BZ Fragenkatalog Tunnelbau
Fragen aus BZ Fragenkatalog für Bauzeichner / Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau Thema Tunnelbau
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Flashcards
Geologische Untersuchungen (bei langen Tunnels gibt es verschiedene Gesteinsschichten) | mit welchen Geräten kann man ein Tunnel ausbrechen | Installationsplatz & Aufbereitung Ausbruchsmaterial vor Ort | Bauprogramm und Kosten
Da man zuerst das Gewölbe ausgehoben hat, konnte man dies sichern und anschliessend die unteren Teile ausheben.
Ausbruch ist stabiler da nicht das ganzes Profil auf einmal ausgegraben wird.
Sichern ist nur mit Spritzbeton möglich. Andere Sicherungen würden den ausgehobenen Querschnitt wieder ausfüllen.
Man gräbt mit der Teilschnittmaschine und dem Schrämbagger ein Profil in den Berg.
Man muss Aufpassen das es zu keinen logistischen Engpässen im Tunnel kommt da es wenig Platz hat.
Nur das benötigte Lichtraumprofil wird ausgehoben.
1. Aushub des Firstes | 2. Erweiterung auf beide Seiten des Stollens | 3. Ausbruch der linken und rechten Seite
Bei kurzen Tunnels wird zuerst durchgehend der Stollen gebaut, und nachträglich der Vollausbruch.
Gute baubetrieblichen Anpassungen an das geologische Material des Berges. Gute Sicherungsmöglichkeiten, da man in Etappen arbeiten kann.
Eine gute Sicherung ist unerlässlich. | Sohlenschluss entsteht sehr späht und so ist dieser empfindlich gegen Seitendruck.
Der Schildvortrieb und der universeller Vortrieb.
1. Ausbruch | 2. Sichern mit Spritzbeton, Stahlringen etc. | 3. Ausbilden mit Tübbingen
Er ist bei schwierigen geologischen Verhältnissen anwendbar.
Zur Sicherung des eigentlichen Tunnels werden zuerst links & rechts einen Stollen gebohrt um dann der eigentliche Tunnel zu sichern, respektive das Material wo der Tunnel durchkommen soll.
Tunnele lassen sich auch bei geringer Überdeckung bauen.
Tunnelbohrmaschine
Der Bohrkopf ist mit Rollenmeisseln bestückt.
Der Räumer nimmt das gebrochene Material auf und transportieren es nach hinten zum Nachläufer.
Der Nachläufer ist meistens mit einem Förderband bestückt, welches das ausgebrochene Material noch weiter nach hinten transportiert.
Kleine Felsteile welche sich beim Bohrkopf der Tunnelbohrmaschine vom Gebierge ablösen.
Bei günstiger Geologie kann man bis 50m pro Tag auffahren.
Ausbruch des gesamten Tunnelquerschnittes gleichzeitig.
Teilschnittmaschine
Ideal für Gesteinsmaterial mittlerer Festigkeit (bis zu 100N/mm²).
Erschütterungsarmes Arbeiten (Wohnbebauung) | Anpassungsfähig an sich verändernde Querschnitte und Gebirgsverhältnisse | Gebirgsschonender Ausbruch
TSM werden vor allem bei kurzen Tunnels mit wechselnder Geologie eingesetzt.
Nur geringe bis mittlere Gesteinsfestigkeitsklassen lassen sich wirtschaftlich abbauen. Aufwendige Massnahmen zur Entstaubung der Luft werden nötig.
Einsatz im Festgestein mit mittlerer bis hoher Festigkeit.
Bohren nach Bohrschablonen mit einem, heute meist, vollautomatischer Bohrjumbo nach einem vorgegebenen Bohrschema.
Mit Wasser wird das Bohrloch vom Ausbruchsmaterial befreit.
1. Bohrloch bohren und ausblasen / auswaschen | 2. Laden des Sprengloches mit Sprengstoff | 3. Zünder & Verdämmung anbringen | 4. Zündkreislauf erstellen und dann zünden
Es wird elektrisch Gezündet.
Nach dem Konzept: "Ausbruch und Sichern" ergibt dies eine sichere Bauart. Nach dem Ausbruch kann der Fels bei Bedarf sofort gesichert werden.
Unter Shuttern versteht man den Abtransport des Ausgesprengten Materials.
Wurfschaufellader; Seitenkipplader; Fahrlader oder auch Übersicht- Fahrlader; Pneulader resp. Radlader; Tunnel- oder Radlader; Tunnel- oder Stollenbagger; Universalladegeräte
Automatisches Förderband. Ideal bei engen Profilen | Beim Vortrieb muss das Band immer verlängert werden. Dies erfordert einen Bandspeicher welcher immer benötigtes Band ab gibt.
Zug besteht aus Lok & Schutterwagen | Spurweite 750-900mm | Wagen: Seitenkipper oder Kippwagen | Fassungsvermögen 16m³ | Bei einem Gleis müssen Ausweichstellen vorgesehen werden.
Nische wird in den Berg gesprengt um leere Wagen mit Schiebebühne in die Nische zu schieben. Sehr Aufwendig und braucht viel Zeit.
Nur Anwendbar bei Hohen Profilen | Wagen wird hydraulisch in die Höhe gehoben und Zug kann unten durch fahren.