Cantus

dies sind die cantus.

dies sind die cantus.


L. E.
Diese Lernkarten bieten einen Einblick in die Welt der Burschenschaften und ihrer Lieder, insbesondere im deutschsprachigen Raum. Sie behandeln Themen wie Freundschaft, Vaterland, Mut und Gemeinschaft, oft begleitet von Trinksprüchen und Gesängen. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Mitglieder von Burschenschaften, die ihre Traditionen und Lieder vertiefen möchten, sowie für alle, die sich für studentische Kultur und Gesangstraditionen interessieren.
Karten
134
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Soziales
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
15.04.2016 / 12.06.2019

Lernkarten

Und wenn sich der Schwarm verlaufen - 3.

Wenn einem trocken die Kehle ward und er durstig lechzt nach dem Nassen,

so ist es dieser Ritter Art, dass sie ihn nicht sterben lassen.

|: Es sind dem Wohle der Menschen geweiht die RItter von der Gemuetlichkeit. :|

Und wenn sich der Schwarm verlaufen - 4.

Drum lebe hoch das freie Wort das frisch von den Lippen rinne!

Drum lebe, wem nicht die Kehle verdorrt und wer nicht verachtet die Minne!

|: Drum leben erhaben ob Raum und Zeit die Ritter von der Gemuetlichkeit :|

Vale Universitas

Vale universitas, Burasa und Taberne!

Blumen dringen durch das Gras und uns lockt die Ferne.

Zwar fasst unser fahrend Gut leicht ein winzig Tuechlein,

doch was schadts? Was Not uns tut, schafft das Zauberspruechlein:

Sumus de vagantium ordine laudando, petimus viaticum

|: porro properando :|

Vom hoh'n Olymp herab - 5.

Ist einer unsrer Brueder dann geschieden, vom blassen Tod gefordert ab,

so weinen wir, und wuenschen Ruh' und Frieden in unsers Bruders stilles Grab.

|: Wir weinen und wuenschen Ruhe hinab in unsers Bruders stilles Grab! :|

Was kommt dort von der Hoeh - 1.

Was kommt dort von der Hoeh,

was kommt dort von der Hoeh,

was kommt dort von der ledernen Hoeh,

ça, ça, ledernen Hoeh,

was kommt dort von der Hoeh?

Was kommt dort von der Hoeh - 2.

Es ist ein (lederner) Fuchsmajor ..

Was kommt dort von der Hoeh - 3.

Was bringt der (lederne) Fuchsmajor? ...

Was kommt dort von der Hoeh - 4.

Er bringt 'nen (ledernen) Fuchsen mit...

Wuetend waelzt sich einst im Bette - 1.

Wuetend waelzt sich einst im Bette Kurfuerst Friederich von der Pfalz;

gegen alle Etikette bruellte er aus vollem Hals:

|: Wie kam gestern ich ins Nest? Bin scheint's wieder voll gewest! :|

Wuetend waelzt sich einst im Bette - 2.

Na, ein wenig schief geladen, grinste drauf der Kammermohr,

selbst von Mainz des Bischofs Gnaden kamen mir benebelt vor.

|: s' war halt doch ein schoenes Fest! Alles wieder voll gewest! :|

Wuetend waelzt sich einst im Bette - 3.

So? Du findest das zum Lachen? Sklavenseele lache nur!

Kuenftig werd ich's anders machen, Hassan, hoere meinen Schwur!

|: S letzte Mal bei Tod und Pest, war es, dass ich voll gewest! :|

Wuetend waelzt sich einst im Bette - 4.

[nach Beresinalied]

Will ein christlich Leben fuehren, ganz mich der Beschauung weih'n;

um mein Tun zu kontrollieren, trag ich's in en Tagbuchein,

|: und ich hoff das ihr nicht lest, dass ich wieder voll gewest! :|

Wuetend waelzt sich einst im Bette - 5.

[nach Munotgloecklein]

Als der Kurfuerst kam zu sterben, machte er sein Testament,

und es fanden seine Erben auch ein Buch im Pergament.

Drinnen stand auf jeder Seit': Seid vernuenftig liebe Leut',

|: dieses geb' ich zu Attest; heute wieder voll gewest.  :|

Wuetend waelzt sich einst im Bette - 6.

[nach Grosser Gott]

Hieraus mag nun jeder sehen, was ein guter Vorsatz nuetzt,

und wozu auch widerstehen, wenn der volle Becher blitzt?

|: Drum stosst an! Probatum est: Heute wieder voll gewest! :|

Ein Schifflein schnell - 1.

Ein Schifflein schnell wie Moevenflug zu Tale seh ich gleiten

jung Friedel aufrecht steht am Bug und singt zum Klang der Saiten:

Es schreckt des Stromes schnelle nicht, es schrecken Wind und Wellen nicht,

|: Den Schiffer, welcher sagen kann: Der Leichtsinn ist mein Steuermann! :|

Ein Schifflein schnell - 2.

Im Dorf ist Tanz da verlaesst den Kahn mit seinem Leichtsinn Friedel,

er tritt behend zum Tanze an, der Leichtsinn streicht die Fiedel.

O Wonne mit gestaehltem Arm, ein Maegdlein schwingen, lebenswarm!

|: Es tanzt sich gut, es tanzt sich leicht, wenn Leichtsinn uns die Fiedel streicht! :|

Ein Schifflein schnell - 3.

Der Tanz ist aus, am leck'ren Mahl, sich laben die Freunde beide.

Sie leeren Becher ohne Zahl, der Wirt verbraucht viel Kreide.

Jung Friedel froh den Roemer schwingt, stoesst mit dem Freunde an und singt:

|: Es mundet auch geborgter Wein, sofern ihn schenkt der Leichtsinn ein! :|

Ein Schifflein schnell - 4.

[ p ] Es flimmern die Sterne, jung Friedel singt gar eine suesse Weise;

ein Laempchen glimmt, ein Fenster klingt, es fluesterte herunter leise:

[ pp ] Waer nicht zu hoch das Fensterlein, ich liess dich gern zu mir herein.

[ f ] |: Getrost mein Lieb ich komm zu dir, der Leichtsinn haelt die Leiter mir! :|

Ein Schifflein schnell - 5.

Die Nacht ist aus der Tag bricht an, die Sonne leuchtet wie Feuer,

Jung Friedel springt in seinen Kahn, der Leichtsinn fasst das Steuer.

Jung Friedel jauchzt und schwingt den Hut: Hoch Freue, Lieb und Rebenblut!

|: Wohl jedem der da sagen kann, der Leichtsinn ist mein Steuermann! :|

Couleurstrophe Desertina

Sisum ella vallada, amiez della Cadi,

leu stat in sanctuari schi ferm sco in casti

Da cheu anò ston crescher scienzia e vertid

|: ed aunc cull' amicezia dei nescher il salit. :|

GV Imperia Turicensis

Wenn vor den Toren der Limmatstadt der Schlachtruf der Loewen erklinge,

so traegt orange wer noch Ehre hat, auf dass man den Feind bezwinge!

|: Wir kamen, sahen und siegten kühn, Imperias Bunde soll ewig bluehn :|

AKV Rauracia

Rauracia dir gehoer ich, mit Herzen und mit Hand;

zu deiner Fahne schwoer ich zum rot-weiss-gruenen Band.

Pro patria zu fechten, pro deo einzustehn!

|: Rauracias stolze Fahne sollst niemals untergehn! :|

AKV Burgundia

O Bern, du holde Musenstadt mit deinen Tuermen allen,

wer je in dir studieret hat, wem sollt' es nicht gefallen;

und wenn er gar Burgunder war bei dieser stolzen Burschenschaar,

dann ist's um ihn geschehn, dann ist's um ihn geschehn!

AKV Alemannia

Wo Freiburgs trutz'ge Feste von Alters Grau bedeckt,

die letzten Mauerreste noch stolz gen Himmel reckt,

da schwingen wir Allemannen das Banner sonder Scheu.

In Kampf und Freude zusammen wir stehen |: furchtlos und treu! :|

Und jauchzend hallen wider die stolzen Burschenlieder

von Freundschaft, Freiheit, Vaterland, vom alten rot-weiss-gruenen Band.

AKV Kyburger

Wir Kyburger schauen gar trutzig ins Land, ein froehliches Volk von Scholaren.

Wir tragen das rosa-weiss-gruene Band mit Stolz durch Not und Gefahren.

Bei Becherklingen und lustigem Sang wir auch die Minne nicht scheuen.

|: Doch tapfer und treu, der Wahlspruch sei; der Heimat das Leben wir weihen. :|

AV Bodania

Bodaners Lied erschallet froh in der Gallusstadt,

das Burschenband erstrahlet, ruft uns zur Mannestat.

Es singt von Glauben und Treue, es raunt von Minne so leis,

vor'm Feind sich keiner scheue aus unserm |: Freundeskreis :|

Den Degen dann gezogen in heissen Kampfeswogen,

das Rot-Weiss-Grün, es gluehet im Sieg, der uns erbluehet.

AKV Neu-Romania

Wo Deutsch und Welsch die Hand sich reicht, am Strand der alten Saane,

da stehen wir mit frohem Mut zur Neu-Romanen-Fahne.

Und freudig ziehn wir in den Kampf fuer Gott und unser Vaterland.

|: Wir stehen einig, fest und frei, in Kampf und Not zusammen! :|

Couleurstrophe Turicia

Orange-weiss-gruen, ihr edlen Farben, all uns fest umschlingend Band!

Unsres Bundes hehres Banner flattre stolz am Limmatstrand,

in der Freude wie im Leide schwoern als treue Brueder wir:

unsre Seele Gott befohlen, |: Herz und Hand Turicia dir! :|

Burschenstrophe Turicia

Wer zieht durch die Strassen von Limmatathen? So stolz und so frei und gediegen?

Das muessen die Burschen der Turicia sein, die da kommen und sehen und siegen.

|: Es weichet der Raum es schwindet die Zeit ob unser StV-Ueberlegenheit!:|

Fuchsenstrophe Turicia

Ruppig sind Turicias Fuechse, struppig ist das Muttertier.

Ohne Furcht vor Blei und Buechse, knurren, brummen, bellen wir!

Was wir sind und was wir heissen merke sich ein jeder Bursch,

denn wir zwicken, zwacken, beissen |: ob zu Tode ist uns Wurst! :|

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