Chemie

Pasarelle

Pasarelle

Giuseppe Del Vecchio
Study

Giuseppe Del Vecchio
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Chemie für die Mittelschule. Sie konzentrieren sich auf Reaktionen, Säuren, Basen, Ionen und Lösungen, wobei auch Konzepte wie Protonenübertragung, Gleichgewichtszustände und die Berechnung von Konzentrationen behandelt werden. Ideal für Schüler, die ihr Verständnis der chemischen Grundlagen vertiefen und sich auf Prüfungen vorbereiten möchten.
Flashcards
63
Students
4
Language
German
Category
Chemistry
Created / Updated
19.02.2013 / 22.07.2025

Lernkarten

äquivalent

Gleichwertig' sind Portionen von Säuren und Basen, welche die gleiche Zahl von H+ bzw. OH- liefern.

Autoprotolyse

Selbstprotolyse': Das Proton wird von einem Teilchen auf ein gleichartiges übertragen. Bei Wasser führt dies zur Bildung von Oxonium- und Hydroxid-Ionen. …

Basen

Basen reagieren in wässrigen Lösungen alkalisch, weil sie die Konzentration der OH- -Ionen erhöhen. Sie lassen sich mit einem Indikator nachweisen und neutralisieren Säuren. Nach Brönsted sind Basen Protonenempfänger. Basen haben mindestens ein freies Elektronenpaar, mit dem sie ein Proton binden können. Die meisten Basen sind Anionen (OH-, O 2-, S 2-, PO4 3-).

Basenstärke

Die Neigung zur Aufnahme eines Protons ist eine Stoffeigenschaft. Sie wird gemessen am Anteil der Teilchen, die ein H+ vom Wasser aufnehmen. Als Maß dient die Basenkonstante. Starke Basen haben eine große Basenkonstante, sie stehen in der Säure-Base-Reihe unten. Die Base A- ist umso stärker, je schwächer die korrespondierende Säure HA ist.

basisch

Eigenschaft eines Teilchens (Base), ein Proton aufzunehmen.

basische Oxide

Metalloxide reagieren basisch, weil das Oxid-Ion eine starke Base ist.

basische Salze

Salze schwacher Säuren reagieren alkalisch, weil ihre Anionen starke Basen sind (korrespondierende Basen schwacher Säuren sind stark).

Brönsted-Säure, -Base

Funktionelle Definition der Säure als Protonenspender und der Base als Protonenempfänger.

Carbonsäuren

Die Moleküle der organischen Carbonsäuren enthalten mindestens eine -COOH-Gruppe. Aus dieser kann das H als H+ abgespalten werden.

Dissoziation

Aufspaltung. Bei Säuren in H+ und Säurerest: HA --> H+ + A-

heterolytisch

Trennung einer Bindung, bei der ein Partner alle gemeinsamen Elektronen erhält, führt zur Bildung von Ionen.

Indikatoren

Indikatoren (HIn) sind schwache Säuren, deren korrespondierende Base (In-) eine andere Farbe hat. Die Farbe der Indikatorlösung ist bestimmt durch das Mengenverhältnis von HIn und In-, dieses steigt mit sinkendem pH-Wert.

Kalilauge

Lösung von Kaliumhydroxid (KOH)

Kalkwasser

Lösung von Calciumhydroxid [Ca(OH)2, gelöschter Kalk]

korrespondierende Säure-Base-Paare

Aus der Säure HA entsteht durch Abgabe eines H+ die korrespondierende Base A-. Aus der Base B- wird durch Aufnahme eines H+ die korrespondierende Säure HB, korrespondierende Paare sind z.B.: HCl/Cl-, H2SO4/HSO4-, H3O+/H2O. An einer Protolyse nehmen zwei korrespondierende Säure-Base-Paare teil. … Die Base ist umso stärker, je schwächer ihre korrespondierende Säure ist.

Lauge

--> alkalische Lösung, wichtige Beispiele: Natronlauge, Kalilauge

mehrprotonig

Moleküle mehrprotoniger Säuren können mehrere Protonen abgeben. Die Abgabe erfolgt stufenweise. Die Säurestärke nimmt mit jedem abgegebenen Proton ab.

Natronlauge

Lösung von Natriumhydroxid (NaOH)

Neutral

Lösungen mit pH 7 sind neutral, es gilt: c(H3O+) = c(OH-) = 10^-7 mol/L

Neutrale Salze

Salze, deren Ionen keine messbare Änderung des pH-Wertes verursachen, weil ihre Basen- oder Säurestärke nicht wesentlich größer ist als die des Wassers.

Neutralisation

Eine saure Lösung reagiert mit einer Lauge zu einem Salz und Wasser. Dabei reagieren Oxonium- und Hydroxid-Ionen zu Wasser: H3O+ + OH- --> 2 H2O

vollständige Neutralisation

Lösungen mit äquivalenten Mengen von Säuren und Hydroxiden neutralisieren sich vollständig, weil sie gleiche Mengen H3O+ Ionen und OH- Ionen enthalten.

unvollständige Neutralisation

Sind die Stoffmengen der Säure und des Hydroxids nicht äquivalent, ist die Neutralisation unvollständig. Bei der unvollständigen Neutralisation mehrprotoniger Säuren entstehen 'Hydrogen…'-Salze, ihre Säurereste sind Ampholyte, z.B.: H2SO4 + NaOH --> H2O + NaHSO4

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