C Personalmanagement 3.1.1.1 Anforderungsgerechtigkeit: Arbeitsbewertung

- summarsiche Methoden - analytische Methoden - Reihung - Stufung

- summarsiche Methoden - analytische Methoden - Reihung - Stufung


M. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Methoden und Verfahren der Arbeitsbewertung im Personalmanagement auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Bewertung von Arbeitsplätzen, die Bestimmung von Anforderungsarten und die Einordnung in Lohngruppen. Die Karteikarten erklären verschiedene Methoden wie das Stufenwertzahlverfahren, das Rangreihenverfahren und das Lohngruppenverfahren, die Unternehmen helfen, faire und transparente Lohnsysteme zu schaffen. Besonders nützlich sind sie für Personalmanager und HR-Experten, die ihre Lohnstrukturen optimieren und die Anforderungsgerechtigkeit sicherstellen möchten.
Karten
9
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
07.12.2014 / 10.03.2018

Lernkarten

Was ist eine Arbeitsbewertung?

Bei einer Arbeitsbewertung werden die Anforderungen an Stelle analysiert, verglichen und gewichtet

-> anschließend Erstellung eines anforderungsgerechten Lohngefüges

Welche zwei Methoden der Arbeitsbewertung gibt es?

summarische Methoden - globale Beurteilug aller Anforderungen für einen Arbeitsplatz

analytische Methoden - die einzelnen Anforderungsarten werden analysiert, bewertet, gewichtet und erst dann zu einem Gesamtergebnis zusammengefügt

Wie können die Arbeitsplätze in ein System eingeordnet werden?

1. Reihung - Alle Arbeitsplätze werden in eine Reihenfolge gebracht nach der Schwierigkeit de Anforderungen

2. Stufung - Es werden Anforderungskategoieren mit bestimmten Merkmalen erstellt, zu denen die Arbeitsplätze zugeordnet werden

Welche Verfahren zur Arbeitsbewertung gibt es?

Rangfolgeverfahren (summarisch, Reihung)

Lohngruppenverfahren (summarisch, Stufung)

Rangreihenverfahren (analytisch, Reihung)

Stufenwertzahlverfahren (analytisch, Stufung)

 

Was ist das Rangfolgenverfahren?

Alle Arbeitsplätze werden in eine Reihenfolge gebracht

-> eignet sich für kleine und mittlere Unternehmen mit überschaubarer Anzahl an Arbeitsplätzen, die sich in den Anforderungen klar unterscheiden

-> in größeren Firmen kommt es schnell zu Fehlbeurteilungen

 

Was ist das Lohngruppenverfahren?

Es werden Lohngruppen gebildet mit spezifischen Lohngruppenmerkmalen, denen man dann die Arbeitsplätze zuteilt

Eine Lohngruppe wird als Ecklohn festgelegt (100%), an dem sich alle anderen Lohngruppen orientieren (110% etc.)

eignet sich für kleinere und mittlere Unternehmen

Qualität abhängig von den definierten Lohngruppenmerkmalen

Man brauch viele Lohngruppen, weil ansonsten Unzufriedenheit herrscht

Was ist das Rangreihenverfahren?

Zuerst Bestimmung der Anforderungsarten (Können, geistige Fähigkeiten, Verantwortung etc)

Die Arbeitsplätze werden dann für jede Anforderungsart in eine Rangreihe gebracht und mit einem spezifischen Wert der Anforderungsausprägung versehen

Anschließend werden Anforderungsarten nach ihrer Bedeutung gewichtet, um den Gesamtarbeitswert zu ermitteln

-> für größere Unternehmen eindeutiges Einreihen der Anforderungsarten problematisch

 

Was ist das Stufenwertzahlverfahren?

wird vor allem in größeren Unternehmen eingesetzt

gliedert sich in drei Schritte, Bewertung basiert auf Stellenbeschreibung und mündiche Befragung des Stellenbewerters

1. Feststellung der zu bewertenden Anforderungsarten (Bsp.: Berufserfahrung)

2. Anforderungsstufen definieren (Stufe 1: 1-2 Jahre Berufserfahrung, Stufe 2: 2-5 Jahre Beurfserfahrung)

3. Gewichtung der einzelnen Anforderungsarten (30% Berufserfahrung, 40% Verantwortung etc.). Dann werden je nach Gewichtung die einzelnen Anfordrungsstufen Punkten zugeteilt

Danach Zuteilung nach Punktzahl zu den Lohngruppen, nahe liegen Punktzahlen werden gebündelt (100-125 = Lohngruppe I)

Was ist das Ergebnis der Verfahren und was ist zukünftig zu beachten?

Ergebnis ist ein betriebliches Lohnsystem

Da sich Anforderungen im Laufe der Zeit ändern, müssen die Stellen und deren Bewertung periodisch überprüft werden, genauso wie die Lohngruppen und Reihenfolgen

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