SAFS


Benjamin Signer
Diese Lernkarten behandeln das Thema Cardio-Training und richtet sich an Personen, die ihre körperliche Fitness verbessern möchten. Die Karteikarten decken Themen wie den Blutkreislauf, die Sauerstoffaufnahme, die Energiebereitstellung und verschiedene Belastungstests ab. Sie bieten detaillierte Erklärungen zu Prozessen wie der äußeren und inneren Atmung, dem Citratzyklus und dem Abbau von Glukose. Zudem werden verschiedene Tests wie der Astrand-Test, der Cooper-Test und der Walking-Test erläutert, die zur Messung der aeroben Ausdauerfähigkeit und der körperlichen Leistungsfähigkeit dienen. Diese Lernkarten sind ideal für Sportbegeisterte, Trainer und medizinisches Personal, die ihr Wissen über Herz-Kreislauf-System und körperliche Belastung vertiefen möchten.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
69
Langue
Allemand
Catégorie
Sport
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
26.08.2014 / 02.12.2023

Cartes-fiches

Was ist die Funktion der Blutplättchen?

Sie sind die kleinsten Zellen des Blutes. Sie werden in besonderen Zellen des Knochenmarks und in den Lymphorganen gebildet.

Wenn wir uns verletzen und Blut aus der Wunde fliesst, bildet sich bald eine Kruste, und die Blutung hört auf. Sobald Blut aus der Wunde tritt, platzen die Blutplättchen. Dadurch wir ein Stoff frei, der das flüssige Vorfibrin des Blutplasmas in faserige Eiweissfäden verwandelt, in denen sich rote und weisse Blutkörperchen, verfangen. -->Die Wunde wird geschlossen und die Blutung gestillt. Das nennt man Blutgerinnung.

Was ist die Funktion vom Blutplasma?

Es setzt sich aus Vorfibrin und Blutserum zusammen.

Serum transportiert Nährstoffe, Abfallstoffe , Kohlendioxid, Abwehrstoffe und Hormone.

Vorfibrin bildet bei der Gerinnung Fibrin (flüssiges Eiweiss wird beim kochen fest).

Skizziere den Aufbau des Herzens!

S. 28 Fachwissen

Erkläre den Arbeitsvorgan eines Herzschlages:

  1. Muskulatur der Kammer erschlafft, Vorhöfe ziehen sich zusammen. Blut strömt in die Herzkammern.
  2. Muskulatur der Kammern zieht sich zusammen. Blut wird in die Arterien gepresst.
  3. Muskulatur der Vorhöfe erschlafft, Vorhöfe werden mit Blut gefüllt.
  4. Muskulatur erholt sich nach jedem Schlag während 0.15 Sek.

Was bezeichnet das Schlagvolumen?

Die Menge Blut, die bei jeder Kontraktion der linken Herzkammer in die Blutbahn ausgeworfen wird.

Was ist das HMV?

Das Herzminutenvolumen ist die Menge Blut, die pro Zeiteinheit in die Blutbahn ausgeworfen wird.

Blutmenge = HF x SV/min = HMV

Nenne die wichtigsten Wege im Blutkreislauf:

Der Herzmuskel wird durch die Kranzgefässe mit arteriellem Blut versorgt.

Das Gehirn muss ständig durchblutet sein. Schon ein Unterbruch in der Sauerstoffzufuhr von 2-3 Minuten hat schwere Schädigungen zur Folge.

Die Muskeln erhalten mehr Blut wenn sie tätig sind, weniger, wenn sie ruhen.

Der Darm gibt Traubenzucker und Aminosäuren ans Blut ab, welches diese Stoffe durch die Pfortader in die Leber bringt und anschl. an alle Körperzellen verteilt.

Die Leber macht Giftstoffe unschädlich und hält einen Teil des Zuckers zurück. Zuckergehalt bleibt dadurch stets gleich.

Die Nieren entziehen dem Blut Abfallstoffe, welche im Harn den Körper verlassen.

Wieso ist das Her der leistungsfähigste Muskel?

Aufgrund der Besonderheiten im Stoffwechsel und in der Energiebereitstellung (Laktat als Energieträger) sowie eine besonders gute Durchblutung und einen hohen Ausnutzungsgrad der entwickelten chemischen Energie zurückzuführen.

Wieso schlägt das Herz auch noch weiter wenn man es heraus nimmt?

Es ist ein autonomes Organ.

Nicht abhängig wie die restlichen Muskeln (Grosshirn-Rückenmark-Bewegungsnerv-Muskel).

Was ist ein Sinusknoten?

Hier handelt es sich um den primären elektrischen Taktgeber.

Für was steht der AV-Knoten?

Dies ist der Atrioventrikularknoten.

Er gehört zum Erregungsleitungssystem des Herzens. Befindet sich in der Wand zwischen rechtem und linken Vorhof an der Grenze zu den Herzkammern.

Skizziere den kleinen und grossen Blutkreislauf!

Fachwissen S. 34

Beschreibe den kleinen Blutkreislauf!

Dieser führt von der rechten Herzkammer zum linken Vorhof. Aus der rechten Kammer fliesst das dunkelrote, sauerstoffarme Blut über die Lungenschlagader in die Haargefässe der Lunge, wo Kohlendioxid abgegeben und Sauerstoff aufgenommen wird. Danach wird das mit Sauerstoff angereicherte Blut in den grossen Lungenvenen gesammelt und zum linken Vorhof des Herzens zurückgeführt.

Beschreibe den grossen Blutkreislauf!

Er führt das Blut von der linken Kammer zum rechten Vorhof. Das hellrote sauerstoffreiche Blut wird zunächst in die grosse Körperschlagader (Aorta) gedrückt. Sie verläuft im Bogen abwärts durch den Brust- und Bauchraum und gibt auf ihrem Weg Äste und Verzweigungen an alle Organe ab (bis hin zu den Kapillaren wo der Sauerstoffaustausch vonstatten geht). Die Haargefässe sammeln sich in kleinsten Venen und münden schliesslich in die beiden Hohlvenen, die dann im rechten Vorhof enden.

Beschreibe den grossen Blutkreislauf!

Er führt das Blut von der linken Kammer zum rechten Vorhof. Das hellrote sauerstoffreiche Blut wird zunächst in die grosse Körperschlagader (Aorta) gedrückt. Sie verläuft im Bogen abwärts durch den Brust- und Bauchraum und gibt auf ihrem Weg Äste und Verzweigungen an alle Organe ab (bis hin zu den Kapillaren wo der Sauerstoffaustausch vonstatten geht). Die Haargefässe sammeln sich in kleinsten Venen und münden schliesslich in die beiden Hohlvenen, die dann im rechten Vorhof enden.

Beschreibe den grossen Blutkreislauf!

Er führt das Blut von der linken Kammer zum rechten Vorhof. Das hellrote sauerstoffreiche Blut wird zunächst in die grosse Körperschlagader (Aorta) gedrückt. Sie verläuft im Bogen abwärts durch den Brust- und Bauchraum und gibt auf ihrem Weg Äste und Verzweigungen an alle Organe ab (bis hin zu den Kapillaren wo der Sauerstoffaustausch vonstatten geht). Die Haargefässe sammeln sich in kleinsten Venen und münden schliesslich in die beiden Hohlvenen, die dann im rechten Vorhof enden.

Aus was besteht das Herzkreislauf-System?

Aus dem Herz als Pumpe, dem Gefässsystem als Transportstrecke sowie dem Blut als Transportmedium.

Was versteht man unter dem biologischen Windkessel?

Bezeichnet man den Druckausgleich durch die Elastizität der herznahen Arterien (vor allem der Aorta). Hierdurch wird die starke Druckdifferenz zwischen Systole (Phase des Blutauswurfs durch Kontraktion des Herzmuskels) und Diastole(Entspannung des Herzmuskels) verringert.

Wie wird Ausdauer definiert?

Darunter versteht man die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegen Ermüdung und/oder die rasche Wiederherstellungsfähigkeit nach der Belastung. Konkret ist die Ausdauer die Fähigkeit, eine bestimmte Belastung über eine möglichst lange Zeit aufrechterhalten zu können.

Von was ist die Ausdauer abhängig?

  • Herz- und Kreislaufsystem
  • Stoffwechsel
  • psychischen Zustand (Wille, Motivation)

Wie wird die Ausdauer strukturiert?

Anteil der beteiligten Muskulatur (allg. vs lokale Ausdauer)

Arbeitsweise der Muskulatur (statisch / dynamisch)

Energiebereitstellung (aerobe / anaerobe Ausdauer)

Zeitdauer der Belastung (KZA, MZA, LZA 1-4)

Sportartspezifik / Sportdisziplin (Kraft-/Schnelligkeitsausdauer)

Bezug zu weiteren motorischen Fähigkeiten (GLA /spez. Ausd.)

Wie heissen die Trainingsprinzipien?

  • W = wechselnde Belastung
  • I = Individuelle Belastung
  • R = Regelmässiges Training
  • B = Belastungsperioden
  • S = Superkompensation
  • S = Steigende (progressive) Belastung
  • S = spezifische Belastung

Welche Wirkung hat das Ausdauertraining auf das Vegetative Nervensystem?

Verstärkung des Vagotonus und Abbau des erhöhten sympathischen Ruhetonus.

Erhöhung der Stressresistenz.

Steigerung des Endorphinspiegels mit tonisierender Auswirkung auf die Muskulatur.

  • zentralnervöse Beruhigung über neurohormonelle Vermittlung und - "streckenmässige" Distanzierung von überbewerteten Problemen.

Welche Wirkung hat das Ausdauertraining auf das Vegetative Nervensystem?

Verstärkung des Vagotonus und Abbau des erhöhten sympathischen Ruhetonus.

Erhöhung der Stressresistenz.

Steigerung des Endorphinspiegels mit tonisierender Auswirkung auf die Muskulatur.

  • zentralnervöse Beruhigung über neurohormonelle Vermittlung und - "streckenmässige" Distanzierung von überbewerteten Problemen.

Welche Wirkung hat das Ausdauertraining auf das Atmungssystem?

  • Vergrösserung der Respirationsfläche.
  • Verbesserung des Atemäquivalents, d.h. es kan mehr Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft entnommen werden.
  • Erweiterung des Lungenkapillarnetzes und - Erweiterung der Lungenarterien und -venen.

Welche Wirkung hat das Ausdauertraining auf das Gefässsystem?

  • Steigerung der Stoffwechseltransportkapazität
  • Ausbildung von Kolalateralen (Umgehungsgefässe von Hauptgefässen
  • Steigerung der Durchblutungseffizienz
  • Erniedrigung des arteriellen Blutdruckes
  • Vergrösserung der venösen Kapazität

Was ist das Neurohormonelle System und wie setzt es sich zusammen?

Es setzt sich aus dem vegetativen Nervensystem und der hormonellen Steuerung zusammen. Wobei das zusammenspielen dieser beiden Systeme als Neurohormonelles System bezeichnet wird.

Nenne adaptionen der Skelettmuskulatur:

  • erhöhte Kapillarisierung
  • verbesserte lokale Sauerstoffnutzung
  • Vermehrung der Mitochondrien, in denen Enzyme des aeroben Stoffwechsels gespeichert sind
  • Steigerung des Myoglobingehaltes bis zu 100%
  • Anstieg des Muskelglykogens für den aeroben und anaeroben Stoffwechsel
  • Ökonomisierung der Bewegung durch Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination
  • spezielle Anpassungsreation der Muskelfasertypen

Wie wirkt sich das Ausdauertraining auf den Passiven Bewegungsapparat aus?

 

Knochen, Knorpelgewebe, Sehnen und Bänder werden stärker (Hypertrophie)

Nenne die Eckdaten zum Regenerationstraining:

  • Trainingsmethode = Dauermethode
  • Dauer: 30-60 Minuten
  • Intensität: -60% der HF max (1,5 mmol Laktat/L)
  • Wirkung: aktive Unterstützung der Regeneration, Erhöhung der Belastbarkeit für fachfolgende intensive Einheiten

Nenne die Eckdaten zum Grundlagenbereich:

Intensität: 60-75% (2mmol Lkatat)

Wirkung: Aufbau und Verbesserung der GLA Erhöhung der aeroben Leistungsfähigkeit, Fett-Stoffwechsel-Training, Ökonomisiert die Herzarbeit.

Dauer = 30-90 Minuten

Nenne die Eckdaten zum intensiven Ausdauerbereich:

Dauer: 20-60 Minuten

Intensität: 75-85 % (-3mmol Laktat)

Wirkung: Ausdauerleistungsverbesserung, Glykogen-Stoffwechsel Training

Hauptenergiequelle: Kohlenhydratspeicher

Nenne die Eckdaten zum Schwellenbereich:

Dauer: 10-30 Minuten

Intensität: anstrengend

Wirkung: Bei guter GLA Initieren eines Leistungssprungs, (Übertrainingsgefahr)

Anaerobe EB

Welche Dauermethoden kennst du und wie unterscheiden sich diese?

  • kontinuirliche DM (extensive DM = längere und weniger intensive Einheit,  intensive DM = kürzere intensivere Einheit)
  • variable DM (planmässiger Wechsel der Belastungsintensitäten)
  • Fahrtspiel (unplanmässiger Wechsel)

Nenne den Unterschied zwischen der Extensiven und intensiven IM:

Extensiv: 6-10 Intervalle à 3-8min (Total 40-60min), 80-90%HF, verb. aerob-anaerober Stoffwechsel

Intensiv: 5-15 Intervalle à 20-90s (Total 20-30min), 95-100%HF, Verb. Pufferkap. + Säuretoleranz

Was kannst du zur Wiederholungs- resp. Wettkampfmethode sagen?

Beide sindim Fitness- und Gesundheitssport nicht geeignet.

Wiederholungsmethode = mehrere Serien mit 100% Leistungsfähigkeit plus vollständige Erholungspausen

Wettkampfmethode = geistige Fähigkeiten wie Wettkampfhärte, - erfahrung und taktisches Verhalten

Wie lautet die Karvonen Formel und was ist deren Vorteil?

Thf = (HFmax - HFruhe) x Intensität in % + HFruhe

Sie berücksichtigt den individuellen Trainingszustand einer Person.

Was versteht man unter der Herzfrequenz-Variabilität (HFV)?

Die Längenunterschiede zwischen den R-R-Intervallen.

Unter Belastung beinahe regelmässig in Ruhe unregelmässig.

Welche Faktoren beeinflussen die HFV?

  • vegetatives Nervensystem
  • Stress/Anspannung
  • körperliche Belastung
  • sportliche Aktivität/Training
  • Atmung, Alter, Tageszeit
  • Erkrankung
  • Lagewechsel

Nenne die wichtigsten Fakten zum Mesozyklus:

Schwerpunkt: Aufbau GA, Stabi GA oder Weiterentwicklung GA.

Verhältnis Belastung/Entlastung von 2:1 bzw. 3:1.

Trainingsmethoden varieren (Basis bleibt ext. DM)

Étudier