratisch-planare Struktur

Kovalente Bindung

Die kovalente Bindung kommt durch ein oder mehreren gemeinsamen Elektronenpaaren zustande.

Pauli Prinzip

Kein Elektron eines Atoms stimmt in allen vier Quantenzahlen mit einem Anderen überein.

Massenwirkungsgesetz

beschreibt das Verhältnis der Aktivitäten der Produkte und der Edukte einer (chemischen) Reaktion im chemischen Gleichgewicht. aA +bB = cC + dD; [B]/[A]=K

Elektronenaffinität

Die Energie, die bei der Aufnahme eines Elektrons durch ein Atom im Gaszustand umgesetzt wird.

Fällungsreaktion

Abscheidung eines gelösten Stoffes als Feststoff durch Zusatz geeigneter Substanzen. Die Fällung von Bleisulfatniederschlag aus Bleisalzlösung: S2- + Pb2+ + 2NO3- = PbS (fällt aus) + 2NO3-

Londonsche Dispersionskräaft

Wechselwirkung zw. zwei induzierten Dipolen. Durch Fluktuationen in der Elektronendichteverteilung eines unpolaren Moleküls wird ein kurzlebiger Diopol erzeugt, der in einem zweiten Molekül einen Dipol induziert. Durch die Wechselwirkung (Anziehung) der beiden Dipole wird die potentielle Energie des Molekülpaar verringert. z.B. Festes Iod, verflüssigtes Helium, flüssiger Tetrachlorkohlenstoff, flüssiges Benzin

Dipolmolekül

bei apolaren oder linearen Molekülen keine Diopol bildung, nur polare kovalente Tetraedischen Molekülen. H2O und NH3. Ursache: Dipolmement sind Vektoren. Bei einer bestimmten Geometrie des Moleküls ( z.B. linear Struktur ) können sich die Vektoren auslöschen. Somit bestimmt die Polarität der Bindungen und die Geometrie den dipol Charakter eines Moleküls.

Wasserstoffbrückenbindung

starke Wechselwirkung zw. bestimmten H-haltigen Molekülen. Voraussetzung: das Atom wo das H bindet muss, sehr elektronegatives, kleinen Atomradius und ein freies Elektronenpaar besitzen. z.B. F, O und N (DNA Basenpaare). Die Wasserstoffbrücke ist eine Wechselwirkung zw. dem Elektronenpaar des elektronegativen Atoms und dem H des anderen Moleküls

Dipol-Dipol Wechselwirkung

Kräfte zwischen Molekülen, die jeweils ein permanentes Dipolmoment besitzen. ( HCl---HCl)

Zustandsgröße

In der Thermodynamik erfolgt die eindeutige Beschreibung des aktuellen Zustands eines Systems u.a. mittels der Zustandsgrößen. Druck p, Temperatur T, Volumen V, Stoffmenge n, Dichte q, innere Energie U, Enthalpie Hund Entropie S. Diese Zustandsgrößen sind konstant wenn sich ein System im thermodynamischen Gleichgewicht befindet

Allgemeine Gasgleichung

p*V=n*R*T

Tripelpunkt eines Phasendiagrammes

der Zustand, beschrieben durch Druck und Temp., an dem drei Phasen eines Stoffes im Gleichgewicht sind.

Kritischer Punkt eines Phasendiagrammes

thermodynamischer Zustand eines Stoffes, der sich durch Angleichen der Dichten von flüssiger und Gasphase kennzeichnet. Die Unterschiede zwischen beiden Aggregatzuständen hören an diesem Punkt auf zu existieren.

Gefriertrocknung

Eine Art von Sublimation, von Fest zu gasförmig zu werden ohne dabei die Phase Flüssig zu durchqueren.

Löslichkeitsprodukt

Aus dem Massenwirkungsgesetz abgeleitet, wir durch das Produkt der Konzentrationen der Ionen in einer gesättigten Salzlösung beschrieben

Henry Dalton Gesetz

Metallische beschreibung der löslichkeit von Gasen in einer Flüssigkeit. Die Löslichkeit ist bei gegebener Temperatur proportional dem Partialdruck des betrachteten Gases

Nernstsche Verteilungskoeffizient

Das Verhältnis der Konzentrationen einer Substanz zwischen zwei verschiedenen Phasen wird durch den Nernstschen Verteilungssatz beschrieben: [A1]/[A2] = K. [A]1 bezeichnet dabei die Konzentration der Substanz A in der Oberphase, [A]2 die Konzentration in der Unterphase. Ist K > 1, reichert sich die gelöste Substanz in der Oberphase an, ist K < 1, in der Unterphase. In unserem Beispiel zeigt die intensivere Färbung in der Unterphase ein K < 1 an.

Stoffmengenkonzentration

Definiert als Quotient aus der Stoffmenge n und dem Volumen V in Liter c = n/V

Ionisches Hydrid

Ionische Bindung eines negativ gelandenen Hydriden (H^-) mit einem positiv geladenen Metallion. (salzartige Hydride) Beispiel: NaH (Natriumhydrid)

Kovalentes Hydrid

Hierbei handelt es sich um Wasserstoffverbindungen mit den Halbmetallen und Nichtmetallen der 3.–7. Hauptgruppe.

Säureanhydrid

Säureanhydrid + H2o ergibt Säure, Beispiel So2 + H2o ergit H2so3

Basenanhydrid

Basenanhydrid + H2o ergibt eine Base, Beispiel Na2o + H2o ergibt 2 NaOH

Edelgase

Keine freien Valenzelektronen und deshalb Reaktionsträge, Edelgaskonfiguration

Übergangsmettale

D-Block, haben mehrere freie Valenzelektronen somit Reaktionsfreudig

Halogenelement (7. Hauptgruppe)

Gemeinsames Merkmal der Halogene ist ihre Elektronenkonfiguration. Es fehlt jeweils ein Elektron um eine Edelgaskonfiguration zu erreichen. Daher hohe Tendenz ein Elektron aufzunehmen (Anion) und wirken daher oxidierend (Elektronenaufnahme). Beispiele sind F, Cl, Br, I

Alkalimetalle (1. Hauptgruppe)

Besitzen in ihrer Valenzelektronenschale nur ein einzelnes Elektron. Wasserstoff ist kein Alkalimetall, da er keine metallischen Eigenschaften aufweist. Tendieren dazu ihr Valenzelektron abzugeben um die Edelgaskonfiguration zu erreichen (Kation), Li, Na, K, Rb

Erdalkalimetalle (2. Hauptgruppe)

Elemente der 2. Hauptgruppe, besitzen 2 Valenzelektronen. Tendieren zur Abgabe dieser Elektronen um eine Edelgaskonfiguration zu erreichen (Kation). Mg, Ca, Sr, Ba

Amalgam

Ist eine Legierung des Quecksilbers (Hg). Amalgame mit hohem Quecksilberanteil sind oft schon, genauso wie Quecksilber selbst, bei Raumtemperatur flüssig

Elektrolyte

Elektrolyte sind geschmolzene oder gelöste Substanzen (vor allem Salze), die im elektrischen Feld dissoziieren (Elektrolyse). Dabei werden die positiv geladenen Kationen von der negativ geladenen Kathode und die negativ geladenen Anionen von der Anode angezogen. Starke Elektrolyte: werden vollständig in Ionen gespalten wenn sie gelöst werden. Bsp: Kochsalz. Schwache Elektrolyte: werden nur zum Teil in Lösung dissoziieren. Bsp: Essigsäure

Ideales Gas

Ist eine idealisierte Modellvorstellung von Gasen. Eine Vielzahl an Teilchen bewegen sich ungeordnet um Raum. Als Wechselwirkungen treten nur Stöße der Teilchen untereinander (elastischer Stoß, kinetische Energie bleibt erhalten) und mit den Wänden auf.

Reales Gas

realistisches Gegenstück zum idealen Gas. Reale Gase haben eine Ausdehnung und können über elastische Stöße hinaus miteinander wechselwirken (z.B. Van der Waals Kräfte)

Atombindung (auch kovalente Bindung)

Tritt vor allem bei Nicht-Metallen auf, jeder Partner steuert dabei 1 freies Elektronenpaar zu einer gemeinsamen Bindung bei. Die Bindung selber entsteht durch Überlappen von bindenden Elektronenorbitalen. CH4, CO2, H2O

Ionisierungsenergie

ist die Energie, die benötigt wird, um ein Atom oder Molekül zu ionisieren, d. h. um ein Elektron vom Atom oder Molekül zu trennen. Sie kann durch Strahlung, eine hohe Temperatur des Materials oder chemisch geliefert werden

Ordnungszahl

Die Ordnungszahl im Periodensystem wird durch die Anzahl der Protonen im Kern bestimmt

Massenzahl

Die Massenzahl ergibt sich aus der Addition der relativen Atommassen der Protonen und Neutronen (Bsp: O=16). A = Z + N (Z: Protonenzahl, N: Neutronenzahl)

Mol und molare Masse

1 Mol enthält 6*10^23 Teilchen (Avogadrokonstante). Molare Masse gibt an, wieviel 1 Mol eines Stoffes wiegt (in Gramm)

Fällungsreaktion

Abscheidung eines gelösten Stoffes als Feststoff durch Zusatz geeigneter Substanzen Z.B. Bildung schwer löslicher Salze durch Zugabe geeigneter Ionen. Beispiel: Kochsalzlösung + Silbernitrat ergibt einen weißen Niederschlag NaCl + AgNO3 --> NaNO3 + AgCl (fällt aus)

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