HS15


Lucas Sigrist
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über Change Management auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie organisatorisches Lernen, Führung, Kommunikation, und Anreizsysteme ab, wobei der Fokus auf der Verbesserung und Veränderung von Organisationen liegt. Besonders nützlich für Studierende und Führungskräfte, die verstehen möchten, wie man Wandlungsprozesse effektiv gestaltet und Mitarbeiter motiviert.
Flashcards
57
Students
6
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
12.12.2015 / 30.09.2025

Flashcards

Eisbergmodell des Wandels beihnaltet drei Managementaufgaben:

Management von Sachfragen

Management von Bewusstseinslagen

Einflussmanagement

Management 
  von 
  Sachfragen: 
 

  Information und Kommunikation stehen im Mittelpunkt. 
 

Ziele des Managements von Sachfragen:

Ziele: 

− Realistische Beurteilung des Status quo

− Abbau von Skepsis und Unsicherheit

− Klarheit über die Konsequenzen der Veränderung

− Abbau von Furcht und Angst

Einflussmanagement: 
  

Die Sachänderungen bewirken Änderungen der Anreiz-‐Beitrags-Konstellation. Deren «Salden» sind nun so zu gestalten, dass sich möglichst die beabsichtigte
Verhaltensänderung einstellt.

Ziele des Einflussmanagements:

Abbau von Verweigerungshaltungen

− Erhöhung der Bereitschaft Nachteile hinzunehmen

− Höhere Bereitschaft, Risiken zu übernehmen

− Freude über erreichbare Fortschritte und Verbesserungen

− Aktives Engagement im Wandlungsprozess

− Höhere Bereitschaft, Chancen zu nutzen

Management von Bewusstseinslagen: 
 

Nachhaltigkeit  fundamentaler  Veränderungen  wird  neu   erreicht,  wenn  sich  bei  den  Betroffenen  auch  Sichtweisen  und  Einstellungen  ändern

Ergebnis von transaktionaler Führung:

Dinge richtig tun (Effizienz)

Ergebnis von transformatorischer Führung:

die richtigen Dinge tun (Effektivität)

Aufgaben des Management

Termin und Kostenplanung

Organisation und Stellenbesetzung

Controlling und Problemlösung

Aufgaben des Leadership:

Richtung vorgeben

Ausrichtung der MA

Motivation und Inspiration

Am Anfang des Wandelprozesses brauch es vor allem ..... .

Rollen der transformatorischen Führung:

Visionär

Problemlöser

Coach

Authentisches Vorbild

Merkmale und Verhaltensweisen transformatorischer Führungskräfte:

Zielgerichtetheit

Willenskraft

Emotionale Intelligenz

Die zwei wichtigsten Erwartungen an Führungskräfte nach Capgemini:

Typen von Promotoren nach Stübinger:

Fachpromotoren

Prozesspromotoren

Machtpromotoren

Beiträge des Machtpromotors

Freigabe von Ressourcen

Zielbildung

Sicherung des strategischen Fit

Überwindung von Opposition

Anpoassung des organ. Rahmens

Beiträge des Prozesspromotors

Test auf Betroffensein

Problemdefinition

Bestimmung von Teilprozessen, Reihenfolgen und Terminin

Koordination der Teilprozesse

Konfliktmgmt

Motivation,Erklärung, Instruktion und Werbung

Beiträge des Fachpromotors

 

Alternativengenerierung

Lösungssuche

Eigentliche Problemlösung

Beendung der Entwiclung

Realisierung

Ursachen von Führungs- und Machtdefiziten

Transformationsphasen   erfordern   andere   Qualitäten   als   die   «Normalphasen»   der    Unternehmensentwicklung

> Bandbreite   der   Anforderungen   ist   zu   gross   und   wird   vom   Top-‐Management   nicht    ausreichend   abgedeckt

> Der   neue   Kurs   ist   deshalb   nötig,   weil   sich   der   alte   als   falsch   erwiesen   hat.   Das   Top-‐ Management   steht   für   den   alten   Kurs,   ihm   wird   nicht   das   nötige   Vertrauen    entgegengebracht.

> Unternehmensspitze   ist   gespalten   in   Promotoren   und   Opponenten,   die   sich    gegenseitig   blockieren

> Die   Unternehmensspitze   ist   sich   zwar   einig,   aber   insgesamt   zu   schwach.

Vier Problemlösevorschläge zur Beseitigung von Führungs- und Machtdefiziten:

Wechsel des Topmanagements

Managementbezogene Personalentwicklung

Komplementäre Besetzung des Top-Management

Einsatz externer Berater

Anforderungen an die Mgmtentwicklung:

− Aktive   Einbindung   der   Beteiligten   in   die   Konzeptentwicklung

− Angemessener   zeitlicher   Umfang − Kooperation   mit   renommierten   Fakultäten

− Gründlicher   Einblick   in   konkrete   Managementerfolge

− Exklusivität   für   das   Top-‐Management

− Praxis-‐ und   topmanagementerfahrene   Dozenten

Kernaussagen der Anreiz-Beitrags-Theorie:

Eine   Organisation   ist   ein   System   von   handelnden   Personen    (Organisationsteilnehmern),   die   in   wechselseitiger   Abhängigkeit   stehen,   z.B.    Mitarbeiter   und   Vorgesetzte.

> Die   Teilnehmer   (z.B.   Mitarbeiter)   empfangen   von   der   Organisation   monetäre   und    nicht-‐monetäre   Anreize   (z.B.   Gehalt,   Dienstwagen)   und   leisten   im   Gegenzug    bestimmte   Beiträge   (z.B.   Arbeitsleistung).

> Die   geleisteten   Beiträge   werden   in   der   Organisation   zu   Anreizen   für   die    Organisationsteilnehmer   umgewandelt.

> Die   Organisationsteilnehmer   streben   nach   einem   Anreiz-‐Beitrags-‐Gleichgewicht.   Sie    leisten   demgemäss   nur   so   lange   Beiträge,   wie   die   gewährten   Anreize   mindestens   den    geleisteten   Beiträgen   entsprechen.

> Die   Organisation   kann   ihren   Bestand   erhalten,   wenn   aufgrund   der   geleisteten    Beiträge   den   Teilnehmern   und   insbesondere   den   Mitarbeitern   so   viele   Anreize    gewährt   werden,   dass   diese   auch   weiterhin   bereit   sind,   die   nötigen   Beiträge   zu    leisten.

Ganzheitlicher Mobilisierungs-Mix besteht aus:

Wirkung auf das können (Wandlungsfähigkeit) und Wirkung auf das Wollen (Wandlungsbereitschaft)

Direkte Ziele eines Anreizsystems:

Verhaltenssteuerung:

Belohnung erwünschten Verhaltens

Bestrafung von Fehlverhalten

Indirekte Ziele eines Anreizsystems:

 

Einstellungsänderung:

Signalwirkung

Symbolisches Mgmt

Anforderungen an ein Anreizsystem

Ziel- und Leistungsorientierung, leisungsfähiges Beurteilungssystem, Flexibilität, Stimmigkeit, Transparenz, Attraktivität, Effizienz, Finanzierbarkeit

Was ist Partizipation?

Beteiligung der Betroffenen am Veränderungsprozess

Partizipation erreicht:

Die Erhöhung der Motivation der Beteiligten

Die Verringerung von Widerständen

Herstellung einer gleichen Wissensbasis

Nutzung dezentralen Wissens

Voraussetzung wirksamer Personalentwicklung:

Proaktivität

Nachhaltigkeit

Individualität

Personalentwicklung im Changemanagement:

On the Job und Off the Job

On the Job:

Job Rotation

Multiple Management

Mentoring,Coaching

Off the Job:

Seminare, Schulungen

E-LEarning

Blended Learning

Der Erfolg der Personalreduktionsinitiative hängt im wesentlichen davon ab, dass

a) von richtigen Personen trennen

b)wichtige Personen halten

c) Motiavion der MA halten

Wichtige Aspekte des Trennungsmgmt:

Trennungsgespräch ist Chefsache

Offen und ehrlich kommunizieren

Mit dem Verlierer zuerst sprechen

Spielregeln vereinbaren und halten

Persönliche Wertschätzung vermitteln

Was ist ein Wandlungsprojekt?

Ein   Wandlungsprogrammist   eine   Gesamtheit   abgestimmter   Wandlungsprojekte,   die    auf   ein   gemeinsames   Ziel   ausgerichtet   und   arbeitsteilig   durchzuführen   sind.

Was sind Projekte

Projektesind   Vorhaben   mit   definiertem   Anfang   und   Abschluss,   die   durch   die    Merkmale   zeitliche   Befristung,   Einmaligkeit,   Komplexität   und   Neuartigkeit    gekennzeichnet   sind   und   einen   interdisziplinären   Querschnittscharakter   aufweisen.

Was ist Programmmanagement?

Programm-‐Management   ist   ein   zeitlich   nicht   befristetes   Führungskonzept   für   eine    Mehrzahl   zu   integrierender   Projekte,   die   gemeinsam   die   Veränderung   der    strategischen   Ausrichtung   ermöglichen.

Kriterien für Projektziele:

Strategieverträglichkeit

Realisierbarkeit

Vollständigkei

Widerspruchsfreiheit

Relevanz

Strategische Projektwahl: Projektnutzen hoch und Umsetzungsdauer lang

Strategic Win

Strategische Projektwahl: Projektnutzen gering und Umsetzungsdauer kurz

Potential Quickwin

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