BZ Fragenkatalog Holz
Fragen aus BZ Fragenkatalog für Bauzeichner / Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau Thema Holz
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Lernkarten
Sie sind vor allem in Berggebieten verbreitet mit Ausnahme der Waldföhrenwälder (Weisstannenwälder, Arven-Lärchenwälder usw). Im Flachland sind sie meistens angepflanzt.
Wasserlösliche Holzschutzmittel | Ölige Holzschutzmittel | Öl-Salz-Gemische
Schutzsalzlösungen (Fluor-, Chlor- & Arsenverbindungen). Einige Mittel sind nach Behandlung noch wasserlöslich, deshalb kein aussetzten an der Witterung | Giftig: nicht zu verwenden für Räume in denen sich Menschen, Tiere oder Lebensmittel aufhalten.
Schutzsalze bilden wasserunlösliche Stoffe; mit öligen Schutzmittel bieten sie ein guter Holzschutz. Nach der Imprägnierung vergeht einige Zeit (nicht der Witterung aussetzen) bis das Schutzmittel wirksam wird.
Durch handwerklichen Aufstrich von Schutzmittel müssen diese Streichfähig sein, was wiederum Lösungsmittel voraussetzt: Alkohole, Terpentinersatz, Leichtbenzin...
Deckenschutz: Eindringungstiefe unter 1mm | Randschutz: Eindringungstiefe zwischen 2 und 10mm | Tiefenschutz: Eindringungstiefe über 10mm | Vollschutz: völlige Durchtränkung des ganzen Holzquerschnitts | Teilschutz: auf bestimmte Stellen beschränkter Tiefenschutz
Streichen, Sprühen, Kurztauchen, Tauchen, Trogtränkung
Diffusionsverfahren, Saftverdrängung, Trogsaugverfahren, Wechseldurchverfahren
Kesseldrucktränkung, Bohrlochverfahren, Presserverfahren
Saftverdrängungsverfahren; Trogsaugverfahren; Kesseldrucksaugverfahren
Laub- und Nadelbäume sind durchmischt. In Bergen natürlich, im Flachland meisten angepflanzt. (Weisstannen-Buchenwälder, usw).
Auch Boucherie-Verfahren genannt. Nicht entrindente Stämme in leichter Neigung lagern. Die Stammenden werden mit einem Tank (10-15m höher als Stamm) mittels Schläuchen verbunden. Das Schutzmittel dingt unter Druck in Stamm ein und der Holzsaft wird herausgedrückt.
Der Saft wird mit Vakuumpumpen aus dem entrindeten Stamm an beiden Enden abgesogen, so dass das Schutzmittel durch Mantelfläche in das Holz eindringt.
Gleich wie das Trogsaugverfahren, jedoch wird zusätzlich noch Schutzmittellösung unter Druck gesetzt.
Anstreichen und Sprühen | Tauchen
Holz wird fertig geschnitten (später Schnittflächen nachbehandeln). Nur die Oberflächliche bekommt eine Schutzschicht | Ölige Schutzmittel: 2 Arbeitsgänge / wasserlösliche 4 Arbeitsgänge nötig.
Mit dem Tauchen kann eine grössere Aufnahme an Schutzstoffen im Schutzmittel erreicht werden. Kurztauchen: ein paar Minuten / Tauchen: halbe Stunde bis mehrere Tage.
Kantenholz & Latten / Bretter / Holzplatten / Zellulose Papiere / Kunststoffe, Holzzucker / Blockbau / Schindeln & Zäune / Brennholz ...
Ein- oder mehrseitig unter Druck verdichtetes Holz. Holzzellen sind fast vollständig geschlossen. Die Zugfestigkeit verdoppelt sich, Druck & Biegfestigkeit verzwei- bis vervierfachen sich.
Werden auch Biegehölzer genannt. Durch Dämpfen im Vakuum wird es erweicht. Es gibt ein elastisches Holz, für z.B.: gebogene Teile an Möbel, Innenbau, Flugzeug- Fahrzeugbau
Entstehen durch Tränken von Holz im Kunststoff (Parafin, Wachs, Harze, Öle, flüssige Metalllegierungen). Das Holz hat ein geringes Wasseraufnahmevermögen, bessere Formbeständigkeit, bessere Wärmeleitfähigkeit.